Porträt

laut.de-Biographie

Emma6

Brüder, die zusammen Musik machen. Das kann ordentlich nach hinten losgehen. Man denke nur an Oasis. Aber zum Glück sind nicht alle Geschwister solch Streithähne wie die beiden Gallagher-Jungs. Peter und Henrik Trevisan aus Heinsberg zum Beispiel, haben sich so lieb, dass sie zusammen Emma6 gegründet haben und gar nicht daran denken, diese Band wegen ein paar lächerlicher Lappalien zu zerstören.

Weil so eine Combo zu zweit nur halb so viel Spass macht wie zu dritt, holen sich die beiden 2006 noch Dominik Republik an Bord und den Bass. Fertig ist die Konstellation von Emma6. Dominik darf neben seinem Viersaiter noch einen Moog-Synthesizer bedienen, um ein bisschen Elektro-Feeling in den Pop-Rock einzubringen. Der Name Emma6 kommt von einer hübschen schottischen Austausch-Schülerin, die es ihrerzeit den drei Jungs schwer angetan hatte. Das "6" soll eine Anspielung auf den britischen Geheimdienst MI6 darstellen.

Es folgen Jahre voller Auftritte in Clubs und auf Festivals, bis endlich das erste Album der Jungs in den Läden steht. Im Frühling 2011 erscheint "Soundtrack Für Dieses Jahr" auf Universal Music. Wir Sind Helden mögen die drei so sehr, dass sie Emma6 auf Tour mitnehmen.

Die Band spielt Pop-Rock. Ganz einfach, jugendlich, spritzig, fröhlich, motiviert und leidenschaftlich. Die Synthies lockern das Ganze auf und geben Emma6 ein modernes Gesicht. Peter textet auf Deutsch, schreibt ehrlich und mit einer ordentlichen Portion Humor. In einem Interview mit dem Blog atmungsaktiv.org beschreiben sie ihre Musik als "Pop im besten Sinne" und als "handgemacht und deutschsprachig".

Alben

Emma6 - Passen: Album-Cover
  • Leserwertung: 2 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2013 Passen

Kritik von Simon Langemann

Austauschbarer Gefühlspop mit dilettantischen Zeilen. (0 Kommentare)

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