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Ice T erklärt Rap. D'Angelo macht alles anders, Gonjasufi sowieso. Nur bei Chris Brown und Drake bleibts beim Alten: Man mag sich nicht.
Stuttgart (dhi) - Man darf Jan Delay ja bei weitem nicht alles abnehmen, was er den ganzen Tag so von sich gibt. Mit einem Spruch traf der Beginner anno 2003 aber den Nagel auf den Kopf: "Wer Hip Hop macht aber nur Hip Hop hört, betreibt Inzest." Punkt.
Deswegen blickt die Doubletime am heutigen Halbfinal-Donnerstag ein wenig über den Tellerrand und in andere Gefilde. Los geht es aber mit einem Klassiker. Hip Hop-Legende Ice-T ...

Er tut dies im Zusammenhang mit der Promo-Arbeit für seine Doku "The Art Of Rap", über die wir schon im April berichteten. Der Streifen ist letzte Woche offiziell in den USA angelaufen, UK folgt kommenden Monat.
Um die Leute nicht unvorbereitet ins Kino zu schicken, betreibt Ice-T per Videobotschaften Aufklärung: "Rap is basically syncopated rhyming over a musical track." Wer soll da widersprechen?
Außer vielleicht der Meister selbst, der in einem anderen Video erklärt, dass Rap eigentlich doch keinen Beat braucht. Zumindest keinen, den man hören kann. Den Clip und mehr davon, darunter Ratschläge für das nächste Battle, gibt es bei den Kollegen von about.com.

Dass sich Ice-T – oder zumindest seine PR-Leute – trotz deutlicher Alterung noch immer auf der Höhe der Zeit bewegt, beweist er mit einer besonderen Spielerei: Der Art Of Rap-App für Android und iPhone. Interessierte Laien dürfen sich frei nach dem Motto "Something from Nothing" über verschiedene Beats auslassen und das Ergebnis anschließend hochladen und öffentlich bewerten lassen.
Umsonst ist zunächst natürlich nur ein Beat. 2Pacs "Can't See Me" oder "I Wanna Get High" von Cypress Hill kosten jeweils 89 Cent. Und "I'm Your Pusher" steht zur Enttäuschung aller gar nicht zur Verfügung.
Sein neues Album hat Ice übrigens im November 2011 angekündigt. Gut möglich, dass es noch in diesem Jahr erscheint. Schon etwas länger wartet die Musikwelt auf D'Angelo. Im August soll es endlich so weit sein, macht Questlove im Interview mit den Kollegen vom Rolling Stone Hoffnung. Der Drummer der Roots ist am Produktionsprozess beteiligt.
Eine einfache Fortsetzung des großartigen und längst zum Klassiker avancierten "Voodoo" aus dem Jahr 2000 scheinen die Fans allerdings nicht erwarten zu dürfen.
"Er wird mit diesem Album eine 180-Grad-Wende vollziehen", kündigt Questlove an, "es wird die Leute so aus der Bahn werfen, wie Prince die R&B-Fangemeinde mit 'Dirty Mind' aus der Bahn geworfen hat. In den letzten Jahren hat er Bowie und Zeppelin, die Beatles, Pet Sounds, Captain Beefheart und Zappa für sich entdeckt." D'Angelo habe sowohl die Gitarren als auch die Keyboards für das Album selbst eingespielt.
Einen kleinen Vorgeschmack gab es Anfang des Jahres, als D'Angelo in unter anderem Stockholm, Kopenhagen und Paris spielte. Für den 10. Juli ist übrigens ein Konzert im Kölner E-Werk angekündigt.

Zu diesem Zeitpunkt wird Gonjasufi schon wieder weg sein. Der Godfather des psychedelischen Hip Hop hat seine Deutschland-Tour hinter sich. Wer ihn verpasst hat, hat ... äh ... etwas verpasst und sollte aus seinen Fehlern lernen.
Statt vermeintlich ruhiger, melancholischer Abende gab es nämlich reihenweise Arschtritte für die Zuschauer. Von entspannten Yoga-Übungen des nebenberuflichen Yoga-Lehrers keine Spur – wenngleich einige seiner Verrenkungen auf der Bühne durchaus Namen wie "Durchtriebener Zottel" oder "Tanzender verrückter Vogel" verdient hätten. Das Foto entstand im Speakeasy in Stuttgart.
Nach Sète zum Worldwide Festival wurde Gonjasufi offenbar ebenso wenig eingeladen wie D'Angelo. Dabei hätten beide gute gepasst, was letztlich vor allem daran liegt, dass zum Worldwide Festival so gut wie jeder passt.
Wer kurzentschlossen ist, einen einigermaßen gefüllten Geldbeutel hat und einige Tage gemeinsam mit vielen schönen Menschen am Mittelmeerstrand zu allen möglichen Musikrichtungen tanzen möchte, sollte eine Fahrt nach Südfrankreich in Betracht ziehen.
Los geht es am Montag, mit dabei sind unter anderem Alice Russell, Robert Glasper, Four Tet, Carl Cox, Scuba, usw. usw.

Zugegeben, das Line-Up ist schon ziemlich elektrolastig. Ein Glück, dass es "Bleep's Guide to Electronic Music" ernst meint mit dem Bildungsauftrag:
"Bleep's guide to Electronic Music is a visual and audio guide through the historical emergence of electronic music by looking at landmark figures, inventors, musicians, producers, record labels and bands from the 19th century up to present day."
Dahinter steht die Verkaufsplattform bleep.com, die Warp Records vor einigen Jahren ins Leben gerufen hat. Dazu passend haben die Briten eine ziemlich interessante Facebook-Timeline aufgesetzt.
Los geht es im Jahr 1835, als Edouard-Léon Scott de Martinville das Patent für den Phonautographen erhalten hat. Schluss ist in der Neuzeit. Oder wie die Seite sagt: "From Alexander Graham Bell to Aphex Twin".

Nachdem uns Kollege Michael Edele vergangene Woche mit seinem Lieblingscover des Jahres umgarnt hat, lassen wir das diese Woche doch lieber die Profis machen.
Der Creative Bloq hat die aus seiner Sicht 20 besten Cover des mittlerweile nicht mehr so jungen Jahres gewählt. Und der Dunstkreis um Hip Hop dominiert.
Die Antwoord, Cadence Weapon, Santigold, El-P und Killer Mike sind vertreten. Letzterer erinnert an eine Zeit, als man noch gegen imaginäre Gegner gebattlet hat.

Heute bekommt man für echte Schlägereien ja sogar Geld. Zumindest, wenn man Chris Brown oder Drake heißt. Nachdem sich die beiden vor zwei Wochen in einem Nachtclub umsonst auf die Fresse gegeben haben, bietet Millionärserbe Alki David eine Million Dollar für den guten Zweck, wenn sie selbiges in einem Ring tun. Ob der Vorname des reichen Mannes auf seinen Geisteszustand schließen lässt, ist der laut.de-Redaktion nicht bekannt.
"Offensichtlich hegen sie einen Groll aufeinander. Es sind nur drei Runden zu je einer Minute. Niemand wird ernsthaft verletzt werden", zitieren die NY Daily News den Box-Promoter Damon Feldman, der sich der Sache offenbar annehmen soll. Na dann: Ring frei!
Wer mit einem Film beginnt, muss auch mit einem Film aufhören. Insbesondere, wenn er so gut zum dieswöchigen Meilenstein passt. Deswegen noch einmal der Hinweis: "Beats, Rhymes & Life: The Travels Of A Tribe Called Quest" ist noch immer zu sehen. Kommenden Monat in Frankfurt, Bochum, Wasserburg und Dortmund. Es lohnt sich.
Lisa Wörner, Stefan 'Wudo' Johannesberg, Yo Mama Fromm und heute Soul-Man David Hilzendegen sammeln und kredenzen wöchentlich Diverses aus dem Kopfnicker-Universum. Anträge, Blumen oder Punchlines an doubletime@laut.de.
"Ich finde Berlin sieht einfach fast überall gleich aus, ist durchgerottet und kaputt und jeder Assi der billig wohnen will, wohnt da" - Ferris MC
tut mir natürlich leid, dass die Deutschen da jetzt leider bei der WM ausgeschieden sind....aber, ihr müsst zugeben, die Italiener haben ganz gut gespielt und auch verdient gewonnen. Und - wird ein super Endspiel, und ihr Deutschen braucht euch dann wenigstens nicht mehr zu ärgern, gegen die Spanier auszuscheiden...(wobei ich den schon körperlich überlegenen Italienern gegen die kleinen Spanier eine Überrraschung auch zutraue...)


D'angelo soll endlich mal nägel mit köpfen machen.
kanns gar nicht mehr erwarten.
hier ein livemitschnitt von einem diesjährigen konzert:
http://soundcloud.com/okayplayer/dangelo-live
Jop. Und was der da alles gespielt hat. Die besten Sachen vom Soloalbum. Von den Stripes: "dead leaves on the dirty ground", "hotel yorba", "ball and biscuit" ( da hat er mittendrin dann noch nen bisschen when i hear my name und cannon reingebracht
zu geil.) dann noch "blue blood blues" von dead weather und "steady as she goes"/"top yourself" von den raconteurs. Ach ja und "two against one" vom rome album war auch noch dabei! Und das Beste ist, dass das Ganze mit Violine, Kontrabass und Steelguitar noch ordentlich Abwechslung geboten hat. Mein Nacken tut immer noch weh xD. Werd ich bis an mein Lebensende nicht vergessen^^. Jo die Northern Lights Scheibe ist super. Aber die Blackpool dvd ist auch nicht zu verachten
.
@stummerzeuge: als ob du das beurteilen könntest. wohnst im kuhdorf aufm bauernhof und schwallst hier rum. in jeder größeren kreisstadt würde man dir unverzüglich dein skateboard wegnehmen und dich über den dorfplatz zum feuerwehrteich jagen,
wenn du so schwallst wie hier...
@Der Dude: craze hat doch recht. die genrefremden agieren von woche zu woche dreister und unverschämter
Sodi: Klar kann ich das beurteilen. Als viel gereister Mensch kann ich viele Städte Deutschlands ganz gut beurteilen, bzw habe mir meine Meinung gebildet, so auch über Berlin. Wenn Du das anders siehst: bitte.
Und Skater werden in der Stadt allermeist von allen Gruppierungen geduldet bzw in Ruhe gelassen, war schon immer so, wird immer so bleiben - nix Jagd. Craze hat natürlich nicht Recht, der alte Plusterpoi.
@Sancho: genau, deswegen ziehen ja auch alle dorthin. glaube eure abneigung ist eher darin begründet das von euch brasselnacken niemand im großen b überleben würde, weil euch dort die sicherheit und die dörflich-patriachalischen grundtsrukturen eurer ländlichen heimat fehlen.
Was ich natrülich geil finde, das geht jetzt speziell an Sodi und Craze: Als Adam Yauch gestorben ist (RIP) hat man gemerkt, wie alleine ihr beide mit eurer Genrefremdemhaltung steht. Und komischerweise hatte man auch ne Zeit lang Ruhe vor euch beiden. Jetzt scheint ihr aber wieder auf euren dümmlichen Kreuzzug zu sein und habt rein garnichts gelernt. Fragt sich wer hier ein Ewig-Gestriger ist, gell Craze?^^
Leute, Big Sodhuhn will euch mit dem Stadt-Land Gequatsche doch nur an der Nase herumführen, einfach nicht näher drauf eingehen.. Ähnlich läufts mit dem Genregelaber, als ob man ausschließlich ein Genre hören dürfte um bei erlauchten Internethörnchen mitzurden. Intro: DAS frage ich mich auch dauernd.. 

@Sancho: wen ich mit "alle" meine? na euch, ihr die immergleichen genrefremden hater, neider und laberbacken, die eigentlich lieber gitarrenschrammel konsumieren und sich in rapthreads profilieren wollen...du hast bis jetzt noch nicht erklärt was dein gehate immer soll...will auch mal wissen was adam yauch mit einer genrefremden diskussion zutun hat...ich persönlich kann nur leute für voll nehmen die aus urbanen ballungsräumen oder zumindest aus metropolregionen kommen.
Wüsste ja gerne wo die Leute alle wohnen, die meinen, Berlin sei so ein Dreckloch. Wahrscheinlich in irgend so einem piefigen Kaff in der Pfalz oder im Westerwald, wo die Leute noch Hunde essen und die eigene Tochter vögeln, wenn gerade kein Ovis aries greifbar ist . Berlin hat durchaus seine schönen Ecken und derer sogar erstaunlich viele. Muss man halt nur mal nen bißchen die Augen aufmachen.
intro: Von den lila Wutzemännchen. Und Du? Sodi: Ähnlich wie Du mit Deiner Haltung gegenüber urban-geprägten Menschen war ich auch mal drauf. Lange sogar, dachte ich wäre irgendwie Geselschafts-Elitär weil ich eben aufgewachsen bin wie ich bin, ABER: Das ist Quatsch. Ehrlich, lass diese HAltung fallen, Sodi. Das ist überheblich und sonst nichts. Auch auf dem Land und sonstigen Komfortzonen gibt es feine Charaktere - man muss die Leute so nehmen wie sie sind und sie nicht alle über den urbanen Stamm brechen. Aight? Alte Kacki: Natürlich hat Berlin auch viele schöne Ecken, ich glaube das wollte dem großen B hier auch sicher niemand absprechen.
kackbratze hat recht. ich ergänze allerdings noch einige herkunftsgebiete und orte der meisten lautuser: runddörfer im wendland, warften in der friesischen see, abgegammelte plattenbauten im vogtland und fachwerk im knüllwald. von zwei usern ist sogar bekannt das sie auf bauernhöfen residieren(cyclonos, lauti). dazu fällt eim echt nüscht mehr ein...
@stummerzeuge: du kommst doch seit jeher vom dörben. urban kennst du nur von mtv.
Sodi.. Wie oft noch: das Landleben fing nach 30 Jahren Stadtleben erst an. Ich bin die Definition des Urbanen, mehr citystreet als ich geht gar nicht, whut. Berlin hin oder her, Berlin ist nicht alles, komm von diesem bescheuerten Trip runter, es ist was Du machst, nicht wo Du herkommst! Als gewachsener Städter hat man zwar erstmal die Nase weit vorne, im Leben kommt es aner auf so viel mehr an wo es wenig hilft nur auf seine Herkunft (für die man nichts kann) stolz zu sein.
Sodi.. Wie oft noch: das Landleben fing nach 30 Jahren Stadtleben erst an. Ich bin die Definition des Urbanen, mehr citystreet als ich geht gar nicht, whut. Berlin hin oder her, Berlin ist nicht alles, komm von diesem bescheuerten Trip runter, es ist was Du machst, nicht wo Du herkommst! Als gewachsener Städter hat man zwar erstmal die Nase weit vorne, im Leben kommt es aner auf so viel mehr an wo es wenig hilft nur auf seine Herkunft (für die man nichts kann) stolz zu sein.
Cafi, scheinbar ist es Dir noch nicht bewußt: Wir, das heißt InNo, intro, craze, Sodi, Haga und noch 2-3 nehmen uns generell eher kaum ernst. Wenn Sodi so Knaller raushaut wie das Stadt/Land-Ding od das Genregetue dann meint er das auch nicht ernst, alles Provo und Fun - was halt mit dem restlichen laut-Publikum herrlich funktioniert. Ich bin wohl noch der ernsthafteste von den allen, interessiere mich ja auch ganzheitlich für Musik. Also watch out, bei sodicrazeintro und Co immer im Hinterkopf haben, dass es wohl eh nicht so gemeint ist.
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