- Top 100
- Redaktionsempfehlungen
- Zuletzt gehört
Format
Playlist
Aktuelle Sendung
SeitHomepage:
Post aus Kalifornien! Vier Jahre nach ihrem viral verbreiteten Kettenbrief haben Dredg in siebenmonatiger Klausur einen neuen Schrieb aufgesetzt. Inspiriert von Salman Rushdies Essay "Imagine There's No Heaven: A Letter to the 6 Billionth Citizen" adressieren die vier Klangtüftler ihr Anliegen diesmal an den kommenden siebenmilliardsten Erdbewohner. Stellvertretend für alle offenen Ohren südlich des Himmels bürden Dredg jenem nicht zu beneidenden Geschöpf eine ganz besonders schwere Last auf: der destillierte "Wahnsinn der modernen Welt, insbesondere ihre Auseinandersetzungen über Religion und Wissenschaft" soll dem noch zu zeugenden Weltbürger der verlautbarten Intention zufolge in geballter musikalischer Form vor den Latz geknallt werden. Nur zu! Wenn es denn gut klingt …
Album Nummer vier kommt folglich in stilvollem Gewand einer Luftpostille der alten Schule daher. Die symbolträchtigen Briefmarken des Covers finden sich unter der Titulierung "Stamp Of Origin" auch in der Tracklist wieder und entpuppen sich als kurze Intermezzi zwischen den eigentlichen zehn Songs und vier Instrumentals.
Bescheren uns Dredg also ein weiteres bedeutungsschwangeres, ausladendes Konzeptalbum in der Manier ihres Meisterstücks "El Cielo"? Der Auftakt klingt verheißungsvoll: Wie von David Lynch dirigiert, trällert ein Kinderchor zu monotoner Klavierbegleitung seine verwunschene Melodie und weckt vertraute Erinnerungen an die surrealen Momente des 2002er Epos.
Diese Traumblase lassen Dredg jedoch prompt im Singalong-Refrain des Openers "Pariah" platzen. Mit etwas zu großer Geste schießt Sänger Gavin Hayes nach einem erfrischend losrockenden, Groove-orientierten Instrumentaleinstieg übers Ziel hinaus und animiert eher zum dumpfdösigen Mitschunkeln denn zum kopfnickenden Mitfiebern.
Auch "Ireland", "Lightswitch", "Gathering Pebbles", "Mouring This Morning", "Cartoon Showroom" und "Quotes" sind nach dem selben anbiedernden Muster gestrickt. Ging der Drahtseilakt zwischen Kitsch und Kunst auf dem deutlich Song-orientierten Vorgänger mit einigen Abstrichen gerade eben noch gut, gerät die Balance aus smartem Pop und schmierigem Pomp auf "The Pariah …" nicht selten schmerzhaft aus den Fugen.
"Information" stellt in diesem fragwürdigen Reigen neo-romantischer Schmonzetten den absoluten Tiefpunkt dar. Man wagt es ja kaum, das böse S-Wort im Kontext dieser höchst versierten Band in den Mund zu nehmen, aber das ist schlicht und ergreifend Schlager.
Nur das Space-Rock Karussell "Saviour" oder die instrumentale Queen-Verneigung "Long Days And Vague Clues" knüpfen noch an die grenzgängerischen Qualitäten dieser ehemals so unkonventionell aufspielenden Band an. Dredg lassen ihr musikalisches Genie in der vierten Depesche leider nur noch zwischen den Zeilen durchschimmern.
Auch die so anspruchs- wie druckvollen Rhythmus-Figuren von Dino Campenella und Drew Roulette, die großartigen Gitarrenmelodien von Mark Engels und der ausdrucksstarke Gesang von Gavin Hayes täuschen nicht darüber hinweg, dass das einstige Prog-Luftschiff über seichtem Gewässer in Turbulenzen gerät. Da ziehe ich es vor, an Land zu bleiben und dem "Leitmotif" zu lauschen.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
![]() |
Dredg - The Pariah, the Parrot, the Delusion | Infos (Lieferzeit/Service) | €6,97 | €3,95 | €10,92 |
![]() |
Dredg - Pariah the Parrot the Delusion [Vinyl LP] | Infos (Lieferzeit/Service) | €22,98 | €0,00 | €22,98 |
![]() |
Dredg - The Pariah, The parrot, The Delusion | Infos (Lieferzeit/Service) | €19,57 | €3,90 | €23,47 |
![]() |
Dredg - Pariah the Parrot the Delusion | Infos (Lieferzeit/Service) | €24,99 | €0,00 | €24,99 |
Kann der Review nur zustimmen- große Enttäuschung die Scheibe. Dachte schon CWA sei sehr poppig geraten, hat mir aber dennoch sehr zugesagt (Stichwort Ode To The Sund..was fürn supertrack). Die neue allerdings fährt mir doch zu sehr diese Schiene..kein Wunder, dass die Band auf einmal von MTV wie nix anderes gehypt wird, als handle es sich um eine Newcomerband.. sehr schade.
Schreibt einen Verriss (den ich zwar nicht nachvollziehen kann, aber ok) und landet dann doch bei 3 Punkte!?
Und der letzte Satz zeigt nunmal aus welcher Warte das Album angegangen wurde, woraus auch nichts anderes als ein Verriss herauskommen konnte.
@puffel: Gibt auch zahlreiche Reviews die es anders sehen.
Gebt dem Album noch 2-3 Durchläufe. Am Anfang ist es an mir glatt vorbeigelaufen und ich dachte es wäre so ein Album zum im Hintergrund laufen lassen.
Inzwischen läuft es auf Dauerrotation. Man freut sich auf bestimmte Lieder wie blöde. Die Melodien setzen sich im Kopf fest, ohne jemals billig zu wirken. Es wird nicht langweilig. Ich bin eigtl. kein dredg Fan, aber das Album has mir total angetan. Wie gesagt am Anfang fand ichs nicht so pralle, aber es setzt sich fest. Hörts einfach nochn paar mal an.
Bor ne. Echt nicht. 
Wann hören die Leute mal auf, ein zweite Version eines sehr guten Albums zu wollen? Wenn ich eine Platte wie die Leitmotif hören will, dann höre ich die Leitmotif. Und dann alles, was "poppig" ist, gleich seicht zu nennen, zeugt auch von einem eher begrenzten Horizont.
Wo ich zustimme ist, dass Saviour zu den stärksten Tracks gehört und Information wirklich ein Tiefpunkt ist. Aber dass jetzt eine Band hier "niedergemacht" wird (3 Punkte sind ja auch immerhin was), die gute Popsongs statt vertrackter halbprogressiver Stücke wie auf dem uralten Leitmotif schreibt, ist mehr als dämlich.
Ist nich mein Lieblingsalbum von Dredg, aber so stark ist der Abfall zu den anderen Alben nicht. Irgendwo zwischen El Cielo und CWA in meiner persönlichen Rangliste - vielleicht irre ich mich auch und das Album ist der größte Dreck. Noch ein paar Mal anhören und man wird sehen, wie groß die Halbwertszeit ist. ^^
Ich war auch zuerst enttäuscht aber nach mehrfachem hören finde ich es immer besser. Klar, es ist extrem poppig geworden, aber das muss ja nicht gleich schlecht sein. Ich finde man merkt, dass sich die Band was dabei gedacht hat. Es klingt für mich nicht so, als wenn dredg sich an den Mainstream anbiedert, es ist einfach eine Entwicklung und ich gehe davon aus, dass sie einfach gefühlt haben, dass es so am besten klingt. Es ist immer noch Musik zum mitdenken, wenn auch eben wesentlich eingängiger. Ich hab auch mal gelesen, dass sie versuchen, jedem Album einen anderen Klang zu geben und das finde ich auch besser als Stagnation. Ich würde dieses Album als ArtPop bezeichnen.
Ganz klar ist es auch nicht mein Lieblingsalbum von dredg aber es ist auch kein Totalausfall. Insgesamt gehen die 3/5 Punkten schon in Ordnung, auch wenn sie tatsächlich im Gegensatz zum Inhalt der Review stehen.
Find trotzdem 3/5 schon relativ hart für Dredg- Verhältnisse. Mal abwarten, und hoffen, dass die CD noch heute seinen Weg in den Briefkasten findet...
Btw. bis jetzt hab ich glücklicherweise bisher keine Review gefunden, die derart negativ von der Scheibe berichtet.
http://www.whiskey-soda.de/review.php?id=22886
http://cdstarts.de/kritiken/101463-The-Pariah%2C-The-Parrot%2C-The-Delusion.html
http://www.musikreviews.de/reviews/2009/Dredg/The-Pariah-The-Parrot-The-Delusion/
http://powermetal.de/review/review-Dredg/The_Pariah__The_Parrot__The_Delusion,14030.html
Für mich ist das Album auch so ein bisschen wie "Puzzle" von Biffy Clyro. Beide Alben sind extrem eingängig und normalerweise bin ich nicht so ein Fan davon. Aber trotzdem fesseln mich beide Alben, weil einfach einige unkonventionelle Elemente enthalten sind. Ganz davon abgesehen sind beide wie aus einem Guss, es wird eine intensive Stimmung aufgebaut, in der die Reihenfolge der Songs wichtig ist. Als Gesammtkunstwerk find ich "The Pariah, The Parrot, The Delusion" (und eben auch "Puzzle") schon gelungen, auch wenn 1/2 schwächere Lieder mit drin sind.
Als ProgFan (der ich bin) sollte man auch manchmal von seinem Hohen Roß steigen und zugestehen, das poppig nicht automatisch "schlecht" bedeutet. Schließlich klingt dredg auch auf diesem Album nicht wie Robbie Williams und co.
gilt prinzipiell für alles, wenn man sich ne meinung bilden will. (außer für linkin park, die sind prinzipiell scheiße
)
ich hab meine inzwischen bekommen und bin beim ersten durchlauf. bis jetzt alles wunderbar, keine Ausfälle, und poppiger als cwa find ichs bis jetzt auch nicht.
Können die "wenn ich etwas wie Leitmotif hören will, höre ich Leitmotif"-Leute endlich mal ihre Klappe halten und meinetwegen wieder zurück zu studivz gehen? 
Nachdem, was ich alles gelesen habe, war ich schon enttäuscht, ohne die Scheibe auch nur gehört zu haben, Leitmotif werde ich wohl auf Ewigkeiten hinterher trauern, aber nach dem ersten Hören war ich dann doch positiv angetan (mit leichtem Durchhänger in der Mitte). Insbesondere der Anfang hat doch schon einen gewissen deftigen Charakter behalten.
Um genauere Analysen anzustellen, ist es natürlich noch viel zu früh, aber zumindest würde ich bisher auch nicht unbedingt sagen, dass sie so viel mainstreamiger und poppiger geworden sind (mit Ausnahme des recht dödeligen Information, mit der nervigen Bassdrum im Hintergrund).
Besonders interessant in dem Bezug ist da beispielsweise die musikalische Entwicklung von Gathering Pebbles.
Ich hoffe nur, sie werden jetzt keine 2. The Kooks oder Kings of Leon...
ich hab ja teilweise immer noch so nen leichten hoffnungschimmer, dass uns dredg eines tages mit einem neuen album überraschen werden, was wirklich wieder ne deutlich härtere Schiene fährt
einfach, um ihre unberechenbarkeit zu demonstrieren. das wär doch mal was.
jedenfalls bleib ich bis jetzt dabei. das neue album ist großartig und die 3 punkte werden ihm in keinster weise gerecht. 3 Punkte stehen meiner Meinung nach für Durchschnittskost, und selbst, wenn ich da mitgehen würde, dass dieses Album nicht so gut ist wie seine Vorgänger (was ich nicht tue), ist es immernoch meilenweit davon entfernt, ein Durchschnittsalbum zu sein, auch wenn man noch so entäuscht sein sollte.
das errinnert mich alles viel zu sehr an das Review von century of self von trail of dead. auch das wurde unterbewertet meiner meinung nach
nein ich mein das so wie ichs gesagt hab :P die bewertung von COS bei laut find ich vergleichbar ungerechtfertigt wie die Bewertung von The Pariah... .
Leitmotif fand ich ein bisschen zu rauh. Zwar gut, aber löste keine Emotionen in mir aus. Ganz anders El Cielo, mit der ich bis heute viele Erinnerungen verbinde - und die bei der ein oder anderen Frau auch ganz gut angekommen is *g* Ehem naja, Die CWA fand ich anfangs auch ganz gut, nur nach ner Zeit hatte sich die so abgenutzt, dass sie mir gar nicht mehr reinging.
Dredg sind ganz groß, wenn sie ihre Songs Mystik atmen lassen, den Tönen mehr Zeit und Raum geben. Es müssen nicht 18 Songs in knapp 60 Minuten sein - schon gar nicht, wenn letztendlich nicht einmal Spannung aufgebaut wird. El Cielo wird seit Jahren aktiv gehört, aber CWA ist längst auf eBay verkauft - und die neue fand ich auf Anhieb schon langweilig.
Nach Manson die zweite herbe Enttäuschung dieser Tage. Es ist schon bezeichnend, wenn man statt neuer CDs lieber die BestOf von Manson reinschiebt oder die BestOf von Faith No More kauft... das waren halt noch Songs damals, Mensch Mensch...
ich spare mir die mühe, dem rezensenten zu erklären, warum "progressiv" und "kompliziert" ebensowenig deckungsgleich sind wie "eingängig" und "schlager", da kann er in einer ruhigen minute schließlich auch selbst drauf kommen. ;-)
nur soviel sei gesagt: "The pariah, the parrot, the delusion" ist bei genauerem hinhören herrlich abwechslungs- und ideenreich, sowieso aber frisch, verspielt, traumtänzerisch und beschwingt. :-)
finde die rezi ebenfalls zu schnell dahingeschossen - Dredg-Alben sind nunmal keine flotten Gossenhauer sondern wachsen von durchgang zu durchgang.
kann mich meinem vorredner habakuk nur anschließen: "The Pariah, the..." klingt um einiges luftiger und beschwingter als seine vorgänger - mir gefällts!!
Neo-romantischer Schmonzetten? Au wei... Gut, der Weg, der hier mit "Information" angedeutet wird, ist mir auch noch etwas unklar, aber insgesamt geht das Album doch ziemlich gut ran, wächst durchaus noch beim Hören und bietet einige ziemlich interessante Ansätze - btw seltsame Review, klingt irgendwie schnell geschrieben zwischen Tür und Angel!
Die erste Hälfte gefällt mir schon ziemlich gut. Die letzten Songs sind bei mir noch nicht so ganz angekommen, mal schauen, was da noch so passiert. Aber hey: Insgesamt schon ziemlich gut! 
Dredg ist eine meiner absoluten Lieblingsbands. Wirklich eine der ganz wenigen, die ich auf meiner Beerdigung würde spielen lassen 
Vorab: El Cielo ist mein Lieblingsalbum, aber auch Leitmotif und CWA gefallen mir gut. Die neue Scheibe wird mit jedem Mal hören besser, löst aber nicht dieselben Begeisterungsstürme wie damals El Cielo aus.
Was ich bei der Review und auch hier in den Comments nicht versteh, ist, was alle an "Information" rummäkeln. Ich find den Track genial. In Musik gegossene Schönheit. Eine Melodie zum drin Versinken und nie mehr auftauchen. Dazwischen ein interessanter Mittelteil. Einfach ein perfekter Song.
Ich werd´s mir mal antun. Solche gespaltenen und geächteten Scheiben stellen sich meistens als musikalisches Schmankerl heraus.

Warum wartet eigentlich bei sämtlichen Bands ein Großteil der Fangemeinde immer wieder auf die Wiederholung des ganz großen Wurfs?! Ne neue Dizzy oder Pornography bei The Cure, ne neue Siamese Dream bei den Pumpkins oder was davon übrig ist, ne zweite El Cielo oder Leitmotif bei dredg...das zeugt für mich irgendwie ein bisschen von begrenztem Horizont, oder? Wünscht man sich tatsächlich SO eine Band, die über Jahre hinweg immer wieder die gleichen drei Songs veröffentlicht...dann kann man getrost Linkin Park hören gehn 

Also beim ersten Durchlauf gefiel mir die Platte auf anhieb echt gut (bin trotzdem eingepennt..hatte mir vorher das neue casting out album zwei mal reingezogen und den ganzen akt mit ner flasche wein zelebriert :P)..etwas poppig, aber trotzdem typisch dredg verspielt und atmosphärisch...danach hab ichs mr noch zweimal in gänze angetan und sonst jetzt ständig einzelne tracks in der bahn und ich muss sagen als gesamtkunstwerk total genail, aber auch einzelne tracks wie "saviour", "light switch", "iformation" (geht wirklich fast schon in richtung u2, aber viiiel besser), "pariah" kann ich mir auch seperat antun und sie wirken trotzdem...schöööön
Als kurzes Resumee bisher: Bis auf die Komplett-Gurken Saviour und Information, die so auch von Kate Perry oder den Jonas Brothers (als Symbolbands) stammen könnten, ein gelungenes, rundes Album.
Ob es sich hinter El Cielo (als von meiner Warte her schlechtestes Album) einreiht bleibt abzuwarten, ist aber zu erwarten. Trotzdem mit vielen Highlights gespickt.
So enttäuscht hat mich ein Album schon lange nicht mehr.
Klar, wer auch sonst nur Pop hört ist gut bedient, schön klingen tuts ja teilweise auch.
Aber mehr als 3/5 dürfen nicht drin sein, dafür ist der nicht abstreitbare Rückschritt in Sachen Überraschungsmomente und Abwechslung einfach zu groß. :/
Tut mir Leid. Aber diese CD geht mir sowas von auf die Eier. Ich liebe die El Cielo, aber was die Herren hier abliefern ist nichts anderes als eine gemeine Anbiederung an den Mainstream-Geschmack.
Aber was solls, solange das Konto waechst!
Gibt genug anderes zu entdecken.
[quote:f344a8fe8d="Vicious!"]
Ob es sich hinter El Cielo (als von meiner Warte her schlechtestes Album) einreiht bleibt abzuwarten, ist aber zu erwarten. [/quote:f344a8fe8d]
jesus christ.
nach dem 3.en Durchlauf ist mein Eindruck jetzt etwas besser, kann das mit dem label "poppig" auch nicht teilen, es ist immer noch progressiv genug, zumal Dredg auch auf anderen platten schon ähnlich "poppige" songs hatten
nee, es wächst langsam, finde die kritik jetzt doch etwas zu hart, der rezensent hat sich die scheibe wohl höchstens 2 mal angehört
[quote:5cfb49163b="Vicious!"]Ob es sich hinter El Cielo (als von meiner Warte her schlechtestes Album) einreiht bleibt abzuwarten, ist aber zu erwarten.[/quote:5cfb49163b]
El Cielo ist das beste Album.
ich hab das album und die band zum ersten mal gehört, kenne also nichts von der band vorher.
bin durch gute kritiken in anderen portalen auf das album aufmerksam geworden.
nach den ersten durchhören , bin ich aber bei einigen titeln schon hellhörig geworden.
kann es irgendwie nicht einordnen aber es zieht mich in seinen bann.
find den sound sehr interessant, grade dieses umschwenken in verschiedenen richtungen macht es für MICH so interessant.
bin natürlich nun auf die alten sachen von denen gespannt, die werd ich mir mal besorgen.
aber dieses hier trifft mein geschmack !!
4/5
Ps. ich glaube auch das man das album öfter hören muss damit es seine Wirkung entfalten kann.
jesus christ.[/quote:fd46489339]

ich werd nicht so warm damit, aber eigentlich fand ich auch auf El Cielo nur einige wenige Stücke wirklich grandios.
ach ja: [Sp4m][url=http://www.exitmusic.ch/rezensionen/neuerscheinungen/dredg_the_pariah_the_parrot_the_delusion.html]Vier-Ohren-Test dazu
Da machst du nichts falsch, das ist eine Superscheibe. Trotzdem, nur fürs Protokoll gebe ich hiermit erneut zu Papier, dass mir "Catch Without Arms" noch besser gefällt.

Also ich habe dredg durch el cielo kennen und lieben gelernt, mehrere Male live erlebt und musste dieses Mal auch schlucken.
el cielo finde ich aufgrund des Konzeptes, der starken Überleitungen und den Songs ein Hammeralbum, catch without arms ist anders, aber aufgrund der geilen Songs ebenfalls ein Meisterwerk.
Deshalb war die Enttäuschung dieses Mal groß. Besonders die erste Hälfte der CD hat mich überhaupt nicht erreicht. Ab Nummer 11 (i don`t know) wurde es schlagartig besser und die letzten 4 - 5 Stücke sind in gewohnter Qualität.
Nach nun rund 6 Durchläufen am Stück hat sich die erste Hälfte deutlich gesteigert. Insgesamt wird die klasse der beiden Vorgängeralben nicht erreicht. Dennoch ein gutes Album.
Schade, dass sie live nur so kurz spielen.
Meine Anspieltipps: cartoon showroom, quotes, light switch, i don`t know, cellar
On Again, Off Again
Redrawing The Island Map
Papal Insignia
Running Through Propellers
Alles unveröffentlichte Titel, die erahnen lassen würden, wie gewaltig dredgs Pop-Rock-Qualitäten (zuggeben mit etwas mehr Gitarrenwand) sind (und das bei einer bescheidenen Demo-Qualität). Wieso diese bisher unberührt blieben, wird sich mir wohl nie erschließen.
Das aktuelle Album bleibt dennoch reduziert auf 49,8 Minuten lang ein abwechslungsreicher Leckerbissen, das von der Band vielleicht etwas zu überheblich angegangen wurde aber als Stück Unterhaltung sehr gut funktioniert.
Wenn die Intervalle zwischen 2 Alben jetzt einw enig schrumpfen, kann man sich damit arrangieren.
Für 4 Jahre, als groß angepriesenes Konzeptwerk natürlich viel heiße Luft.
Format
Homepage: