Porträt

laut.de-Biographie

Courtney Marie Andrews

Als 2016 ihr offizielles Debüt "Honest Life" erscheint, ist die Sängerin und Gitarristin bereits 25 Jahre alt. Ein Neuling ist sie jedoch nicht, lebt sie doch bereits seit neun Jahren on the road, unter eigenem Namen und als Tourgitarristin.

Courtney Marie Andrews - Honest Life Aktuelles Album
Courtney Marie Andrews Honest Life
Riding the "Big Yellow Uber".

1990 geboren, wächst Courtney Marie Andrews in Phoenix in Arizona auf. Mit 13 oder 14 beginnt sie, Gitarre zu spielen, mit 16 zieht sie zu Hause aus, um Musikerin zu werden. "Nimm keine Drogen. Und viel Spaß!", sagt ihre Mutter zu ihr, erzählt die Sängerin 2016 in einer Radioshow.

Zunächst klappert sie die Westküste der USA ab, nimmt dann einen Greyhound quer durchs Land und wiederholt das Ganze an der Ostküste. 2009 singt sie mit Jim Adkins, dem Sänger von Jimmy Eat World, Wilcos Song "You And I" ein. 2010 spielt sie auf Jimmy Eat Wolds Album "Invented" und geht mit der Band auf Tour.

2011 lässt sie sich in Duvall nahe Seattle nieder. Dort nimmt sie erstes Material auf ("No One's Slate Is Clean", 2011 und "On My Page", 2013) und heuert bei Damien Jurado als Leadgitarristin an. 2014 begleitet sie mehrere Monate lang den belgischen Sänger Milow im Heimatland. Mit dessen Band nimmt sie im selben Jahr die "Leuven Letters EP" auf.

"Während meinen vier Monaten in Belgien litt ich an einem gebrochenen Herzen. Ich hatte richtig Heimweh nach Amerika, Freunden und Familie. Dort entstanden die ersten Stücke für das neue Album", schreibt sie auf ihrer Webseite. Weitere Geschichten ersinnt sie nach ihrer Rückkehr nach Duvall, wo sie als Bartenderin arbeitet.

Mit befreundeten Musikern und Tontechniker Floyd Reitsma (Audioslave, Pearl Jam und Dave Matthews, unter vielen anderen) nimmt sie die Stücke auf. Arrangements und Produktion übernimmt sie selbst, das fertige Produkt übergibt sie an Mama Bird Recordings in den USA und Loose Music in Europa.

"Honest Life" handelt Courtney Marie Andrews viele Vergleiche mit namhaften Künstlerinnen wie Lucinda Williams, Gillian Welch, Indigo Girls oder Emmylou Harris ein, vor allem aber mit Joni Mitchell. "Riding the 'Big Yellow Uber'", schreibt der US-Rolling Stone in einer Besprechung. In Anlehnung an Mitchells ersten Hit 1970, "Big Yellow Taxi".

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