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Wer mitreißende Musik sucht, die mit tollen Melodien, atemberaubenden Arrangements und einigen Überraschungen aufwartet, liegt mit "Systematic Chaos" schon mal nicht schlecht. Wer hätte erwartet, dass der Opener "In The Presence Of My Enemies Pt.1" geschlagene fünf Minuten als Instrumental durch die Speaker zischt, ehe James LaBrie zum ersten Mal einen Ton hören lässt? Die vier Herren an ihren Instrumenten ziehen in den fünf Minuten natürlich schon mal alle Register ihres Könnens und decken zwischen komplex verspielt und atmosphärisch eingängig alles ab.
Atmosphärisch, aber mit gesunder Härte klingt es auch, wenn James zum Micro greift, hält er sich gesanglich doch durchgehend in mittleren Tonlagen auf. Die hohen Sachen scheinen den Vergangenheit anzugehören, denn auch "Forsaken" kommt ohne Sackspalter aus. Die Halbballade ist weiß Gott nicht schlecht, rangiert aber sowohl auf dem Album, als auch in der kompletten Diskographie höchstens im Mittelfeld. Stilistisch vielleicht am ehesten zu "Images And Words" passend, vermisst man bei der Nummer den zündenden Funken, der den Song zum großen, akustischen Erlebnis macht.
Dafür setzt "Constant Motion" gleich mal ein deutliches Zeichen in Sachen Härte. In der einsetzenden Strophe macht uns LaBrie doch direkt mal den Hetfield, und auch wenn die Gitarre von John Petrucci ordentlich sägt, ist der Sound doch ein wenig zu warm, um wirklich aggressiv zu sein. Allerdings passt Mike Portnoy sein Drumming so weit wie möglich an und spielt weitgehend simpel und straight. Außerdem singt er zahlreiche Strophen mit James im Wechsel oder gemeinsam. Allerdings setzt "The Dark Eternal Night" in Sache Heavyness noch einen drauf. Nicht nur was Gitarren und Drums angeht, sondern auch und vor allem in Bezug auf den teilweise verzerrten Gesang. Der Chorus ist aber wieder ein Paradebeispiel für eine Melodie.
Von einer deutlich ruhigeren, sanfteren Seite zeigen sich die fünf New Yorker anschließend bei "Repentance". Der Song ist auf wesentliche Melodien reduziert und klingt somit stellenweise fast schon spartanisch für Dream Theater-Verhältnisse. Textlich arbeitet Mike damit die Stufen acht und neun des zwölf-stufigen Programms der Anonymen Alkoholiker auf. Die im Mittelteil zu hörenden Sprachsamples sind somit wohl so was wie die typischen Statements von inzwischen trockenen Alkoholikern. Das mag hier beim Lesen vielleicht nicht sonderlich aufregend klingen, jedoch entfacht der Song nicht nur unterm Kopfhörer seine ganz eigene, entspannende Wirkung.
"Prophets Of War" stellt manchen Fan womöglich auf eine harte Probe, sind die elektronischen Komponenten hier doch deutlich in der Überzahl. Wer sich stellenweise an Muse erinnert fühlt, muss nicht direkt sein Kleinhirn überprüfen lassen - Parallelen sind hier definitiv vorhanden. Ob einem das schmeckt, muss man selbst beurteilen.
Ich persönlich skippe lieber zu "The Ministry Of Lost Souls" weiter und gebe mich einem klassischen Soundtrack-Intro hin, das 15 Minuten Kopfkino par excellence einläutet. Auch wenn es ziemlich genau zur Hälfte der Nummer härter wird, wenn die Solo-Eskapaden starten, so bringen Dream Theater den Song doch zu einem versöhnlichen Abschluss.
Auch das abschließende "In The Presence Of Enemies Pt.2" beginnt ruhig, allerdings spürt man schon von Anfang an, dass dies nur die Ruhe vor dem Sturm ist. Da braut sich was zusammen - nach den ersten vier Minuten haben sich die dunklen Wolken zum ersten Mal verdichtet, und man zieht den Kopf zwischen die Schultern. Einzelne Melodien aus dem ersten Teil zu Beginn des Albums werden wieder aufgegriffen, doch alles hat einen bedrohlicheren Unterton. Kurz gesagt, der Song bietet einmal mehr alles, was die Band ausmacht und was man von ihr erwartet.
Da zumindest ich bei Dream Theater immer auf musikalische Genialität mit mindestens einem gewissen Schuss des ganze Besonderen und Unerwarteten spekuliere, muss es dieses Mal bei vier Punkten bleiben. Die beiden letzen Wünsche sind auf "Systematic Chaos" leider ein wenig unbefriedigt geblieben, und auch mancher Song bleibt etwas hinter den Erwartungen zurück.
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Wow, Nuno Junior, geh wieder nach Hause...
@topic: Geile Review, bestimmt hammerharte Scheibe. Die liegt zuhause und wartet auf mich. Schön blöd, dass ich 600 Kilometer von diesen heissen Tracks entfernt bin, aber man weiss ja: Vorfreude und so... 
Danke, Edele!
Ich fand die Review auch sehr treffend, jedoch muss gesagt werden, dass dieses Album stilmäßig mal wieder total anders als der Vorgänger ist. Sowohl Fans als auch "Gelegenheitsproggies" werden sich die Scheibe wohl ein wenig öfters anhören müssen, um sich wirklich darauf einlassen zu können.
die kritik pass echt gut zum album...
ich persönlich habs heute bekommen, und erst einamal gehört aber muss sagen klingt verdammt gut, etwas härter aber gut
mal sehen morgen noch konzert ansehen und dann wird in den nächsten wochen nix anders mehr gehört 
Wow, gestern die neue CD bekommen und nach dem ersten hören schon gefallen.
Kritik ist eigentlich sehr treffend, das Unerwartete auf dieser Platte fehlt wirklich etwas, aber ansonsten (technisch, stilistisch) ist es einfach wieder Dream Theater.
@über mir: Octavarium hat mir auch sehr gut gefallen, könnte aber daran liegen, dass ich Dream Theater nicht seit ihrem ersten Album höre. Die, die dies tun, versuchen mir immer wieder beizubringen, dass Octavarium lang nich so dolle ist, wie ich finde 
hab mir jetzt In The Presence Of Enemies I & II
noch ein paar mal angehört und es gefällt mir jedesmal besser ist ein verdammt gutes stück, das einzige was schade ist das sie es zweigeteilt haben.
@Octavarium:
nun ich finds super und habe auch erst bei six degrees angefangen und mir die älteren alben erst später besorgt doch es hat mir trozdem sehr gut gefallen
DT ist doch dafür bekannt immer etwas anderes herauszubringen als man erwartet. Ich finde es im allgemeinen auch unpassend ein Prog-Album sei es Metal, Rock, Pop oder was auch immer nach dem ersten Hören schon abzuschreiben. Prog- entfacht sich oft erst nach mehrmaligem Hören, da es sehr anspruchsvoll ist und man sich darauf einlassen muss.
Ich kenne nicht ein Album von DT, dass schlecht ist und so gebe ich auch diesem Album wie allen anderen 5/5.
Das ist ja grade das Schöne an Bands wie Dream Theater, dass man auch mal blind zugreifen kann und eigentlich nie wirklich enttäuscht wird...bin grade am durchhören (elende Nachzügler, ich weiss ;P) und es wirkt wie immer wunderbar..würdiger Nachfolger
oh doch, von "octavarium" war ich durchaus enttäuscht. "train of thought" hat auch sehr lange gebraucht und mir erst besser gefallen, als "octavarium" rausgekommen ist.
"systematic chaos" versöhnt mich wieder ein bisschen mit der band, mit gefällt die pladde ziemlich gut. die songs kommen wieder etwas energischer rüber als auf der letzten platte und haben vor allem wieder so etwas wie seele. die "octavarium" war da doch zu routiniert.
leider muss man auf der negativ-seite verzeichnen, dass wieder zu viele fremdeinflüsse drauf sind (ein muse-coversong pro album muss anscheinend inzwischen sein) und die texte teilweise noch schlechter geworden sind. aber das wurden sie eigentlich schon seit dem weggang von kevin moore.
wie dem auch sein, dieses album höre ich viel lieber als das letzte, und das reicht mir erst mal.
So unterscheiden sich halt die Geschmäcker, grade Octavarium ist speziell eines meine Lieblingsalben, gerade weil es in seiner Art etwas "einfacher" gehalten ist. Ist halt eher was zum zwischendrin hören, oder auch mal was fürs Auto. Ob das nun die Zielgruppe der Prog-Hardliner trifft sei mal dahingestellt und steht auf nem anderen Blatt
Muss ich mich jetzt eigtl schämen, dass ich "The Answer Lies Within" gut finde.^^
Merkwürdigerweise bin ich gerne mal für ne Runde verfrickelten Prog-Rock.
Aber irgendwie verhält sich mein Sympathiegrad bezüglich DT-Alben reziprok zu der Verwendung von progressiven Elementen.
ich glaube, wenn ich jetzt noch mal bei dream theater einsteigen würde, würde ich auch sagen: geht mir weg mit dem gefrickel. aber ich hatte seit 1992 genug zeit, mich dran zu gewöhnen. 
@donoghue:
ich bin kein befürworter von besonders komplizierten songs, mir ist die "octavarium" einfach vom songwriting her zu unausgegoren. und wie gesagt, wenn ich muse oder u2 hören will, dann höre ich muse oder u2.
ääääh frage:
hab mir vor kurzem die alten DT alben angehört, allerdings hält man die stimme vom guten la brie ja kaum aus
vom neuen album kenn ich bisher nur constant motion da singt er jedoch halbwegs normal
d.h. die frage klingt SC nach dem lied oder is das eher die ausnahme?
Wie in der CD-Kritik steht: Die höheren Parts verkneift sich James bei SC. Wobei ich sagen muss, die haben mir auch gut gefallen. Immerhin höre ich gaaanz manchmal, wenn ich Langeweile hab, auch Hammerfall =)
Und in The Dark Eternal Night ist ja die Stimme zT verzerrt. Muss einem nicht gefallen, aber meiner Meinung nach passts einfach gut zu dem Song.
Insgesamt finde ich seine Stimme sogar sehr zum Aushalten 
@Vicious!:
Nee, ich finde das Lied auch klasse! 
"Results May Vary? Anstatt dass sich Limp Bizkit diesen Spruch für nur ein Album reservierten, hätten Dream Theater ihn mal besser für ihr Lebenswerk pachten sollen. Alle sind sich einig, dass Dream Theater DIE Pioniere des Progmetals sind und ihn mehr als jede andere Band in seine heutige Form gebracht haben. Aber niemand ist sich einig, wann und mit welchem Album..." [url=http://omdb.info/modules.php?name=MusicDatabase&func=mdDoShowAlbumRootReview&id=1847][mehr]
Vor ein paar Jahren gab's bei mir noch so Phasen, wo ich richtig geil auf dieses ganze Gefrickel war. Mittlerweile berührt es mich überhaupt nicht mehr. Musikalisch gesehen (ich spiel' selber Gitarre) ist es natürlich beeindruckend, wenn sich John Petrucci von einem Mörder-Shred zum nächsten hangelt, aber ganz ehrlich: wer will das hören?
Meiner Meinung nach haben Dream Theater mit "Scenes From A Memory" ihren Zenit erreicht. Vielleicht nicht technisch (da gibt es sicher irgendwas, was NOCH schwieriger und NOCH komplizierter und NOCH krummer ist), aber in Sachen Atmosphäre und Songwriting.
Mittlerweile finde ich DT einfach nur mehr langweilig. Da höre ich mir lieber zum x-ten Male die Solo-Scheibe von Rudess & Petrucci an, da steckt um Ecken mehr Gefühl drin.
Natürlich ist es trotzdem gerechtfertigt, dem Album 6 von 5 Punkten zu geben. Aber mit sich selbst verglichen...
Ich hoff ja immer noch, dass Dream Theater mit zunehmendem Alter etwas ruhiger (und langsamer) werden. Aber wahrscheinlich wird das nix.
was denn? auf "octavarium" waren doch mehr balladen und weniger gefrickel als je zuvor. von dieser argumentation ausgehend, müsste das doch eigentlich dein album sein. bei "systematic chaos" geht's aber wieder etwas in die andere richtung.
obwohl ich ansonsten deiner meinung bin (weniger gefrickel = bessere songs), gefällt mir die neue deutlich besser.
Soooo, endlich bin ich dazugekommen, diese Scheibe intravenös zu kriegen.
Durchaus nicht ihr bestes Werk - ich bin halt immer noch der Meinung, dass Konzeptalben aus dem Hause DT um einiges spannender, wenn auch schwieriger zu komponieren, sind. In der Diskussion mit unserem Drummer (der mittlerweile Pearl-Endorser ist, das sollte sein hohes Spielniveau unterstreichen) war die fast ZU saubere Produktion ein Aspekt von "Systematic Chaos", der nicht sonderlich gefällt.
Was sie im Gegenzug mit der Distortion auf den Stimmen machen, von den drei- und vierstimmigen Einsätzen sprechen wir hier gar nicht, die sind heiss, ist speziell und man spürt, dass DT daran Freude haben. Schliesslich benützen sie diese Stilmittel des Öfteren auf der neusten Scheibe. Dass Petrucci und Portnoy so an ihren Stimmen gefeilt haben, gefällt mir ebenso gut.
Das "Gefrickel", wie hier einige abfällig schreiben, ist in meinen Augen wieder gelungener, als es auf Octavarium der Fall war. Interessantere Unisono-Läufe über Tonartwechsel und auch die Soli der einzelnen Musiker lassen in mir das Gefühl aufkeimen, dass man sich hier erheblich mehr Mühe mit der Suche des richtigen Licks gemacht hat.
Edele hat damit Recht, der Scheibe nicht die volle Punktzahl zu geben, weil die Atmosphäre etwas fehlt. ABER: Wenn ich Atmosphäre will, ziehe ich mir was von Pain of Salvation rein 
So, isch drück eusch...
Was mich bei vielen Kritiken nervt, ist dieses Schubladendenken. Immer werden passende oder unpassende Vergleiche zu anderen Bands gezogen. Beispiel: "Constant Motion" und Metallica. Den Vergleich find ich eher unpassend. Nur weil DT hier schneller zu Werk gehen, wird gleich der Metallica-Vergleich rausgeholt. Und auch der Muse-Vergleich bei "Prophets of War" ist unpassend.
Wer das "Gefrickel" nicht mag, hat noch nie Zugang zu klassischer Musik gehabt: da wird schon seit Jahrhunderten gefrickelt (meist mit anderen Instrumenten als der E-Gitarre) was das Zeug hält und keiner beschwert sich. DT kann es eben!
Zur Scheibe: Erstmal finde ich die Spieldauer von fast 80 Minuten grandios (wie bei fast jedem Studioalbum von DT). Höre das Album fast ununterbrochen seit fast 3 Wochen und hab mir auch das exzellente Making of auf DVD angesehen. Dadurch kommen die Songs noch intensiver rüber als sie es ohnehin schon tun. Hatte heute auf dem Weg zur Arbeit meine DT-CD zu Hause liegen lassen und habe sie vermisst, musste mich mit Thresholds "Dead Reckoning" begnügen, ist aber auch sehr gelungen.
Habe bis jetzt alle Alben von DT blind gekauft und bin bisher nie enttäuscht worden. Es gibt sicherlich auf jedem Album Songs, die einem nicht gefallen, die werden dann aber durch andere Übersongs locker wieder ausgeglichen. Schwächere Songs sucht man auf dem neuen Album jedoch vergeblich.
Meine Anspieltips sind: In the Presence of Enemies I + II, Dark Eternal Night und Repentance.
sehe ich auch so.
mal mal folgendes, andy: hör dir die "absolution" von muse an und danach legst du mal "prophets of war" auf. wenn du da keine parallelen in der melodieführung, der instrumentierung und der atmosphäre hörst, ist dir nicht mehr zu helfen.
Ich muss Andy beim Link zur klassischen Musik - welchen DT, ausser LaBrie vielleicht, zweifelsohne besitzen und dieses Ass perfekt ausspielen - allerdings Recht geben. Unumstösslich!
Dass "Constant Motion" TEILWEISE nach Metallica klingt, stimmt aber wiederum. Und alleine der Keyboard-Layer von "Prophets of War" zu Beginn lässt einen z.B. an "Knights of Cydonia" von Muse denken. (Die beiden Songs sind übrigens auch fast mit denselben bpm geschrieben...)
Und in der Doku meint Portnoy ja sogar selbst, dass Octavarium viele U2- und Coldplay-Anleihen hatte. Wieso also sollten es auf dieser Scheibe nicht Metallica und Muse sein 
Also ich muss sagen, als ich das Album das erste Mal durchgehört habe, habe ich einen veradmmten Scheck bekommen...aber wie bei jedem DT-Album muss man sich die Tracks öfter anhören, um sie richtig einschätzen zu können. Je öfter ich das Album höre, desto geiler finde ich es. Ein Kritikpunkt ist jedoch, dass das Album aus meiner Sicht zu gitarrenlastig ist. Jordan Rudess hat eine zu kleine Rolle. Dieser Eindruck kann allerding auch daher kommen, dass das Album schon einige Nummern härter als der Vorgänger ist.
Aus meiner Sicht ist "Scenes from a Memory" immmer noch das beste Album und "A Change of Seasons" immer noch der beste Track. Ich bin auch sehr gespannt, ob DT das je toppen kann.
Naja, abgesehen davon bin ich sehr gespannt, ob sich auf dem nächsten Album mal wieder ein Instrumental finden lässt, was ich sehr begrüßen würde.
Die Bewertung 4/5 für Systematic Chaos geht aus meiner Sicht für DT-Verhältnisse völlig in Ordnung.
also, Ich hab's mit 5/5 bewertet, weil es mir sehr gut gefällt...die Instrumentalparts sind alle hervorragend, James LaBrie singt unglaublich...
Der 'schwächste' Track ist meiner Meinung nach 'Prophets Of War', weil er nicht so viel 'Dream Theater' an sich hat...wenn ihr versteht, was ich meine.
Der beste ist meiner Meinung nach 'The Ministry Of Lost Souls'. Ich finde ihn sehr gefühlvoll.
Ich merk' grad, dass ich übelst gestelzt geschriebn hab...naja...
das war meine Meinung
Johannes
Je länger ich dieses Album höre, desto "egaler" wird es für DT Verhältnisse irgendwie. Also wenn man in ein paar Jahren auf die Discographie DTs zurück blickt, wird dieses Album wohl wenig Aufsehen erregen, egal ob im positiven oder im negativ, kontroversen Sinne.
Ich mag das Teil immer mehr, es wirkt im Gesamteindruck brachialer als Octavarium (oder Score *haha*) und hat verdammt geile lichte Momente. Wenn man sich die Bonus-DVD anschaut, versteht man den Aufbau einiger Tracks zusätzlich besser, was natürlich auch kein Minus ist...
Anyways, I sure adore that friggin' band...
Ich geb's zu, als 16 jährger musste ich mir unbedingt die "Images and Words" und "Awake" anschaffen. Da mir aber diese gefühlslosen Technikparts und der zu softe Gesang ziemlich schnell auf die Nerven ging, verlor ich das Interesse an Dream Theater.
Das hat sich ab heute geändert! Zwar gibt es auf der "Systematic Chaos" immer noch diese Softgesänge und Techniknudelei, aber bei weitem seltener. Der Gesang klingt zum Teil richtig heavy. Besonders der fette Sound der 7-Saiter und der 5.1 Mix überzeugen mich. 4 von 5 Punkten.
hmm, auf "images and words" und "awake" sind die technik-frickel-teile für meinen geschmack aber deutlich songorientierter als auf "systematic chaos". überhaupt kann ich mich bei den letzten drei dream theater-platten des eindrucks nicht erwehren, dass du nur noch aus ego-gründen rumsoliert wird.


*ihn steinig* ^^
Also da ich Dream Theater wahrscheinlich noch nicht so lange höre wie ihr alle, ist es zu verstehen, wenn ich noch in der "Phase" bin, dass ich sie ganz dolle gerne mag 
Und ich freu mich auch schon rieesig auf ihr Konzert in Frankfurt am 8.10.
Und Systematic Chaos gefällt mir, bis auf Repentance, sehr sehr gut. In The Presence Of Enemies Pt. 2 ist eines meiner absoluten Lieblingslieder...
Dennoch kann ich es auch verstehen, wenn viele -nicht nur im laut-Forum- sagen, dass Dream Theater im Vergleich mit sich selbst lange nicht mehr so atemberaubende Alben einspielen wie früher. Die früheren Alben sind halt einfach genial, anders kann man es nicht sagen.
Whatever, mir gefällt Systematic Chaos auch sehr!
Hmm, ich fahre morgen ne Nacht mim Bus in Urlaub. Wenn du Glück hast, werde ich mir da ein oder zwei mal Repentence antun ^^
Nein, es ist ja nicht schlecht, aber das ist so ein Zusammenschnitt vieler ihrer Lieder, die ich mir lieber einzeln anhöre als so...
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