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Der Schweizer Hardrocker verunglückte unverschuldet in der Nähe von Las Vegas und starb noch am Unfallort.
Las Vegas (edy) - Gotthard-Sänger Steve Lee starb gestern bei einem Unfall auf dem Interstate 15 in Nevada zwischen Mesquite und Las Vegas. Er wurde nur 48 Jahre alt.
Wie es nun weiter gehen soll, steht noch in den Sternen: "Die Band steht unter Schock", kommentierte Sandra Eichner von der Agentur Rosenheim Rocks auf Anfrage von laut.de.
"Mit Steve Lee geht nicht nur eine der weltbesten Rockstimmen von uns, sondern auch ein guter Freund, der durch seine feinfühlige und bodenständige Art seiner Umwelt stets mit sehr viel Respekt begegnete! Es wird einige Zeit dauern, bis wir alle wirklich begriffen haben, was geschehen ist. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt seiner Familie", melden sich Gotthard auf ihrer offiziellen Page zu Wort.
Die für Ende Oktober geplanten fünf Konzerte in Deutschland dürften mit ziemlicher Sicherheit demnächst abgesagt werden.
Tragisches Unglück
Lee war gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Brigitte Voss-Balzarini und 19 anderen Schweizern auf einem Harley Davidson-Trip durch die USA. Knapp 50 Kilometer vor Las Vegas mussten die Biker wegen einsetzenden Regens ein Pause am Straßenrand einlegen.
Dabei geriet der Anhänger eines vorbeifahrenden LKWs auf der rutschig gewordenen Straße ins Schleudern und rammte fünf der am Seitenrand stehende Motorräder. Der Fahrer habe noch versucht, auszuweichen, heißt es im offiziellen Statement. Eines der Motorräder traf dann Steve und tötete ihn wohl sofort.
Sämtliche Reanimierungsversuche wurden nach 20 Minuten abgebrochen, gegen 16:13 Uhr Ortszeit stellten die Rettungskräfte Lees Tod fest. Unter den Reisenden auf dem für zwei Wochen geplanten Trip war auch Gotthard-Basser Marc Lynn, der wie alle restlichen Beteiligten auch unverletzt blieb.
Böses Omen?
Es scheint im Nachhinein wie ein böses Omen, dass Lee und Voss-Balzarini bereits Anfang August in der Nähe von Florenz einen Motorrad-Unfall hatten.
Mit Gotthard verkaufte der Frontmann im Laufe seiner Karriere mehrere Millionen Alben, von denen viele mit Platin, Doppel- oder Dreifachplatin ausgezeichnet wurden. Erst im vergangenen Jahr wurde das Album "Need To Believe" veröffentlicht, das in der Schweiz auf Platz eins und in Deutschland auf Platz acht der Charts einstieg.
Pech? Ja, das könnte man so bezeichnen! Mit dem Motorrad unterwegs zu sein und dann, während man auf einem Pannenstreifen stehen bleibt, von 'nem Motorrad, welches von 'nem Lastwagenanhänger gerammt wurde, tödlich getroffen zu werden, als einziger von 20 Leuten... das kann man nur als Freakaccident bezeichnen! Da denke ich als Motorradfahrer schon ein bisschen drüber nach, wie viel Pech man haben kann! Und vor etwa 1 Jahr hatte ich Gotthard noch live gesehen! Und diesen Sommer war ich noch bei 'nem Festival, wo Gotthard gespielt haben... habs dann aber vorgezogen was anderes zu tun, als die zu sehen!
RIP - einer der wenn nicht DIE beste Hardrock-Stimme aller Zeiten. Nach Dio nun Lee - ein trauriges Jahr.
ich versteh die ewig gleiche argumentationsweise von postern wie "ano-nym" nicht, es ist vollkommen unlogisch so ein zeug vom stapel zu lassen (nicht nur gefühllos oder assig, das sowieso - nein in allererster linie vollkommen gehirnamputiert UNLOGISCH)
und jedes mal in irgendwelchen threads wo jemand gestorben (oder am sterben) ist, hast du solche typen, die diesen scheiß posten, nach jedem 10 post kommt so einer daher - das ist schon fast so sicher wie "godwin's law"
ich kapiers nicht!
Traurige Sache. Ich habe vor allem damals sehr gerne Gotthard gehört und meine Mutter ist riesiger Fan.
@MiGa
Natürlich hast du recht. Wenn eine berühmte persönlichkeit stirbt kommt das sofort in den Medien, ist auch gut so, interessiert auch jeden.
Ich als Schweizer habe natürlich auch grossen Respekt vor Steve Lee's werken und finde es traurig dass so ein toller Musiker so früh gehen musste.
Nur die Missverhältnisse finde ich halt schockierend.. Wenn in den Medien steht, dass 1000 Kinder in Afrika an Hunger gestorben sind gibt es kaum Reaktionen darauf. Wenn jedoch eine Person die ein kurzes aber bestimmt erfülltes Leben in Wohlstand führen durfte stirbt gibt es gleich einen solchen Aufstand auf allen möglichen Plattformen (R.I.P Steve Lee, we will never forget usw.). Das ist doch irgendwie krank, oder seh nur ich das so???
@ ano-nym
Ja, du scheinst die einzige Person zu sein die das so sieht. Der Grund dürft wohl sein, dass keiner von uns die 1000 Kinder in Afrika kannte, den Namen Steve Lee kennen aber viele...jaja, ich weiss dass es jrgendwie krank und assi ist, aber so läuft es halt. Mit Musik erreichst du eben einige Menschen und Steve war einer der das geschafft hat, deshalb kümmert es viele dass er nun weg ist.
R.I.P. Steve
Oh, das böse N-Wort. :-D Da fällt mir ein: Meine Freundin und ich waaren in Bulgarien und haben einen Ausflug nach Varna gemacht. Auf die Frage welchen Stadtteil wir lieber meiden sollten, sagte der Reiseführer, dass es Zigeunerviertel gibt. Dort leben die (sic) "Minderheiten". Political Correctness kann eine sehr lustige Sache sein, wenn sie ad absurdum geführt wird.
Geht es hier nicht um was anderes ?
Aber der anonyme Volltrottel hat den Thread ja kaputtgemacht
Es ist ein reiner Horror!!!!
Wir sind total entsetzt und werden es wahrscheinlich, wie alle, nie richtig realisieren...
was uns übrig bleibt sind alle Mitschnitte :...(
An die Familie und Freunde und Fans mein Beileid aus tiefstem Herzen...
Warum dem Fahrer so etwas passiert ist...unbegreiflich und eine dramatische Tragödie für Millionen!!!!!
Rock in Peace dear Steve Lee 3
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