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Zu "Feinde Deiner Feinde", dem neuen Album der Südtiroler Frei.Wild, haben sich die Hater vermutlich schon eine Meinung gebildet, bevor der erste Ton veröffentlicht wurde. Für die Südtiroler keine schlechte Ausgangssituation, kann man sich doch auf den um so eifrigeren Einsatz der eigenen Fans verlassen und bekommt durch all die Schmähungen gleich wieder Futter für neue Texte.
Den Einstieg liefert das gemütliche "Wir Reiten In Den Untergang", bei dem Sänger Fips stimmlich beinahe unter den Fußboden will. Dann ein kurzes Break, und schon haben wir die typischen Frei.Wild-Melodien und -Texte. Fips trägt sein Herz auf der Zunge, doch auch wenn seine Aussagen meist leicht verständlich erscheinen, ist dem Ganzen immer noch ein Hintergedanke zu entnehmen. Egal, ob er die Neider und selbsternannten Gutmenschen abwatscht, oder die Verbrüderung mit den Fans ausruft.
Musikalisch lässt das Quartett nichts anbrennen, denn in Sachen Refrains weiß man genau, wie der Hase läuft. Hier lässt sich wirklich jeder Chorus mitsingen und geht schnell ins Ohr - egal, ob der Text eher wütend, kämpferisch oder einfach aufbauend ist. Das kennt man von der Band, und da wissen Fips und Co. genau, was ihre Fans sich von ihnen wünschen.
Aber anstatt nur Bekanntes und Erwartetes abzugrasen, überraschen Frei.Wild auch mit einigen Songs. Da fällt als erstes "Zwischen Trauer, Liebe Und Schmerz" mit seinen Bläsern und dem leichten Ska-Spirit auf, den Basser Zegga leider nicht durch die entsprechende Spielweise mit aufgreift. Musikalisch fühlt man sich beispielsweise an die Broilers erinnert, die gern mit ähnlichen Arrangements arbeiten.
Auch "Wer Weniger Schläft Ist Länger Wach", "Oft Bekriegt, Nie Besiegt" oder das an Green Day erinnernde "Mach Dich Auf" arbeiten mit Bläsern und/oder Ska-Rhythmen. Doch auch textlich ist eine Nummer wie "Der Staat Vergibt, Dein Gewissen Nicht" durchaus als interessantes Neuland zu bezeichnen.
Von einer ganz anderer Seite zeigt sich Fips mit "Aus Traum Wird Wirklichkeit", das es nur auf Drängen Außenstehender auf's Album geschafft hat. Der dem Töchterlein gewidmete Song fährt den großen Balladensatz mit Klavier, Streichern und allem Drumrum auf, umschifft Kitschklippen aber weiträumig.
Bei den 16 Songs auf "Feinde Deiner Feinde" gibt es keinen Ausfall. Die Produktion von Henning Verlage (Unheilig) ist satt und druckvoll und die stilistischen Variationen zeigen, dass Frei.Wild noch lange nicht am Ende sind. Ist doch schön, wenn man sich so schnell kein neues Feindbild suchen muss ...
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Derselbe Produzent wie Unheilig passt ja schonmal wie Arsch auf Eimer. Da können die Onkelz-Fans von gestern ja weiter ihren Helden nachweinen. Ja ich finde Frei.Wild scheiße und habe das Album noch nicht gehört. Allein schon dieses dumme Gehabe, alle, die sie nicht mögen, als Gutmenschen und Hater abzustempeln und dieses "Unsere Fans halten zusammen"-Geschwurbel war schon bei den Frankfurtern total ausgelutscht.
Bomben, Feinde, Götter, Staat, Trauer, Liebe, Schmerz. Songtitel für die Ewigkeit! Jedem Song, den ich bisher gehört habe, geht jegliche Ironie ab, Phrasendrescherei deluxe. Auch wenn der direkte Vergleich mit den Onkelz etwas hinkt, sprechen Sie doch die gleichen Leute an. Sehe das wie TheBeast666. Zum Glück gibt es hier einen Stammrezensenten, der dieser Band wohlgesonnen ist...
Innovativ is das nicht, da geb ich dir recht. Aber es gibt scheinbar auch kaum Leute, welche die Band einfach Band sein lassen, auch wenn sie ihnen nicht gefällt. Wer die Band und die Musik nicht mag, kann sie doch einfach ignorieren, was auch der Band am liebsten wäre. Nur wenn man wegen Antipathie ständig an den Pranger gestellt wird, dann kommen eben solche Trotztexte dabei raus, wie bei den Onkelz auch schon.
Hast ja recht, dass das augelutscht ist und man auch die Hater einfach ignorieren könnte, aber ... naja.
siehste, und genau DAS ist der Punkt, den ich nicht versteh
Wenn mir irgendwas echt gegen den Strich geht, dann mach ich einen Bogen darum oder versuche das einfach zu vermeiden. Mir als 'Hater' die Zeit zu verderben, wär mir einfach zu schade. Selbst auf Festivals kann man Bands doch ignorieren, oder? Einfach n paar Bier mehr trinken.
Wenn mir irgendwas echt gegen den Strich geht, dann mach ich einen Bogen darum oder versuche das einfach zu vermeiden. Mir als 'Hater' die Zeit zu verderben, wär mir einfach zu schade. Selbst auf Festivals kann man Bands doch ignorieren, oder? Einfach n paar Bier mehr trinken.
Wenn mir irgendwas echt gegen den Strich geht, dann mach ich einen Bogen darum oder versuche das einfach zu vermeiden. Mir als 'Hater' die Zeit zu verderben, wär mir einfach zu schade. Selbst auf Festivals kann man Bands doch ignorieren, oder? Einfach n paar Bier mehr trinken.
Das mach ich auf jeden Fall auch! Ich kann mit Wacken zum Beispiel auch nichts anfangen und geb das entsprechend weiter. Aber ich geh da dann eben auch nicht hin, um mich dann drüber aufzuregen, dass das so scheiße oist, um bei deinem Beispiel zu bleiben. Verstehste was ich mein?
Rein musikalisch gibt mir das garnichts. Das ist so dermassen dumpf und austauschbar dass es eigentlich fast schon radiotauglich wär, wenn die gitarre nicht so laut im Vordergrund stünde.
Musikalischer Müll und die Onkelztexte Marke "wir weinerlichen Männer gegen den Rest der Welt der uns immer nur böses will" geben mir echt den Rest.
Und manche halten solche Typen dann für ihren persöhnlichen Messias der sie versteht und sie über die CD in ihrem Elend umarmt.
Sentimentale Männermusik ohne Witz.
Ich finde auch dass man sich mit solcher Musik kritisch auseinandersetzen sollte weil sie ein Spiegelbild der Gesellschaft ist. Wie auch schon bei den Onkelz macht mir diese musikalische Opfermentalität sorgen weil sie zeigt wie empfänglich Menschen für solche Botschaften sind. Die Einteilung der Welt in gut und böse, die daraus resultierend Antihaltung gegenüber "dem System" und die unverholen pathetische Attitüde es könnte alles besser werden wenn nur jeder so aufrichtig wäre wie die Bandmitglieder oder deren Anhänger schürt ein Gemeinschaftsgefühl das unverholen eindimensional daherkommt und für mich menschlich und politisch fragwürdig ist. Ich habe nichts gegen Bands die politisch sind aber ich finde es muss auch immer eine Selbstreflektion stattfinden und man muss auch Mut zur kritischen vielleicht sogar selbstironischen Eigendiagnose haben. Das geht dieser Band nach den Songs und Interviews die ich gesehen habe jedoch völlig ab.
In Österreich musste ich die Frei.wild-Horten schon ertragen. Hr. Edele scheint ein Fan zu sein *oink* ... herrje, dabei ist mir die Rechtseinstellung sogar egal, aber diese amateurhafte Schnulzen"metal" für Proleten im Weltzschmerz geht echt auf keine Milka-Kuhhaut. Vier Punkte - ja kam ja gar kein T(h)rash-Riff vor, was war da los? Frühstücksei auf vier gewürfelt?!?
freiwild.. das is eine so unglaubliche brot-musik.. ich dachte immer, dass die onkelz-texte in punkto inhaltslosigkeit nicht zu unterbieten sind. aber freiwild.. die kommen schon echt nah ran.. brotmusik für brotköpfe und brotstimmungen.
ich hassse dumme musik! ich finde nur dumme menschen hören ES
Pentatonik hoch, Pentatonik runter, bissl pull/hammer on/off = begnadet? Ich bin sicher kein Fan und lass jedem seine Meinung, aber "begnadet" geht mir zu weit. Ist es nicht. Es ist, was die Leute hören wollen. Schnell und primitiv. Wie guter Sex, vllt.
Pentatonik hoch, Pentatonik runter, bissl pull/hammer on/off = begnadet? Ich bin sicher kein Fan und lass jedem seine Meinung, aber "begnadet" geht mir zu weit. Ist es nicht. Es ist, was die Leute hören wollen. Schnell und primitiv.wieso sollen die nicht in wacken oder sonstwo spielen?
versteh ich - analog mr ed - auch nicht.
das sind doch keine extremisten alles andere ist ne schlichte geschmacksfrage.
dennoch:
"feínde meiner feinde" ....
....zumindest griffig ist der titel ja wenigstens...
je mehr ich von f.w höre, sehe ich mich in meiner positiven ansicht zur "bruderband" haudegen bestätigt.
beide machen musikalisch nix besonderes.
ABER:
Destruktives Schmollwinkelsektierertum für Wutbürger und undergedogte pariahs ist den beiden Berlinern fremd. Das konstruktive, selbstreflexive und empathische Element steht dort im Vordergrund.
hier im "feindesland" ja eher nicht...so ernst wie bier...
insofern aus meiner sicht recht großzügige 4p für so ein allerwelts-ndh-ladida-album....
die "last man standing/" kiste machen allein in deutschland dutzende jedes jahr....so viele letzte aufrechte männer...da muss es langsam eng werden in der angeblich so verwaisten heldenecke...bei joey demaio wird einem diese attitüde wenigstens auf unterhaltsamem hollywoodniveau geboten....
....zumindest griffig ist der titel ja wenigstens...Also hier bei uns auf dem Land ist Frei.Wild im Moment DIE Mitläufer-Band schlechthin bei den Kiddies. Außenseiter ist da höchstens der, der die Band scheiße findet.
Ja, in meiner Generation waren es auch noch die Onkelz, wobei der vorherrschende Musikgeschmack mitunter von Ort zu Ort variiert. Es gibt natürlich etliche Ortschaften in denen überwiegend bzw. ausschließlich Onkelz/Frei.Wild/Haudegen/Der W, etc. gehört wird. Dann gibt es Orte in denen die Dorfjugend entweder auf Deutschpunk, Techno (vermehrt in den 90ern - ich sag nur: Thunderdome!) oder auch Metal/Rock 'n' Roll steht - ist wirklich so.^^ Es muss immer nur ein harter Kern vorhanden sein, welcher durch Sportverein, Feuerwehr und Straußjugend zusammengehalten wird und jedes Jahr neue Mitglieder rekrutiert. Ist sicher ein spannendes Thema für Soziologen. 
gut das ihr hier über die band ablästert! es ist wahr, solange solche bands akzeptiert werden finden auch bands wie störkraft oder die kassierer ein sprachrohr
Der erste Satz der Review beschreibts doch schon recht treffend: Freiwild wissen genau was man von ihnen erwartet und versuchen sich mit ihren Alben nicht etwa in einem künstlerischen Statement, sondern geben sich damit zufrieden immer wieder das zu machen, was ihre Fans erwarten. Das ist zum Einen feige und zum Anderen wird durch dieses Kalkül Kunst zu einem auf die Fan-Massen zugeschnittenem Produkt.
Ich kann die Musik übrigens nicht beurteilen, hab mir nur teilweise die Texte durchgelesen und das allein hat mich mit einer Mischung aus dumpfer Phrasendrescherei und hohlem Populismus fast sprachlos gemacht.
"Spüre eine Liebe wie noch nie
Das Gefühl ist wie Magie" oder
"Die Zukunft vor den Augen
Kann meinem Glück nicht trauen
Fühle mich Stolz
Und doch verloren
Nun bist du hier
Du bist geboren"
nennt man also alle Kitschklippen weiträumig umschiffen? 
Mal ganz abgesehen davon, dass das auch von Silbermond oder nem geistig behinderten Viertklässler stammen könnte.
Und bei bei "Der Staat Vergibt, Dein Gewissen Nicht" bleibt einem ja die Spucke weg... der Scheiß würde so (genau wie "Gutmenschen und Moralapostel") auf der Stelle von jedem NPD Abgeordnet unterschrieben...
"Hörst du die Schreie, kannst du die Schläge denn nicht spüren?
Siehst du die Opfer?
Du kannst die Pflicht nicht ignorieren
Siehst du die Täter, geh hin, verlier nicht dein Gesicht
Der Staat vergibt, dein Gewissen verzeiht dir nicht"
"Und ein Rechtsstaat ist kein Rechtsstaat
Der die Opfer so vergisst
Große Sünde, kleine Buße
Andere leiden ein Leben lang"
kann man mit ein bisschen Fantasie durchaus als Thematisierung des bei bei Naziparteien äußerst beliebten und oft instrumentalisierten Themas Kindesmissbrauch sehen... Und in diesbezüglichen Foren sieht man zudem fast immer Aufrufe zur Selbstjustiz..
Lehne ich mich nun wirklich zu weit aus dem Fenster, wenn ich "Siehst du die Opfer?
Du kannst die Pflicht nicht ignorieren
Siehst du die Täter, geh hin, verlier nicht dein Gesicht" als einen ebensolchen interpretiere? 
Bei so einem Text liegt die Vermutung nahe, dass eben gerade die Wählerschaft neonazistischer Parteien und die Hörerschaft der Band Freiwild gewisse Schnittmengen besitzen könnte 
Und ich bezeichne Freiwild hiermit noch nichtmal explizit als Nazis, dafür fehlt mir auch jeglicher Beweis, politisch würd ich sie eher als ultrakonservativ einschätzen mit ihren Werten wie (National-)Stolz und Heimatliebe (was sie mir btw noch lange nicht sympathischer erscheinen lässt).
Aber fakt für mich ist: Sie biedern sich textlich bei Hohlbirnen aus der Rechten Szene an und sollten somit Tabu für jeden halbwegs vernünftigen Menschen sein. Punkt!
In "Gutmenschen und Moralapostel" bezichtigen sie dagegen Andere des schwarz-weiß-denkens... da dürfen sie sich getrost erstmal an der eigenen Nase packen...
"Nach außen Saubermänner, können sie jeden Fehler sehen
Sind selber die größten Kokser, die zu Kinderstrichern gehen
Ob aus Kirche, Staat, will gar nicht wissen, wie ihr heißt"
Man stellt also alle Mitglieder von Kirche und Staat unter den Generalverdacht auf Kinderprostitution (wobei man in das Ganze durch die Benutzung des Wortes "Stricher" sogar noch eine homophobe Ebene hineininterpretieren könnte) und Kokain zu stehen? Das ist doch einfach nur lächerlich und völlig haltlos...
Warum mich das Ganze aber so sehr echauffiert ist, dass der riesige Anklang, den diese Band findet, m.E. gewisse Rückschlüsse auf die Gesellschaft an sich zulässt. Und die Schlüsse die ich persönlich daraus ziehe (Polemisierung des politischen Diskurses, Rücken von rechtsextremen Ansichten in die Mitte der Gesellschaft, das ganze gut getarnt als Rockmusik) sind nicht gerade positiv.
Und dass sowas dann noch 4 Punkte ergattert... kaum zu glauben.



Soso, wenn also jemand seine Heimat liebt, macht ihn das dir nicht sympathisch? Meinetwegen, warum auch. Frage mich nur, warum das automatisch unsympathisch macht. Was du als Aufruf zur Selbstjustiz interpretierst, verstehe ich so, dass man die Eier haben sollte, anderen zu helfen, wenn sie - EGAL VON WEM - auf offener Straße verprügelt werden. Ist leider alles andere, als die Regel. Ok, den Text über seine Tochter kann man durchaus kitschig finden, kann mir aber durchaus vorstellen, dass man sich in der Situation, wenn man zum ersten Mal Vater wird, sich entsprechend fühlt. Das mag ein wenig - wegen mir auch sehr, je nach empfinden - holprig formuliert sein, aber im die Einstellung, mit welcher du an die Band und an das Album rangehst, ist wohl offensichtlich schon voreingenommen.
Ich war neulich erst in Südtirol und die Gegend IST wunderschön. Ich würde zwar keine Band gründen um darüber zu singen, wie schön es da ist und wie Stolz ich wäre da her zu kommen, kann es aber auch keinem verdenken. Nur weil man sich als Deutscher für alles schämen soll, kann man das nicht automatisch von allen anderen auch fordern. Ich tu das nicht, ich schäme mich für nichts, bin im Umkerhschluss aber auch nicht Stolz auf irgendwas, das mit meiner Abstammung zu tun hat. Warum auch? Steht ja keine Leistung meinerseits dahinter. Und zu behaupten, dass es feige ist, den Fans zu geben, was sie mögen, ist - sorry - einfach nur dumm.
Freiwild werden durch ihre Heimatliebe unsympathisch, weil sie nie müde werden in Interviews gegen faule Italiener etc. zu pöbeln. Sie stellen sich als Musterkinder einer Nation dar, zu der sie gar nicht gehören wollen und motzen vollkommen unreflektiert gegen alles, was südlich ihres wunderschönen Südtirols liegt.
Ich beziehe mich nun mal nur auf das Album und nicht auf die Band und ihr Brimborium.
Im Gegensatz zu Gegengift klingt das ganze nach Einheitsbrei. Beliebig und somit auch langweilig. Gegengift war ein (sehr) gutes Album. Das ist natürlich auch schwer zu toppen.
Aber Wahrscheinlich kann man ohne weiteres Musik und Gesang von einigen Liedern bunt durchmischen ohne das man groß einen Unterschied feststellt.
Künstlerisch das Zenit erreicht? Oder schon überschritten?
das ist harter tobak als anschuldigung.
quelle?
Das Gemotze über Italiener findet man unter anderem in einem Rock Hard-Interview, das war vor ca. 2 Jahren. Auch im Metal Hammer haben sie betont, dass man ja den armen Süden durchfüttern muss, weil es bei ihnen wirtschaftlich so gut läuft. In welcher Ausgabe das war, weiß ich grad nicht mehr. Das sie sich nach Deutschland sehnen, merkte man an ihrer myspaceseite, die Deutschland als ihre Heimat angab, was sie jedoch vor ner Weile geändert haben.
Die Jungs machen das einfach nur super clever, nach dem guten alten Weidner-Schema. Wirklich alles, von den Texten bis zum Plattencover erinnert an die Onkelz, sogar das Video sieht aus wie das letzte Werk der B.O.. Ist ja klar - da draußen gibt es eine ungalubliche Fangemeinde, die, nach dem Ende der Onkelz, versorgt werden will und genau das machen die Jungs von Frei.Wild. Ich wundere mich nur immer wieder, dass die Onkelz Fans diese klassische Marketing-Maschine nicht erkennen und sich dermaßen verarschen lassen. Aber gut, dass hat ja der Weidner schon mit ihnen gemacht, indem er einen minimierten Drummer, einen Junkie und einen begnadeten Gitarristen, als Marionetten benutzt hat. Hinterfragt wird da einfach nicht mehr.
@General Klausel:
Ich weiß nicht, wie oft Du Dich in Italien rumtreibst, aber eine solche Äußerung ist für jemanden aus dem Norden des Landes vergleichsweise typisch und wird dort bei weitem nicht nur hinter vorgehaltener Hand getätigt. Im Gegenteil: mit solchen Aussagen wird sogar noch Politik gemacht, teilweise mit der Idee, Italien in zwei unabhängige Staaten zu verwandeln. Ein entsprechendes "Gemotze" würde ich Frei.Wild also nicht unbedingt negativ ankreiden, das gehört zu Norditalien mehr oder weniger dazu.
Gruß
Skywise
mal ne frage als "neuling" ist eddy und michael edele die selbe person?
Ich erinnere mich da an Zeiten in denen die Onkelz auf jedem Geburtstag, Silvester und quasi zu jedem Event bei uns auf dem Dorf gespielt wurden ist. Ich habe die schon immer scheiße gefunden, nur bin ich durch die Dauerbeschallung auf diversen Festivitäten leider in der Lage so ziemlich alle Onkelz Texte fehlerfrei wiederzugeben. Traurig, ich weiß.... Zum Thema Frei.Wild: Selbes Schema, selbe Zielgruppe... bezweifle dass die "Fans" die Maschinerie dahinter erkennen werden und fleißig kaufen. Die Onkelz Zielgruppe war noch nie die hellste....
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