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Sanftes Klavier, weiche Bässe: Mollige Melancholie macht sich breit. Die dunkle, trotzdem gediegene Stimmung des Coverartworks spiegelt sich nahezu perfekt in den Produktionen von Drakes Lieblings-Reglerschieber Noah '40' Shebib. Stimmig wirkt das alles, und keinesfalls ideenlos.
Den haltlosen Hype, der um Aubrey Drake Graham, "the new kid with the crown", herum wabert, verstehe ich allerdings auch nach "Take Care" nicht. Nicht ansatzweise. "A voice in your speaker right now - that's me." Möglicherweise liegt genau da mein Problem. Ich komm' mit dieser Stimme einfach nicht klar.
Drake kann rappen, keine Frage. Er reimt, wie ein alter Hase, schwimmt im Rhythmusgefühl und landet stets punktgenau. Dass er sich dabei aber monotonstens in genau einer Tonlage durch seine Nummern quäkt, zerrt spätestens nach zwei Minuten derart an meinen Nerven, dass ich mich auf die gebotene Reimkunst gar nicht mehr konzentrieren kann. Weswegen mir jeder einzelne Track zu lang erscheint.
Ein zahnloser Lil Wayne - dieses Bild werde ich angesichts Drakes Rap-Parts auf "Take Care" einfach nicht los. Warum sich jemand, der tönt wie Lil Wayne, dann auch noch zweimal Lil Wayne als Featuregast ins Boot holen muss, darf Drake meinetwegen gerne weiter für sich behalten.
Singen kann er aber - glaube ich. So ganz genau lässt sich das leider schwer ausmachen, da Drakes Gesangsstimme allzu oft unter wirklich enervierenden Effekten verschwindet. Gehts eigentlich noch irgendwo ohne elektronische Politur, Hall, Echo und Blechdosenvocodersound?
An den wenigen Stellen, an denen Drake und Konsorten auf diesen ganzen unnötigen Quatsch verzichten - wie zum Beispiel im "Good Ones Go"-Interlude von "Cameras" - da beschleicht einen durchaus der Eindruck, dass Drake die Lücke ausfüllen könnte, die ein R. Kelly hinterlassen hat. Leider bleiben diese Momente selten.
"Take Care" wirkt wie aus einem Guss. Der Nachteil daran: Irgendwann meine ich, zum x-ten Male den gleichen Song kredenzt zu bekommen. Das durchgehend eher träge Tempo unterstreicht diesen Eindruck noch. Dabei bergen die Beats durchaus Überraschungen.
Mit Handkantenschlägen in Form ständiger Unterbrechungen bringt 40 in "Marvins Room" die Rüschenkissen aus wattigem Bass und hallenden Bässen in Form. Sich einigeln in angenehmer Atmosphäre ist nicht gestattet. "Crew Love" versucht Ähnliches. Hier allerdings ermüdet das immer wieder dazwischen geworfene Gewummere schnell.
Wuchtiger Bass trifft Elektrogeflirre in "Make Me Proud". Endlich bewegt sich Drake einmal ein bisschen nach vorne. In Nicki Minaj findet er eine Partnerin, die die Bedingung "I like a woman with a future and a past" mühelos erfüllt. Rick Ross bleibt in "Lord Knows" dagegen ungewohnt unauffällig. Dafür kickt mich hier der üppige, theatralische Gospel-Soul - zumindest ein wenig.
Der größte Teil von "Take Care" hinterlässt mich dagegen seltsam unberührt. Zumal ich zunehmend feststelle, dass mich die zur Schau getragene Lebenswirklichkeit eines arrivierten Hipsters halt noch weniger interessiert, als die eines ambitionierten Straßenganoven.
Regelrechte Empörung bricht sich dann aber doch beim Titeltrack Bahn, wenn ausgerechnet Rihanna einer Nummer von Gil Scott-Heron den Soul mit der Wurzel ausreißen darf. Von der Atmosphäre, die letzterer allein mit Stimme und Worten erschuf, bleibt restlos nichts übrig. Ich habe ehrlich versucht, die Begeisterung etlicher Kollegen nachzuvollziehen, die in "Take Care", dem Track, eine über die Maßen gelungene Transformation von "I'll Take Care Of Me" zum perfekten Popsong erkennen wollen. Ich fühle mich nach jedem Durchlauf dieser Nummer mehr, als sei man mir in die Seele gesprungen. Mit den Füßen voran. Mit Anlauf.
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Ich verstehe, was Dani meint. Dennoch bin ich völlig anderer Meinung, was das Album betrifft, ausgenommen von Take Care natürlich (was für eine Beleidigung). Da gibt es auf der einen Seite wirklich gute Beats, inklusive dem besten Werk von Just Blaze seit U Don't Know, auf der anderen Seite die Persönlichkeit Drake, der man wirklich gerne zuhört. Aber naja, jedem das seine.
Also der Track "Take Care" tut einfach nur weh. Ist Schrott. Der Rest des Albums gefällt dafür sehr. Einige Songs sind etwas öde und die Themen die er behandelt werden auch nicht spannender, aber wie er es tut ist überragend. Und der Kauf lohnt sich eh schon nur für Kendrick Lamars Interlude.
richtiges scheiss album, aber trifft sicher den geschmack der nike airmax träger
Wer trägt Nike Airmaxes denn, und wieso sind die Drakes Zielgruppe??
Bin begeistert vom Album, besonders das Feature mit The Weeknd hat mich vollends überzeugt.
Kann verstehen warum Leute es mögen (mag ja selber KiD CuDi), aber mir persönlich teilweise zu langweilig. Was mich wundert ist nur, dass es so wenig Comments hier gibt. Der Kerl hat ja eine rießige Fanbase (vor allem in Amerika), hier scheinbar nicht.
Komm Dani, lass es sein, das hat doch keinen Sinn mehr. Drake legt hier nur 18 Monate nach delm Erstling 80 Minuten Qualität in die Boxen, und du verkennst es wieder mal komplett. Welcher US-Rapper hat denn in den letzten 10 Jahren einen ganz neuen Sound - ich will fast sagen Genre - entwickelt? Drake...und dann lange nichts. Das Album hat für mich 4,5/5, und wenn man das Ganze auf 60 Minuten konzentriert hätte wäre es ein Klassiker auf Ewigkeit gewesen.
Dieser Bericht hier hat nun wirklich nichts mit einer "neutralen Rezension" zu tun, sondern ist genau das Gegenteil, äußerst subjektiv.
Nach "Thank Me Later" was meienr Meinung nach 5/5 Sterne verdient hat, ist "Take Care" ein sehr gutes zweites Album was zum Glück alles andere als Mainstream ist.
Allein die Titel Headlines, Marvin's Room, Look What You've Done, HYFR und Make Me Proud verleihen dem Album midnestens 3,5/5 Sterne...
Wenn man diese Titel miteinander vergleicht merkt man, dass man keinesfalls von Monotonie sprechen kann, weder was die Stimme betrifft, noch was die Beats angeht !!
2/5 Sterne sind also wikrlich sehr unverständlich meienr Meinung nach.
Review ist in meinen Augen vollkommen daneben. 4 von 5 Sternen wäre angemessen. Hab den Album sogar 5 von 5 gegeben, auch wenn man sich meiner Meinung nach 2-3 Tracks hätte sparen können. Mich hat das Album trotzdem schlichtweg umgehauen.
lest doch mal was er schreibt...er sagt ja wohl von anfang an, dass er persönlich nichts damit anfangen kann und trotzdem findet er gute sachen an dem album.ich finds gut. reviews von anderen finde ich weniger gut. es gibt neimanden, der objektiv schreibt, das könnt ihr bei jedem anderen autor hier sehen. wenn ich hier auf laut.de reviews von dani sehe und die eine 4/5 haben weiß ich woran ich bin, weil er meinen geschmack trifft. andere nicht. wer wu-tang fan ist, der ist eben gegenüber drake eher kritisch (is zumindest mein eindruck).
und was soll das mit den air-max trägern. ich trage air-max höre aber prinzipiell kein drake, weil es für mich (achtung subjektiv) nicht wirkich hiphop ist udn ich damit nichts anfangen kann. ihr seht, ich finde danis review gut, weil ich ihm zustimme. ihr findet es schlecht, weil ihr anderer meinung seid. dagegen kann man nichts tun.
Die schlechteste review seit laut.de Start. Wer lässt denn so jemanden eine Review schreiben?? Eine Kritik voll von voreingenommenem Quatsch. Objektivität -die sicherlich als Kritiker eines Portals angebracht wäre - Fehlanzeige. Laut.de sollte bei den Rock und Metall Alben bleiben. Was Rap und hipHop im Allgemeinen angeht ist laut.de eine unerfahrnere Kindergärtnerin.... Da kommt endlich mal ein Album welches wirklich musikalisch was zu bieten und der kritiker ist ein voreingenommner Drake-Hasser. Rap und laut.de passt nicht, ich hätte alleie für 2011 soo viele Beispiele zu nennen.
Ist wirklich ein schönes Album, um längen besser als das erste. Ich bin auch kein Riesenfan, schon garnicht von Drakes Stimme. Aber das Album ist mit viel Herz gemacht, das lässt sich nicht abstreiten. Und für gewisse ruhige Situationen ist es der richtige Soundtrack 
ach kommt ey drake ist wirklich eine nervige mischung aus west und wayne. braucht kein mensch.
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