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Zwei Jahre liegen "Rockferry" und das damit verbundene "Mercy" zurück. Zwei Jahre, in denen sich in der Musikwelt einiges geändert hat. Nach Amy Winehouse, in deren Fahrwasser Duffy anno 2008 zu unrecht schwamm, kräht kein Hahn mehr.
Die Soul-Ecke ist derart überbesetzt, dass bis auf wenige Perlen kaum mehr jemand heraussticht. So sieht sich Duffy gezwungen, mit "Endlessly" irgendwas irgendwie anders zu machen. Nur was? Erwachsener sei sie mittlerweile, nicht mehr das Mädchen, als das sie durch die "Warwick Avenue" tanzte. Dies wirke sich auch musikalisch aus.
Soweit, so unspektakulär. Merkwürdig nur, dass sich "Endlessly" dennoch anhört, als sei es in eine rosarote Wolke gehüllt. Was an der kitschig-überladenen Herzschmerz-Ballade "Too Hurt To Dance" reifer sein soll als an besagtem "Warwick Avenue", bleibt jedenfalls unklar. Langweiliger, weil tausendmal gehört, ist es in jedem Fall.
Nun war der Vorgänger ebenfalls nicht der Weisheit letzter Schluss, sondern eher ein angenehmes Stückchen Musik, das weder in besonderem Maße aufdringlich noch übermäßig belanglos ausfiel. So gesehen also eine durchaus brauchbare Basis für eine zweifelsohne talentierte Sängerin, deren Crux die omnipräsente Amy Winehouse war.
Um so bedauerlicher, dass sich Duffy hernach in irrelevanten Popliedchen verfängt und sich nach Bernard Butler in Gestalt von Albert Hammond dem nächsten Produzenten in die Arme wirft. Der schmiedet ihr unter anderem mit Unterstützung von Questlove zehn Titel, gespickt mit den aus "Rockferry" bekannten Bläsern und ausufernden Streichern.
Titel wie "Lovestruck" oder "Keeping My Baby" wirken mit den überbordenden Geigern schlicht überladen. Im Verbund mit "Girl" gerät diese erzwungene Ausrichtung in Richtung Tanzfläche nicht nur in beachtlichem Maße trivial, sondern in seiner Belanglosigkeit beinahe traurig. Wenigstens das leidlich bekannte "Well, Well, Well" sorgt mit treibenden Bläsern für einen Hauch Aufregung.
"Endlessly" und "Breath Away" setzen auf die Akustik-Gitarre als tragendes Instrument und bilden mit "My Boy" die gefahrlose Riege der Scheu. Die Wagnislosigkeit findet in "Hard For The Heart" ihren perfekten Schlusspunkt. Immerhin bleibt Duffy konsequent – wenn auch durchgehend unter Niveau.
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Nach Amy kräht kein Hahn mehr? Gehts noch? Und Duffys Soundbild war schon 2008 anders als das von Amy, was für ein Scheiß hier immer geschrieben wird. Das Album soll 2/5 sein.. ah, ja.. sicher genauso schlecht wie das Cee-Lo-Album.. Da kann man sich ja fast sicher sein, dass es gut ist. Näheres nach dem hören.
@ lautuser: Na ja. Da kannste auch TV schaun und es dröhnt dir in jeder zweiten Werbepause rein. Amy sollte mal wieder nen Album machen. Wobei ich ja gespannt bin, was bei der Tochter rauskommt. Die is auch noch nicht so kaputt. Ergo könnte man sich bei ihr drauf verlassen, dass da was nachkommt^^.
Ich hab' die Single komischerweise noch gar nicht gehört.
Trotzdem kann ich sagen, dass ich von der damals gehypten Retro-Soul-Welle die süße Gabriella Cilmi am besten fand. Das muss nicht unbedingt am musikalischen liegen ;-). Nein ernsthaft. Das zweite Album von ihr fand ich gut. Stimmlich absolut noch mal 'ne Schippe drauf.
Amy Winehouse bringt, um lautuser (der ja anscheinend von vielen hier geliebt wird, ich misch' mich da nicht ein :-)) zu beruhigen, 2011 ein neues Album raus. Mark Ronson soll damit aber nichts zu tun haben.
Nichtsdestotrotz höre ich mal ins Duffy-Album rein.
Gabriella ist cool, das Nachfolgealbum von ihr auch durchaus tauglich. Und ja, Amy ist natürlich nicht abgeschrieben, nicht so viel laut.de aka yellow-press konsumieren, Album kommt ´11, wie music maker richtig angemerkt hat und ich bin mir sicher, dass Ronson wieder seine Finger im Spiel haben wird. Auf neues von Lilly Allen bin ich auch gespannt.
Naja, soviel ich weiß, soll, laut Ronson's Angaben, er nichts neues aufgenommen haben. Von Lily Allen wird, denk' ich, nie wieder was kommen, wenn sie's wirklich so durchzieht, wie sie's angekündigt hat. Im Moment hat sie aber, denk' ich, nach zwei Fehlgeburten eh andere Sorgen. Echt tragisch.
Duffy hat mir auf dem letztjährigen Southside die Pixies versaut. Der Seitenwind hat ihr nöliges Gequake (Sanchos Formulierung passt hier), direkt vor die andere Bühne gedrückt. Unerträglich.
(Wieso lese ich eigentlich eine Rezi zu einem Duffy-Album??? *grübel*)
@ zugehoert: Und wieso bist du dir da so sicher? Und ich zB würd mich auf nen drittes Album freuen, sollte es das Niveau der ersten beiden Scheiben erreichen. (Vor allem das des ersten Albums). Nur weil du sie nicht leiden kannst, heist das nicht automaisch, dass "kein Hahn mehr nach ihr kräht". Komm mal runter von deinem hohen Ross bitte.
@lautuser: Sie hat angekündigt, keine Musik mehr machen zu wollen, wegen dieser illegalen Download-Geschichte in England. Find' ich persönlich irgendwie schade. Ich hab' mir beide Alben GEKAUFT. War das erste noch ein bisschen experimenteller, hat sie beim zweiten mit dem Genie Greg Wells ein tolles Indie-Pop-Album gemacht. Sie hätte noch gute Sachen machen können. Mit Genres spielen usw. Aber in erster Linie wollte sie Mutter werden. Ich wünsche ihr alles Gute.
Wenn man guten retro-soul hören will, sollte man sich schon noch Sharon Jones geben!
die singt duffy meiner meinung nach ziemlich eindeutig in grund und boden und macht nich son well well well schrott, oder ballert sich die birne dermaßen brutal zu, dass sie nichts mehr auf die reihe kriegt, sondern stattdessen einfach gute musik
Ich fand auch das erste Duffy Album masslos überschätzt ...
Stimmt die Single ist mässig.
Aber so schlecht ist das Album bei Weitem nicht.
Die ersten Tracks sind schon sehr poppig 2 an der Zahl und die Single die ist nervig.
Aber ansonsten feinste Pop Production.
Producer haben das ein wenig aufgeteilt , versucht ne Mischung aus Pop und 60's Soul , ich find das album dafür gut gelingen.
Ausserdem muss man auf solche Quäkelstimmen stehen und ich steh auf solche quietschenden Stimmen , wie Asaf Avidan , Brian Molko , Duffy.
Und zum Thema Amy :
die ist noch lange nicht ToT !!
Beide kann man nicht gut miteinander vergleichen. Stimmlich und Soundtechnisch ganz anderes Gebiet.
ich gib Duffy 4 ****
zugehört: Ich war mir halt sicher, dass sie schon 2010 was bringt, jetzt eben 2011, hauptsache es kommt was und es krähen noch sehr viele Hähne nach Amy, nicht von Dir auf die ganze Welt schließen, Junge.. Music Maker: Das wäre sehr schade, Lily hat einen sehr eigenen Stil, gute Lyrics und immer gute Einfälle, grandiose Cover-Tracks, etc.. ich hoffe einfach mal, dass da noch was kommt. AntikII: Ja, Sharon Jones (and the dap kings) ist großartig, keine Frage, ganz andere Liga als Duffy, meiner Meinung nach aber auch ein wenig anders ausgerichtet, seis drum.
MOBEAT: Sharon ist far away from Duffy, keine Frage, niemand vergleicht hier die beiden! SANCHO: Blödsinn.. zum einen ist noch gar nicht raus, ob sie ihre Stimme verdorben hat (oder das "verdorbene" in der Stimme Amy seit jeher auszeichnet..) Und hör auf immer gelbe Presse zu konsumieren, Du fängst an es zu glauben, schätze ich. Klar ist Amy hart unterwegs oft, aber so dramatisch wie das in der gierenden Dumm-Menschen-Presse dargestellt wird ist das alles sicher nicht. Album wird sicher dope werden.
.Diese Stimme ist Trommelfellvergewaltigung "UÄLL!!!!!! UÄLL!!!!!!! UÄLL!!!!!!!" !
In Profilansicht erinnert sie mich sehr an Beavis...
nach dem hörschaden durch das video ... das ist nicht wirklich die stimme der frau, oder? klingt schon sehr nach mickey maus autotune verfahren
fürchterlich!
Finde das Album zwar nett (3 Punkte) aber an Rockferry kommt das Stück leider nicht ran.
@ c452h: naja, der Song der an das "Rockferry" Kaliber, kommt oder besser gesagt versucht, ist der letzte Track "Hard for the heart". Solltest mal hören. Ist eingentlich ganz gut und neben Well, Well, Well der Höhepunkt der Scheibe.
"Nach Amy Winehouse, in deren Fahrwasser Duffy anno 2008 zu unrecht schwamm, kräht kein Hahn mehr." Wenn ich so etwas lese wird mir schlecht. ERSTENS werden bei einem gutem neuen Album von Amy Winehouse ihr ALLE, also auch David Hilzendegen, wieder die Füsse küssen. Es ist egal, was für eine Knallerbse sie ist, sie kann was! Und wenn nur jedes fünfte Album ein Knaller wird. Sei's drum! ZWEITENS würde ich mir wünschen, dass Herr Hilzendegen erklärt, WIE man bitteschön "zu unrecht" in jemandes Fahrwasser schwimmen kann. Da kriege ich das erkenntnistheoretische Gruseln...
Weiter geht es mit dem nächsten furchtbaren Satz: "Die Soul-Ecke ist derart überbesetzt, dass bis auf wenige Perlen kaum mehr jemand heraussticht." In Wirklichkeit gilt das natürlich für jedes Genre: haufenweise Schrott und nur wenig - aber immerhin doch immer wieder - Substanz. Was das mit Duffy zu tun hat ist mir schleierhaft.
Die Platte ist belanglos, die ganz netten Momente gegenüber der ersten Platte schwinden. Hat irgend jemand etwas anderes erwartet?!?!?!
Lustig dass es auch Amy Whinehouse Fanboys gibt. Was kann die denn ? Koks schnupfen ? Joints drehen ?
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