Porträt

laut.de-Biographie

Eternal Tears Of Sorrow

Basser und Shouter Altti Veteläinen spielt bereits 1991 zusammen mit Gitarrist Olli-Pekka Törrö in einer Band namens Andromeda, der später auch der zweite Gitarrist Jarmo Puolakanaho angehört. Nachdem ihnen aber der Proberaum abbrennt, schießen sie Andromeda wieder ins All und wagen unter neuem Namen einen weiteren Anlauf.

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Im finnischen Pudasjärvi gründet das Trio schließlich Eternal Tears Of Sorrow. In der Besetzung und mit Session-Drummern nehmen sie zwei Demos auf, doch bevor sich ein Label findet, müssen die Nasen erst mal alle ihren Militärdienst ableisten. Als das erledigt ist, kommt ein Deal mit X-Treme Records zustande, für die sie das Debüt einspielen. Die Veröffentlichung verzögert sich jedoch immer mehr. Als im September 1997 "Sinner's Serenade" erscheint, stehen bereits die nächsten Songs.

Für Live-Auftritte holen sie sich Unterstützung bei Drummer Petri Sankala und Gitarrist Antti Kokko, da Olli-Pekka auf der Bühne die Keys übernimmt. Bereits ein Jahr später erscheint über Spinefarm das zweite Album "Vilda Mánnu". Für Olli-Pekka ist es die letzte Scheibe mit der Band, weswegen sich Eternal Tears Of Sorrow sowohl mit Keyboarder Pasi Hiltula, als auch mit Gitarrist Antti-Matti Talala verstärken. Beide stammen von Kalmah. Auch Drummer Petri steigt fest bei den Finnen ein.

Auf "Chaotic Beauty" macht sich der musikalische Wechsel vom Thrash/Death Metal der Anfangstage hin zu melodischerem Sound der Marke Children Of Bodom deutlich bemerkbar. Auf der Europatour mit Nightwish und Sinergy zeigen ETOS außerhalb von Finnland, was sie auf dem Kasten haben. Die Besetzung der zweiten Gitarre neben Jarmo bleibt die nächsten Jahre über unsicher, der Sound entwickelt sich in immer melancholischere Richtungen.

Da sich intern zunehmend Probleme andeuten, wollen ETOS 2002 zunächst einmal eine Pause einlegen. 2003 schmeißen sie schließlich komplett hin. Allerdings melden sich Altti, Jarmo und Petri Anfang 2005 wieder zurück und präsentieren sich frisch verstärkt mit Gitarrist Risto Ruuth und dem Tarot-Keyboarder Janne Tolsa. Außerdem haben sie sich für die klaren Gesangslinien den Scyron-Sänger Jarmo Kylmänen ausgeliehen.

Ihren neuen Sound präsentieren sie 2006 mit "Before The Bleeding Sun", worauf auch Miriam Renvåg von Ram-Zet zu hören ist. Deutlich melodischer und dem Gothic näher als dem ursprünglichen Death Metal sind sie nach wie vor geschickt darum bemüht, sich ein eigenes, musikalisches Gesicht zu verpassen. Doch auch nach der Reunion bleiben Besetzungswechsel nicht aus. So scheidet zunächst Drummer Petri zu Gunsten von Juho Raappana aus. Anfang 2009 packt auch Risto schon wieder seine Klampfe ein.

Auf das nächste Album "Children Of The Dark Waters" hat Mika Lammassaari noch keinen Einfluss. Er übernimmt in Zukunft aber die zweite Klampfe bei ETOS und ist somit das Küken in der Band. Dass er sich aber perfekt ins Gesamtbild integriert, lässt sich spätestens mit "Saivon Lapsi" 2013 bestätigen.

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