Porträt

laut.de-Biographie

Enik

"Enik ist ein stimmliches Ungeheuer, eine singende Hydra mit neun Kehlköpfen, von denen wenigstens einer die Unsterblichkeit anpeilt", ist auf der Webseite des Künstlers bei der Veröffentlichung seines Solodebüts 2006 zu erfahren. Worte, die etwas überzogen scheinen, jedoch einen Funken Wahrheit beinhalten.

Die Karriere Dominik Schäfers beginnt eher zufällig im Pathos Transport Theater seiner Heimatstadt München. Dort trifft er auf das Rosenheimer Elektronikduo Funkstörung, das auf der Suche nach einer Stimme ist. Kurz darauf ist der damals 23-Jährige nicht nur auf vier Stücken des Albums "Disconnected" (2004) zu hören, sondern begleitet die Band auch auf der anschließenden Tour.

Danach trennen sich die Wege wieder. Enik bringt 2003 eine EP mit sechs Stücken und dem Titel "Without A Bark" heraus. Er mache "erst in zweiter Linie elektronische Musik, in erster Linie ist das große Kunst, große Songwriter- und Arrangierkunst. Frank Zappa, Tom Waits, Funkstörung - alles nur hilflose Vergleiche, die dazu dienen sollen, eine Musik zu beschreiben, die im Grunde unbeschreiblich ist", weiß ein Kritiker zu berichten.

Mit dem Münchener Cellisten und Pianisten Hans Tauscheck beginnen anschließend die Aufnahmen des Solodebüts "The Seasons In Between", dessen Veröffentlichung sich bis 2006 immer wieder verzögert.

Es folgen vielbeschäftigte Jahre. Noch 2006 veröffentlicht Enik auf seiner Webseite die EP "antenna". 2007 folgt das zweite Album "Chainsaw Buddha", kurz darauf bringt er mit dem Pianisten Chris Gall "Climbing Up" heraus. 2008 arbeitet er mit Thomas D für dessen Album "Kennzeichen D" zusammen und geht mit ihm anschließend auf Tour.

Im April 2011 erscheint auf Eniks neugegründetem Label Studio Babushka Album Nummer drei mit dem kuriosen Titel "I Sold My Moon Boots To A Girl From Greece". Die Stücke hat er weitgehend selbst eingespielt.

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