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Als verführerische Techno-Elfe räkelt sich Ellen Allien auf dem Cover ihres neuen Longplayers "Thrills". Kaum zu glauben, dass ein so zartes Geschöpf auch richtig zubeißen kann, wenn es sein muss. Erst kürzlich war es für die Chefin des Labels Bpitch Control, das den Zusatz Berlin Stadt im Untertitel führt, an der Zeit, ihre Pfründe zu verteidigen. Angriffslustig zeigte sie dem Wahlberliner Jay Haze die Zähne und wies das amerikanische Großmaul mit deutlichen Worten zurecht.
Eine dicke Lippe riskieren; dieses Terrain will die Hauptstadt-Produzentin nicht kampflos einem dahergelaufenen Elektronik-Frickler aus einem abgefuckten Trailer Park in Pennsylvania überlassen. Berlin ist eben immer vorne dabei. Ganz gleich, ob es darum geht, neue Trends anzustoßen oder die Deutungshoheit über den Hauptstadt-Techno zu verteidigen. Wenn dabei noch ein bisschen Nervenkitzel rausspringt, um so besser.
Womit wir, nach dem Aufarbeiten des gegenwärtigen Techno-Tratsches, beim Thema wären: "Thills" heißt das dritte Studioalbum der altgedienten Techno-Produzentin. Und Anlass zu übertriebener Dünnhäutigkeit lässt sich an den zehn Tracks der Platte nicht festmachen. Konsequent entwickelt Ellen Allien ihren Style weiter, profiliert sich als kompetente Produzentin und verfällt zu keiner Zeit in die derzeit populären Minimal-, Acid- oder Electro-House-Klischees.
Als kühle und unnahbare, doch stets verführerische Klangfee präsentiert sich Ellen Allien mit "The Brain Is Lost". Mit grummeligem Brummen hält die Electro-Bassline auf Distanz, und selbst die Vocals schlagen wie durch eine hauchdünne Eisschicht ans Ohr. Über weite Strecken wirkt "Thrills" wie eine Meditation über die grauen Wintertage in der Hauptstadt. Der Geist von Detroit ist in Berlin noch immer präsent wie in keiner anderen deutschen Stadt.
In Momenten wie "Naked Rain" geht Ellen Allien in ihrer Rolle als Techno-Elfe voll auf. Betörend schön und doch auf ewig unerreichbar. Mit diesem Spiel aus Nähe und Distanz wickelt sie die Zuhörer virtuos um den Finger. Grund genug, sich der eigenen Rolle sicher zu sein und dieses Selbstbewusstsein auch nach außen zu tragen, statt mit weit aufgerissenem Mundwerk Schlagzeilen zu machen.
ich gebe nicht auf. nein, es muss doch noch ein paar mehr electro-liebhaber in der laut.bar geben... verzweifelte worte angesichts des flops meines letzten ellen allien threads 
aber kommen wir zum thema, der musik.
hab heute mehr oder weniger aus zufall die groove gekauft (na wenn da mal nicht der koze dran schuld ist..) und siehe da, wer ist auf dem monatlichen sampler gefeatured?! ellen allien! yes, neues album am start, sofort den track angeschaltet als ich zuhause ankam...
und ich muss sagen: super. wirklich super. während stadtkind noch abstrakt und berlinette eine electro-pop-hybrid war, hat ellen nun offensichtlich ihren eigenen unverwechselbaren stil gefunden.
jaja, alles ein bisschen großmäulig wenn man nur einen neuen track kennt, aber ich hab vertrauen in die frau.
ich warte jedenfalls schon gespannt aufs neue album und trage bis dahin 24/7 mein bpitch control labelshirt.
stinkend grüßt himself
erinnert teilweise stark an 90er jahre techno, mit 80er synthies und zum tanzen einladenden beats... und die kombination funktioniert erstaunlich gut! 
ich hab mir jetzt FL v5.0.2. full besorgt, jedenfalls hab ich jetzt ganz viele möglichkeiten und ich brauch erstmal zeit um mich damit ausgiebig zu beschäftigen. eventuell dieses wochenende.
wenn mir nicht exzessives partytreiben in die quere kommt 
dachte techno sei tod oder zumindest mit hilfe der schlümpfe noch auf der intensivstation. nee im ernst. die gute ellen...vor 2 jahren im tresor ein meisterset!!
R.I.P tresor
rave als genredefinition bringt für mich persönlich zu viel massentauglichkeit mit sich, und ellen allien empfinde ich persönlich als sehr speziell. daher sträubte ich mich es zu schreiben 
das verlängerte wochenende gibts erst nächste woche, dann aber richtig übel: dienstag kurstreffen, mittwoch feiern, donnerstag feiern, freitag wahrscheinlich feiern und auch samstag feiern. aii..
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