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Achtzehn Jahre Donots: Man mag es eigentlich gar nicht glauben, doch die smarten Punkrocker aus Ibbenbüren sind dieser Tage tatsächlich "erwachsen" geworden. Das größte Geschenk zur Volljährigkeit macht sich das Quintett dabei selber, denn "Wake The Dogs", das mittlerweile neunte Studio-Output der Knollmann-Gang, präsentiert die Jungs in punkto Struktur, Songwriting und künstlerischem Gehalt auf dem Zenit ihres bisherigen Schaffens.
Dass die Jungs für druckvolles Schaffen längst keine bratende Gitarren à la "What Ever Happened To The 80's" benötigen, haben bereits die letzten Werke der Band bewiesen, und so fahren auch die insgesamt 14 Titel des neuen Albums eher mit halber Distortion-Kraft voraus. Die restliche Instrumentierung klatscht dabei begeistert in die Hände, freut sich über die entstehenden Freiräume und lässt es sich nicht nehmen, diese auch komplett auszufüllen. Dabei entstehen dann beispielsweise Songs wie der eröffnende Titeltrack, "Come Away With Me" oder auch "You're So Yesterday", die mit reichlich Hall und Delay ausgestattet, standardisiertem Drei-Akkorde-Punkrock den Garaus machen.
Mit Joe Strummer auf der Rückbank fahren die Westfalen im Cabrio die englische Küste entlang und huldigen dabei mehr denn je Klängen, mit denen ihr Mitfahrer vor über dreißig Jahren hausieren ging. Dass die Fahrt der Verantwortlichen nicht jäh im Graben endet, liegt einerseits am respektvollen Umgang mit Strummers Vermächtnis und andererseits an ausgereifter Eigenständigkeit; denn die Donots klingen anno 2012 zwar britischer und vielleicht auch fremdbestimmter denn je, doch sind sie in der Lage jedem einzelnen Dreiminüter auf "Wake The Dogs" ihren eigenen Stempel aufzudrücken.
Dabei hilft ihnen vor allem ihr immer noch beeindruckendes Gespür für eingängige Melodien und massenkompatible Refrains, dass Songs wie den Freibeuter-Flitzer "Into The Grey", das rhythmisch ungewohnt verspielte "You Got It" oder das luftig leichte "I Don't Wanna Wake Up" schon jetzt zu heißen Mitsing-Anwärter der kommenden Festival-Saison macht. Das sieht auch Singalong-König Frank Turner so, der sich auf dem abschließenden "So Long" mal eben mit in die Gesangskabine einschleust und sich dem hymnenhaften Treiben anschließt.
Auch wenn das komplette Album einen durchgehend roten Faden besitzt und mitunter das bisher vielleicht homogenste Werk der Band darstellt, steht dennoch jeder Song für sich, so widersprüchlich das auch klingen mag. Dreckige Raubeine wie "Born A Wolf" oder "Control" haben auf den ersten Blick relativ wenig mit eher seichteren Ergüssen wie "Come Away With Me" oder "All You Ever Wanted" gemein und dennoch: irgendwie sammeln sich am Ende trotzdem alle Songs im Kreis, legen die Arme um die Schultern und schreien im Chor: Wir sind Eins. Schon beeindruckend.
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Oder um es mit Bodo Wartke zu sagen: "Weil sich bei mir nix im Kopp hält, erzähl ich alles doppelt."
Man kann's einfach nicht oft genug sagen: Richtig geiles Album!
Punkt, aus, Ende!!
:P
Haengengeblieben sind nur die beiden Singles bei mir.Album schlechter als die Long Way Home. Coma Chameleon bleibt wohl ihr unuebertreffliches Meisterwek (also fuer sie unuebertrefflich).
Scheint an the Long Way Home anzuknüpfen dort war das Songwriting wirklich klasse. Finde die jungs Symphatisch.
Tolles Album, jeder Song klingt anders. Passend zum heißen April-Wochenende!
ganz schwaches album, damit haben die donots ihr genre komplett gewechselt...schade 
kein bischen ROCK mehr
bitte, wenn es ein nächstes album gibt, dann wieder mit tracks wie : "whtaever happened to the 80´s" oder oder "dead man walking"
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