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Der Blogger, der im Juni unveröffentlichte Guns N' Roses-Tracks online stellte, fürchtet nun, man wolle an ihm ein Exempel statuieren.
Los Angeles (joga) - Der wegen Urheberrechtsverletzung angeklagte Kevin Cogill, der im Juni sechs unveröffentlichte Guns N' Roses-Tracks online stellte, hofft auf die Solidarität Gleichgesinnter. Er hat ein Paypal-Spendenkonto eingerichtet, um seine Verteidigung zu finanzieren.
Er sehe sich mit gewaltigen finanziellen Forderungen konfrontiert, schreibt der Blogger auf seiner Webseite. Bei einer Verurteilung drohen Cogill bis zu fünf Jahre Gefängnis und 250.000 Dollar Strafe sowie eventuelle Schadensersatzforderungen.
David gegen Goliath ...
Cogill sieht sich als einsamer Kämpfer einer gewaltigen Übermacht von Staatsanwaltschaft, FBI und gegnerischen Anwälten gegenüber. Die finanziellen Mittel der Gegenseite seien praktisch unbegrenzt. Unbegründet sind Cogills Ängste nicht: In Anbetracht der Popularität des Falles hofft die US-Labelvereinigung RIAA auf ein strenges Urteil.
In seinem Posting berichtet Cogill denn auch von großer Anteilnahme an seinem Schicksal, "alte Freunde und neue Feinde" hätten sich bei ihm gemeldet. Manche wünschten ihm Glück, andere, dass er "im Knast verrotte", schreibt Cogill in Anspielung auf eine Äußerung vom früheren Guns N' Roses-Gitarrist Slash.
Zum laufenden Verfahren will Cogill allerdings keine Details preisgeben. So bleibt weiterhin unklar, wie er überhaupt in den Besitz der Tracks gelangte.


und darüber hinaus schon fast legendäres Material auf den Markt bringen können, das in schönster Regelmäßigkeit immer wieder für Gesprächsstoff sorgt. Da dürften sich bereits jetzt ein paar findige Jungs und Mädels eine goldene Nase dran verdienen, wenn ich mich nicht irre.



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