Porträt

laut.de-Biographie

Gravity Kills

Gravity Kills, das gitarrentriefende Industrialquartett, explodiert 1994 in der Musikszene von St. Louis, USA im Zuge des Hypes um Bands wie Nine Inch Nails oder Marilyn Manson.

Gravity Kills - Perversion
Gravity Kills Perversion
Gitarrenwände, Samplefragmente und eingängige Refrainhooks mit einer Prise Düsternis
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Alles beginnt, als ihr erster Song "Guilty" von der Radiostation KPNT auf einer Best-Of St.Louis-Compilation veröffentlicht wird und kurz danach die Spitze der Radiocharts stürmt. Der Wirbelwind, den die Band auslöst, scheint unaufhaltsam zu sein: "Guilty" avanciert noch im selben Jahr zum meistgewünschten Titel bei den US-Rockradios und wird mit großem Abstand "Alternative Club Record Of The Year". Zudem kommt dieser Song auf dem Soundtrack des Kassenschlagers "Seven" zum Einsatz und macht die junge Band so auch in Europa bekannt.

Dennoch legen sich Jeff Scheel (voc, g)), Kurt Kerns (dr, b), Matt Dudenhoeffer (g) und Douglas Fireley (keys, b) nicht auf die faule Haut sondern ins Zeug: Sie knechten wie die Ochsen auf Clubtours mit Korn und den Sex Psitols, stellen Songs für Soundtracks und Computerspiele zur Verfügung (Mortal Kombat, Escape From L.A.), schreiben Songs fürs neue Album und spielen für die Presse Everybody's Darling.

Nachdem sich allein das Debüt beinahe eine halbe Millionen mal verkauft und auch in Europa auf Charterfolge verweisen kann, ist es Zeit, wieder was von sich hören zu lassen. Da "Manipulated" (für das sich auch Hip Hop-Meister P.M. Dawn hergibt) nur alte Songs in neuem Gewand präsentiert, kommt 1999 endlich "Perversion" auf den europäischen Markt und kann mindestens so überzeugen wie seinerzeit "Gravity Kills". Dazwischen lassen sie es sich nicht nehmen, auf dem Tribute to Gary Numan-Sampler den Song "Poetry And Power" bei zu steuern.

Im selben Jahr verlässt Drummer Kurt die Band, um sich ganz der Architektur zu verschreiben und macht Platz für Brad Booker. Auch ein Labelwechsel vollzieht sich und die vier landen bei Sanctuary Records. Damit sind die Zeiten der unterschiedlichen Veröffentlichungsdaten vorbei und nach drei Jahren kommen die Europäer beinahe zeitgleich mit den Amerikanern in den Genuss von "Superstarved". Doch der Erfolg des Debüts kann auch mit "Superstarved" nicht wiederholt werden, weshalb sich die Band Ende 2002 aus nicht näher definierten Gründen auflöst. Da einige Mitglieder jedoch auch weiterhin Musik machen wollen, darf man also gespannt sein, was da noch kommen mag.

Alben

Gravity Kills - Superstarved: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2002 Superstarved

Kritik von Michael Edele

Fette Gitarren, fiese Elektronik und zynisch-sarkastische Lyrics. (0 Kommentare)

Gravity Kills - Perversion: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

1999 Perversion

Kritik von Florian Schade

Gitarrenwände, Samplefragmente und eingängige Refrainhooks mit einer Prise Düsternis (0 Kommentare)

  • Homepage

    Katastrophen-Design, aber so lange der Inhalt stimmt ...

    http://www.gravitykills.com/
  • GK Link-Page

    Führt zu den zahllosen Fanpages.

    http://www.geocities.com/SunsetStrip/9122/gkills.html

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