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Sollte das Guns N' Roses-Album "Chinese Democracy" 2008 tatsächlich veröffentlicht werden, verspricht ein US-Getränkehersteller jedem Amerikaner eine Gratis-Cola.
Glasgow (vac) - Seit einem Jahrzehnt ranken sich Sagen und Mythen um "Chinese Democracy" - das angeblich, vielleicht, unter Umständen, irgendwann erscheinende neue Phantomalbum von Guns N' Roses. Der amerikanische Softdrink-Hersteller Dr Pepper beschloss nun, nichts mehr dem Zufall zu überlassen und diese Angelegenheit persönlich in die Hand zu nehmen.
"Jedem in Amerika", heißt es, werde die texanische Brausefirma eine Gratis-Dose Dr Pepper spendieren, sollte denn das Unmögliche wahr werden und das sagenumwobene Album irgendwann im Jahr 2008 endlich den Weg in die Öffentlichkeit finden. Ausdrücklich nicht gilt das Angebot übrigens für die unartigen, abtrünnig gewordenen Guns N' Roses-Mitglieder Slash und Buckethead, lässt der Konzern wissen.
Axl Rose, das letzte verbliebene Mitglied der Original-Besetzung, zeigte sich auf der offiziellen Band-Homepage mehr als geschmeichelt: Die Band sei "überrascht und sehr glücklich, die Unterstützung von Dr Pepper zu haben", sülzt Rose. Mit so einer Aktion habe man niemals gerechnet.
Natürlich enthielt sich Axl weiterer Angaben darüber, ob das großzügige Angebot irgendwelche Auswirkungen auf den Veröffentlichungstermin von "Chinese Democracy" haben werde. Er verkündete aber schon mal, dass er seine Dr Pepper gerecht mit Buckethead teilen werde, sollten denn überraschenderweise einige Performances des Gitarristen auf dem Album auftauchen.
Kein Wort übrig hat der Sänger indes für den armen Slash. Dabei könnte wohl gerade jener in diesen Tagen eine aufmunternde Geste der Freundschaft gut gebrauchen. Seit letzten Donnerstag kursieren nämlich Auflösungsgerüchte um Velvet Revolver. Bei einem Auftritt im englischen Glasgow verkündete Frontmann und Ex-Stone Temple Pilots-Sänger Scott Weiland, dass die Tage von Velvet Revolver nach Ende der aktuellen Tour gezählt seien.
Innerhalb der Band brach daraufhin ein Tumult aus. Drummer Matt Sorum ließ über seine Website verlauten, dass Weilands familiäre Schwierigkeiten Auslöser für seine unbedachten Äußerungen gewesen seien. Woraufhin der Velvet Revolver-Sänger seinen Band-Kollegen laut blabbermouth.net als "infantil" beschimpfte und offenbarte, dass Sorum letzten Herbst einen Drogen-Entzug absolvierte.
Slash selbst versucht sich bereits als Vermittler zwischen den beiden Kampfhähnen und streitet eine mögliche Trennung von Velvet Revolver entschieden ab.





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