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"Mann, die Sterne hageln voll." Wie bitte? "Weiß nicht, was ich sagen soll." Dem wiederum möchte man sich in vollem Umfang anschließen: "Was Kostet Die Welt?" lässt in einer Weise ratlos zurück, dass es schwer fällt, angemessene Worte zu finden.
Man will ja eigentlich nicht auf Eko Fresh eindreschen. Das hat der Urteilsspruch eines anderen vor gefühlten Ewigkeiten schließlich längst final erledigt. Ekrem Bora verblüffte in der Folge höchstens noch mit seinen Nehmerqualitäten. Irgendwie ist er immer noch da - doch: auf welchem Niveau?
Wer sich krampfhaft als cleverer Geschäftsmann, als Strippenzieher, als "Der Don" in Szene setzen will, sollte seine Schritte wirklich besser abwägen. Einem Vito Corleone hätte sein Ehrenkodex die Prostitution in C-Promi-Formaten mit Sicherheit verboten. Angesichts Ekos jüngster Auftritte bei "Der VIP-Hundeprofi" oder "Das Perfekte Promi-Dinner" wirken die zur Schau getragene Arroganz, die demonstrative Geschäftigkeit und das Dicke-Hose-Gebaren wie ein verzweifeltes Beschwören besserer Tage.
Die Ekos Ego mit Ansagen von vor- und vorvorgestern hypende Stimmung im "Intro" verdrängt ihn nicht, sie unterstreicht den herrschenden Eindruck: Nach Eko kräht im Grunde kein Hahn mehr. "Was Kostet Die Welt?" hätte daran möglicherweise etwas ändern können, wäre es eine gute oder doch wenigstens eine ordentliche Rap-Platte geworden.
Ist es aber nicht, daran ändert auch alles Mitleid nichts, das man für das gebeutelte Stehaufmännchen empfinden mag. Im besten Falle entpuppt sich als langweilig, ausgelutscht und absehbar, in einigen Momenten schlicht als widerwärtig, was Eko und Haupt-Beat-Lieferant Phat Crispy zusammengezimmert haben.
Der Titeltrack klingt, als habe man Bruce & Bongo, das Schlimmste aus der NDW-Phase und die Atzen in den Teleporter aus "Die Fliege" gesperrt. Wenn Rapsouls Schmachthupe CJ Taylor in "Heb Ab" um die Ecke schleimt, man möchte sich glühende Nadeln in die Trommelfelle stoßen.
"Königin Der Nacht" foltert ebenso mit gesungener Hookline und Versen, die Peter Schilling seinerzeit besser hinbekommen hätte. Phat Crispy unterlegt diesen Unsinn mit 80er-Jahre-Sound, der wahlweise von der Cutting Crew oder der Münchener Freiheit stammen könnte, sowie faden Beats und ausgeleierten Effekten aus der gängigen Elektro-Heimorgel. Jungs, habt ihr Fieber?
Neue Ideen? Fehlanzeige. "Frei Wie Ein Vogel" zelebriert schier Reinhard Mey'sche "Über Den Wolken"-Phantasien. Mozarts "Türkischen Marsch", der für "1 Mann Orchester" malträtiert wird, ritt Busdriver wesentlich versierter. Bei seinem "Me - Time" hatte man jedenfalls nicht den Eindruck, der Aha-Effekt, den das Klassik-Sample auslöst, trage nicht über die Vier-Minuten-Distanz.
Die Oldschool-Hommage "Microphone Checker" erscheint mit all den überstrapazierten Zitaten statt nostalgisch einfach nur hoffnungslos gestrig. Einen hüpfenden Piano-Beat wie in "Arschloch" servierten die Beginner schwungvoller in "Gustav Gans".
"Bitte tu nicht so, als ob du kein Deutsch kannst", so eine der gepredigten Lebensweisheiten aus "Happy End (Ende Gut, Alles Gut)". Is' klar. Dann aber neben den üblichen Verdächtigen Summer Cem und Farid Bang für "Ich Komm Krass" eine Hälfte von Erkan & Stefan aus dem Hut ziehen - schon immer ein unlustiger Ali G-Abklatsch.
Einzig "Der Ghostwriter" und die German Dream-Betriebsversammlung "Widerstand" geraten einigermaßen passabel. Über die inhaltliche Ödnis trösten, insbesondere in der Kollaboration mit Sentino, druckvolle Raps und fliegende Wechsel am Mic hinweg.
"Ich schreib' so viel Reime mit Stil", heißt es in "GD Anthem". Eko, wo hast du die versteckt? Wo sind die Geschichten, die Überraschungen, die Einfälle? Die Gründe, sich mit "Was Kostet Die Welt?" zu befassen, wo??
Man tritt nicht jemanden, der schon am Boden liegt. Deswegen lassen wir Eko diese Drecksarbeit selbst tun und halten ihm die eigenen Zeilen entgegen: "Tut mir leid, ich kann nicht helfen, dich zu pushen", bitte, "Ek Lass Nach"!
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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Eko Fresh - Was Kostet die Welt | Infos (Lieferzeit/Service) | €13,95 | €3,95 | €17,90 |
Wenn nach Eko angeblich kein Hahn mehr kräht, dann nach den hier gehypten F.R. und Blumentopf erst recht nicht mehr. Album ist bis auf 2-3 Ausfälle gut. 3/5. Eko ist nach wie vor einer der Top-5-MCs in D.
Aber ich freue mich schon auf die hier bevorstehende Ansammlung von ahnungslosen Zottelköpfen und Savas-Fans, die sich nicht von ihren Vorurteilen lösen können... Daher hat die Review wohl ihren Zweck erfüllt
Das Album verdient 5 Sterne! Kauft euch mal das Album und macht euch euer eigenes Bild. Ihr werdet merken, dass das alles Schwachsinn ist, was hier an Kritikpunkten angegeben wird!
Wirklich lächerlich, das Album ist Spitze!! Weiter so...
Ich muss der Review leider vollkommen zustimmen. Die einzigen Tracks, die ich mir freiwillig geben kann sind tatsächlich "Der Ghostwriter" und "Widerstand", was keinesfalls an Eko, sondern lediglich an den Featuregästen Summer Cem, Farid Bang, Bass Sultan Hengzt und Sentino liegt, die den Ekrem sowohl inhaltlich als auch technisch mühelos an die Wand rappen. Ganz schwache Leistung.
Halbwegs klar geht auch noch GD-Anthem, dank des Beats und guter Flows (vor allem von Farid Bang), auch wenn sich die "Punchlines" irgendwo zwischen ausgelutscht (Farid Bang) und unfassbar peinlich (Eko Fresh) befinden.
ICh habe mir das Album gekauft und muss sagen es gefällt mir sehr gut. es ist für jede stimmungslage was richtiges dabei.
mir kommt die kritik nicht sehr objetiv vor. schade das so viele seiten versuchen eko steine in den weg zu legen. aber wenn er es am ende doch schafft dann hat ers wenigstens richtig geschafft und nicht weil ihm ja alle geholfen haben!
das ist meine meinung
machts gut
@InNo
Ich bin weder Zottelkopf, noch Savas-Fan und neue F.R.-Album fand ich auch enttäuschend.
Aber: das Eko Album ist einfach... keine Ahnung wie man das nennen soll, aber ganz bestimmt nicht "gut". 2/5 könnte man vielleicht geben, wenn man seine Stimme oder seinen Flow besonders mag.
btw: Auch wenn das F.R.-Album enttäuschend war, ist der Hype um ihn gerechtfertigt, und im Gegensatz zu Eko ehört er definitiv zu den Top-5-MCs in D.
Mit Sicherheit kein Meilenstein, aber auch nicht schlecht genug um so zerrissen zu werden. Persönliche Gründe? Oder doch eher Kalkül? So ne Review verhilft laut.de mit Sicherheit zu mehr Besuchern, davon lebt die Seite ja letztlich. who knows...
yo! ich vergleich mal f.r. mit eko, natürlich
"man die sterne hageln voll" sag ich nur dazu.
@InNo Naja ich denke schon, dass das interesse von denen, die schon länger als drei jahre hip hop hören, gar vielleicht damit aufewachsen sind, an Blumentopf schon noch n pöken größer is als an dieser komischen gestalt eko fresh.
haha ich hab den comment oben abgegeben ohne die review gelesen zu haben und dann steht das zitat im ersten satz haha 
@ inno: klar, da hast du recht ich akzeptier das natürlich genauso wie du akzeptierst dass ich f.r. feier.
gehört zu deinen 2-3 ausfällen auf dem album auch königin der nacht?
@InNo ne man muss nich unbedingt in den 90ern hängen geblieben sein, um bands wie blumentopf gut zu finden, würd sagen es ist ne frage des geschmacks.
ich persönlich finde, dass blumentopf als eine der wenigen bands im hip hop von den 90ern an bis heute alle paar jahre wieder alben rausbringen, die fresh sind und blumentopf lyrisch als auch inhaltlich MC's wie eko fresh ganz klar toppen und dass kaum etwas, was heutzutage produziert wird, das ansatzweise erreicht. auch reimetechnisch finde ich bands wie blumentopf tausend mal besser als die meisten heutigen newcomer, abgesehen von umse der hats drauf .. vielleicht haben blumentopf heutzutage nicht so abgefahrene vergleiche oder punchlines wie ein kollegah, jedoch finde ich, dass sich kollegah und konsorten in ihren texten derartig verkrampfen, dass es anstrengend ist länger als 10 sekunden zuzuhören.
nenn mich einen nostalgiker, si mir egal^^
Ist das hier ein Gärtnerforum oder warum reden alle über Blumentöpfe?
Ist mal wieder die bestätigung, dass hip hop den größten prozentualen schrottanteil aller genres hat. Weil jeder affe, der weder ein instrument spielen kann oder ne stimme hat musik machen kann. Inhaltslos und künstlerisch wertlos...
@citizen85
Ahh danke, jetzt weiß ich was für Leute InNo gemeint hat...
@citizen85: is aber wirklich so, weil einfach jeder schmock hip hop machen kann. man muss sich einfach fruity loops oder n anderes prog. laden, was bauen, das irgendwie nach nem hip hop beat klingt, n text über irgendnen shizzle schreiben, am besten über die eigene unantastbarkeit inkl. rap-star-status, den kram aufnehmen und als free download leaken oder bei youtube hochladen-
btw: es gibt auch unheimlich viel beschissenen DnB
@InNo joa is deine meinung .. die find ich aber trotzdem relativ kacke
Edit: dass die töpfe die besten überhaupt sind, find ich jetz auch nich, ich find aber das zusammenspiel der 4 mcs und sepalots fähigkeiten als dj bemerkenswert, naja, dass der topf die szene spaltet ist eh bekannt
@inno: heißt es, wenn du meine musik als "noch viel belangloser" bezeichnest, du deine musik nicht auch als "belanglos" betitelst??
spaß.
es geht mir nur nicht in den kopf wie du, wenn man f.r. und eko (als bsp), nebeneinander stellt, du eko um so viele strecken besser finden kannst, weil du hast ja eig ahnung von rap. was zeichnet eko denn so sehr aus??
Also F.R. ist unter objektiven Maßstäben (falls es solche gibt) ein technisch starker Rapper. Mich nervt nur seine Stimme extrem, außerdem trifft das, was er zu erzählen hat, einfach nicht meinen Nerv.
Ahnung hin oder her, für mich muss ein Rapper eigenen Stil entwickeln, eine interessante Stimme haben und im Vergleich zur großen gesichtslosen Masse an guten Rappern außergewöhnlich flowen. Und genau da kommt Eko ins Spiel, denn er erfüllt alle Kriterien. Technisch ist er zwar "nur" oberes Mittelfeld, weiß aber seine vorhandenen Skills besser einzusetzen (zieh dir mal "Mickey Rourke" oder "200 Bars" auf youtube rein, beide noch relativ neu, evtl. verstehst du dann, was ich meine).
Aktuelles Album ist zwar streckenweise zu poppig aufgezogen, aber Tracks wie "Ek lass nach" sind immer noch 100 Mal origineller als 90% von dem, was man sonst so aufgetischt bekommt.
Und häng dich nicht zu sehr an dem "belanglos" auf, nicht mal du wirst leugnen können, dass nach Leuten wie F.R. noch weniger Hähne krähen, im Mainstream und in der Szene
wer sagt denn, nach wem hähne krähen und nach wem nicht. f.r. war 10 mal 2008 bei trl auf der 1 und war dort erst gestern wieder auf der 1. ich glaub das zeigt ja wohl, dass sich viele für ihn interessiern. ich finde es auch nicht fair über jemanden nur nach seiner stimme zu urteilen, vor allem wenns um rap geht.
f.r. kennt niemand, der sich nicht mit hiphop befasst. trotzdem is er auf nr. 49 gechartet.
und was is mit eko? trotz promi-dinner, trotz hundetrainer, trotz wieder aufkochen des urteils (in dem klar wird, dass er definitiv nicht weiß, was "samplen" ist), trotz pochers alten öse im video, trotz web-show und so weiter und so fort...chartet er grade mal auf platz 36.
ich weiß jetzt nicht genau, nach wem der hahn genau nicht krähen soll.
hab mir Mickey Rourke, is echt ganz okay.
eins meiner probleme bei eko ist eigentlich nicht, ob nach ihm ein hahn kräht oder nicht, sondern dass er als zweifellos jemand, der sich in geschäftlichen entscheidungen nicht gerade mit ruhm bekleckert hat, und als jemand, der es nötig hat, sich durch formate für offensichtlich abgehalfterte medienfiguren zu huren, sich permanent als der große marionettenspieler im biz darzustellen versucht. da lachen doch die hühner. das hauptproblem an dieser platte ist allerdings, dass sie inhaltlich wie musikalisch langweilig bis misslungen ist.
Königin der Nacht ist echt der größte Scheiß den ich seit langem gehört/gesehen habe.
Sowas als Rap zu bezeichnen finde ich ziemlich gewagt, das Lied klingt eher nach Volksmusik, nur mit Beat.
Und ein Rapper der bei "Der Vip- Hundeprofi" mitspielt hat für mich sowieso jeden kleinsten Fetzen Street Cred verloren den er jemals hatte.

ziemlich hasserfüllte rezension. ich will mal sehen wo ihr seid wenn ihr das durchgemacht hat was eko hat. in der rezension is kein bisschen respekt mehr vorhanden. langsam gehts echt zu weit. wenn man die musik scheisse findet ok aber nich den künstler persönlich angreifen.
Wenigsten lehrt mich die Platte bzw. das Review, dass das grandiose Sample von Busdriver Mozarts "Türkischer Marsch" ist.
Toller Song und was Busdriver damit macht völlig verrückt.
Um Eko ist es schade nach JKWWADS dachte ich es würde wieder aufwährts gehen, nach Königin der Nacht und Arschloch hab ich nichmal mehr reingehört ins Album, fand ich komplett schrecklich.
Ja das "Eko" kann Rappen.....ja das Eko kann gut sprüche kloppen......Aber diese Überpeinlichen Track´s mit Fraid und seinen supersinger G-Style
( wobei das G wohl für Ga...... , naja ihr wisst ja, steht)sind Extreme peinlich. 2001 habe ich mir Jetzt kommen wir langsam..... selber noch gekauft (hab sogar noch das shirt) aber ab dann kam nur noch Bullshit ( und das hat nichts mit dem SAV BEEF zu tun)
lustiger thread. so wie manche hier schreiben könnte man fast meinen es ginge um musik.
[quote:1e9454a41b="Hey Apple!"]Königin der Nacht ist echt der größte Scheiß den ich seit langem gehört/gesehen habe.
Sowas als Rap zu bezeichnen finde ich ziemlich gewagt, das Lied klingt eher nach Volksmusik, nur mit Beat.[/quote:1e9454a41b]
Demnachst in ihrem Musikantenstadl....Eko Fresh ( für unseren Älteren Zuschauer Frisch) feat Florian Silbereisen - Mit dem Lowrieder in die Berge
ich hab eko auch lange gefeiert und ich halte ihn noch immer für ein rap-genie, genau wie sentino. aber diese ganze scheiße die er so macht (aktuelles album, der einspruch, hakan nase, z-promis), man man man! eko zwingt einen gerade dazu, ihn zu hassen. und dann muss ich im netz noch ständig von irgendwelchen GD-grupies, sachen wie "GD übernimmt/GD fickt alle/Ihr hurensöhne" lesen. das ist auch eines seiner hauptprobleme, seine fans! aber damit spielt er ja absichtlich. ich finde es echt schade für ihn, aber eko, hör auf mit mukke, du fickst dich leiuder selbst!
Im direkten Vergleich mit "Was kostet die Welt?" war "Ekaveli" ein Meilenstein des Rap!
Immer noch ein übertrieben verzotteltes verlaustes Stinke Forum voller hatender Uruk hai´s die dem gitarrenlärm genre zuzuordnen sind.
Eko macht sein Ding und das in letzter Zeit sehr gut, Nur Sorgen macht mir Fler mit übertriebener Diss Wackness man Patrick ....
Eigentlich ist dieses Review es nicht Wert dass man sich mit ihm befasst, ich mache es dennoch. Die Kritikpunkte hinken allesamt, wenn man z.B. sagt dass andere den Mozart Beat schon besser geritten haben. Es wird immer Leute geben die etwas besser machen, das ist nun einmal Fakt! Eko liefert hier trotzdem eine seiner besten Leistungen seid langem ab und bietet endlich mal wieder abwechslungsreichen Hip-Hop. Beim lesen dieser Review überkommt mich das Gefühl dass diese von einem Hater geschrieben wurde, und nicht von Jemandem der sich Neutral mit dem Album befässt. Von mir gibt es 4 Punkte für das Album und noch einen Extra Punkt weil euer Review das Album so runtergemacht hat, was es gar nicht verdient!
Für mich ist "Was kostet die Welt" ein gutes, nicht überragendes, aber doch gutes Deutschrap- Album. Eko rappt in "Der Don 3" und "wieder fresh" so überzeugend wie schon lange nicht mehr. Die Beats sind teilweise recht schlecht, aber von "peinlich" ist diese Platte auf jeden Fall weit entfernt. Der sechzehnjährige Eko wird niemals zurückkommen, die Zeit schreitet fort, andere Rapper aus "der goldenen Zeit" haben sich auch nicht wieterentwickelt. Die aktuellen Alben von Savas sind auch weit von seiner Bestform entfernt, aber über ihn fält keiner in dieser Art und Weise her.
Der Schreiber dieser Zeilen scheint ein etwas zu kleines Ego zu haben, da er permanent mit seiner unglaublichen Rap- Bildung angibt, anstatt sich ernsthaft und etwas differenzierter mit dem Album auseinander zu setzen. Des weiteren sollte er lieber wieder zu einer Schülerzeitung oder ähnlichem zurückkehren: Der Schreibstil dieser Review ist erbärmlich!
das album ist nicht die offenbarung aber bei weitem nicht so schlecht wie es gemacht wird.
alles was ein solides rap-album braucht ist gegeben: rapresenter, battle-tracks, story telling (finde hier antigaranti4life ziemlich gelungen) und dann letztendlich dieser freshe blödsinn wie ihn halt nur eko machen kann, insbesondere "Ek lass nach" und "1mann orchester".
auf "arschloch" und "ich komm krass" hätte ich verzichten können, aber ich kann damit leben, kein grund sich ins hemd zu machen. einzig "heb ab" ist meiner meinung nach ein totaler griff ins klo.
man muss sich halt selber die frage stellen, was du von der mugge, die du hörst, erwartest. auf dem weg ins schwimmbad muss ich mir nicht vom pseudo-intellektuellen "son of a preacherman" die welt erklären lassen, da lass ich mich mich lieber von "ek lass nach" entertainen.
Mein größter Kritikpunkt an ist seine singleauswahl, über ?königin der nacht? kann man noch streiten, auf mich wirkt es wie sido?s ?carmen? nummer bis zu einem gewissen punkt unterhaltsam und ironisch, aber bei arschloch frag ich mich echt was eko da gerittten hat? Ich finde mit ?ek lass nach? hätte er echt die chance gehabt einen sommer hit zu landen, ein unterhaltsamer beat und unterhaltsame reime von denen sich niemand ans bein gepisst fühlen kann und somit absolut massenkompatibel gewesen wären. Stattdessen haut er im vergleich dazu das mega-lahme ?arschloch? heraus?wie gesagt, ich werde daraus nicht schlau..
und zu "was kostet die welt" und "königin der nacht" sage ich nur folgendes: macht euch locker, das ist halt eko, bei gd-widerstand rappt er aggressiv und hungrig, und im nächsten moment ist er halt " der verrückte eko freezy". es ist doch offensichtlich, dass die ganze nummer ironisch gemeint ist...und wer das ganze nicht mit einem augenzwinker sehen kann, der möge einfach weiter skpippen es bleiben weitere 17 tracks, von denen, wie gesagt, die mehrzahl absolut klar geht. das ist nämlich der punkt: ich werde nie verstehen nicht wie man es schafft ein 18 lieder umfassendes album auf eine single zu reduzieren?
deshalb von mir 3/5 pkt
abschließend möchte ich noch sagen das dies nach jay z's "the blueprint" ( zwar nicht der klassiker zu dem das album hochgejubelt wurde, aber liest die review, dann wisst ihr bescheid )die mit abstand beschissenste rap-review ist, die ich jemals auf laut.de gelesen habe.
überhaupt muss ich leider feststellen, dass die qualität gerade was den rap-bereich angeht in letzter zeit doch sehr zu wünschen übrig lässt...wenn ich headlines lese im news bereich wie "bushido enttäuscht schlagerstar" oder "sex-kollektion mit dildos und kondomen" ( 50-cent), "fake muskeln rauf, tatoos runter" ( wieder fiddy) und dann sehe das "jetzt kommen wir wieder auf die sachen" von euch im endeffekt total ignoriert wurde oder ein mann wie sheek louch nicht mal einen eintrag in euerer datenbank hat (über die nicht vorhandenen news über die lox reunion will ich gar nciht anfangen)dann stelle ich mir ernsthaft die frage, wo eure prioritäten eigentlich noch liegen und ihr könntet euch bei der gelegenheit mal fragen, welchen anspruch ihr noch an euch selber als musik redakteure und headz (?) noch habt.
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