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"Manch-mal möcht' ich e-wig schla-fen." Selten treffend beschreibt D-Bo in der allerletzten Nummer das Gefühl, das sein "Kopf***k Mit Niveau" hinterlässt.
Ach, könnte ich mich doch nur hemmungslos in Morpheus' Arme werfen! Dort könnte ich mich bestimmt prima darum herum drücken, ein paar Wahrheiten niederzuschreiben, die ich im Zusammenhang mit einem grundsympathischen Typen wie dem Wolfpack-Entertainment-Boss lieber für mich behalten hätte. Ich mag D-Bo nämlich.
Ich schätze die Hemmungslosigkeit, mit der er macht, worauf er gerade Lust hat, und sich über ein ungeschriebenes Gesetz der Rap-Szene nach dem anderen vollkommen unbeeindruckt hinweg setzt. D-Bo pfeift auf Trends und hat keine Angst davor, auch auf vermutlich verlorenem Posten Position zu beziehen.
Die Eier, eine ausfadende Beziehung in einem schwulen Kontext anzusiedeln, wie mit dem Video zu "Dein Herz" geschehen, muss man im immer noch vorurteilsbehafteten Hip Hop-Hausen erst einmal haben. Gefühlsduseleien wie die Jagd nach Einhörnern werden dort meist ebenfalls so misstrauisch beäugt wie einer, der zugibt, ein "Hasenherz" spazieren zu tragen.
Der ewige innere Disput zwischen Wollen und Dürfen, Engel und Teufel, Gut und Böse, Richtig und Falsch liefert D-Bo Stoff. Er behandelt Zwischenmenschliches oder immer wieder kehrende Gefühlslagen wie der dringende Wunsch, endlich einmal "Alleine Sein" zu wollen oder, wenigstens für einen Moment, die "Zeit Zurück" drehen zu können. Dafür darf man im Refrain schon mal HIMs "Join Me" klauen.
Hin und wieder findet D-Bo echt zauberhafte Bilder. Etwa, wenn er in "Zeit Zurück" "einen Zettel mit einem Herz drauf, damit ich nicht vergess', was wichtig ist" in seinen Koffer packt. Oder wenn der, der eben noch tönte: "Tags gewinn' ich oben ohne ganz allein den Weltkrieg", des Nachts schlotternd im Bett liegt, aus Furcht, das darunter lauernde Monster könnte die eigenen Verfehlungen der Freundin petzen.
D-Bo bricht Lanze um Lanze für das Traumtänzertum. Das ist schön. Es rettet den "Kopffick" aber weder vor den miserablen Elektrobeats noch vor D-Bos komplettem Fehlen eines wie auch immer gearteten Flows. Ich weiß echt nicht, was ich schlimmer finden soll. Billige Synthies, angestaubte Wind-Effekte und vorgestrige Disco-Rhythmen wirken, auch wenn Produzent Max Mostley an zwei Stellen homöopathische Dosen Dubstep unterhebt, in etwa so angesagt wie die pastellfarbene Fototapete, die das Werk umhüllt.
Wann schwappte doch gleich die Chillout-Welle über uns hinweg? Dürfte schon ein paar Jahre zurück liegen. In "Seltsames Leben" kehrt sie gnadenlos zurück. "Ooooh, eeeeeey-yeah, wooohuuuoooh! Aaah!" Um vollends alle Vokale zu präsentieren, fehlt dem Refrain nur noch einer: Iiieh!
D-Bo rappt so holprig und bedient sich derart schlichter Reimstrukturen, dass es an Unverfrorenheit grenzt. Deichkind-Style, ohne auch nur ansatzweise an deren Party-Gewalt heran zu reichen. Die Traute, einem Zeilen wie "Abendlicht - Neonlicht - Neonlicht - Tiefgarage" um die Ohren zu hauen, oder "Licht aus" auf "Dann zieht sie sich aus" zu reimen, nötigt einem aber schon beinahe wieder Respekt ab.
Das ist alles jedoch immer noch besser als die Verklemmtheit, die zutage tritt, sobald es auch nur ansatzweise unter die Gürtellinie geht. Geradezu teenagerhaft verschämt wirkt, wenn D-Bo in "Durchzug" den Reim auf "Ex" nicht zuende bringt. Hihihi, er hat beinahe Sex gesagt! Wie alt sind wir denn bitte alle?
Vor derlei Quatsch hätte allerdings schon der Albumtitel warnen können. D-Bo wünscht offenbar die ach so provokante Vokabel "Kopffick" auf dem Cover, ixt das böse F-Wort dann aber mit allerlei albernen Sonderzeichen aus. Na, danke. Ganz oder gar nicht! Im vorliegenden Fall doch lieber letzteres.
| Shop | Titel | Preis | Porto | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
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Kopf?"¿k Mit Niveau | €16,95 | €3,90 | €20,85 |
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Kopf¿¿¿k mit Niveau | €17,99 | €2,99 | €20,98 |
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Kopf*** *k mit Niveau | €19,99 | €3,00 | €22,99 |
danke dani fromm du machst die besten kritiken nach michael edele
bezüglich des "ex"-reims. der geht ja irgendwie so: "ich rette sie aus dem haus von ihrem ex"
ich versteh da aber immer "dem haus von dmx"
das lässt das ganze schon besser wirken
zu den texten. teilweise lässt er seine genialität durchblicken, teilweise wirkt das sehr lustlos und simpel
zur musik...BITTE wieder seelenblut und düstere themen..das passt zu ihm auch stimmlich VIEL besser als so zwanghafte electromusik mit zuviel partylyrics
desweiteren werd ich mich mal nicht so auslassen. hab zu ihm und dem genrewechsel sowieso schon viel zu viel geschrieben
paar sachen sind gut produziert aber wenn man weiß was er wirklich kann und schon rausgebracht hat, dann ist das hier echt nicht das was ich hören möchte und gefallen werd ich auch nicht dran finden
menschlich gesehen ist d-bo einer der coolsten typen unter der sonne. hab mich mit ihm schon desöfteren persönlich unterhalten und dann ists halt schade wenn so ein grundsympathischer kerl momentan so eine mukke bringt, die ich halt mal gar nicht feiern kann
dann doch lieber ein weiterer durchlauf der egj-sampler, deo volente, seelenblut, sans souci und der lüge der freiheit
"vor dem haus von dmx" - zu geil, klingt wirklich so.
Wieso wird um den Typen so ein Aufhebens gemacht? Die Mucke klingt nach Bildungsbürgertum und -romantik in Reimform, aber Niveau ist ein neutrales Kriterium, das er selbst leider nicht erfüllt.
Dani, dir ist ein kleiner Fehler in der Überschrift unterlaufen: "Kopff***k" enthält einen Buchstaben zuviel (i-c-?)
ich brauchte ein bischen bis ich mich an den stil gewöhnt hab. seit deim dritten oder vierten durchlauf find ich die meisten lieder aber echt stark...
grade CD2, die nicht so sehr electrodiscodancelastig ist, feier ich übel...
"das dach" und "schlafen", um nur zwei lieder zu nennen, sind wohl vom fühlen her auch wieder ganz nah dran, am alten d-bo feeling...
Ein kleiner und feiner Zusatz für alle, die Kommentare lesen (und für Dani)... Das Album wird in vielen deutschen U-Bahn-Netzen als Album der Woche vorgestellt... Präsentiert von... Laut.de!!!!! - Sensationell, wie ich finde...
Die Platte ist genau so affig wie die drei Sonderzeichen zwischen "Kop" und "k". Was soll das überhaupt? Darf man jetzt sogar schon nicht mehr FICK sagen, verfickte Fickscheiße noch eins?!?
Schon gelesen? Wie geil D-Bo abgeht auf seiner Facebook-Seite. Lachflash!
"Hihihi, sie hat beinahe Fick geschrieben...
Also, wer mich kennt, und das scheint die Dani von Laut.de ja ansatzweise zu tun, der weiß, dass mir Kritik oft schnuppe ist, zumindest, sofern sie objektiv formuliert wird...
Ich möchte mich jedoch dieses mal (und darauf, liebe Dani kannst du stolz sein) zu einer CD-Kritik äußern und hoffe, dass das auch gewertschätzt wird. Und nur um das klarzustellen, da die Dani betonte, mich zu mögen, möchte ich festhalten, dass ich auch über die Dani nichts Schlechtes sagen kann... Also, außer das, was jetzt kommt.
Man kann ja meine Musik scheiße finden. Man kann auch scheiße finden, dass ich nicht für jeden Hörer dem entspreche, was ihm einen Hörgenuss beschert.
Ich wehre mich aber dagegen, lesen zu müssen, dass auf meinem Album miserable Elektrobeats zu hören seien. Die Musik entspricht absolut dem Zeitgeist und ist ganz bewusst mit 80er-Jahre Weichspüler-Sounds vermischt, weil das eben für mich eine prägende Epoche war und dieses Gefühl tief in meiner Seele verwurzelt ist. Die Umsetzung durch Max Mostley grenzt an Genialität und ich bin mir sicher, dass auch Dani das einsehen muss, wenn sie sich über den Tellerrand des 90er-Jahre Concious-Rap-Flavors hinaus bei Menschen aus der Musikbranche über deren Meinung zu dem Dargebotenen informieren würde.
Wenn man sieht, welche Alben von Dani rezensiert wurden und wie diese dabei abschnitten, weiß man schon vorher, dass mein Album in ihrer Anlage in etwa so gut aufgehoben ist, wie ein Italiener, der im China-Imbiss nach traditioneller Pasta verlangt. - Das kann ja nichts werden.
Dani hätte fairerweise das Album an jemanden weiterreichen sollen, der sich damit auskennt, der (um bei der Metapher zu bleiben) gerne chinesisch essen geht. Hat sie aber nicht und damit muss ich jetzt leben.
Hier anschließen kann man dann ebenfalls, dass mir fehlender Flow und fehlende Kreativität bei der Reimstruktur bemängelt wird. Lassen wir mal offen, ob diese Kritik stimmt oder nicht, viel wichtiger ist, und das hat die Dani bei all ihrer Enttäuschung über das Album leider total überhört, dass es bei dem Album gar nicht um diese Ding geht. Ein bisschen fühle ich mich so, als würde ich nen Kuchen backen und danach erzählt bekommen, dass überall das Chili fehle.
Ich bin cool damit, dass Dani sau gerne Chili isst und es ist auch voll okay, wenn sie Kuchen scheiße findet, aber dann, liebes Laut.de-Team, gebt mein Album verdammt noch mal jemandem, der gerne Backwaren und evtl. Pizza und Pasta bewertet.
Was soll zudem die Kritik mit der 'Chill-Out-Welle'??? Ist jetzt plötzlich nur gut, was neu erfunden wird? Muss Gesang tatsächlich Text haben, damit er gut ist? Sigur Ros würde also als banale Rumjauerei abgewatscht werden? Oder hat man bei denen dann wieder Respekt vor gutem Handwerk, weil... Ja? Wieso eigentlich?
Die Textstruktur des Songs 'Neonlicht' tatsächlich so interpretieren, dass man glaube, mir fehle es an Eloquenz, ist schon abenteurlich. Vielleicht hört man den Song noch mal, schließt die Augen und stellt sich wie in einem Filmtrailer aufflammende Sequenzen einen Tages vor, die dann aneinandergereiht das ergeben, was hier offenbar nicht verstanden wurde.
Desweiteren finde ich es beinahe peinlich, als Kritikpunkt das Fehlen des Wortes 'SEX' im Refrain des Songs 'Durchzug' zu kritisieren. Liebe Dani, die du auf Flow und Reimstruktur Wert legst, dir müsste doch aufgefallen sein, dass das Aussprechen dieses Wortes dazu führen würde, dass der Anfang der darauf folgenden Zeile durch den Konsonanten 'X' übertönt werden würde. Man muss dieses Wort nicht aussprechen, weil es klar ist, was folgend wird. Hierbei geht es nicht um Verklemmtheit, sonder nur um ein Stilmittel.
Und dass der Titel des Albums nicht das Wort 'FICK', sondern 'alberne Sonderzeichen' enthält (nebenbei, was wären denn weniger alberne Sonderzeichen?), hängt damit zusammen, dass MediaSaturn, Müller und Amazon keine Produkte im U18-Bereich platzieren dürfen, die derartige Vokabeln beinhalten. Ich bin mir sicher, dass du das wusstest... Oder vielleicht doch nicht?
Und, liebe Dani, "Manch-mal möcht' ich e-wig schla-fen" beschreibt nicht das Gefühl, dass mein Album hinterlässt, sondern das Gefühl, dass bleibt, wenn man aufsteht, eine Mona-Lisa malt und jemand kommt und sagt, dass Bild sei scheiße, weil nicht zeitgemäß und Männer-Gemälde seinen schöner und der Rahmen sei leider zehn Zentimeter zu breit, damit es ein gutes Bild sei...
Cool, dass ihr das Album besprecht!
Uncool, dass ihr das nur tut, um euch selbst zu feiern.
Ich hoffe, dieser Text wird mir nicht übel genommen...
Cheers"
Mal ehrlich, was er für Romane schreibt, um sich zu rechtfertigen. Zwei von fünf Sternen/Pentagrammen - nimm's wie ein Mann!
hallo? was soll er denn sonst sagen außer sein album zu verteidigen. kann ja schlecht sagen: jawoll dani du hast in allen punkten recht. ich werde hiermit meine karriere beenden. lebt wohl
wenigstens äußert sich er mal dazu, das find ich ziemlich spannend, weil das bei den wenigsten künstlern so ist
die musik muss man dann ja nicht besser finden, aber die sicht des künstlers abseits eines "das album ist toll" ist schon interessant
D-Bo muss über sowas stehen, kommt ein bisschen rüber wie Azad neulich als er ein paar mal bei twitter/facebook rumgejammert hat - die machen sich selbst kleiner als sie sind. Dass man von laut.de-Kritiken zu 80% Abstand nehmen sollte sollte mittlerweile jedem klar sein, zumindest denen die meinen am Zeitgeist zu sein. 
Meine Fresse. Was für ein Vollhonk. Wenn er mit Kritik nicht klar kommt, soll er vor der Playstation sitzen bleiben. Ob er sich auch so gegen gute Kritiken streubt? Nein, die werden sicher für's Ego mitgenommen. Peinliche Heulsuse.
Bist du zu dumm um zu verstehen warum es sich dazu äußert!?
Du bist ein toller Internet-Pirat!
Wenn ich so 'ne Sprüche (wie in seinem Facebook-Posting von heute morgen lese) wie "Was qualifiziert bitte Dani und vor allem Phil [von rap.de; Anmerkung von Menschi], ihr persönliches Urteil so darzustellen, als gebe es nachvollziehbare Beweise, die ihre Analyse stützen würden? Wo haben sie Musik studiert? Was sind ihre Referenzen?" oder noch besser "Beide Rezensionen wurden zudem veröffentlicht, ohne sie vorher durch Wolfpack oder mich prüfen zu lassen.", dann hört's bei mir echt auf. Hinten raus wird es ja noch besser: "Laut.de und Rap.de haben sich hier schlicht UNPROFESSIONELL verhalten." Warum? Weil sie keinen Jubelperser auf seine neue D-Bo-goes-Atzenmusik-CD angesetzt haben?
Er benimmt sich, als hätte er gestern erst das Internet für sich entdeckt (also in etwa so wie Azad neulich bei seinem FB-Amoklauf) und vorher noch nie eine Kritik über sich gelesen. Er ist aber keine 16 mehr, wo man so lange vor dem Lehrer rumheult, bis er aus der "4-" noch eine glatte "4" macht. Das macht es umso peinlicher.
Mein persönliches D-Bo-"Highlight" zum Facepalmen zum Schluß: "Pressefreiheit und Meinungsfreiheit bedeutet NICHT, dass dadurch jede unfundierte und respektlose Äußerung dieselbe Wertschätzung erhalten sollte wie ein gut recherchierter und fairer (damit das nicht vergessen wird: fair bedeutet, dass man neutral bleibt und sachlich) Beitrag." Genau. Pressefreiheit gilt nur noch für Rezensenten, die D-Bo wohlgesonnen sind, jeder, der ihn nicht (mehr) feiert, handelt respektlos und natürlich unfundiert in seinen/ihren Aussagen. Aua. Doppel-Aua.
Traurig, daß Dani dann noch bei D-Bo angerufen hat, um sich zu rechtfertigen. Und bei Rap.de wird er auch noch mal Extra-Promo nach der Fashion Week bekommen. Das kann's doch echt nicht sein.
Ist halt ein Lebenskünstler, der auf den Erfolg seiner Musik angewiesen ist. Da kann ich schon verstehen, dass er da mit großspurigen Geblubber (Pressefreiheit) um sich wirft. Seine Referenzen sind Musik machen und da hat er eben die Weisheit mit dem Löffel gefressen.
was seine musikalische vergangenheit angeht hat er ja auch recht. das war wirklich großartige musik mit sehr viel gespür für melodien und schonungslose wahrheiten
das aktuell ist natürlich auch vermehrt im sinne der promo. schlechte kritik=aufklärendes gespräch mit dem bösen rezesenten
das ganze ist so überspitzt mittlerweile dass es gar nicht mehr ernst sein kann, da er ja nicht erst seit 3 monaten im internet unterwegs ist, sondern seit anbeginn der karriere
und wenn doch hab ich mich eben in ihm getäuscht
Er ist nicht darauf angewiesen mit seiner Musik Geld zu verdienen. Der Junge man führt ein derzeit sehr erfolgreiches Musiklabel und ist noch für sein Label ersguterjunge aktiv.
Gott, Baude: Sag D-Bo mal wie peinlich er ist. Künstler die sich derart verhalten gehen gar nicht. User bannen und Kommentare löschen, LOL
Gott, Baude: Sag D-Bo mal wie peinlich er ist. Künstler die sich derart verhalten gehen gar nicht. User bannen und Kommentare löschen, LOL
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