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Wenn David Garrett zur Geige greift, schauen und horchen die Massen. Mit seinem attraktiven Äußeren und Interpretationen bekannter Rock- und Pop-Songs wie "Nothing Else Matters" oder "Who Wants To Live Forever" erspielte sich der Virtuose eine beachtliche Fangemeinde, die seinen Alben zu stattlichen Verkaufszahlen verhalf.
Diese möchte der Musiker nun in die Welt der klassischen Musik einführen. Er präsentiert seiner Hörerschaft ausgewählte Werke der Romantik. "Ich bin so glücklich, meinen Fans endlich ein klassisches Album zu präsentieren und hoffe, dass sie sich alle genauso in die Musik verlieben wie es mir passiert ist", erklärt der Stargeiger.
Mit den ersten Takten der eröffnenden "Humoresque" drängt sich die Vermutung auf, Garrett wolle dieses Ziel durch bloße Anbiederung erreichen. Was der tschechische Komponist Antonín Dvorák seiner Zeit als beschwingtes Stück für Klavier konzipierte, kredenzt der Violinist gemeinsam mit dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin unter Andrew Litton in einer übermäßig getragenen Version. Die eignet sich aber bestens, um Garretts Stradivari gefühlvoll dahin schmachten zu lassen.
Auch Tschaikowskis "None But The Lonely Heart" oder Schuberts "Serenade" laufen nach diesem Muster ab. Schon ist man versucht, die CD gelangweilt leiser zu drehen und sich mit etwas anderem zu beschäftigen. Es lohnt sich jedoch, ein wenig Geduld aufzubringen.
Mit Pablo de Sarasates "Zigeunerweisen" trifft Garretts gefühlvolles und versiertes Spiel auf ein furioses Werk, das eindrucksvoll die Lebhaftigkeit der romantischen Musik demonstriert. Mit Mendelssohns Violinkonzert in e-Moll steigert der Geiger diesen guten Eindruck dann sogar noch. Hier beweist Garrett, dass die Lobeshymnen, mit denen ihm Presse und Kollegen freigiebig huldigen, vollkommen gerechtfertigt sind.
Die große Begabung David Garretts ist auf "Classic Romance" stets hörbar. Etwas weniger Pathos hätte dem Album jedoch gut getan.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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David Garrett - Classic Romance | Infos (Lieferzeit/Service) | €14,09 | €3,95 | €18,04 |
bah, bei der Leserwertung gibt es anscheinend viele "Nay-sayer"
Hab letztens nebenbei Wetten Dass?? laufen lassen (wollte Lily Allen sehen, die dann nicht gekommen ist
), da war der zu Gast. Völlig nervig, nach jedem Satz hat er rumgefiedelt und kam auch ziemlich arrogant rüber.
Smooth Criminal hab ich allerdings auch schon mal von ihm gehört, das war schon ganz cool!
David Guetta …
nein, nein
David Garrett kann noch viel für den Klassik-Bereich tun. Ich kann' mir gut vorstellen, dass durch ihn viele sich jetzt mehr für die klassische Musik interessieren als vorher (ich zähl' zwar nicht dazu, aber nun gut).
nun ich finde es gut, dass man als junger Mensch auch an die Klassik wagt. Leider hat Klassik immer noch dieses verstaubte Image. Wenn man mal im Theater, Oper oder philharmonischen Konzert gewesen ist, ist das im ersten Moment so eine zuknüpfte Welt voller gegenseitiger Vorurteile, mit der man da konfrontiert ist. Da geht es weniger um die Musik, sondern ums Prestige des gehobenen, spießigen (Möchtegern)-Bildungstums.
Klassik und gerade die Romantik (Smetana, Dvorak, Tchaikovsky, Grieg, Mendelssohn) mag ich hin und wieder.
Ich finde es gut, wenn der einer oder andere den Weg zur Klassik so findet. Bei mir war es eine Vanessa-Mae, heute ist es ein David Garrett.
In unserer heutigen Popkultur bedarf es leider solcher Aushängeschilder um Abseits des Mainstreams junge Menschen für etwas anderes zu begeistern.




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