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Wie bitte? Kleiner Tod? Converge können über frankophone Konzessionen bloß wissend lachen. Wenn Die Vier Apokalyptischen Reiter den totalen Brutalgalopp durch die zerklüfteten Landschaften ihres eigenen Seelenvorgartens vollführen, wird aus Schmerz Qual und Kummer zu Todessehnsucht. Entmenschlicht im Ausdruck, zutiefst bewegend im Eindruck, hinterließ ein Opus namens "Jane Doe" vor fünf Jahren eine Schneise physischer, psychischer und emotionaler Verwüstung.
Ein Monolith an ironiefreier Intensität war das, mehrere Meilensteine vor anderen Metalcore-Formationen errichtet. Unerbittliche Liebe. Deliriöse Härte. Eiskalte Schauer. Converge sahen sich im Angesicht dieser Grenzmarke zu einer Schwerpunktverlagerung gezwungen: hin zu Noiserock, epischen Endzeitballaden, überhaupt mehr Breite in Klangfarbe und Darbietung. Mit "You Fail Me" gelang erneut ein Genrestandards sprengendes Album.
Das Drittwerk stellt nun das logische Resultat seiner Vorläufer. "'No Heroes' brilliantly combines the textural sonics of 'You Fail Me' with the brutal assault of 'Jane Doe'." Ja, eine Zusammenführung. Nur brillant ist das leider nicht. Zwar blickt selbst der schwächste Titeltrack seit "When Forever Comes Crashing" siegesgewiss auf die Konkurrenz herab. Nichtsdestotrotz hat der Vierminüter wenig mehr als die üblichen Blastparts in der Auslage.
Noch ein wenig belangloser geraten die Stücke eins bis vier, die der zuletzt mit "First Light/Last Light" verfolgten Tragik entsagen und stattdessen einen einzigen cholerischen Anfall bilden. Des Fronters gebellte ADHS-Ticks verkommen hier zum monotonen 08/15-Thrash. Zum eigentlichen Dreh- und Angelpunkt des Albums machen Converge dagegen ihre Helden Black Sabbath.
Im Tribut "Grim Heart/Black Rose" überraschen saubere Ozzy-Vocals und verschleppte Sludgecore-Arrangements. So konsequent zog man bislang noch nie die Handbremse. Mit dem belanglosen Mosh-Track "Orphaned" werden Kurt Ballou, Jacob Bannon und ihre zwei Gefährten jedoch bald wieder rückfällig, wie auch die zweite Albumhälfte nur selten aufhorchen lässt.
Etwa, wenn die New School-Hymne "Trophy Scars" mit den choralen Zeilen "I want to die without this pain" aufwühlt. Oder die "Lonewolves" durch den Hintereingang schleichen, um ihr Opfer anzufallen. Eine Minute lang geben sich hier Hardcore-Punk, Frodus und Radiofreundlichkeit die schroffe Klinke in die Hand, bevor die Party aus der Rockdisco in die Vorhölle verlegt wird.
Schwer in Worte zu fassen, warum die Platte oft so seltsam kalt lässt. Der Puls rast doch, wenn auch gleichmäßiger als zuvor. Hat sich die Band die Kritik ihrer alteingesessenen Hörerschaft zu sehr zu Herzen genommen, denen es bei "You Fail Me" schlicht an BPM mangelte? Möglich. Ohne Frage agieren Converge nach wie vor auf hohem Niveau. Am eigenen Maßstab gemessen, ist "No Heroes" jedoch keine Heldentat.
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Albumcover rdy and great !!!
So looking forward to this....
http://www.epitaph.com/artists/album/499" rel="nofollow">http://www.epitaph.com/artists/album/499
Wollte den Thread gerade aufmachen, da sehe ich DAS. Meisterwartetes Album des Jahres von meiner absoluten Lieblingsband und nach "You Fail Me" bin ich sehr sicher, dass sie mich auch diesmal nicht enttäuschen werden. Mein Gefühl jedenfalls ist hervorragend und das Artwork natürlich mal wieder absolut genial.
http://www.epitaph.com/artists/artist/150/#albdesc" rel="nofollow">http://www.epitaph.com/artists/artist/150/#albdesc
preview
klingt wie ne mischung aus allen alben. alles da.
chaos, doom, atmo, double bass, geknüppel...
und cleaner gesang kommt nur 2 mal vor(in den clips zumindest)...
und erinnert mich teilweise an morrissey. lol
Nein, nein, nein, ich höre es mir nicht an. Ich kaufe es unbehört. Aber: Noch sooo lange hin. 
Wow. Mann Leute, ihr schafft es auch, mich unendlich neugierig zu machen, bis ich dann letzten Endes doch reinhöre.
Hab mir das mal angehört... ich glaub ich bleib bei Dillinger Escape plan....
Platte ist sehr fies. 5 epileptische Anfälle die mich an Daughters, Locust erinnern, dann etwas was man als radiokompatibel bezeichnen könnte, Plagues versetzt einen in die Szene aus Indiana Jones wo dem Herren das Herz bei lebendigem Leib herausgerissen wird, dann Grim heart / black rose => cleaner Gesang, Melodie ?! Was zum ??? Haha alles nur Verarsche sagt der dich zum Berg herauftreibende zweite Teil des Songs, oder eher heraufscheuchende, du willst mit diesen Vier Herren nicht zu Abend am Lagerfeuer speisen, oder verspeist werden. Deine Angst riechen sie und stoßen dich nun eiskalt die Klippe hinunter, tanzen auf deiner Leiche herum, sezieren sie.
Am Ende wird alles noch zuckende den Löwen zum Fraß vorgeworfen ("To the lions", höhö"). Im Gegensatz zum eher schwachen "you fail me" hat man dieses mal wieder ein Ziel gegen das man rennt, und nicht bloß die Erwartungs-windmühlen von wegen "uuh, majordeal!" zu bekämpfen, sondern deine und meine Dämonen. Converge zementieren mit No heroes bei mir ihren Ruf als eine der wenn nicht sogar die ekligste und fordernste Band im Gitarrenbereich. Sie fordern aber keine Geduld, dass man sich in die Platte ähnlich wie bei Prog-veröffentlichungen reinhört, sondern eine Gewisse Ausdauer und Resistenz, und natürlich einen Schutzanzug gegen Jacobs gespucktes Gift. Man muss sich hier schon durchbeissen, aber am Ende ist man
Lol,wollte garnicht soviel schreiben.
vorhin zum blödmarkt gecheckt, platte war aber noch nicht da. nächste woche irgendwann 
michaela putz hat wieder zugeschlagen, thrice sind nu metal, nur damit ihrs wisst!
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