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Gehts noch? Wer will so etwas sehen? Ihr? Nö, oder?
Konstanz (laut) - Ein gutes Cover kann aus einem Album ein Gesamt-Kunstwerk machen. Hierfür gibt es unzählige Beispiele aus den unterschiedlichsten Genres. Wer im Wust von Veröffentlichungen wahrgenommen werden will, muss ohnehin die optische Karte ausspielen und den Konsumenten mittels schöner Gestaltung ansprechen.
Das komplette Gegenteil, die optische Niedertracht, der Minuskumpel im Design, die Nulpigkeit des Gestaltens ist auch heute noch weit verbreitet, weshalb wir bei unserer Zusammenstellung auf die bereits gut dokumentierten Sünden etwa der 70er Jahre verzichtet haben. Aktuell ist zum Beispiel eine Dame in aller Munde, die wir hier mal außer Konkurrenz laufen lassen:

Weitere Katastrophen gibt es hier:

Diese zermatschten Erdbeeren erinnern irgendwie an Fuchskot-Dünnpfiff. Tierlieb? Wohl kaum.

Jorge Garcia ist Hurley, Hurley ist Jorge Garcia. Kult oder Kack? Kack!

Kai Hansen wusste schon, warum er sich rechtzeitig aus dem Staub machte, ehe dieses Machwerk erschien. Bei Songs wie "Heavy Metal Hamsters" wollte er wohl nicht in den Credits stehen. Achso, das Cover. Wer lutscht nicht gerne mal am Hering?

Bier. Viel Bier. Sehr viel Bier ist die einzige Erklärung für dieses Coverartwork. Luda, da lachen ja die Hühner!

Beckhams Victoria zeigt uns auch mit dem Cover-Artwork, warum, sie besser Klamotten zur Schau tragen sollte statt Musik zu machen: magersüchtiges Frettechen an schwarzem Panther. Geh weg!

Ja, der Reflektor Falke wird nicht jünger. Diese Platte wäre allerdings mit "Lektionen In Augenkrebs" treffender betitelt worden.

Wenn sie schon frei geboren ist, sollte sie sich auch frei fühlen, geschmackvolles Artwork aufs Cover zu hieven. Sowas da sieht eher aus, als ob der Grafikddesigner mit dem Kopf auf sein Macbook Air gefallen wäre.

Die Frage "does this look infected" beantworten wir mit: "Egal. Sieht einfach beknackt aus!"

"Verurteilter, haben Sie noch einen letzten Wunsch?" - "Ja, für meine posthum erscheinenden Alben bitte einen Zeichner, der weiß, wie herum man einen Stift hält."

Umdeutung der Erdgeschichte: Der Tyrannosaurus Rex hatte seine Sternstunde, als er mit Brillies und Perlenketten behangen auf einem Scorpions-Konzert eine Zugabe forderte.

Wer auf die beknackte Cover-Idee kam, sollte genau diese Frisur verpasst bekommen und damit auf den 80. Geburtstag seiner Oma geschickt werden. Das tut in den Augen weh!

Ja da schau her, was die Katze wieder reingeschleppt hat: Vier Typen mit einer Tonne Make-Up in der Visage. Gab es im Hairmetal eine albernere Band als Poison? Nein!

Der definitive Tiefpunkt der Maiden-Historie: Der arme Eddie als verpixelte Verballhornung seiner selbst. Musste wohl in fünf Minuten zusammengeschustert werden. Gehts eigentlich noch?


Was ist das? Ein Sarg oder eine stilisierte Muschi? Mit dem Design ihrer Plattencover nehmen es Metallica mittlerweile auch nicht mehr so ernst. Unter "Death Magnetic" sieht man eine Verbesserung von "St. Anger".

Brian May, Steve Vai, Justin Hawkins, Jack Black und der Schauspieler Hugh Laurie treten auf dem Album in Erscheinung, deshalb musste an den Ideen zum Cover gespart werden.

Ghetto-Zorro trifft das Phantom der Rap-Oper - oder was haben sich Sean Price und The Rockness Monstah bei dieser Kostümierung gedacht? Das Album rockt allerdings trotzdem jeden Kinderfasching ...

Volkssport in Thüringen: alte Nüsse, die sich die Hupen raufen. Cooles Album, erbärmliches Cover.

Jesus, Maria und Josef. Warum nicht gleich Diddl aufs Cover nehmen? Ach, den gabs damals 1986 noch gar nicht! Der wahr gewordene Einhorn-Alptraum in rosarot. Wenn man in das Album beißt, schmeckt es nach Erdbeere. Ehrlich!

Bloodhound Gang mochten es schon immer extrem und abgefahren. Damit schießen sie den Vogel allerdings komplett ab. Über dicke Brüste freut sich der Plattenkäufer, aber darüber?!?!?

Der Rapper der Liebe fordert sein Publikum wirklich auf allen Sinnesebenen. Irgendwie passt es ja: Das Cover ist fürs Auge, was Eurodance fürs Ohr darstellt. Harter Stoff.

Stefan Gwildis "Wünscht Du Wärst Hier". Bei ihm in der Badewanne. Aber nackend. Ebent!

Sein Hobby: Arschloch, sein Cover: sinnbefreit. Wie auch die Musik.

Selten ein dämlicheres Cover gesehen. Scott Stapp und seine Hartwürste als Schnitzereien in einem Stamm. Gott sei Dank nur am Rechner, sonst müsste man Greenpeace alarmieren.

Cannibal Corpse sind Profis, wenn es um sackblöde Cover geht. Mit ihrem Debüt riefen sie gleich die Ex von Al Gore, Tipper Gore auf den Plan. Bessere Promo konnte es nicht geben. Seitdem sind sie etabliert. Danke, Tipper!

Wie wird man ein Star auf dem Cover eines Kassierer-Albums? Sack rasieren reicht vollkommen.
ich brauch gar nicht weiterklicken, born this way hat schon gewonnen. 
und ich dachte schon ihr hättet das 'show us your hits' cover auf die liste getan!
Frau Gaga sieht schon sehr komisch aus aber immerhin wollte sie ja was vermitteln damit... irgendwie.
Und M.I.A. gestaltet ihre Cover ja mit voller Absicht wie schlecht gemachte 5. Klasse Kunstprojekte um irgendwas Politisches zu unterstreichen, was genau bleibt mir auch schleierhaft.
War auf St. Anger übrigens wirklich ein Penis zu sehn? Ich kenn nur das mit der Faust. :-/
so eine liste kann man natürlich endlos fortsetzen:
http://rateyourmusic.com/release/album/country_church/country_church/
http://rateyourmusic.com/release/single/lords_of_acid/pussy/
http://rateyourmusic.com/release/album/the_beatles/magical_mystery_tour/
http://rateyourmusic.com/release/album/david_hasselhoff/night_rocker/
http://rateyourmusic.com/release/album/prince/prince/

Also ich finde ja noch das Cover von Black Sabbaths Paranoid und Sabotage geil. Aber das mit Death Magnetic ist ne Frechheit. Wenn man sich mal das komplette Artwork ansieht macht das Cover nämlich viel mehr Sinn.
@KillPikachu: und was bitte?
und ja, ich habe diese drei
absichtlich nacheinander gepostet und nicht versehentlich dreimal bestätigt oder so was.











Jopp^^ hab es dem Horror gezeigt, weil sich der über iwelche Albumcover aus dem "Nicht-Metal-Bereich" echauffiert hat...
Wenn wir schon dabei sind: Wo steckt denn der Kerl eigentlich?
Edit sagt: Was hat eigentlich Death Magnetic in der Liste zu suchen?
Da hatte Spiegel Online schon mal zwei Themenseiten, einmal HipHop, das andere Mal allgemein peinliche Cover:
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/8481/seid_ihr_noch_zu_rappen.html
http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/5565/huelle_huelle_huelle.html

@Sordos: Naja... Ist so kein schlechtes Cover, aber in Gegensatz zu den alten Covern von Maiden doch eher schwach.
Das neue Limp Bizkit Cover zur Single "Shotgun" topt alles =) http://tuneit.at/wp-content/uploads/2011/05/Limp-Bizkit-Shotgun.jpg
die 1 ist ja der hammer =D die liste ist ein einziges paradoxon. diese plattencover sind doch gerade deswegen weil sie so kacke sind super. die meisten zumindest. ich hätte jetzt an interpols antics gedacht aber sowas wär hier wahrscheinlich einfach zu langweilig gewesen
das letzte von Joe Cocker sah auch selten dämlich aus...und Gaga hätte ein Platz im Ranking verdient gehabt.
Wenn ihr schon mit den Listen dran seid, könnt ihr auch die besten Cover vorstellen, da hätte ich auch ein paar Favoriten.
das letzte von Joe Cocker sah auch selten dämlich aus...und Gaga hätte ein Platz im Ranking verdient gehabt.
Wenn ihr schon mit den Listen dran seid, könnt ihr auch die besten Cover vorstellen, da hätte ich auch ein paar Favoriten.
Brrr...herzlichen Glückwunsch, die Auswahl ist genial!
Dachte mir das Cannibal Corpse nicht fehlen 
Die Cover sind aber kaum mieser als die Lyrics...
ABER: Poison sind ja wohl total geil! Das Cover fängt ihren androgynen Flair richtig gut ein! Mir gefällt´s jedenfalls extrem gut!!!
Dance of Death als Iron Maidens Tiefpunkt zu bezeichnen, finde ich aber doch weit hergeholt. Musikalisch gesehen ist das absolut falsch. Obwohl das Cover tatsächlich ziemlich scheiße ist.
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