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Äh, singt jetzt Paul McCartney für die Foo Fighters? Rund 30 Sekunden lang glaubte ich mich vor zwei Monaten in München in der falschen Listening Session zu befinden. Hieß es nicht, dass Gil Norton wieder als Produzent angeheuert wurde? Der Typ, der vor exakt zehn Jahren die ungeschliffene Foo-Platte "The Colour & The Shape" zu verantworten hatte?
Bei "Wer Wird Millionär" hätte ich jedenfalls erstmal den lässigen Checker raushängen lassen und ohne Joker auf Adam Kasper als Produzenten getippt, denn "Echoes, Silence, Patience & Grace" wurde gezielt auf einen recht warmen und vor allem penibel fehlerfreien Gesamtsound hin produziert und hat daher vergleichsweise mehr mit "There Is Nothing Left to Lose" gemein, das eben jener Kasper produzierte.
Aber ich bin zum Glück nicht bei Günther Jauch, sondern nur die Rezensions-Vertretung des Foo Fighters-blinden Friedrich und dem zumindest ansatzweise objektiveren Kollegen Möller, der aber wiederum seit zehn Jahren auf eine Fortsetzung von "The Colour & The Shape" wartet. Tja, ich bin auch "Violator"-Fan, aber das ist noch länger her. Die Herren Foo Fighters sah ich zwar immer eher als Single- bzw. Liveband, aber man lässt sich ja auch gern belehren.
Und so schnell kanns gehen: Im Jahr 2007 wechseln sich bei Grohl und Co. tatsächlich harte und ruhige Passagen ab, ohne dass man kompositorische Tiefen aushalten müsste. Gleich "The Pretender", und da sind sich ausnahmsweise auch mal so gut wie alle Foo-Maniacs einig, ist die stärkste Vorabsingle der Band seit langem. Wie man hört, machten selbst Labelangestellte nach dem ersten Höreindruck der Single drei Kreuze, da die frisch erfolgte Vaterschaft Grohls in Verbindung mit dem letzten Akustikalbum der Band die Furcht vor musikalischer Altersmilde doch erheblich steigerte.
Nonstop Nonsens: Zwar legt Papa Grohl für seine Tochter ab und zu eine Platte mit Wiegenlieder-Versionen von Beatles-Songs auf, daraus folgt aber nicht der Umkehrschluss, dass er deshalb im Proberaum mit verklärtem Blick das Banjo auspackt (außerdem gibts dafür ja jetzt Eddie Vedder solo, produced by Kasper übrigens).
"Echoes, Silence, Patience & Grace" klingt zum Glück nicht annähernd so verkopft, wie es der Titel andeutet, der der abschließenden Piano-Ballade (!) "Home" entnommen ist. Übrigens noch so ein Beispiel für Grohls Harmonie-Faible für die Errungenschaften der Fab Four, die textlich zwar etwas platt geraten ist (Ode eines dauerreisenden Rockstars ans traute Heim), musikalisch aber in Ordnung geht.
Nein, endlich halten die Foo Fighters die Intensität früherer Einzelaktionen mal über die gesamte Albumlänge aufrecht. Etwa "Let It Die", dieser Led Zeppelineske Felsbrocken, der erst nach langem akustischen Beginn mit Urgewalt über dem Hörer herein bricht (leider etwas übersteuert) oder "Erase/Replace", eine Neudefinition Foo-typischen 70er Heavy Rocks.
Was freilich schon die Vorabsingle signalisierte: Noch nie sang Dave Grohl so gut wie heute. Gerade die ruhigeren Stücke wie "Stranger Things Have Happened" profitieren davon so extrem, dass sie endlich mal nicht zum Skippen anregen. Auch Grohls Entdeckung der Akustikgitarre war ein Volltreffer, der Produzent Norton offensichtlich darin bestärkte, der Band sein bei den Pixies erlerntes Konzept der Songdynamik näher zu bringen.
So finden "Come Alive" und "But, Honestly", die einem atmosphärischen, fein arrangierten Aufbau folgen, im Foo-Katalog keine Vorbilder, was man vom erwartbaren Single-Kandidaten "Long Road To Ruin" nicht behaupten kann. "Statues" beginnt wie eine Nummer vom Beatles-Album "Abbey Road" (zufälligerweise trägt Grohl auf aktuellen Promofotos ein Shirt des gleichnamigen Studios) und verwebt wie auf dem Klassikeralbum ungezwungen Klavierakkorde mit herkömmlichem Rock-Instrumentarium.
Dass eine Hochglanzproduktion auch ins Auge gehen kann, bemerkt man erst beim Middle Of The Road-Stück "Summer's End", auf dass der eher leichtfüßige Pop in "Cheer Up Boys (Your Make Up Is Running)" so gar nicht vorbereitete. Die "Ballad Of The Beaconsfield Miners" ist ein instrumentales, beinahe schon Banjo-ähnliches Gitarrenpickingstück, das Grohl einer Gruppe australischer Minenarbeiter widmete, die zwei Wochen lang unter der Erde verschüttet ausharrten und sich während der tagelangen Rettungsaktion einen iPod mit Foo Fighters-Songs wünschten.
Echo, Ruhe, Geduld und Stolz, irgendwie passt der Albumtitel viel besser zu dem tragischen Unglück der Bergarbeiter. Musikalisch liefern die Kalifornier nämlich keine Blaupause für Trauerarbeit und dürften ihre Fangemeinde mit den neuen Songs sogar noch vergrößern.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
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Echoes, Silence, Patience & Grace | €12,99 | €2,99 | €15,98 |
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Echoes Silence Patience & Grace | €30,99 | €2,99 | €33,98 |
ich muss auch sagen das es ein richtig gutes album ist!!! ich mein man kann doch nich immer das identische album verlangen... natürlich wird jedes album der foo fighters an "the colour and the shape" gemessen was ja auch richtig ist aber bands entwickeln sich auch weiter und bekommen neue einflüsse etc. also bin ich mit dem resultat mehr als nur zufrieden.
5/5 mit sternchen und daumen hoch
Mir gefällt das Album ganz gut. Allerdings sollte man es nicht mit den falschen Erwartungen hören. The Pretender ist meiner Meinung nach eine nicht wirklich repräsentative Single (nicht falsch verstehen. The Pretender ist ein guter Song) und naja... man sollte eben wie schon gesagt wurde kein Album wie The Colour and the Shape erwarten.
Echoes, Silence, Patience & Grace ist eher mit In your Honor vergleichbar finde ich.
Mir gefällt besonders Statues.
Insgesamt hätte ich auch 4/5 gegeben.
Hab ich als einziger die zweite Seite von IYH gehört? Oder die DVD gesehen? Ich meine mich irren zu können aber ich glaube ich habe akustische Gitarren wahrgenommen.
Bin gerade beim ersten Mal durchhören. 
Bisher nicht schlecht. Ich finde aber eh das die Alben erst nach mehrmaligen hören richtig gut werden.
ist ein ganz gutes album aber nach der 1. single daraus hätt ich doch n bisschen mehr erwartet, denn an the pretender kommt bei weitem kein anderer song des albums meiner meinung nach ran.
Was ist denn an the pretender so anspruchsvoll bitteschön? Verdammt eingängig ist der Song und sonst nichts. Durch diese Single haben bestimmt einige gedacht die Foos rocken endlich mal wieder die Bude aber Pusteblume iss...
Songperlen wie Come alive oder Stranger Things Have Happened zeigen das die Foos viel mehr können als ständig Rockriffs runterzuschrubben. Wenn immer nur an Songstrukturen von The Colour And The Shape festgehalten wird dann wird euch nie wieder ein Album der Foos gefallen...die Zeiten sind endgültig vorbei! Es war schön aber ich muss mir nich immer den gleichen Einheitsbrei anhören und bin daher froh über frische und moderne Songs der Foos.
Mein erster Höreindruck ist vergleichbar mit wie von Pretender selbbst:
1. mal: Omg, war das jetzt wirklich weggeschmissenes Geld?
2. mal: Das eine oder andere Lied geht ja noch.
Mittlerweile hab ich mich daran gewöhnt, abber als wirklich herausragend würde ich dieses Album nicht bezeichnen.
Ihr werdet es nie begreifen...immer diese Engstirnigkeit 
Bin Ich eigentlich der einzige der "Let It Die" liebt? Zumindest hat es für mich "Tired Of You" als melancholischsten Song der Foos abgelöst. Das was In Your Honor versprochen hat (Laut/leise) hat ESPG zu vollster zufriedenheit erfüllt. So hätte In Your Honor klingen müssen! Naja für einige scheint das Album das "Reload" der Foo Fighters zu sein, aber genauso wie mit Load und Reload scheinen sich auch hier die Geister zu scheiden. Ansichtssache...für mich ist das Album ne glatte 10 =)
Stand das mit den Bergleuten nicht auch in dem Interview was es hier vor ein paar Tagen noch gab?
Ich hab das Album jetzt ein paar komplett durch und ich muss sagen das es doch sehr gelungen ist.
Aber ich denke auch das Pretender eindeutig die falsche erste Single ist. Der Song geht einfach viel zu sehr nach vorne. Ist klar das dann jeder zweite über den ruhigen Teil rummault. Für mich ist im moment eindeutig Long road to ruin das totale Highlight. Aber das ändert sich sicher auch noch ein paar mal ^^
Ich weiss auch ehrlich gesagt nicht was einige erwartet haben.. Everlong Part Two? Vergesst das doch endlich mal.

Hab die Scheibe jetzt auch schon hoch und runter und muss sagen, es ist wie bei allen großen Alben. Je öfter mans hört, umso besser wirds. Die Mischung aus guten Uptempo Nummern wie "The Pretender" oder "Cheer up, Boys" und melancholischen Songs wie "let it die" machen das Album zu nem echten Hörerlebnis.
Klasse find ich auch, dass die werten Foo's durchaus auch mal drei Miniten Zeit nehmen bevor die Riffs ausgepackt werden ("But, honestly"). Alles in allem macht das Album Spaß, auch wenn (oder vielleicht gerade weil) sie nicht nach "The colour and the shape" klingt. Schließlich hatten wir das ja schon mal. Und richtig, so manchesmal luken bei diesem Album die Beatles um die Ecke, aber dass die geile Mucke gemacht haben is ja wohl sowieso unbestritten... 
Wie viele andere hab ich das Album (natürlich) auch schon rauf und runter gehört. Meine Favoriten sind auf jeden Fall "The Pretender" und "Stranger Things Have Happened". Was die erste Auskopplung jedoch betrifft, denke ich das Grohl und Co. gar keine andere Wahl hatten. Nach dem ganzen Akustik kram (nicht negativ gemeint) hat sich die Mehrheit (mich eingeschlossen) mal wieder nach nem geilen Rocksong gesehnt. Und das ist "The Pretender" auf jeden Fall, simpel, aber genial. Hätten sie einen der ruhigeren Songs veröffentlicht, hätten die meisten sicherlich gedacht: "Oh gott, sie sind drauf hängen geblieben!" Aber "The Pretender" beweißt, sie habens noch drauf. Aber mal ehrlich, hat hier irgendjemand was anderes erwartet?
Ansonsten muss ich jedoch nach dem vielen Hören sagen, dass es mir bei dieser Scheibe ähnlich ergeht wie bei "One by One". Manche Songs hab ich schon über. Geil produizert ist das Album aber auf jeden Fall. Da gibts nicht dran zu mäkeln.
Also, in diesem Sinne: weiter so!
Pressetext:
Foo Fighters am 28.10.07 in Oberhausen! Einziger NRW Termin! Der Vorverkauf startet am 28.09.07!
Zeitgleich zu der Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten 6. Albums „Echoes, Silence, Patience & Grace“ geben die FOO FIGHTERS zwei Live Termine in Oberhausen und München bekannt.
In den vergangenen zwei Jahren absolvierten Dave Grohl, Nate Mendel, Taylor Hawkins und Chris Shiflett ihre bis dato erfolgreichste Tournee und spielten riesige Headliner-Shows überall auf der Welt.
Auf ihrem neuen Album zeigen die FOO FIGHTERS neben den bewährten Rocksongs auch eine andere Seite als auf ihren Vorgängern: Tiefgang und Vielfältigkeit. Ein großartiges, ungekünsteltes Album, welches schon jetzt von der Presse als ihr Bestes gefeiert wird und die Charts auf den vorderen Plätzen entern wird.
Live erleben kann man die vier Rocker nun am 28.10.07 in der König-Pilsener-ARENA in Oberhausen!
Der bundesweite Ticketverkauf beginnt am Freitag, 28.09.2007. Karten für das Konzert in Oberhausen gibt es zum Preis von 41,90 € an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0208-82 000
Des weiteren gibs nen Gig am 30.10.07 im Münchener Zenith
Der erste Eindruck vom neuen Album stimmt bei mir auch auf jeden Fall. An 'The Colour and the Shape' wird wohl keins mehr heranreichen, das ist für mich ihr eindeutiger Meilenstein, aber ich glaub das neue wird mir besser gefallen können als 'In your Honor'. Das hat zwar auch gute Songs und Ideen, aber irgendwie konnt ich mich mit der strikten Trennung von Laut und Leise nie so vollständig anfreunden. Die ersten Durchläufe von 'Echoes, Silence, Patience & Grace' hinterlassen jedenfalls einen sehr guten Eindruck, sie verbinden die letzteren akustischen Experimente gekonnt mir ihren älteren Stärken. Bin positiv überrascht, dass sie sich nicht auf einen Weg beschränken.
Auf alle Fälle nicht vom ersten Eindruck täuschen lassen. Mit "The Pretender" ist man ziemlich geblendet, was die Stärke der anderen Songs erst nach drei, vier maligem Hören erkennen lässt.
Nicht unbedingt DAS Foo-Album aber auf alle Fälle empfehlenswert...
Grüße.
Ich finde, dass das Album an Qualität, alles was bis jetzt da war schlägt. Selbst The Colour & the shape...
Würde mich über feedback im Guestbook freuen. 
http://www.besserisses.com/echoessilence.html" rel="nofollow">http://www.besserisses.com/echoessilence.html
Geht mir ähnlich.
Cool und relaxed zum anhören, aber weit entfernt von Aussagen wie "Spektakulär" oder "Album des Jahres 2007".
Einfach ein schöner, eingängiger Batzen Rock und gut is. Den Kauf bereue ich auf jeden Fall nicht!
ich finds besser als In your Honor, aber naja... ist auch nicht schwierig, weil ich "In your Honor" bis jetzt das schlechteste Album von den foo fighters finde.
bei ESPG haben sie diese energie wiedergefunden, die sie bei in your honor verloren habe... finde ich...
Warum reiten eigentlich so viele auf "In you Honor" rum? Gehört definitiv zu meinen Favoriten (insbesondere die Rock-Platte)!!!
Dummerchen... Summers End ist doch der BESTE Song des ganzen Albums..
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