- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Die finsteren Wiedergänger mit Eckzähnen haben immer Konjunktur. Immer wenn man meint, das Dunkel-Genre wäre längst erschöpft, taucht wieder frisches Blut auf. Auf der anderen Seite stehen stets präsente Figuren wie Graf Dracula, sein weibliches Spiegelbild Karmilla Karnstein, Lestat de Lioncourt und eben Ville Valo.
Außergewöhnliche Wiedergänger-Qualitäten haben HIM schon längst bewiesen. Über zehn Jahre tummeln sie sich bereits im hart umkämpften Dunkelzirkus. Dabei entwickelten sie einen ganz eigenen prägnanten Stil, der natürlich auch das neueste Album prägt. Wiedererkennungswert ist angesagt, doch nicht auf Kosten von Frische und Qualität.
Das untermauern die eröffnenden Tracks "In Venere Veritas" und "Scared To Death": Bratzgitarren rocken, elegante Harmonie-Parts umarmen, und mittendrin röhrt Ville und vergräbt sich mit nimmermüder Leidenschaft in seine Liebes- und Todesthemen. Das "Scream" des Albumtitels nimmt Ville ohnehin öfters wörtlich, fehlt nur noch Kong-Gespielin Fay Wray als Partnerin.
"Heartkiller" machte bereits als Vorab-Auskopplung Appetit auf mehr. Mit geglückten Who-Zitaten in Sachen Riff-Zertrümmerung erfreut der "Dying Song". Viel Drive und Energie also in den ersten Nummern, bevor Valo in "Disarm Me (With Your Loneliness)" zum ersten Mal den mitfühlenden Gruftliebchen-Tröster auspackt, mitsamt nicht enden wollendem Schrei der Verzweiflung zum Ende hin. Mehr Tempo nimmt der Geisterzug dank "Love, The Hardest Way" auf. Kräftiges Drum-Geknüppel findet sich in Songs wie "Like St. Valentine".
Dunkelpop der feinen Sorte bietet "In The Arms Of Rain". Es finden sich auf dem Album viele runde, stimmige, in sich geschlossene Abenteuer, die Villes Songs mit einer ausladenden und filigran gestalteten Architektur erzählen. Das alles nicht ganz so rockig wie auf "Venus Doom", 2010 kehren HIM zum gepflegten Gothic-Poprock zurück. Doch nicht ohne Ausnahmen: "Shatter Me With Hope" lässt mit durchdringender Vokalarbeit und in tiefster Verdammnis jaulenden Gitarren-Kuschelrock erst gar nicht aufkommen.
Gern zitieren HIM die gefürchteten 80er, doch die sind bei ihnen in guten Händen: niemand muss befürchten, mit nervtötenden Snare-Drums oder klebrigen Synthies überfüttert zu werden. Ein gutes Beispiel dafür ist "Acoustic Funeral (For Love In Limbo)" mit seinem kathedralenartigen Keyboard-Einstieg.
Die Finnen beweisen einmal mehr ein feines Händchen für Ohrwurm-Melodien und einen packenden Song-Aufbau. Mit "Screamworks: Love In Theory And Practice" bieten sie ihren Fans einen reichhaltig gedeckten Tisch zum stilgerechten Mitternachtsimbiss bei Kerzenschein.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Him - Screamworks-Love in Theory and Practice | Infos (Lieferzeit/Service) | €20,99 | €0,00 | €20,99 |
![]() |
Him - Screamworks-Love in Theory and Practice | Infos (Lieferzeit/Service) | €17,98 | €3,95 | €21,93 |
![]() |
Him - Screamworks-Love in Theory and Practice [Vinyl LP] | Infos (Lieferzeit/Service) | €28,99 | €0,00 | €28,99 |
Artur, für die 3 Punkte gibt es von mir ein großes BUUUUUUH. 
oh mein goth,
artie, komm du mir nach hause
wenn dieser schlonzige biedermannrock mit seinen allerweltsarrangements, der pennälerlyrik und dem abgeschmackt kajal-getrimmten h&m-darkpop der marke "gruftrock für batiker und strickliesln" tatsächlich gothik sein sollte,
war ich es nie.


Warum hab ich bei jeder neuen HIM-Platte
auf's neue das Gefühl, dass manche aus Prinzip die Nase rümpfen?
HIM schielen nunmal auf die Popschiene, is ja auch nicht schlimm.
Bin jedenfalls auf's neue Album gespannt, die
erste Single ist für mich zwar kein Burner, aber ich hab den Eindruck, dass die Gitarren in "Heartkiller" doch wieder mehr Druck machen.
Das ist mir auch schon aufgefallen. Jede Band di im Ansatz Pop in ihrem Sound hat wird ja fast schon runtergemacht. Da fliegen sofort Begriffe wie "belanglos" und "Kitsch". Irgendwie peinlich, Leute.
Zur Platte: Ist gut geworden. Nicht außergewöhnlich und auch nicht so stark wie der Vorgänger aber durchaus gut.
))Hab heute reingehört. Ich finde auch, dass man HIM nicht in die Teenie- Schublade stecken sollte, waren sie im Grunde noch nie, es war im Grunde immer solider melodischer Rock, tut nicht weh, ist aber unterhaltsam. Ville Valo ist auch in der Hinsicht ein sehr guter Entertainer. Was mich eher stört, ist die Überproduktion und das schwächelnde Songwriting. Ich finde, dass man manche Sachen als naja oder OK empfindet, aber in gewisser Weise der Pepp fehlt. Weiterentwicklung hin oder her, ich denke eher dass HIM die gewisse Power, die diese Band auszeichnete, irgendwie abhanden gekommen ist. Kein Fünkchen von leichter Genialität, keine Melodie, die sich irgendwie einbrennen will, kein richtiger Groove, der sich entwickelt. Das ist wieder ganz nett, aber es mag dieses mal nicht recht zu unterhalten.

so.. also ich sag mal .. es sind paar ganz nette Songs drauf ... vom musikalischen her gesehen find eich, dass alle songs echt gut geschrieben sind. Da hat einer gelernt wie man Pop/Musik schreibt. Sehr coole Gesangslinie/melodie im Refrain von Track 10 (Shatter Me with Hope) zum Beispiel.
Im Grunde find ich es ziemlich lustig, dass die da soviel 80s Pop eingemixt haben (Keyboards sind teilweise echt zum TOTlachen) ... Ob das so ernst gemeint war alles
Naja, so toll find ich die Platte insgesamt nicht. Is mir echt zu cheesy teilweise. Aber Soundtechnisch gehts in Richting Razorblade Romance (die war ganz geil).
Also, is echt nich langweilig das teil, gut geschrieben und so, aber trzdem nich so geil für meine Begriffe. Macht das Sinn?! .. Hehe, egal ^^
Es ist kein Zufall, dass das Album kurz vor Valentinstag erschiehnen ist. Wieder deutlich sanftere Töne. Einige Tracks sind richtig gut geworden. Andere ein bisschen langweilig. Jedoch genau das richtige, wenn man sich das Album morgen in trauter Zweisamkeit mit seiner Freundin anhören will.
Solide, aber leider nicht so gut wie Venus Doom.
[color=darkgreen:81a6ea34e1]Als erstes oute ich mich mal als langjähriger HIMfan ( sofern das bei meinem alter überhaupt möglich ist^^ ,mit 18) Aber fakt ist das ich diese band seit ich 10 bin höre und quasi mit ihr aufgewachsen bin....
Ich muss (leider) vielen von euch recht geben, die Scheibe ist sehr poppig und wie ich leider sagen muss fehlt mir diesmal die Abwechslung, also der krasse Gegensatz zwischen den songs...irgendwie verschwimmen die alle für mich zu einer großen suppe...
Trotzdem muss ich sagen das ich die cd nich schlecht finde und nach mehrmaligen anhören ist sie durchaus eingängig, also diesmal eher gemacht für die breite Masse und nicht für langhährige fans...
Ach ja noch was : es sollte sich wirklich keiner darüber aufregen das Die Platte poppig ist ich meine ville hats lange vorher angekündigt das es diesmal poppig und 80´s wird XD
ich bin trotz allem froh das ich mir die C^D gekauft habe, sie ist diesmal eher was für fröhliche Stunden und nicht für Schmacht-Depri-abende ^-^ jedenfalls solange man die texte außer acht lässt..XD

Schade.
Die Platte ist einfach nur schade.
Mit "Venus Doom" gelang ein guter Handkantenschlag, besonders das Titelstück fand ich geil.
Aber die neue Scheibe? Neee du, echt schade. Es ist ein Jammer.
So muss ich als alter Hippie und schäbiger Überrest der 1980'er Krawalltruppen mal wieder zurückgreifen auf die alten LP's von Bathory, Entombed oder Dismember. Da hatte Skandinavien noch Eier.
Den Sound, den H-I-M seit Jahren suchen, hat z.B. Peter Steele (das kanadische Kantholz) längst gefunden. Und da quillt einfach mehr Saft aus der Röhre.
Format
Homepage: