- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Die Südtiroler haben sich im Laufe der Jahre zwar nicht nur bei beinharten Onkelz-Supportern Fans erspielt. Doch gerade die müssten nun ohne zu zögern bei "Hart Am Wind" zugreifen, denn Frei.Wild halten wie kaum eine andere Band den rotzig rohen Charme der Onkelz am Leben.
Direkte Worte, den Mut, Scheiße beim Namen zu nennen, frei und wild nach vorne wegzudrücken - darum geht es bei der Truppe. Genau wie bei den Onkelz werden sich dieselben Leute über die Einstellung, die Texte und die Musik von Frei.Wild aufregen. Und das kann einem getrost am Arsch vorbei gehen, denn ebenfalls wie die Onkelz, machen auch Frei.Wild in ihren Texten keinen Hehl daraus, was sie von Rechts-, Links- oder Weißderteufelwas-Radikalen halten.
Weshalb der Name der Frankfurter Vorzeige-Hass-Band so häufig fällt, wird jeder verstehen, der schon mal einen Ton der Südtitoler gehört hat. Musikalisch und textlich ist die Nähenicht zu leugnen, und so gibt es dreckigen Rock mit diversen Punk und Metal-Anleihen. Simpel, mit ordentlich Feuer unterm Hintern und einem Drive, der dir direkt an den Hals springt. Das ist nicht neu, nicht revolutionär, kann einem aber trotzdem etwas geben.
Wenn die Onkelz die Stimme des kleinen Mannes waren, sind Frei.Wild ebenso: Die Südtiroler singen über das, was sie beschäftigt, was sie ankotzt und mitunter auch, worauf sie stolz sind. Da muss man stimmlich den Holzhammer rausholen, schöngeistiger Gesang drückt weder das eine, noch das andere adäquat aus: die derbe Stimme von Gitarrist Fips passt einfach.
Von den insgesamt 17 Songs sind neun schon auf den bisherigen Veröffentlichungen zu finden. Die acht neuen Nummern gehen stilistisch in die gleiche Richtung, wobei Sozialkritisches (das düstere "Immer Höher Hinaus") genauso funktioniert wie das balladeske "Stück Für Stück". Während man zuweilen etwas reduzierter zu Werke geht, lassen sie es dann in "Freiheit" aber mit der Doublebass ordentlich krachen.
"Hart Am Wind" ist roh, stellenweise primitiv aber spricht mir in weiten Teilen aus der Seele. Der Sound gehört ins Auto, aber auch live dürfte das Quartett wenig anbrennen lassen. Die Scheibe rockt, hat Eier und macht richtig Spaß!
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
![]() |
Hart am Wind | €9,99 | €2,95 | €12,94 |
![]() |
Hart am Wind | €14,99 | €2,95 | €17,94 |
![]() |
Hart am Wind | €16,99 | €3,95 | €20,94 |
![]() |
Hart am Wind (Vinyl) | €17,99 | €2,95 | €20,94 |
![]() |
Hart am Wind | €29,99 | €2,95 | €32,94 |
also ich will hier nicht auf angebliche rechte Tendenzen eingehen sondern auf die Musik und da kann man sagen was man will Frei.WIld haben sich mit jeder CD weiter entwickelt und es macht auch Sinn die alten Stücke neu aufzunehmen, da sie von der Soundqualität doch net soo der burner waren. Die neuen Stücke können allesammt überzeugen und machen da weiter wo die letzte Scheibe aufgehört. Einziger Minuspunkt ist, dass sich auf dieser Scheibe auch Stücke von der letzten CD befinden, die soundtechnisch schon sehr gut war.
also sie werden wahrscheinlich nie das erreichen was die Onkelz geschafft haben aber wenn sie so weiter machen werden sie bald auch eine richtig große Nummer sein
in magazinen bekam ich zu lesen dass sie sowohl bei wacken seaside als auch bei wacken rocks south (heisst das so??!) einfach nur erbärmlich schlecht waren, weil sie ihre eigenen songs nicht spielen konnten. ich hätte wetten können dass es nicht mehr lange dauert bis irgendwer von hier in tirol so ne böhse onkelz coverband gründet...meine meinung ist es auch, dass verschiedene leute verschiedene musik hören, aber derartig den onkelz alles nachzumachen ist schon ein bisschen unverschämt.
ich bin ehrlich gesagt auch gespannt.
aber nur, weil ich eddys emotionalen zugang zur musik allgemein eigentlich sehr schätze.
lass und doch spätestens beim nächsten weidner album mal ne plus/minus - pro/contra rezi machen.
wär doch geil
Wh3n l@r9e C0MP3+1+iv3 m4y 83, 74|<3z 3|53wh3r3 y3r 0f, m4y @$ 4||d 4b0u7 1nd1c473z0r. 70p +o Wh3n kl1k r3zUltz, vv0rx j00'|| n0n-3N9l1sh H45 +o. 1T g3t 0wN3R5 |/|4c|-|1n3 INfOrM@+I0N,, Iph 1F w17h 4|50 0p710n, h4D t0 8@rr13r 1|/|@g3. 533 da b33n 91ve z3rv1c3,, da vve 73x7 51m1L4R 7|24n5|4735. N0w vv0rx f|20n7 pr3f3|23nc35 u5, 1n 7h3y |4unch 3x4|/|3||3d y0:, k4cH3d v3|2510n 0R 8@d. M@Y U5Ed Wh0$3 z3aRc|-| !=, 3n4b|3 tHUm841|_ d4 aLL, 70 (l1(k pHinD w0RRy1N9 aLL.
Joo be l@r9e @8ou+ 1753lf, p@93 (4(]-[3z (ra//1z da 4rE, 7he yOU, 33(]-[ r35u|7z y0. 4rE 534r(h tHUm841|_ Up, v3r510n |235u|7z w3b y0. Why 0n m0r3 De@l. d0(um3n7, HELp (pdf) w0RRy1N9 0R h@x. N0+ 70 alz0 h@cxz 1|/|@g3, 5O h@x kl1x p@g3z f0|2m4771ng, 74|<3z 3ng|335h INt3r35+3d
Auf jeden Fall sollte man sich vor voreiligen Schlüssen über die Frage hüten, wer was warum hört.
Die aus meiner näheren Umgebung, die Böhse Onkelz hören und auch richtige Fans sind, d.h. Urlaub genommen haben und in die Lausitz gefahren sind, rekrutieren sich vornehmlich aus dem örtlichen EHC-Eisbären-Fanclub, sind Anfang 40 bis Mitte 50, überwiegend selbständige Handwerker bzw. Kleinunternehmer. Denen gehts richtig gut. Die lassen sich einmal im Jahr ein Fass Pilsner direkt aus Pilsen kommen und machen eine Vereinsfete, bei der Geld keine Rolle spielt.
Ich sehe die ganze Szenerie äußerst kritisch. Es ist "Brandenburg pur". In diesem Fall stimmt das Klischee sogar. Ich habe allerdings keinerlei Berührungsängste. Ich kenne die erwähnten Vereinsfeten und die Sprüche, die da so fallen, deshalb so genau, weil ich etliche Jahre mit meiner kleinen Stones-Coverband da aufgespielt habe.
In die Frei.Wild-Sachen habe ich auch mal reingehört und vor allem die (verfügbaren) Texte gelesen.
Es sind aus meiner Sicht im wesentlichen die Träume und Rachegelüste (vermeintlich) zurückgesetzter Kleinbürgerkinder. Es geht ihnen materiell gut, aber sie sind weder die coolen Kids noch die schwertkämpfenden Helden, die sie so gerne wären.
Aus dieser Position heraus versuchen sie den Spieß umzudrehen, und die eigentlich uncoole "Heimatliebe" als ein zu verteidigendes Gut auszugeben. Solche "Umkehrungen" sind ja in der Popmusik eine so schlechte Sache nicht. Man kann Schwarzsein, Schwulsein, "Ghetto"-Bewohnertum und alles mögliche Unabwendbare und in der realen Welt Stigmatisierte ins Zentrum seines eigenen Stils rücken. Aber man mag es auch niemandem verübeln, wenn er die heldenhafte Verteidigung von "Heimatliebe" einfach lächerlich findet.
ich versteh diese stelle auch gar nicht:

Kukurz hast du zu dem thema mal ne arbeit geschrieben? würde das gerne vergleichen mit meinen südtirol recherchen, klingt interessant, fehlt nur noch ein nordirisch- kundiger und wir können gemeinsam tee trinken und debattieren 
@delarocha: Nein. Das Thema "Sächsische Schweiz" war ja eine ganze Weile wegen der spektakulären Wahlerfolge der NPD aktuell. Und, wie gesagt, ich kenne die Gegend ganz gut. Da mach man sich halt seine Gedanken.
Zu dem Dauerthema "Onkelz" sind hier ja schon Gigabytes an Texten geschrieben worden. Aber, wie weiter oben geschildert, das Thema tritt zuweilen ganz konkret und in eher unangenehmer Weise in mein persönliches RL.
Das ist der eigentliche Punkt für mich. Das versuche ich, rückverfolgend zu verstehen.
Und was sich - aus meiner Sicht jedenfalls - dabei immer wieder herauskristallisiert ist ein Zusammenhang zwischen einer "gefühlten Zurücksetzung" (nicht etwa: einer realen Benachteiligung oder gar realen Notlage) und einem Stil der musikalisch auf Bombast, von den Themen her immer wieder auf diese freiwillig angenommene "Heldenrolle der Werteverteidigung" und von der Attitüde her auf einen unbedingten Anspruch - nicht auf "Liebe" oder "Respekt" - sondern auf "Bewunderung", und wenn das nicht geht, dannn besser noch auf "Angst und Furcht" hinausläuft. Besonders der letzte Aspekt lässt sich an etlichen von den "Frei.Wild"-Stücken belegen.
Ist wieder weitschweifig geworden. Na, wenn schon.
Richtig so. Keine Gefangenen machen. Hier wird auch nur mit Wasser gekocht. Ich vermute sogar, dass alle User hier selbst Bauarbeiter sind. (Ich kenne einen Bild-Redakteur, der mir gegenüber von stichhaltigen Beweisen für diese These sprach.)
). Und anhand des Nicknames kann ich mir wahrhaft plastisch vorstellen, welche Art von Type dahinter steht.
). Und anhand des Nicknames kann ich mir wahrhaft plastisch vorstellen, welche Art von Type dahinter steht.
). Und anhand des Nicknames kann ich mir wahrhaft plastisch vorstellen, welche Art von Type dahinter steht.ja so seh ich das auch, das problem ist dass hemingway in dem was er gemacht hat gut war, sein stil ist einzigartig und er war durchaus gesellschaftskritisch, sex pistols haben irgendwo ihre instrumente schon beherrscht, ausserdem haben sie ein feeling erzeugt (und machen das immer noch) dass man sich am liebsten gleich auf die straße begibt und einen säuft und rumgammelt.. 
frei.wild...naja, instrumente beherrschen sie nicht wirklich (zumindest live), ihr sound ist nicht neu, sie provozieren nicht..schlicht weg langweilig..die plattenfirma versucht halt verzweifelt mit der band das onkels loch wieder auszufüllen...aber ob eine band aus frankfurt oder aus brixen kommt ist halt doch noch ein unterschied, zumindest was die sozialisation der bandmitglieder betrifft. nur falls ihr es nicht wisst: brixen ist eher ein dörfchen als eine stadt, in der alles erzkonservativ ist, vom bürgermeister bis zum müllmann. ich hab ja nichts gegen musik ausm dorf, aber das hier ist einfach nicht glaubwürdig und lahm.
Musikalisch okay (rockt ganz gut), gesanglich eher schlecht und von der Message "Musik für den kleinen Mann" her eher unglaubwürdig. Während die BO, die hier gerne als Vergleichsband herangezogen werden, ihrerzeit aus dem Ghetto von FF/M kamen und Musik über den Dreck der Straße gemacht haben kommen diese verkappten Saubermänner aus einer der wohlhabensten und wirtschaftlich stabilsten Gegend Europas. Wer schon mal in Südtirol war kann das bestätigen. Es ist kein Vorurteil, dieser Flecken ist spießiger als Luxemburg, die Schweiz und Sylt zusammen, dort geht es keinem schlecht, Arbeit hat, wer arbeiten will und die wird "ordentlich" bezahlt.
Ok. Man mag zu der Musik stehen wie man will. Sie hauen musikalisch in eine ÄHNLICHE Kerbe, wie die Onkelz. Das ist nicht neu, oder lässt auf besonderen Erfindungsreichtum schliessen. Aber es erfüllt seinen Zweck und klingt zudem auch noch dermaßen geil, dass ich persönlich nie genug bekommen kann. Ich mag es halt, wenn man als Rockband den Mut dazu hat, konsequent "Leck mich am Arsch!" sagen zu wollen und es auch tatsächlich tut.
Mir selbst gefällt das ALbum sehr gut. Ich bin erst seit der "Gegen alles, gegen nichts" zum Frei.Wild Fan geworden und finde, dass diese Kompilation eine gute Möglichkeit ist, sich einmal das bisherige Schaffen der Band vor Augen/ in die Ohren führen zu lassen.
Wer die Band nicht mag, ok. Ihr müsst sie nicht hören und dann andere dafür verachtetn, dass sie es tun. Ein glück, dass unsere Geschmäcker alle so verschieden sind. Das ermöglicht ja grade diese Vielfalt an Musik ;-)
Was mich allerdings bis zur Gnadenlosigkeit ankotzt, ist, dass überall diese NAZI!-NAZI!-Rufe zu hören sind, sobald es um Frei.Wild geht. Je lauter man so etwas brüllt, desto weniger haben die Herren aus Brixen die Muße aufzuhören. Redet über sie und sie machen weiter. Und das immer lauter (und wohl auch immer besser ;-) ) Ich will das Thema Frei.Wild und Nazi-Band oder nicht gar nicht weiter ausführen. Das wurde hier auf laut.de leider schon bei zu vielen Artikel, in denen es um Frei.Wild geht, gemacht. Nur soviel: Als Fan sollte man sich von allen anderen nicht beirren lassen und einfach weiter konsequent hinter der Band stehen. Das ist einer der schönsten Geschenke, die Fans einer Band machen können.
Format
Homepage: