Porträt

laut.de-Biographie

Emree Kavás

Facebook, Twitter, Tinder und Co. sorgen für über Handys gesenkte Köpfe im Straßenbild. Emree Kavás aus Hamburg möchte das ändern. Jedenfalls thematisiert der Deutsch-Soul-Sänger im Text wie im Video zu "Kopf Hoch" die Smartphone-Sucht vieler Mitmenschen, die die Realität zur Begleiterscheinung degradiert. Weil das außerdem gefährlich ist, liket Kavás auch gleich die Deutsche Verkehrswacht.

Der gutgelaunte Popsong zeigt den Sänger, Komponisten und Produzenten, wie er fröhlich durch die Straße hüpft, Geldgeschenke einstreicht und seine Augen wieder für die Umwelt öffnet. Prompt landet der catchy Track im August 2017 im "ZDF Fernsehgarten". Zwischen Soul und Schlagerpop fühlt sich der ehemalige Jurastudent mit Wurzeln in Antiochia offensichtlich am wohlsten.

Als Kind begeistert sich Emree Kavás für Sam Cooke, Donny Hathaway, Prince und Tupac. Er probiert vieles aus, ist in verschiedenen Kirchen- und Gospel-Chören aktiv. Vier Jahre lang feilt er gemeinsam mit seinem Hamburger Freund Fayzen als Straßenmusiker an der Finesse seiner Songs. Aus dieser Zeit resultieren zwei Alben, die die beiden in Eigenregie unters Volk bringen. Für die Veröffentlichung von "Kopf Hoch" gründet er später sein eigenes Label Emperium Records.

Als er 2013 Cro- und Massiv-Produzent Peter Albertz kennenlernt, findet Kavás seinen eigenen, stets bestens aufgelegten Zugang zum Pop. Den mag mancher bei flüchtiger Betrachtung irgendwo zwischen Stefan Gwildis und den Söhnen Mannheims verorten. Andere entdecken in Emree Kavas' Musik aber auch nicht unerheblich viel vom groovy Vibe eines Bruno Mars.

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