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Autsch, da wurde in Sachen Cover aber mal ganz tief in der Mottenkiste gewühlt. Könnte eine Ecke aus einem wenig beachteten Manowar-Cover sein. Nicht, dass die Jungs aus San Francisco jemals große grafische Meisterwerke vorgelegt haben, aber "Relentless Retribution" ist optisch schon eine bittere Sache.
Glücklicherweise lässt sich dies von der musikalischen Seite her überhaupt nicht behaupten. Selbst wenn der Titeltrack einen recht sperrigen und alles andere als idealen Einstieg darstellt. Doch dank der gewohnt warmen und transparenten Produktion gibt es auch hier Interessantes zu entdecken. Allem voran das variable Bassspiel von Neuzugang Damien Sisson.
Der kommt genau wie Drummer Will Carroll von Scarecrow, und die Frischzellenkur hat dem Death Angel-Genpool richtig gut getan. Das fast achtminütige "Claws In So Deep" dreht den Gashahn deutlich hoch und glänzt mit dem klaren Gesang von Gitarrist Rob Cavestany im Chorus. Death Angel ziehen hier alle Register von straightem Thrash, hin zu Stakkato-Riff sowie einem gefühlvollen Ende, das vom Akustik-Gitarrenduo Rodrigo Y Gabriela stammt.
Bevors aber zu entspannt zugeht, ballert der beinharte Thrasher "Truce" um die Ohren, in dem Produzent Jason Suecoff ein cooles Solo hinterlegt hat. Auf der neuen Scheibe wollen es Death Angel wirklich wissen, denn der Großteil der Songs ist im oberen Tempo- und Härtebereich angesiedelt und so zischen auch "River Of Rapture" oder das leicht punkige "This Hate" ordentlich davon.
In musikalischer Hinsicht besteht eh nie Gefahr der Eintönigkeit, damit dies auch in Sachen Tempo so bleibt, glänzen "Into The Arms Of Righteous Anger" oder "Abscence Of Light" im Midtempo mit starken Melodien - die vielleicht feinsten Hooklines der Scheibe.
Da ists auch nicht weiter wild, dass die Vocals von Mark Osegueda in der Strophe von "Where They Lay" locker zu Metallicas "Whiplash" passen. Die tolle Ballade "Volcanic", die einmal mehr Gitarrist Rob singt, entschädigt dafür dann mehr als genug.
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Recht geiles Album, aber all die alten Thrashmetalbands legen nicht grad viel Wert auf Weiterentwickelung.
Das Cover ist doch so beabsichtigt. Es soll nach alt und angestaubt aussehen, siehe z.B. Züül Co.
Freut mich, dass ich nicht der einzige bin der die Cover von Death Angel eher mau findet
Ansonsten kann ich nur zustimmen das Ding gibt alles was es verspricht und da will man schlichtweg auch keine Weiterentwicklung, sondern einfahc nur guten Thrash, mehr nicht.
Die Outputs der "alten Thrashmetalbands" (vgl. Exodus (Atrocitiy exhibition, Exhibit B), Overkill (Ironbound), Testament (Formation of damnation), Kreator (Hordes of chaos), Heathen (Evolution of chaos), Megadeth (United abominations, Endgame), und SELBSTVERSTÄNDLICH auch Death Angel (Killing season, Relentless retribution)) in den letzten Jahren sind ALLESAMT AUSNAHMSLOS fette Brocken! Die Musik war schon immer gut, und es macht einfach Spaß diese nun mal mit ordentlichem Sound um die Ohren geblasen zu bekommen. Gut dass die alle nicht das Experimentieren anfangen!!!
Wobei man doch gerade bei kreator sagen muss, dass sie ordentlich experimentiert haben und die 3 neuesten alben zwar wieder etwas härter sind, als der kram den sie davor gemacht haben, jedoch hat das nurnoch wenig mit endless pain, pleasure to kill oder extreme aggression zu tun hat. die neueren kann man zum teil als melodischen thrash metal beschreiben und sind nicht ansatzweise so roh und aggressiv wie die alten scheiben, wobei mir beide phasen gefallen nur eben nicht die dazwischen, wobei die immer noch weit davon entfernt ist so grausam zu sein wie metallica in den 90ern
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