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Hilfe. Dizzee Rascal wird salonfähig. Grime goes Pop - und alle heulen. Dabei erscheint die Entwicklung des Knaben - raus aus "Da Corner", rauf auf die Tanzfläche - ebenso konsequent wie ehrlich.
Statt weiterhin wie einen Schutzwall Underdog-Attitüde und krampfhaft-grimmig nach unten gezogene Mundwinkel vor sich her zu tragen, grinst sich Dizzee Rascal überaus sympathisch durch sein Booklet. Man sieht: Er freut sich seines errungenen Status' und steht zum Erreichten: "I wake up, every day is a daydream."
Man hörts. Statt dreckigen Kellersounds dominieren bestens aufgelegte Synthiebeats. Neben Cage drehen Dancefloor-Profis Armand van Helden und - he created disco - Calvin Harris die Knöpfchen. Die Namen sprechen für sich, sie stehen für Plastik und Bass. Der Schritt zum Kirmes-Techno: ein winziger.
Klingt böse, macht aber Laune, zumal sich das Resultat, auch wenn man gegen Ende an Kunststoffüberfütterung laboriert, durchgehend extrem tanzbar gestaltet. Die Latino-Percussion-geschwängerte Aufforderung "Dance Wiv Me": unmissverständlich. "Road Rage" taugte sogar für eine aufgeschlossene Dancehall.
"Can't Tek No More" wartet mit dicken Drums, Bläsern und einer mächtigen Dub-Reggae-Baseline auf. "Chillin' Wiv Da Man Dem" steckt in einem für Rascal'sche Verhältnisse geradezu harmlos fluffigen Soulgewand.
Besonders da Dizzee Rascal auf voller Länge unter seinen Rap-technischen Möglichkeiten bleibt, darf man die Abkehr vom Rauen, Ungeschliffenen, ja Übergeschnappten durchaus bedauern. Nach wie vor flowt der Mann zwar wie besessen, wirkt aber, da mit wachsendem Erfolg der Hunger abhanden gekommen scheint (schön für ihn!), doch ungewohnt zahm.
Vorwerfen lassen sich ihm derlei Tendenzen jedoch nicht: "Some people think I'm bonkers / But I just think I'm free." Die Freiheit, auf Erwartungen zu pfeifen und stattdessen zu tun, worauf man verdammt noch mal Bock hat - ein viel zu selten genutztes Gut.
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Ich fand nach einem ersten Hören die besagte musikalische Entwicklung nicht zwangsläufig schlimm. Nur der fehlende Hunger schlägt negativ auf. Einfallslose, sich teilweise wiederholende Themen und Lyrics...muss ich mich mal rein hören, um zu wissen, ob mich das bei der Stange hält. Denn Menschen sollten (siehe mein Profil Motto
) immer ihren Hunger bewahren um nicht der Belanglosigkeit zu verfallen.
Und ich dachte, mit Cudi und Jay-Z wäre die Talsohle erreicht.
Dizzee Ras is fresh, jedes Album hatte so seine übelst geilen Lieder, das neue leider aufs erste Hören leider neben Bonkers noch nichts.
Wer weiss vll gehts ins Ohr. Falls nich immer noch ein ordentlicher Release.
Ich bin raus...
Yeah Sancho
also...ZUM KOTZEN!!! Mein Lieblingsrapper macht Dancebeats..... Schön wenn er sich freut. Scheiss Musik bleibt es aber trotzdem... und wenn er so verdammt gut rappen kann soll ers doch verdammtnochmal machen! Da bleiben mir wohl nur die ersten beiden Alben... Glaub kaum, dass der Gute jemals wieder back to his roots geht. So fertig 
furchtbares album mit 90er (euro)dance atmo, im vergleich mit den ersten beiden platten ein schlechter witz. dirtee cash ist noch dazu noch schlechter als jeder releaste dr. alban track, die zumindest noch unfreiwillige komik besitzen. und tiesto is als beat-producer genauso schlecht wie als dj und musiker. meine fresse was für ein ärgernis.
bin leider auch ziemlich enttäuscht vom album.
nicht weil es ziemlich poplastig ist, sondern dabei auch noch ziemlich schlecht verpackt. erkenne zuwenig rascal in dizzee.
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