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Die Quecksilbersäule steigt, also runter mit den Klamotten! Natürlich auch in Musik-Videos.
Konstanz (laut) - Jetzt geht das schon wieder los. Kaum steigen die Temperaturen über die zehn Grad-Marke, blubbern die Hormone nur so vor sich hin. Blümchen bereiten ihre Blüten für den Besuch von Bienchen vor, die Knospen sprießen, die Stängel recken sich gen Himmel, der Nektar fließt, die Sonne scheint. Wahnsinn!
Rechtzeitig zum meteorologischen Frühlingsanfang schmilzt auch dieses Jahr das Eis. Zum Anbeißen ist mancher Video-Clip, den Künstler ersinnen, um sich oder ihr Liedchen besser in Szene zu setzen. Die alte Wahrheit, dass Geschlecht verkauft, gilt nach wie vor. Je mehr nackte Haut zu sehen ist, desto mehr Aufsehen erregt ein Video. Wir haben für euch exklusiv hübsche Clips zusammengestellt, die euch einen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling und Sommer geben. Bitteschön:
"I wanna kiss you in Paris" lautet die erste Vocal-Line. Viel symbolischer gehts kaum. Und dann streift Madonna auch noch als Marilyn Monroe-Lookalike dürftig bekleidet durch den Hotelflur und reißt einen Fremden auf. MTV boykottierte den Videoclip zum Song, den übrigens Lenny Kravitz schrieb: too sexy for TV. Dabei war "Justify My Love" nur das Vorspiel zum späteren Album "Erotica", zu dem quasi zeitgleich ein Softporno-Bildband mit dem unverblümten Titel "Sex" erschien. Jawoll, Sex sells. Und bei dem Thema sollten Zartbesaitete mit der Ciccone besser nicht ins Bett steigen.
Ein gehetzt dreinblickender Typ rennt vor einer Meute üppiger Mädels in knappen Outfits davon. Sieht irgendwie aus wie ein Remake eines bekannten Deo-Herstellers oder die Sitzung des Vorstands der Rollergirls-Gewerkschaft. Die Auflösung des Rätsels bleibt dem Betrachter vorenthalten. Zwar stolpert der arme Wicht am Ende, aber was die Damen mit ihm anstellen? Man wird es wohl nie erfahren ...
1982 veröffentlichte Steve Winwood den Song "Valerie". Über 20 Jahre später bumst sich Eric Prydz mit einer Disco-Version des Refrains an die Spitze der Charts. Ob der Song ähnlich erfolgreich geworden wäre, wenn nicht ein paar Aerobic-Trullas Einblicke gewährt hätten, die der gemeine Selbstbeschäftiger von den Sexy Sport Clips her kennt?
Hip Hop/R'n'B-Producer, die Rock, Elektronika und Funk können, wenn es sein muss. Das Sideproject der Neptunes Pharrell Williams und Chad Hugo samt Kumpel Shay Haley ist schon eine besondere Spielwiese. Apropos Spielwiese: Einer ihrer ersten Songs, "Lapdance" mit den Rappern Lee Harvey und Vita, klingt unterschwellig aggressiv und sexuell aufgeladen, ja steht kurz vor der Eruption - eine Party ohne Kompromisse. Und Politiker? Haben in dieser Hood maximal den Ruf von Stripperinnen, die dir die Kohle aus der Tasche ziehen wollen.
Der unvermeidliche Wandel von der Pop-Lolita zur Sex-Bitch: Christina Aguilera macht vor, wie es geht. Dezent ist zwar anders, aber wer die direkte Ansprache mit eindeutigen Posen und Kopulationsandeutungen mag, kommt bei "Dirrty" voll auf seine Kosten.
Sind wir ehrlich: Niemand wackelt so schön mit allen Körperteilen wie die knochenlose Schlangentänzerin aus Baranquilla. So gut wie jedes Video profitiert dabei von ihrer selten natürlichen Weiblichkeit, wogegen Kolleginnen à la Madonna, Kesha, J-Lo aussehen wie leidlich verkleidete Kellnerinnen. "She Wolf" ist musikalisch sicherlich nicht die allergrößte Sternstunde der eigenwilligen Kolumbianerin. Sehenswert ist es dennoch. Vollmond, Werwolfmotiv und Käfigsex - alles mit nicht nur schwindelerregenden Verrenkungen gewürzt. Dabei nie uncharmant oder gar ordinär. Diese sexy Gratwanderung beherrscht The Hip jederzeit blind und bleibt eine Augenweide.
Darf man das als Drohung ansehen? Britney Spears als Nacktputze im trauten Eigenheim? Oh noez! I can haz Christina?
D'Angelo öffnet langsam seine Mandelaugen. Er leckt sich über seine prallen Lippen (nicht nur einmal) und lässt seine vor Schweiß glänzende Oberkörpermuskulatur spielen. Blickt immer wieder fasziniert an sich herab. Und während sich Song und Gebärden des Sängern kontinuierlich in Richtung Höhepunkt steigern, mag manch einer sogar einen Blick auf D'Angelos Pimmel erhascht haben... Okay okay, dieses Video ist in einem geradezu lächerlichen Maße sexy. Aber irgendwie doch heiß!
Killerbitch-Outlaw-Ousider im Lara Croft-Outfit? Wer kann dazu schon Nein sagen?
Fiona Apple setzte für "Criminal" 1997 auf hintergründige Erotik statt platter nackter Tatsachen. Andere Kolleginnen, wie z. B. Madonna, gingen gern eindeutiger zu Werke. Doch die aparte Songwriterin bewies eindrucksvoll, dass gekonnter Augenaufschlag, geschmackvolle Unterwäsche und ein schlichter nackter Rücken vollkommen ausreichen, um heiße Phantasien zu entzünden.
"I like big butts and I cannot lie." So manchen Typen müssen ähnliche Vorlieben umtreiben, gehört "Baby Got Back" doch zu den vermutlich verbreitetsten Rap-Nummern überhaupt. "Jeder Englisch sprechende Mensch kann wenigstens ein paar Zeilen daraus rappen", schreibt Rob Sheffield in seinem überaus amüsanten Buch "Mit Mädchen über Duran Duran reden". "Mir ist kein Beatles-Song bekannt, der es zu einer so hohen kulturellen Sättigung gebracht hätte."
In "Friends" beruhigten sie damit brüllende Babys, Shrek wackelte dazu den grünen Ogerhintern, DSDS-Kandidaten-Moppelchen Marcello trug die Einstiegszeilen zu "Baby Got Back" auf seinem T-Shirt spazieren. "Soweit ich das beurteilen kann", so Sheffield, "ist das der berühmteste Song der Welt." Stimmt, also: "Shake it! Shake it! Shake that healthy butt."
Ob uns dieses Video heute noch erregt wie Jugendliche vor gefühlten hundert Jahren? Das Remake von "Here I Go Again" musste fürs Album "1987" ordentlich in Szene gesetzt werden, die alte Version mit Musikanten im Halbdunkel taugte nicht für den amerikanischen Markt. So engagierten die Macher unter anderem Julie "Tawny" Kitaen, von der wiederum der Herr Coverdale sehr erregt war. Kurzum: Die beiden landeten vor dem Traualtar. Die Ehe hielt sehr lange. Zwei Jahre. Danach hieß es für David wieder: "Here I Go Again"!
Härter kann die Modelwelt gar nicht sein. Nackte Haut, knappe Höschen und auch mal gerne oben ohne. Schon bewundernswert, dass sich Duran Duran bei der ganzen Übererotik so im Hintergrund halten können. Von Kissenschlacht über Sumoringen und Massagen bis hin zum Schlammcatchen wird alles geboten. Da überraschen die kurzen Sequenzen von komplett nackten Frauen irgendwie auch keinen mehr.
Die Pussycat Dolls als Verfechter des Weltfriedens, bekannt für ihre sozialkritischen Texte? Ähm ... ja. Das war für Lewis Hamilton ganz sicher auch ein Grund, warum er ab und an mal an Nicole Scherzinger geknabbert hat.
In den Achtzigern, als das One Hit Wonder Divinyls mit Sängerin Christina Amphlett das Hohelied auf den Sex mit sich selbst sang, nahm man ihr das durchaus ab. Hübsch anzusehen war die Dame ja schon. "When I think about you I touch myself" ...
Was haben wir nicht alles von "American Pie" gelernt? In bekannter College-Rock-Manier beweisen uns Fountains Of Wayne noch einmal, dass andere Töchter auch schöne Mütter haben. Richtig lecker wird das in Form der Phantasien eines Zwölfjährigen, der sich nicht nur wegen des Pools für die Tochter der netten Dame von nebenan interessiert.
Früher galt einmal: "Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön, denn da kann man fremde Länder und noch manches Andre sehn!" Dieses 'manch Andre' sind im Falle Van Helden exquisit ausgewählte Schönheiten, die sich an Bord eines Kreuzfahrtschiffes gekonnt in Szene setzen.
Als Dance-Projekt hat man den Vorteil, dass man sich nicht unnötig lange den Kopf über Texte zerbrechen muss. Bei "The Creeps" haben Camille Jones und Fedde Le Grand den Grundsatz aufgegriffen und ihre Mühen lieber in den Videoclip gesteckt. Büroarbeit muss nicht immer trist sein.
Ob hier das laszive Atmen oder doch der babyblaue Benz anziehender ist? Man weiß es nicht. Eins ist es jedoch nicht: die stocksteifen Tanzeinlagen der lieben Frau Cantrell. Da kann die Sängerin mit den strahlend blauen Augen (passend zum Benz) noch ein so knappes Blüschen tragen. Dann doch lieber das Auto. Mit halbwegs angezogener Fahrerin.
Was will man mehr. Süße Stimmen, halbnackte Frauen und das alles unterlegt mit der eingängigen Befehlsstimme Benny Benassis und einem knackigem Beat. Wenn sich die teilweise komplett nackten Frauen auch noch rhythmisch zum Beat bewegen, kann das den einen oder anderen vielleicht vom künstlerischen Wert ablenken. Aber irgendwie bleibt dann doch immer noch diese zweifelhafte "You're my Daddy. Come, I'll give it to you" im Ohr.
Pure Stimmgewalt war sicher nicht ausschlaggebend für ihren Erfolg: ein paar Songs lang stürmte die Italienerin Sabrina Salerno in den späten Achtzigern die Charts. Mit reichlich gekonntem Körpereinsatz begeisterte sie europaweit die "Boys". Und zeigte in ihrem Video, dass neckisches Pool-Herumplantschen mit großen Bällen immer reichlich Spaß macht.
Lädt man als Künstler ein Topmodel zum Videodreh auf Hawaii ein, macht man Fans und Musikerkollegen gleichermaßen neidisch. Für "Wicked Game" räkelt sich das Topmodel Helena Christensen mit nassem Körper am Strand und lässt ganz nebenbei ihre Hüllen fallen. Das "Anfassen Verboten"-Schild wurde anscheinend im Meer versenkt. Chris Isaac darf sich glücklich schätzen. Ein Clip, sexy und erotisch zugleich.
Der Song an sich ist so dermaßen debil, dass es schon fast weh tut. Schaltet man den Ton weg und unterlegt das Hupenwackeln mit ... sagen wir den Ramones, ist es durchaus nett anzusehen. Eine Frage noch: Sind die echt?
Erdbeerjoghurt-Orgien unter der Disco-Kugel! Wer wollte diesem Fetisch nicht schon frönen. Nur, wo? Im Club? So viel Erdbeerjoghurt kann man da gar nicht reinschmuggeln.
Hier haben wir den Grund, warum die 'Vereinigung der Verantwortlichen Eltern' in den Vereinigten Staaten erfolgreich eine Petition in den Senat eingebracht hat, um das verwerfliche Spiel "Stille Post" zu verbieten. Regelmäßig artet solcherlei Jokus in homosexuelle Sex-Gelage aus, wie wir im Clip der Simian Mobile Disco sehen. Ohne Scheiß!
Als Rapperin muss Khia ihren Mund ja aufreißen. In "My Neck, My Back" dreht sie den Spieß kurzerhand um. Die Bedürfnisse einer Frau müssen schließlich auch befriedigt werden. "Lick my pussy and my crack" ist eine klare Ansage. Um dieses Unterfangen zu realisieren, benötigt man nur noch eine fette Karre, Feuerwehrmänner und ganz viel Wasser.
Was wurden in den 90ern für Verbrechen an der Musik begangen. Eines von ihnen nennt sich "Higher And Higher". Einstudierten Dancechoreografien verdanken wir herumhampelnde Männer in gold-glitzernden Jacken und Sängerinnen, die ständig versuchen, ihren Emotionen anhand von herumfuchtelnden Armen Ausdruck zu verleihen. Da kommen weiße Ponys gerade gelegen.
Ja, was war das für ein Skandälchen damals, als sich George Michael mit Kathy Jeung zu den Klängen von "I Want Your Sex" im Bett herum wälzte. Ein Witz in Tüten, dass dieses eigentlich harmlose Filmchen in der Liste 'Most Controversial Videos Ever to Air on MTV' den Bronzerang belegt.
Ein Jahr nach dem letzten Lebenszeichen auf Albumlänge nahm die Prinzessin mit Mason 2006 diesen Track auf. Nein, Princess Superstar ist im Clip nicht zu sehen. Berührungsängste mit dem Dance-Pop hat sie zwar keine, aber für das Video in einen Workout-Fummel zu schlüpfen? Och neee ...
Armando Perez aka Pitbull meint: "Ich glaube die Leute mögen mich, weil ich sie repräsentiere." Die Mädels im Video fahren also mit lecker Hüftschwung nur auf ihn ab, weil er ... ömm ... sie repräsentiert?
Sex mit Björk ... will man das sehen? Zumindest lässt sie in "Pagan Poetry" nicht mehr allzu viel Raum für Interpretationen. Für all diejenigen, die Björks Titties immer noch nicht erblickt haben, hier das Video.
Crystal Waters? Da war doch was. Richtig. Ebenjene trällerte 1991 "Gypsy Woman (She's Homeless)". 2006 lieh sie ihre Stimme Alex Gaudino. Im Video spielt sie nicht mit. Dafür aber ein paar andere Hühner ...
Hätte Kelis ihre erste Single mit "my marxist feminist dialectic brings all the boys to the yard" begonnen, wäre ihr derselbe Erfolg beschieden gewesen wie mit dem "Milkshake"? Wohl kaum.
"FutureSex/LoveSounds" heißt das Album, aus dem der Song ausgekoppelt wurde. Dass es darin thematisch nicht um Justins Briefmarkensammlung geht, dürfte klar sein. Die Hauptrolle neben Timberlake spielt die umwerfende Scarlett Johansson. Einen MTV-Award für die beste Regie gabs obendrein auch noch.
Wer möchte sich nicht zu Kylie legen und sich mit ihr rhythmisch im Takt auf dem Boden herumwälzen? Der Track wurde übrigens von Emiliana Torrini geschrieben.
Vom D'Angelo-Video gibts auch eine grandiose Dendemann-Verarsche
http://www.myvideo.de/watch/5271455/Dendemann_3_1_2_Minuten
und überhaupt, hier fehlen ja wohl die ganzen obligatorischen Ami-Rap-Clips mit Bitches und co
z.B. Fiesta von R.Kelly oder Knock Yourself Out von Jadakiss, also da gibts Auswahl genug (ob's erotisch ist, steht auf nem anderen Blatt)
der Call On Me-Clip ist aber nach wie vor geil!! *sabber*
oh wie ich mich schon drauf freue, wie der lautuser darüber schwadroniert, wen er alles knallen will oder würde. dieser schmock.
Ich hätte "Love Don´t Cost A Thing" von Jennifer Lopez genommen, diente es in meiner Pubertät für viele noch schüchterne feucht- fröhliche Stunden. Pussycat Dolls damals auch, aber für die Scherzinger braucht man sowieso einen Waffenschein. "Baby Love" hat auch so ein leckeres Video.
"my marxist feminist dialectic brings all the boys to the yard" heheh, der war gut! Milkshake ist schon heiß! Wicked Games, Justify My Love, Slow auch. Kann aber nicht verstehen warum Justins What goes around in der Liste ist?? Ein tolles Video, aber find ich jetzt nicht sexy. Da war Sexyback doch viel erotischer ?? Und ihr habt Nelly vergessen- Maneater!
Und ja, She Wolf auf die Nr 1!
Lacuna Coil fehlt auch. Ich meine, die Scabbia ist Italienerin, das reicht als Argument schön völlig aus, von ihren Stiefeln mal abgesehen.
Das Beste an "Justify my love" ist eindeutig, dass Lenny Kravitz das Ding für Madonna komponiert hat, weil er dachte, so müsste ein Madonna-Song klingen.
Wow ... und ich dachte, A Perfect Circle machen exakt dieselben anspruchsvoll-verqueren Videos wie Tool.
Na ja, die meisten dieser Videos sind für mich nicht erotisch. Von Björk hätte ich eher "All Is Full Of Love" genommen.
@stummerzeuge: weil du nervst, ganz easy zu verstehen oder nicht ?
"die Hälfte von den Mädels planscht schon seit Ewigkeiten im lauti-Pool"
klingt wie ein 13-jähriger, der über seine ersten masturbationsversuche schwadroniert.
Und ob. Und dann noch zu Kylie Minogue. Die hätte glatt meine Mutter sein können. 
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