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Zwei Jahre nach "A Crow Left Of The Murder" werfen Incubus wieder ihre Granaten auf den geneigten Hörer: "Light Grenades" lautet der Name des neuen Albums und beginnt so, wie man es sich von den Kaliforniern erhofft.
Der Opener "Quicksand", erinnert an Radioheads "Everything In Its Right Place" und macht Laune, Brandon Boyds Produkte weiter zu inspizieren. Ob jedes Stück in seinem musikalischen Waffenschrank so wunschlos glücklich macht? Der richtige Anfangskracher kommt erst mit "A Kiss To Send Us Off".
Eingeleitet von einer Passage, die fast wie die Probe eines Sinfonie-Orchesters klingt, drängt sich der Part, auf den man eh schon wartet, endlich vor. Das rockt. In geisterhaftem Nachhall zieht sich Boyds Stimme durch laute Gitarren, Drums und Refrainshouts im Stile Limp Bizkits. Und mit den letzten Sekunden unterschreibt man ihm endgültig den Lieferschein für einen zukünftigen Incubus-Klassiker à la "Megalomaniac" oder "Are You In?".
"Dig" macht genau da weiter. Im atmosphärischen Gitarrenintro sieht man fast The Edge wahlweise Herrn Johnny Buckland an der Gitarre stehen. Gefällig und angesichts des Mangels an ohrenstrapazierenden Saitengriffen fast poppig genug fürs Vormittagsradio. Trotzdem Daumen hoch.
Dasselbe gilt für die erste Singleauskopplung "Anna Molly". Auch sie erinnert vom Tempo her daran, dass Incubus eigentlich eine Rockband sind. Bis zum letzten Drittel regiert allerdings die Popmusik - wenn auch äußerst ansehnlich mit Boyds Melodramatik. Dann folgt ein lauter Endteil und mein Zwischenfazit: Die Lichtgranaten, die einen bisher attackierten, erhellen die Wohligkeit des Hörers enorm.
"Love Hurts" bombardiert einen dann aber eher mit einer Armada von Fragezeichen als von Glückshormonen. Was soll das denn? Eine nette Ballade allemal, aber die Gewöhnlichkeit kriecht hier schamlos aus allen Ecken. Obwohl Incubus mit einem gelben Aufkleber auf der CD-Hülle für dieses Stück werben, protzt es mit keinerlei Raffinessen, sondern mit einem Refrain harmlos wie aus dem Kirchengesangsbuch inklusive trivialem Text: "Love hurts / but sometimes it's a good hurt / and it feels like I'm alive".
Zuvor noch von verschiedensten positiven Eindrücken geradezu hinweg gespült, wird man hier auf den, wenn auch rockenden, Boden der Tatsachen zurückgespuckt. Was Incubus ab Track fünf abliefern, sind provokativ solide Rocksongs, an denen es nichts zu bemängeln gibt. Fast schon im Stile von Bands wie 3 Doors Down: zeitgemäß, aber irgendwie charakterlos.
Der schnelle Titeltrack "Love Grenades" trägt in seiner wuchernden Gitarrenarbeit und seinem poetisch anklangenden Text ("We're given a garden / and gave back a parking lot") fast einen punkigen Iro, was Incubus nach erster Irritation gut zu Gesicht steht. Trotzdem ist man immer wieder versucht, die Songs ab Track fünf auf jene Vielschichtigkeit und den jenen Stoff abzuklopfen, den man der Band bis dahin ungesehen abkaufte.
Laut Booklet soll Chris Kilmore Instrumente wie das Mellotron, ein elektromechanisches Keyboard, das Marxophone, eine Zitter, und das Theramin, ein skurriles Instrument das ohne Körperkontakt gespielt werden kann, verwendet haben. Genau dies sind die Dinge, für die man Incubus gleichzeitig umarmen und schütteln möchte: Mehr davon! Mag zwar sein, dass auch der zweiten hälfte der Platte solche Spielereien zu Grunde liegen. Anhören tut es sich aber nach einem schwarzen Loch, das alles außer Bass, Gitarre und Drums verschluckt.
"Pendulous Threads" lässt dann endlich wieder mit dissonantem Zusammenspiel von Boyds Gesang und Michael Einzigers Gitarren sowie Bassist Ben Kenneys Zwischenrufen. Sie haben also nicht vergessen, wie es geht! "Earth To Bella, Part II" mit elektronisch verschrammelten Gitarren einen gekonnten Schlusspunkt hinter ein Album, das einen zwiespältig zurück lässt.
Eigentlich brüsten sich Incubus kräftig für sich und ihr friedlich froh machendes, neues musikalisches Waffenarsenal. Wie sonst erklärt es sich, dass im Büchlein nicht einfach "Organ" und "Piano" angeführt sind, sondern "Hammond B3" und "Rhodes" - Markennamen.
Und deswegen der Appell an die Band, ganz in der epischen Dramatik Brandon Boyds: Spielt ruhig alles aus, was ihr habt (insgesamt dreizehn verschiedene Instrumente auf "Light Grenades"). Aber bitte mehr Lichtgranaten und weniger bodenständige Energiesparlampen. Wir vertragen die volle Dosis über die Spiellänge ein ganzes Albums hinweg!
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Cool, schon wieder ein neues Album?
Hab mir doch gerade erst die Light Grenades geholt...
diesen thread gibts schon zweimal.
beim nä. mal bitte nachschauen!
aus verachtung werde ich dir den link nicht reinschreiben. 
die funktioniert nur bei themen, die seitder forenumstellung erstellt (oder verändert??) wurden. (aus eigener Erfahrung)
jedoch muss man, wie der bigfoofightersfan erkannt hat, incubus zeit geben, vor allem bei "light grenades".
Also das neue ist schon vlt einen Häuch schwächer als die beiden Vorgänger (aber immer noch besser als Make Yourself!).
Trotzdem, 4 Punkte sollten drin sein, die wären aufgrund der vielen guten Songs schon verdient.


Ja grundsätzlich schon, allerdings wäre so die Chance da, das ich mir von Incubus mal eine Platte durchgehend anhören könnte ohne das mir die Füsse einschlafen... ganz zu schweigen vom Rest...
Das ganze hat auch nichts mit Singles zu tun. Dazu müssten meine Lieblingslieder ja die Singles sein. Das hab ich mit keiner Silbe erwähnt. Also schön vorsichtig mit vorschnellen Urteilen bitte! 
dir schlafen bei incubus die beine ein?
AB INS ALTERSHEIM :mad
/)
incubus haben schwanken schon stark in ihrer qualität...alles in allem aber immer wieder gute musik.
ne also ich finde , dass fast jeder song auf jeder platte sehr hörbar/umwerfend ist...
nur 3-4 songs find ich untertrieben, naja...
Hätte man wohl auch ma selber suchen können [url=http://youtube.com/watch?v=2hro5cfVjr8]Love Hurts Acoustic
[url=http://youtube.com/watch?v=OeOtev3ue3c]Anna Molly Acoustic 
..man man man des album is der HAMMER!-!
tägliches inhalieren dieser cd wirkt echt wunder^
^^die songs sin genial geschrieben,... sin echt was zum nachdenken! x)
^na ja un vom "besonderen stil" von incubus braucht man ja nix zu sagn.. der is so wie so gOil... un vorallem hebt er sich echt von so manchen bands ab.
NUR ZU EMPFEHLEN..! x)
^also meine Fav´s auf dem album sin:
(natürlich) -"love hurts"
-"oil and water"
ganz klar -"earth to bella"
(beide versionen sin hamma)
Wers album noch nich hat.. oda nich kennt..:
Holt´s euch!!!!
^lüübe greezle an alle anderen mukke-freaks xD
Jetz hab ich den Smiley-Gilb danke...da helfen nur nen paar Riffs auf die Omme: Nebula
Incubus ja was soll man da sagen, für die einen die von musik eh nicht so viel ahnung haben ist es eine scheibe die sich in das regal einreiht und darauf wartet gehört zu werden, um so besser wenn die stimmung dann auch entsrechend ist.
Ich denke sie machen einen ganzen schritt richtung cross over und ich meine auch ein wenig mr.bungle
oder melvins, queens of the stoneage, deftones etc. rauszuhören nein wenn da nicht diese
grandiose stimme wär!Wäre es glaube ich nur eine aneinanderreihung gewisser stilelemente.
Trotz alledem haben die songs wahrlich auch einen gewissen touch popcharakter ohne dabei wirklich mainstream zu sein!
Meiner meinung nach ein wirklich gelungenes werk das sich einprägt und eine alternative zu der degenerierten musikwelt in der alles auf kommerz getrimmt ist darstellt.
Selbst die eingeschworene gemeinschaft der emo`s würde hier ihre freude finden und für mich ist es ein greuel festzustellen wie musik immer mehr zu einen beschissenen einwegprodukt verkommt. Die antwort darauf ist eine künstlerschwemme mit vielen ungehörten bands die vielleicht auch das eine oder andere zu sagen hätten aber nie wirklich eine chance haben. Wie weit ist musik dann noch transportmittel für gefühle, weltanschaung ohne dabei politisch zu sein weil sie ja auch unterhalten will und dich ein stück weit in eine andere welt entführt.
Mich hat die scheibe zum nachdenken angerregt
weil sie auf eine subtile art und weise aufzeigt wie musik funktioniert.
die grütze ist sao schlecht geschrieben, da kann man nach 4 zeilen nur aufhören zu lesen.
BRANDON!
[/mariiie]
"hab das album für noppes gezogen"
für diese aussage solltest du in der hölle brennen...
und lern bitte dich angemessen zu artikulieren, du schalker mutter.
"Und deswegen der Appell an die Band, ganz in der epischen Dramatik Brandon Boyds: Spielt ruhig alles aus, was ihr habt (insgesamt dreizehn verschiedene Instrumente auf "Light Grenades"). Aber bitte mehr Lichtgranaten und weniger bodenständige Energiesparlampen. Wir vertragen die volle Dosis über die Spiellänge ein ganzes Albums hinweg!"
Oh ja!
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