Porträt

laut.de-Biographie

Fauna Flash

Der eifrige TV Konsument wird sie unbewusst mehr als einmal gehört haben, sofern er/sie sich zu den Anhängern zählt von Sendeformaten wie der Fußballshow "Hattrick" vom DSF und der mittlerweile eingestellten Pro Sieben Aufklärungsinitiative "Liebe Sünde". Denn sowohl die Musik des Werbetrailers für die Kicker als auch die Klänge im Hintergrund der nackten Tatsachen gehen auf das Konto von Fauna Flash.

Fauna Flash - Fusion
Fauna Flash Fusion
Münchner Drum'n'Bass-Variante tritt auf's Mediumgaspedal.
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Hinter Fauna Flash stehen die beiden Münchner Kindl Christian Prommer und Roland Appel, jeder mit einer Ausbildung als Schlagzeuger im Rücken. In der Jugend spielen sie in Schulorchestern, später in diversen Rock -und Jazzformationen. Die Anfang der 90er Jahre aufkeimende Drum'n'Bass Szene verfehlt auch in München nicht ihre Wirkung. Erste Produktionen in diesem Musikstil werden in Angriff genommen und 1995 veröffentlicht Michael Reinboth, Kumpel und Eigentümer von Compost Records, die 12 Inch "Galizia".

Im Gegensatz zu anderen DJs und Produzenten spielen Prommer und Appel viele Samples ihrer Stücke live auf Band oder laden sich entsprechend Gastmusiker ins Studio ein. Live auf der Bühne spielen sie nicht wie selbstverständlich eine Platte nach der anderen ab, sondern stellen mittels Live-PA ihr Können unter Beweis. So beurteilt das englische Musikmagazin Mixmag Fauna Flash als die deutsche Antwort auf "Confusion" aus Bristol.

Gerade die englische Szene reagiert mit ungewohnter Begeisterung auf den Drum'n'Bass vom europäischem Festland, und bei Größen wie Grooverider, Fabio oder Peshay erscheinen sie auf der Setlist. Selbst eine Veranstaltung mit Renommé wie das alljährliche Montreux Jazz Festival lässt es sich nicht nehmen, Fauna Flash zu verpflichten.

Ihr guter Ruf hat zur Folge, dass auch verstärkt Remixaufträge für Acts wie Beanfields Planetary Deadlock oder Tosca mit dem Fuck Dub ins Haus flattern und auch verschiedene Auftritte auf Compilations wie "Future Sound of Jazz" (Compost), "Essential Drum & Bass" (Hypnotic) oder "Freestyle Files" (K7).

Zu Beginn des Jahres 2002 veröffentlichen Compost Records das Remixalbum "Fusion", auf dem mit Fauna Flash befreundete Musikerkollegen, Produzenten und DJs ihren Interpretationen von Black Rebel Motorcycle Club Tracks freien Lauf lassen.

Alben

Fauna Flash - Fusion: Album-Cover
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2000 Fusion

Kritik von Gregory Britsch

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