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In Flames sind, wie nicht anders zu erwarten, ihrem Konzept treu geblieben. Welches Konzept, fragt ihr euch? Ganz einfach, so unberechenbar wie möglich bleiben und einfach das machen, worauf man Bock hat.
Ob man das jetzt als logische und notwendige Weiterentwicklung bezeichnet oder als konsequentes Ignorieren aller Trends und Erwartungen, bleibt jedem selbst überlassen. Wie im Interview erwähnt, kratzen die Erwartungen anderer Anders und seine Jungs nicht die Bohne, sie machen einfach, wonach sie sich gerade fühlen.
Allem Anschein nach ist das wieder kräftiger Death Metal, denn mit dem Opener "F(r)iend" knallt es gleich mal ganz schön auf die Löffel. Nachdem inzwischen Heerscharen von Bands die Schweden kopieren, hat es auch keinen großen Sinn, sich weiter mit dem alten Stil zu beschäftigen.
Anders hat scheinbar einen gewissen Hang zum Psychopatischen entwickelt, denn hin und wieder blitzen Parallelen zum Korn-Fronter Jonathan Davis auf, die sich aber nicht allzu negativ auswirken. Die Synthies spielen bei In Flames eine immer größere Rolle, sind sie doch bei einem Großteil der auf "Soundtrack To Your Escape" vertretenen Songs tonangebend.
Das fiel schon bei der Video-Single "The Quite Place" auf und weicht eigentlich nur bei Tracks wie "Dead Alone" oder "In Search For I" vom Schema ab. "Like You Better Dead" rasiert mal wieder astrein die Murmel, und auch "Dial 595-Escape" regt kräftig zum Rübekreisen an, jedoch gibt es auch eher unauffällige Nummern wie "Evil In A Closet".
Es würde mich nicht wundern, wenn In Flames mit diesem Album ziemlich polarisieren und neben den Fans, welche das Teil lieben werden, auch einige Leute aufbringen, die kein gutes Haar daran lassen. Es dauert ein wenig, aber letztendlich kommt man hinter die Klasse der Scheibe.
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Ein insgesamt etwas raueres Album mit Dampfmaschinen-ähnlichen Gitarren und einer (wie für jedes In Flames-Album) einzigartigen Atmosphäre. Hier: Düster, treibend, psychopathisch, fortgestoßen, machtvoll, doch durch die ruhigen Parts dann wieder wärmend. Nur wenn man genau hinhört, kann man diese Dinge fühlen.
Also ich habe mir jetzt mit "Clayman" und "StyE" endlich mal zwei ältere In Flames-Alben zugelegt, wo es ja hieß, dass In Flames mit "Come Clarity" einen Fehltritt hingelegt haben.
Ich bin da jetzt anderer Meinung, für mich haben sie sich kontinuierlich verbessert. Werde mir "RtR" zwar auch noch zulegen, aber momentan ist "Come clarity" meiner Meinung nach die beste Platte.
Sicher, "StyE" ist eine sehr konstante Platte, bis auf "Evil in a closet" rockt jeder Track.
Aber alle sind lediglich "gut", da ist kein absoluter Hammertrack drauf. Schon, in "My sweet shadow" zeigen sie ihr volles Potential und der herrliche Beat, die Bridge und der Refrain gehen sofort voll ins Blut. Da ärgere ich mich dann doch total, dass die Strophen so - Sorry - furchtbar sind!!
Wenn er balladesk singen will, dann soll er seine Stimme wenigstens nicht nachträglich so stark bearbeiten, das klingt für meinen Geschmack richtig schlecht...!
Die letzten drei Tracks hauen das Ding zwar nochmal etwas nach oben, aber insgesamt halt 'zu konstant', ohne absoluten Ausreißer, "My sweet shadow" nach oben und "Evil in a closet" nach unten hin ausgenommen.
also hallo? STYE und Clayman sind doch keine alten Alben. Gehörn doch beide zur jüngeren Vergangenheit der Band.
clayman war der anfang vom ende, quasi. oder eher schon colony. wobei ich come clarity anfangs eigentlich ganz cool fand. aber auch recht schnell totgehört.
@SuicideKing: Colony der Anfang vom Ende?
Alter, geh Ceremonial Oath hörn 
Ich mag neue wie alte IF und die STYE isn hervorragendesAlbum mit ner ganz eigenen Dynamik. So.
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