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Fleißig sind sie auf jeden Fall, die Herren Cradle und Filth. Gerade mal sechs Monate ist es her, dass "Midnight In The Labyrinth" in den Regalen lag. Okay, das Album wurde auch über mehrere Jahre quasi nebenher bearbeitet, aber Freizeit scheint im Vokabular der Engländer trotzdem nicht vorzukommen.
Wie stimmungsvolle Intros funktionieren wissen Cradle besser als viele andere Bands und so leitet "The Unveiling Of O" mit stetig steigender Spannungskurve in das Album ein. Diese entlädt sich im rasenden "The Abhorrent", das in seinen knappen sechs Minuten die komplette Cradle-Palette abdeckt und gleichzeitig recht melodisch, aber auch erstaunlich roh und brutal klingt. Hier stellt die Band ihr kompositorisches Talent deutlich unter Beweis.
Dem gegenüber steht in seiner fast schon derben Schlichtheit das folgende "For Your Vulgar Delectation", in dem Gitarrist Paul Allender seine Vorliebe für alte Crust-Riffs auslebt. Ähnliches hört man auch aus "Siding With The Titans" oder "Succumb To This" immer wieder heraus. Eine der größten Fähigkeiten von Dani Filth und Co. war jedoch schon immer die Kombination unterschiedlichster Elemente zum typischen Cradle-Sound.
Die Härte von "Darkly, Darkly, Venus Aversa" haben sie zwar beibehalten, dennoch sind alle Songs auf "The Manticore And Other Horrors" extrem eingängig geraten. Egal ob es nun die arabischen Skalen und Klänge in "Manticore", die fast schon als Power Metal zu bezeichnenden Elemente in einer Nummer wie "Pallid Reflection" oder der tatsächlich nur akzentuiert eingesetzte Frauengesang in "Succumb To This" ist.
Vor allem Giftzwerg Dani scheint sich mit der Härte der Songs durchaus anfreunden zu können und passt seine Vocals entsprechend mit etwas dunklerer Stimmung an. Somit kommen leichte "Midian"-Parallelen auf, die mancher Fan begrüßen dürfte. Wenn sie die Raumaufteilung von Gitarren und symphonischen Elementen in dieser Form beibehalten, dürfen mir Cradle Of Filth gern auch die nächsten zehn Jahre noch über Manticore und anderes Kroppzeug vorsingen.
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allein wegen ewig dem selben aufklatsch darf man eigentlich höchstens 3 punkte vergeben. ok, die arbeit der musiker ist vielleicht einwandfrei, aber klingt dennoch seit jahrzehnten gleich. aber black metal bands haben bei laut sowieso ne andere wertung als andere bands
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