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Mit sofortiger Wirkung streichen Nickelback alle Interviewtermine mit der On- und Offline-Presse und äußern sich nur noch gegenüber TV und Radio.
Konstanz (max) - An Nickelback scheiden sich die Geister – es ist paradox: Obwohl sie seit Jahren Millionen Platten verkaufen, hat man den Eindruck, dass sich kein Mensch auf der Welt als Fan der vier Kanadier outen will. Gerade in Kritikerkreisen sind Nickelback gerne gesehen. Allerdings nicht in deren Sinne, denn über kaum eine andere Band werden so leidenschaftliche Verrisse geschrieben.
Während die New York Times dem Album "All The Right Reasons" die "schlechtesten Rock-Texte aller Zeiten" attestierte, empfand es der Rolling Stone als "so deprimierend, dass man froh sein kann, dass Kurt es nicht mehr hören muss." allmusic.com fasste das Elend gar folgendermaßen zusammen: "Nickelback bleiben unverändert: Unaussprechlich entsetzlich."
Ab jetzt nur noch Radio- und TV-Interviews
Obwohl es seitens des Managements keine offizielle Stellungnahme gibt, muss man kein Hellseher sein: Was die Band zu dem Schritt veranlasst, ab sofort keine schriftlich publizierten Interviews mehr zu geben, liegt auf der Hand. Seit der Veröffentlichung der jüngsten LP "Dark Horse" äußern sich die Herren um Frontmann Chad Kroeger daher nur noch gegenüber Radio und TV, also Medien, in denen sie das gezeichnete Bild maßgeblich selbst mitbestimmen können.
Während die aktuelle Scheibe dieses Mal mancherortens besser davonkam, bleiben viele Urteile blumig. So schreibt der britische Mirror in seiner Online-Ausgabe: "Millionen Menschen kaufen Nickelback-Alben, aber Millionen Menschen haben auch mal für George W. Bush gestimmt. Zwei gleichermaßen rätselhafte Fakten."
Chris Martin pro Nickelback
Es wird sich zeigen, ob diese Presse-Verweigerungs-Taktik über kurz oder lang zu einer Image-Verbesserung beiträgt. Prominente Unterstützung aus dem Musikerlager erhielten Nickelback bereits: So hatte kürzlich Chris Martin von Coldplay öffentlich bekundet, dass er für eine Band, "die unter so viel Beschuss von Leuten (steht), die bisher nichts aus ihrem Leben gemacht haben, nichts als Respekt" übrig habe.
Wie weit der Zorn gegen Nickelback ausufern kann, zeigte sich vor sechs Jahren auf einem Death Metal-Konzert in in Portugal, wo Kroeger und Kollegen mit Steinen beworfen wurden (siehe Video). Die Band brach den Auftritt ab.
Der Steinwurf auf Nickelback von 2002








Die hauen mich jetz nich vom Hocker muss ich mal sagen. Klingen teilweise ein wenig überproduziert und belanglos. Vorallem die Texte tun es mir garnich an. Trotzdem machen die einen haufen Kohle mit dem 08/15 gedöhns. Ich kenn ja auch keine Leute die ModernTalking Cd's gekauft haben aber ich glaube eben diese Personen haben auch Nickelback im Regal zu stehen 

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