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Der MC starb gestern im Beisein seiner Familie im Krankenhaus. In einem Abschiedsbrief dankt er Solar und watscht DJ Premier ab.
New York (dani) - "We all must meet our moment of truth": Am Montagmorgen erlag Guru seinem Krebsleiden. Berichte, wonach sich der Gründer von Gang Starr und Jazzmatazz nach einem Herzinfarkt Ende Februar auf dem Weg der Besserung befunden haben soll, bewahrheiteten sich nicht. Keith Elam, wie Guru mit bürgerlichem Namen hieß, wurde 43 Jahre alt.
Solar veröffentlicht Gurus Abschiedsbrief
Sein Produzent und Partner Solar bestätigte die traurige Nachricht gegenüber dem Magazin yoraps.com, das auch einen im Krankenhaus verfassten Abschiedsbrief Gurus veröffentlichte.
"Ich, Guru, schreibe diesen Brief an meine Fans, meine Freunde und alle weltweit, denen ich in Liebe verbunden war", heißt es da. "Ich habe lange gegen den Krebs gekämpft und habe nun verloren. Über ein Jahr habe ich unter der Krankheit gelitten. Ich habe alle medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft."
"Ich schreibe dies mit Tränen in den Augen - nicht Tränen des Kummers, sondern der Freude darüber, was für ein wundervolles Leben ich hatte und wie viele großartige Menschen ich kennen lernen durfte." Guru weist weiter auf seine Charity-Organisation Each One Counts hin, die sich für Kinder in Not einsetzt.
Dank an Solar, Watsche für Premier
Seinem langjährigen Partner und Freund Solar spricht er Dank und Respekt aus, während er sich von seinem früheren Mitstreiter DJ Premier noch mit seinen letzten Worten harsch distanziert:
"Ich wünsche nicht, dass mein Ex-DJ mit meinem Namen in Verbindung gebracht wird oder ihn benutzt, für Tribute-Events oder was und warum auch immer. Ich habe meine Rechtsanwälte beauftragt, dagegen vorzugehen. Ich hatte in meinem Leben in den letzten sieben Jahren nichts mit ihm zu tun und möchte auch im Tod nichts mit ihm zu tun haben."
"Solar kennt meine Lebensgeschichte und ist bestens informiert, was meine familiäre Situation und den wahren Grund betrifft, warum ich mich von meinem Ex-DJ getrennt habe."
Stolz auf das Lebenswerk
Auch seine musikalischen Verdienste bleiben nicht außer Acht: "Als alleiniger Gründer von Gang Starr bin ich sehr stolz darauf, was Gang Starr für die Musikwelt und die Fans bedeutet hat. Und als Vater des Hip Hop-Jazz bin ich ebenso stolz auf meine 'Jazzmatazz'-Reihe."
"Ich hoffe, dass unsere Musik die Aufmerksamkeit bekommt, die sie verdient. Es steckt die beste Arbeit darin, die ich geleistet habe, und sie repräsentiert einige der besten Jahre meines Lebens."
Danke dafür.
Erst mal natürlich R.I.P.
Aber sein Abschiedsbrief ist voller Größenwahnsinn und Selbstbeweihräucherung. "Alleiniger Gründer von Gang Starr", "Vater des Hip Hop-Jazz"...
Trotzdem ist einer der großen von uns gegangen.
"Here Today, Gone Tomorrow"!!
Shit, jetzt hat auch Hip Hop einen Großen zu betrauern! Werde wohl auch mal die "Step in the arena" rausholen und der alten Zeiten gedenken. Auch wenn er im Abschied etwas dick aufträgt, aber Gang Starr und Jazzmatazz waren wegweisend. Viel zu jung, definitiv! RIP!
Hip Hop hat schon sehr viele Große zu bedauern, aber Guru ist natürlich einer der allergrößten aller Zeiten gewesen, keine Frage.
at proggdigger: Ich bin kein Insider, aber so wie Premier und Guru voneinander gesprochen haben und wie wirr Solar sich verhält tippe ich darauf, dass Solar der Übeltäter ist und NICHT Premier.
Aber völlige Gewissheit gibt es zur Zeit noch nicht, das stimmt.
Ich bin grad völlig sprachlos..
nach seiner Besserung habe ich mich schon auf die Möglichkeit einer neue Scheibe gefreut...und jetzt das..
Einer der letzten Rapper, ja wahrscheinlich der letzten Menschen, die wirklich was zu sagen hatten ist von uns gegangen..
man kann allen vom weg abgekommenen aggro-kindern und konsorten nur raten, sich vom großen guru ein paar scheiben zu gemüte zu führen. da können sie rhymz`n`stylz nachhilfe für lau bekommen - was ja auch absolut notwenidg ist...
guru hat mit seinen projekten in den neunzigern maßstäbe gesetzt. moment of truth und die erste jazzmatazz stehen ganz vorne in der ewigen bestenliste
r.i.p. man
Sehr schade!
Aber der Mann hat sich absolut verwirklicht und
tot ist man erst wenn man vergessen wird.
Schade, daß er sich selbst auf dem Sterbebett noch wie ein Idiot aufgeführt hat. "my ex-DJ"... blablabla.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass zumindest Solar an dem "Abschiedsbrief" noch en bisschen rumgetüftelt hat, vllt. gab es auch nie einen von Guru. Wenn man sich mal das ganze normale Statement durchliest und wie Solar da zum allerbesten hochstilisiert und ausser Guru's Sohn kein anderer Freund oder Familienmitglied erwähnt wird, sondern nur die herausragende Arbeit von Jazzmatazz 4 und zu welchen Orten die beiden gemeinsam gefahren sind, zu denen Gangstarr sie niemals gebracht hätte blabla...sehr suspekt, Solar Schlangenzunge!
Ja, es gibt das Gerücht der Brief sei von Solar verfasst worden. Wenn das so ist, wäre es echt hart.
R.I.P.
In seinem Gedenken drehen sich meine Jazzmatazz-Scheiben.


"einer weniger...."
Willst du mich rollen du verdammtes Arschloch?
Der Brief war von Solar geschrieben und nicht von Guru. Letzterer war die letzten Tage, Wochen und Monate seines Lebens im Koma.
@ bichroy Frusciantey
Spielt euch mal nicht so auf, ihr Lümmel. Jeder weiß, daß ihr Hello Kitty Rucksäcke sammelt.
Niemand spielt sich auf, du sollst dich einfach nur geschlossen halten, wenn es einen Todesfall zu betrauern gibt und du nichts als halbgare, zynische One-Liner dabei hast.
Möchtegern-Misanthrop verteilt kleinkarätige Verbalklatschen im Internet, sei stolz auf dich. Hello-Kitty, hahaha. Großes Tennis, du Sonderschüler.
dem bleibt nichts hinzuzufügen.
(das standardmäßige 'get a life' spar ich mir.)
Schon klar, Jungs. Aber denkt dran: Beef austragen im Internet ist wie 'ne Teilnahme bei den Paralympics - selbst, wenn man gewinnt, ist man immer noch behindert.
Wenn ich schon höre: Den Diss auf dem Sterbebett darf man nicht ernst nehmen, das war bestimmt der böse Solar - weil es nicht in euer Studentenrap-Weltbild paßt, daß euer geliebter Guru vielleicht doch kein so feiner Mensch war, sondern bis zum Schluß mit Haß im Herzen rumgelaufen ist. Daß man das hier nicht ansprechen darf, hatte ich mir vorher schon gedacht. Aber sei's drum.
R.I.P. Guru, doch die Sticheleien in dem Brief hättest du dir trotzdem sparen können. Auch wenn du jetzt tot bist und ich nichts Schlechtes mehr über dich sagen darf, weil dann keiner mehr mit mir spielen will.
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