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Auch wenn Embrace standhaft behaupten, sie würden keinen Britpop machen - so wirklich hat man ihnen das nie geglaubt. Und falls jemand nach einem neuen Revival sucht: Auf "Out Of Nothing" wird den Neunzigern so was von gehuldigt ... Gerade passend zum Oasis-Definitely Maybe-10-jährigen bringen Embrace also ihr viertes Album, die Singles-Collection nicht mitgerechnet, auf den Markt.
Schnellere und lautere Töne als auf ihrem outstanding Werk "Drawn From Memory" sind hier bedauerlicher Weise kaum mehr zu finden. Was leider auch die emotionale Kraft der balladesken Stücke schmälert. Denn ist jeder Song ein langsam-schunkelndes Liebeslied, geht der eine im anderen unter.
Nun wäre es vermessen, Embrace vorzuwerfen, sie hätten einen lahmen Einheitsbrei produziert. Gerade die Single "Gravity" knüpft wunderschön an das warme Melancholiegefühl der ersten beiden Platten der Band an. Da verwundert es schon etwas, dass ausgerechnet dieser Track von Coldplay-Kopf und Embrace-Freund Chris Martin geschrieben wurde.
Ein Großteil der Songs kommt sehr leichtfüßig daher. Die dunkle Schwere eines "Drawn From Memory" oder "Liars Tears" wird hier nicht mehr erreicht. Luftig spielen sich die Streicher auf "Looking As You Are" in ein Gewitter im Refrain ... so weit dies mit Streichereinsatz möglich ist. Das Leichte und Lockere in Stücken wie "Wish 'em All Away" kann man leider nur noch unter "nett" und nicht mehr unter "tief berührend" verbuchen. Auch wenn der epische Refrain zu Beginn an der Emotionalität des Hörers kratzt. Ich lasse ihn an mein Herz.
Gott sei Dank kommt dann mit "Spell It Out" doch noch eine schöne Portion Pathos in Form eines warmen Gitarrenriffs, einer heimeligen Melodie und der Unterstützung eines Streicher-Ensembles ins Spiel. Allein der zum Ende hin ins Sakrale driftende Gesang hätte nicht sein müssen. Erst mit dem Titelstück zeigen sie einen wahnwitzigen Strauß an Vielfalt: Leise beginnt er, stellt sich sehr in die Nähe des Coldplay-Sounds, um nach drei Minuten in einem verblüffenden Übergang in noisige Gitarrenschreie überführt zu werden.
Doch ich vermisse ein "Yeah You", ein "New Adam New Eve". Ich vermisse die Abwechslung, die Melancholie und die Wucht. Ich vermisse das tiefe Gefühl.
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Konnte schon wer ins neue Album reinhören? Ich habe im Intro gelesen, das es ja laut der Band selbst, ihr bisher bestes Album sein soll. Kenne sie aber noch nicht sehr lange und Besitze selbst noch nicht ein eigenens Album aber ins neue habe ich schonmal reingehört. Das hat mir sehr gut gefallen und so die alten Lieder von denen die ich so gehört habe, fande ich auch ganz gut eigentlich. Mich wunderts das Laut so wenig Punkte nur an Embrace verteilt hatte bisher. Eine schicke Band für den Herbst finde ich 
Naja jede Band behauptet ja, das nächste Album sei ihr bestes - da würde ich mich jetzt mal nicht so drauf verlassen...
Aber ich bin optimistisch, was das neue angeht...
Und zur Lautpunkteverteilung:
Die geht absolut in Ordnung - ich mag Embrace wirklich gerne, aber "If you've never been" hat wirklich allerhöchstens 3 Punkte verdient. Lahmes Teil. Naja Fireworks - ein Singlealbum halt... Das man sowas nach gerade mal 3 Alben rausbringen muss - eher unötig. Und die 4 Punkte hat "Drawn from Memory" wirklich verdient. Das bisher Beste von Embrace, knapp vor dem Debüt - dem ich aber auch noch 4 Punkte geben würde...
Das neue soll ja wieder richtung Debüt gehen, viel Streicher & Co. - hoffentlich nicht ganz so überladen wie Album Nr. 1
Kenn bisher nur Gravity, das von Coldplays Chris Martin geschrieben wurde - und auch so klingt.
Ich hatte bereits das Glück kurz reinzuhören...
Der erste Teil der Platte geht schön nach vorne, der erste Song "Ashes", welcher auch die zweite Single sein wird, ist Hammer. Gravity ist definitiv ein klasse Song, er klingt nach Embrace, ist aber von Chris Martin. Die folgenden Songs sind allesamt Richtung Stadionhymnen also zurück zu "The good will out".
Ab der Mitte geht das Album dann eher Richtung "Drawn from memory", sprich einige ruhigere Songs mit Klavierparts bevor der letzte Song "Out of nothing" dann beide "Style" kombiniert.
Erstes kurzes Fazit: Definitv ein gutes Album, mit einer Rückkehr zu dem was Embrace berühmt gemacht hat! Eine Kombination von "The good will out" und "Drawn from memory". Sicherlich muß man dieses Album auch wirken lassen und sich mit einigen Songs länger beschäftigen um sie zu "verstehen".
Übrigens gibts ein Interveiw mit Rick McNamara von Embrace auf: http://www.justmag.de
Cheers,
MuckiP
Gravitiy klingt definitiv nicht nach Embrace. Eher nach einer auf die dauer gesehen mäßigen früheren b-seite oder einem coldplay album track. ashes ist hingegen fantastisch!
Wieso müssen eigentlich immer The Good Will Out und Drawn from Memories so verschieden betrachtet werden. Als ob sich da so viel verändert hätte.... nee nee nee
So, hab mir die Scheibe nun ausführlich reingezogen und muß sagen daß sie mir außerordentlich gut gefällt.
Neben dem Opener "Ashes" und dem Chris Martin Song "Gravity" gefallen mir vor allem "A Glorious" und "Out of nothing".
Das schöne an dem Album ist, daß es keinen Durchhänger hat und immer auf hohem Niveau bleibt, d.h. man kann sich wirklich die komplette Scheibe am Stück anhören ohne dabei gelangweilt zu werden. Definitv eine Rückkehr zu "The good will out" und "Drawn from Memory", alles andere wäre auch ein Fehler gewesen. Kann ich nur empfehlen....
Cheers,
MuckiP
Sodele, Out Of Nothing ist jetzt doch noch bei mir eingetroffen. Und ich kann Mucki nur zustimmen: ein Klasse-Album!!! Hymne an Hymne! Embrace liefern wieder einmal grosses Kino für die Ohren; ich konnte ebenfalls keinen einzigen Ausfall feststellen.
Wish Them All Away ist ein Instant-Ohrwurm und Kandidat für die Repeat-Taste. Für mich einer der besten Embrace-Songs ever!
Klare Kaufempfehlung von mir!
naja ich habe neullich nochmal genauer reingehört und so richtig begeistern konnte ich mich dann doch nicht. Das klingt mir irgendwie zu langweilig auf dauer. Zwar nett aber im moment gibts da doch soviele bessere Neuerscheinungen, da kann Out Of Nothing bei mir nicht mehr so richtig überzeugen.
Vielleicht 7/10Punkten. 
öh... langweilig? Neinnein, da hast du was anderes gehört! 
Ach, Glorious Days sprüht nur so vor positiver Energie, Ashes tritt allen, die Embrace für tot erklärt haben, kräftig in den Hintern, Looking As You Are ist zum Verlieben schön, und Wish Them All Away... ja, der... der steht über dem ganzen Album und rult! Ein wun-der-bar-es Stück Musik!
Warum hat hier eigentlich noch keiner "Someday" hervorgehoben... Was für eine HYMNE! :headphon:
Komm her Welt, ich will dich umarmen 
Aber der Rest ist auch ganz groß, wurde hier ja auch schon oft genug geschrieben. Einzig "Near Life" ist mir etwas zu lieblos geraten.. Aber der Rest... Zucker 
jau!!! django...lass dich umarmen..und wenn sie im rheinland auf tour sind möchte ich dabei ein bier mit dir verdrücken!
alte fummelhose!
So Vapour, jetzt hast du direkt zweimal, die Chance, ein rheinländisches Bier mit mir und den McNamaras zu verdrücken 
26th Hamburg Grunspan
27th Dusseldorf Zack
28th Munich Elserzusathalle
29th Vienna Szene Wien
December
1st Berlin Bka-Zekt
2nd Koln Prime Club
Also ich bevorzuge Alt 
Hier ein verriss aus dem rolling stone. Bewertung 1 mickriger stern!
Goldig. Wie die Fünf auf dem Cover „den Kreis“ machen. Arme auf Schultern, verschworene Gemeinschaft, jetzt, Jungs, noch mal alles auf eine Karte, wir schaffen das. Geht ja auch um einiges. Das vierte Album, beim neuen Label, ist für die Gruppe aus Huddersfield/West Yorkshire die letzte Chance für den Aufstieg in die Elite-Liga des Britpop. 1998 war die Formation um Danny und Richard McNamara unter Fanfarenstößen der Weeklies auf der Szene erschienen. Brit-Award für die „beste neue Band“. Die Gallaghers wirkten müde, Radiohead nach „OK“ auf der Suche, The Verve schon nach einem Hit-Album fertig mit der Welt. Da war also der Thron des Lad-Rock vakant. Und die Nordbriten bewarben sich mit bittersüßen Elegien a la Ashcroft und donnernden Oasis-Gitarren. „The Good Will Out“ ging zu Hause sofort auf Eins, mit der Krönung wurde es trotzdem nichts. Warum? Tja.
Zwei schwächere Alben, Wechsel der Company. Mit angeblich 500 Songs und Fragmenten gingen Embrace im Dezember ’03 ins Studio – mit The Verve-Produzent Youth. Eine Erfahrung, über die Danny danach Sätze sagen wird wie: „Ich glaube, ich bin als Mensch gewachsen“ und „Ich habe mein Ego am Eingang abgegeben“. Es muss das pure Grauen gewesen sein. Der Mann am Pult polterte den Sänger immer wieder an: „Mehr Soul, Mann! Du singst ja total falsch! Noch mal von vorne!“ Und, und jetzt kommen wir zum traurigen Darum, Youth hatte leider Recht. War sogar, wie das Endprodukt beweist, zu nachgiebig mit dem Vokalisten. Danny kann nicht singen, noch immer nicht. Jetzt ist es raus.
Sein Organ hat keine Tiefe, keine Wärme, es nölt und näselt. Nie ist der Mann am Mikro in der Lage, leere Räume in den Kompositionen zumindest emotional aufzuladen. Davon gibt es viele. Im ermüdenden Hin und Her zwischen intensiv gemeintem, schlaffem Pathos, gern zu Pianoklängen, und hymnisch krachender Pose finden sich Platitüden scharenweise ein. Überdies bewegen sich die Songs mit oft gehörten Pop-Phrasen nur knapp diesseits der Kupfermarke. Verzweifelt und erfolglos gesucht: Ideen jenseits der Standards und Konventionen. Alles ist Oberfläche, fadenscheinige Prätention. Das Quintett möchte nach der McNamara-Doktrin mit Coldplay (die die Single „Gravity“ herschenkten), Travis und natürlich Radiohead in Augenhöhe konkurrieren. Es reicht nicht mal für die Relegation.
Rüdiger Knopf
mhmm..irgendwie hat der herrknopf teilweise recht. das alte embrace gefühl kommt in mir auch nicht. vll. noch nicht!
achso..und das review vom herrn knopf ist im nachhinein nichts wert. ein verriss soll lustig sein. das schaffen weder die leute von laut..noch er...so jetzt hat er's..der olle rolling stoner
Beim RS soll's immer irgendwie lustig rüberkommen, funktioniert aber meistens nicht. Die Fans ärgern sich, die Gegner fühlen sich bestätigt, aber schmunzeln oder gar lachen wird da niemand drüber. Ich finde Out Of Nothing jedenfalls über dem Durchschnitt... das Album versprüht halt diesen positiven Charme, und das ist wohl der Unterschied zu den früheren Alben, wo es zwar solche Songs auch gab, aber der Grundton eher trist war. Und ich mag Gravity immer noch... 
An Gravity scheiden sich wohl die Geister - für mich der zweitschwächste Song des Albums...
Mittlerweile hab ich mir die CD des öfteren zu Gemüte geführt - und obwohl ich recht zufrieden mit ihr bin (was auch an nicht all zu hoch gesteckten Erwartungen liegt) kann ich Vapours fehlendes "Embrace-Feeling" nachvollziehen.
Etwas fehlt. Meiner Meinung nach sind es Songs wie "Last Gas" "One Big Family" "New Adam New Eve" "Save Me... Die schnellen Songs, die ich nie für die Stärke von Embrace hielt, die immmer irgendwie etwas unbeholfen rüberkamen - aber gerade deshalb die ersten beiden Platten ungemein auflockerten. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich die irgendwann vermissen würde - bis mir dann bei If you've never been die Füße einschliefen...
Und auch jetzt bei Out of Nothing ist alles im Gleichfluss... Die einzelnen Songs - ja die stimmen... Aber in der Gesamtheit ist da leider kaum Tempovariation, bis auf den etwas schnelleren Einstieg mit Ashes... Out of Nothing ist zwar schon ein Fortschritt gegenüber dem Vorgänger aber es letztendlich bleibt es für mich nur das drittbeste Embrace-Album...
nach ausgiebiger session geb ich eine glasklare 5/5 und frage mich gleichzeitig: wie gut müssen erst die anderen alben sein, wenn hier bemängelt wird das "etwas fehlt"? und überhaupt, wieso hab ich von denen noch nichts gehört? egal..
die "britischen" melodien sind einfach nur schön und müssen nicht weiter erläutert werden. besonder mag ich die fast schon gospelartigen refrains, genug akkustik ist dabei, sowie einge parts die richtig rocken. alles an der richtigen stelle. perfekte pop platte.
faves: gravity / out of nothing (!) / someday / a glorious day /
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