Porträt

laut.de-Biographie

Garish

Thomas Jarmer (Gesang), Christoph Jarmer (Gitarre), Julian Schneeberger (Gitarre), Kurt Grath (Bass) und Markus Perner (Schlagzeug) bilden die Alternative Popband Garish aus Österreich. 1997 beginnt das Zusammenspiel. 1998 gibt es sogar schon einen Manager namens Hannes Tschürtz, und die ersten Demoaufnahmen entstehen. Neben Instrumentenwechsel, Bandnamenänderung und erfolgreichen Teilnahmen an Nachwuchswettbewerben zeichnet sich im Juli 1998 ein erster, großer Erfolg ab. Garish stehen gemeinsam mit Popgrößen wie Pulp oder The Cure auf einer Bühne am "Forestglade" in Wiesen.

Garish - Absender auf Achse
Garish Absender auf Achse
Fünf Österreicher machen ernst.
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1999 ein weiteres Glücksgefühl. Garish rocken erneut in Wiesen auf der Bühne. Als Einheizer von Supergrass und den Red Hot Chili Peppers. Und damit noch nicht genug. Im Jahre 2000 spielen sie als Support der sexy Gruppe Boss Hog. Man dürfte meinen, so langsam könnten die Jungs vor lauter Promis um sich herum überschnappen. Weit gefehlt. Garish bleiben auf dem Boden und produzieren in aller Ruhe und ohne Allüren ihre Studioalben.

2002 sind Garish hierzulande noch ein Geheimtipp, da das Album "Wo die Nacht erzählt am Tag" zunächst nur in Österreich erhältlich ist. Doch Gutes spricht sich bekanntlich schnell herum, und 2003 sorgen die Herren auch außerhalb ihrer Heimat für Aufsehen. Die Musikszene im Nachbarland fängt langsam an zu wachsen. Naked Lunch gehört schon länger dazu, man kennt sich untereinander und versucht, sich gegenseitig zu unterstützen. Es entstehen kleine, gemeinsame Projekte und Konzertauftritte.

Ihre Songs, für deren lyrische Poesie Sänger Thomas Jarmer verantwortlich ist, schwelgen zwischen melodischen Pophymnen, krachigen Gitarren und bombastischen Orchesterklängen. Alles ein wenig zurückhaltend, britisch mit einem überraschenden Rock'n'Roll-Wumms. Die fünf Österreicher hören privat die verschiedensten Musikrichtungen. Natürlich gehören Bands wie Radiohead, Sigur Ros
oder Coldplay in die gut sortierte Plattensammlung. Genauso hört man aber auch gerne mal deutschsprachige Musik von Element Of Crime. Im Tourbus widmet man sich dem großartigen Johnny Cash oder es wird gerockt mit Queens Of The Stone Age.

Sänger Thomas Jarmer interessiert sich zudem für instrumentale Musik und den guten, alten Jazz. Es bleibt kein Genre dem Quintett verborgen, und diese Einflüsse vereinen Garish geschickt in ihrer eigenen Musik. Neben den Instrumenten sticht besonders das Songwriting von Thomas heraus. Für viele sehr gewöhnungsbedürftig, für andere poetische Kreativität, die zeitlos bleibt. 2004 erscheint mit "Absender auf Achse" das dritte Studioalbum. Ihre Heimat finden sie letztendlich beim gemütlichen Hamburger Label Tapete Records. Die Zusammenkunft ist schon seit längerem geplant.

2003 erweist sich für Garish als das bisher erfolgreichste Jahr. Die zweite Veröffentlichung "Wo die Nacht erzählt vom Tag" hinterlässt eine große Fangemeinde, die sich durch halb Europa zieht. Gemeinsame Live-Auftritte mit Tom Liwa, mittlerweile auch Gastsänger ("Noch auf See" und "Ingwer") der Band, und zahlreiche Festivalkonzertreisen führen zu Schlagzeilen wie "Hoffnungsträger für deutschsprachige Popmusik" oder "die neuen Indiestars aus Österreich". Als Support von JJ72 oder Slut hinterlassen sie ebenfalls ein zufriedenes Publikum. Auf Achse sind Garish natürlich 2004 auch wieder, quer durch Deutschland und Österreich. Also, "Daumen in die Faust" und Vorsicht beim Zuschlagen.

Parallel zu den positiven Kritiken pilgern stetig mehr Fans zu den Konzerten. Die Hälfte der Veranstaltungen findet vor ausverkauften Clubs statt. Mitte des Jahres stellt das Quintett ein eigenes Label auf die Beine. Schönwetter heißt das Baby und bildet eine Plattform auch für befreundete Bands, darunter Tom Liwa, Beangrowers und Ja, Panik. Bevor es im ausklingenden Jahr erneut auf die Straße geht, nehmen Garish neue Songs für den Kinodokumentationsfilm "Tintenfischalarm" von Elisabeth Scharang auf. Hierfür suchen sie erneut die Cselley Mühle in Oslip (am Neusiedler See) auf.

2005 spielt die Band auch auf einer akustischen Konzertreise bei den "Studio 2 Sessions" für den österreichischen Radiosender FM4 auf. Nachdem es beim Amadeus-Award bereits zum dritten Mal nur bei einer Nominierung bleibt, kündigt sich allmählich das vierte Album an. Im Herbst ziehen sich Garish von den Bühnen zurück. Zur Auflockerung und als Beitrag zum "Gedankenjahr" kommt es zur Zusammenarbeit mit Sänger und Maler Arik Brauer. Hieraus entstehen Neu-Interpretationen von Brauers "Oho Halali" und "Köpferl im Sand" sowie von Falcos "Junge Römer" und Georg Danzers "Weiße Pferde".

Im Frühjahr 2006 widmen sich die Herren ausgiebig den Premierefeiern von "Tintenfischalarm", die sie mit musikalischen Auftritten bereichern. In der zweiten Jahreshälfte beginnen weitere Aufnahmen zwischen Römersee (Burgenland) und St. Gerold (Vorarlberg). Im Hamburger Studio von Dinesh Ketelsen (Fink, Sometree) lassen sie die einzelnen Spuren zusammen mischen, auch Chris von Rautenkranz (Blumfeld, Tocotronic, Franz Ferdinand) legt noch mal Hand an.

Mit der Single "Im Ärmel Meiner Linken Hand" melden sich Garish 2007 sowohl auf den Bühnen als auch in den Indie-Charts zurück. Das Album "Parade" erscheint Anfang Mai. Während sich in Österreich Universal der Band annimmt, halten sie in Deutschland dem Tapete-Label die Treue.

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Im Ärmel meiner linken Hand
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    http://www.garish.at
  • Labelseite

    U.a. die Single im MP3-Format.

    http://www.tapeterecords.de

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