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Tote Hose in der Kasse von Opel. Daran wollen auch die Toten Hosen aus Düsseldorf nichts ändern: Campino schlägt die Bitte des krisengeschüttelten Automobilherstellers um eine Solidaritätsbekundung in den Wind.
Moskau (vog) - Das Debüt der Band trägt den Titel "Opel Gang". Nach jedem Strohhalm greifend dachte man bei Opel, in Campino und Co. die richtigen Männer gefunden zu haben, um kulturelle Unterstützung für den finanziell angeschlagenen Automobilhersteller zu leisten.
Opel against the Opel-Gang
Anders als die Vorstandsriege laboriert Campino nicht an Demenz und gibt sich, zumindest was die eigene Biografie betrifft, historisch bewandert. Mal davon abgesehen, dass der Song "Opel-Gang" niemals eine Marke symbolisieren sollte, haben die Hosen all die ganzen Jahre über nicht vergessen, "dass sich Opel in den Anfangsjahren komplett von uns distanziert hat", sagte der Sänger laut dpa am Rande eines Konzerts in Moskau.
"Wir waren dem Unternehmen aber total unangenehm, und die hätten uns wohl gern verklagt, wenn das möglich gewesen wäre", übt sich Campino weiter in schlechten Erinnerungen.
Kein Opelstandort Düsseldorf
An der anfänglich ablehnenden Haltung Opels änderte auch das erste Bandgefährt, ein Opel Blitz mit Standheizung, nichts. Getreu dem Motto "Man sieht sich immer zweimal im Leben" bringt der Blondschopf weitere Gründe für die Absage vor: "Uns verbindet nichts mit Opel - weder ist in der Nähe von Düsseldorf ein Standort noch sonst was."
Die Anfrage gehe in Ordnung, allerdings gebe es solche in schöner Regelmäßigkeit, und "bei der Liste der Anfragen von Hilfesuchenden ist Opel bei uns nicht in den Top 20".
"... und einen Fiat ausgebremst"
Beim krisengeschüttelten Autohersteller Opel ranken sich derzeit Gerüchte um einen potentiellen neuen Großaktionär. Falls es wirklich Fiat wird, hätten sich Opel mit einer Verpflichtung der Hosen selbst ins Knie geschossen.
Folgende Vorstellung sei erlaubt: Die Hosen stehen vor einer Menge schunkelwütiger Opelfabrikanten, die Bosse auf den Rängen, darunter die an einer Übernahme interessierten Aktionäre von Fiat, und Campino schmettert folgende Textzeilen:
"Die Bullen eben in der Stadt abgehängt, mit 110 einen Ford versengt und einen Fiat ausgebremst." Spätestens dann hätte Opel die Verpflichtung bereut. "Da müssen die allein durch", so Campino lapidar.
Wieso muss eigentlich ein Staat für das Unvermögen einiger Menschen einspringen? Alle Geschäftsschließungen im Einzelhandel, alle Pleiten im Mittelstand der letzten Jahre - das waren weitaus mehr als alle Angestellten von Opel jetzt. Hat da irgendein Hahn gekräht?!
So sehen die Jungs von den Geldgeilen-was-sind-wir-so-tolle-Kindergarten-Rodck-Pop-Punks aus wenn sie Ihre Maske fallen lassen. Nur solidarisch wenn sich auch ein paar Mio´s verdienen lassen.
Die HÖschen waren noch nie echt und werden es auch nie sein.
dass dem guten keine anderen gründe einfallen... und zu irgendwelchem rumgheule vonwegen kleine familien (jaja der kleine mann zahlts, das hört man ja bei der npd oft genug) dem großartigen kapitalistischem system nach muss opel fallen gelassen werden, der markt reguliert sich bekanntlich selbst.
Campino hat hier eher die kapitalistische einstellung, und etwas, von dem mir ähnlich speiübel wird wie industrielle die erst die Selbstregulierung und eigendynamik des Marktes beschreien und dann wie ein kleines kind zu mama staats rockzipfle rennen um sie zu retten, und das ganze mit arbeitsplätzen legitimieren, die ansonsten bei jeder sich bietenden gelegenheit aus kostengründen abgebaut werden, sind leute die, wie der eine oder andere anonymus, sich auch noch über die geister die sie riefen beschweren.
Machen wir ds Wie Fidel, hängen wir unsere Fahne einfach passend nach dem Wind?
Heute sidn wir kapitalisten und lieben die freie Welt, morgen schreien wir nach Verstaatlichung und Interventionen weil anscheinend alles verbockt wurde!
Also, weiter als das typische contra-contra-/ "ich bin mitte"-denken kommen die meisten hier auch nicht...

Opel macht das nur mit anderen Mitteln, ansonsten sehe ich erst mal keinen großen Unterschied.
Opel macht das nur mit anderen Mitteln, ansonsten sehe ich erst mal keinen großen Unterschied.
Wenn man von Staatsseite Opel unterstützt und ein Großteil der Arbeitsplätze gerettet wird, dann kommt das also nicht den "Normalos" alias Angestellten zu Gute oder wie?
Also nur mal so: Von staatlicher Rettung ist momentan überhaupt keine Rede, ihr müsst euch also gar nicht in die Wolle kriegen, dass der Staat euer Geld für Opel raushaut. Es gibt Interessenten und ich tippe mal, dass Opel ein ziemlich gutes Geschäft ist. Zumindest um einiges besser als die Zahlenverdreher in Detroit es weiss machen wollten, ich sag mal nur von Opel gezahlte Steuern in Deutschland = 0. Ja ist schon klar, die haben gaaaanz sicher jahrelang Geld in Opel reingepumpt und keins rausgezogen, die armen. Wer's glaubt...
Aber zum Thema: Würde es auch nicht anders machen als Campino. Wenn mir ein Unternehmen ans Bein pinkelt vergess ich das nicht. Punk(t).

Warum fragen die nicht den Grönemeyer? Würde mehr Sinn machen...
An der Entscheidung und der Begründung von Campino gibt es nichts auszusetzen. Die Ärzte würden auch nicht für Eidos Deutschland spielen, MGMT nicht für Sarkozys Finanzhaushalt.
Was soll sich denn eine Band für nen Autokonzern einsetzen???? Und dann die Hosen! Wie lächerlich und kleinkariert dort gedacht wird. Um den Standort Bochum zu retten Bedarf es z.B. Herbert Grönemeyer, eben aus Bochum. Aber Prinzipiell kann es ihm am Arsch vorbeigehen. Musiker drücken sich mit ihrer Kunst aus und retten keine Autos!!!
Was soll sich denn eine Band für nen Autokonzern einsetzen???? Und dann die Hosen! Wie lächerlich und kleinkariert dort gedacht wird. Um den Standort Bochum zu retten Bedarf es z.B. Herbert Grönemeyer, eben aus Bochum. Aber Prinzipiell kann es ihm am Arsch vorbeigehen. Musiker drücken sich mit ihrer Kunst aus und retten keine Autos!!!
Es schrumpft sich angelegentlich alles ein wenig gesund. Und Campino, um den es ja ursprünglich mal ging, mag mir egal sein, seine Absage geht aber völlig i.O. - wiewohl eine Zusage freilich auch okay gewesen wäre.
Ist dir langweilig?
Dreimal der gleiche Müll!
Vielleicht braucht man eher kein Abitur, um solche sinnleeren Sätze ständig zu wiederholen.
Du scheinst ihn nicht zu mögen, mir ist er völlig egal, aber das ändert nichts an deinen strunzdummen Posts.
ist ja auch ne lose - lose situation.
macht er es, heißt es: die bösen kommerzkacker spielen für die reaktionäre industrie
macht er es nicht, ist er der verräter des kleinen mannes.
ist also eigentlich egal; der pöbel baut eh immer seinen scheiterhaufen.
Es hätte ein guter Gag sein können für beide Seiten. Aber "Opel Gang" habe ich immer eher als Anti-Manta-Fahrer-Songs gehört. Die "Opel Gang" waren ja damals eher das, was man heute als "Spassgesellschaft" bezeichnet ... nur ist der Manta untergegangen.
Der Opel Untergang ist eine echte Tragödie für die Arbeiter ... aber vielleicht eine Erleichterung für die Umwelt - und die Zukunft? ... denn wer so konsequent am Markt vorbei arbeitet, dem KANN der Markt nicht helfen ... höchstens der Staat ... oder eben die Mafia.


kann den einen oder anderen oben geschriebenen nur zustimmen:
A) Warum soll eine Band einen Autokonzern retten und was würde das bringen - kohle wohl eher nicht. Es würden ein paar Fans dann dort sein, aber einen Opel kaufen würden wohl eher die wenigsten.... "ey, ticket, bier, zelt und eine opel kaufn wir dann nach der zugabe...."
B) klar haben die hosen genügend kohle, aber wer würde sich allen ernstes gegen das geld wehren, dass da zusammen kommt, wenn viele ihre musik hören?? (und kommt mir ja nicht mit "die könnten doch mal eine gratistour machen - so was blödes!!!)
Opel solls selber richten und die hosen sollen weiter machen 
Sorry HOSEN, sorry Fans aber das war ja mal ne echt schlechte Aussage vom Frontmann. Wie hatte hier einer so schön geschrieben, man müsse auch an die Fans denke, die etwas mit Opel zu tun haben und an den Staat - bei einer Opel-Pleite, na dann dürfen wie alle zahlen und das nicht zu knapp. Das es so gekommen ist, dafür kann Opel nichts, die Schuldigen sitzen in Detroit, dass sollte man nicht vergessen und mit solchen Aussagen zu kommen: Opel ist doch eh Mist - sorry, dass ist off-topic.
Meiner Meinung nach hat da der Hosen-Frontman nen geistigen Durchfall gehabt - ich denke, es ist seine Pflicht dem Unternehmen zu helfen, durch dessen Image er und die Band zu Reichtümern gekommen sind, denn Opel-Gang war eins der ganz großen Hits der Jungs und wer weiß, ob die Hosen ohne den Song heute überhaupt noch bestehen würden.....
DAUMEN RUNTER CAMPINO
opel-toasti@web.de
absolut nicht nachvollziehbar.
was soll das immer?
dieses "künstler in sippenhaft nehmen" für fragen der ökonomie, industrie oder gar falschen arbeitsplatzwahl?
wer das nicht trennen kann - der musiker/komponist vs die privaten(ins volkswirtschaftliche driftende) probleme des publikums - der soll sich fragen, warum er musik überhaupt hört.
haben denn opel oder die mitarbeiterfans ein benefiz für die hosen und andere künstler gegeben, als sie die emulisierung/rapidsharisierung bemerkt haben?
macht doch euern scheiß alleine wie wir alle anderen in diesem siechenden land auch ohne das tantige gejaule gegen ehemals innovative bands.


Mal noch die Frage:
Was soll denn Opel bitte mit den paar Hosen-Milliönchen anstellen? Die Belegschaft bezahlen? Das reicht wahrscheinlich 'ne Viertelstunde - in einem Werk.
Hä? Mit Verlaub, aber hat hier wer 'ne Macke? So ein Unfug! Scheißegal wie scheiße a) Hosen und b) Campino sind, mit den paar Kröten lässt sich genau nichts ausrichten.
ging opel vermutlich auch eher um mobilisierung der massen und so, mit charitiy konzerten oder so auf opels ganz ganz schlimmes schicksal aufmerksam machen...
damit mann schreiben kann: "Da, Die hosen finden uns toll, immerhin sind die ja auch NUR wegen Opel berühmt geworden!"
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