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Am 11. Oktober war Coming Out Day. Wir zeigen euch Musiker, deren offener Umgang mit ihrer Homosexualität Mut macht.
Konstanz (laut) - Am 11. Oktober 1987 machten sich über 500.000 Menschen auf den Weg in die US-Hauptstadt Washington. Sie protestierten beim zweiten National March on Washington For Lesbian And Gay Rights für die Gleichberechtigung Homosexueller.
Hierauf geht der Coming Out Day zurück, der zum ersten Mal 1988 stattfand. Tausende Schwule und Lesben veröffentlichten ihre Namen in Zeitungen. Der Tag soll Homosexuelle dazu ermuntern, sich öffentlich zu zeigen und nicht im Stillen mit ihrer sexuellen Orientierung zu hadern.
Der Tag mag auch allen anderen dabei helfen, einmal ihre Vorurteile zu überdenken. Wir führen in unserer Liste einige Musiker auf, die kein Problem damit haben, sich zu ihrer Homosexualität zu bekennen:

Nach der Trennung von Frankie Goes To Hollywood outeten sich sowohl Holly Johnson als auch Bandkollege Paul Rutherford als schwul. Auch künstlerisch setzte sich Johnson offensiv mit seiner Homosexualität auseinander, hielt später auch mit seiner HIV-Infektion nicht hinter dem Berg. "Menschen müssen erkennen, dass HIV Realität ist", betont er. "Ich sehe das so. Aber man vereinsamt trotzdem irgendwie, wenn man immer nur danach gefragt wird. ... Ich habe schon immer den Eindruck gehabt, dass mich die Medien ins Abseits gedrängt haben, weil ich offen schwul bin. Und jetzt ist die Schublade, in die man mich zu stecken versucht, noch einmal enger geworden."

Viele Jahre liegt George Michaels Coming-Out schon zurück. Am meisten, erinnert sich der Sänger, haderte er damit, sich seinen Eltern gegenüber zu offenbaren. Mit 29 hatte er, dessen Lebenspartner eben an AIDS gestorben war, das Versteckspiel satt. "Ich habe ihnen einen vierseitigen Brief geschrieben. Gemessen daran, dass es zwischen mir und meinen Eltern das einzige ungelöste Thema war, mein Coming-Out, war es eigentlich ziemlich leicht. Meine Mutter sagte, sie habe nie einen schöneren Brief gelesen. Er erkläre genau, wie ich mich fühle, und sie brauche sich nun keine Sorgen mehr um mich zu machen. Was ich für die schwierigste Angelegenheit gehalten habe, stellte sich als die allereinfachste heraus."

Über die sexuellen Vorlieben des zweifellos "biggest midget in the game" spekulierten die Medien ausgiebig, anstatt sich mal besser mit Lady Sovereigns unfassbarem MC-Talent auseinander zu setzen. "Andauernd wurde ich nur gefragt, ob ich bi oder lesbisch sei", so die britische Rapperin gegenüber dem Magazin Diva. "Meine Berater haben solche Fragen immer unterbunden. Es war auch meine Entscheidung, weil mich das alles ein bisschen verwirrt hat. Inzwischen ist es mir scheißegal. Man kann sich nicht für immer verstecken. Es ist einfach dumm. Jetzt hatte ich mein Coming Out, und ich fühle mich viel stärker im Einklang mit mir selbst."

In der ach so truen Black Metal-Szene hatte man doch heftig zu schlucken, als der Gorgoroth-Frontmann seine Beziehung zu Dan DeVero öffentlich machte. Zumal Gaahl noch einen draufsetzte und kund tat, er werde zusammen mit seinem Partner eine Damenmode-Kollektion entwickeln. "Diejenigen, die mich privat kannten, fanden das gar nicht so seltsam", so Gaahl. "Ich mach' mir generell nichts draus, was andere von mir denken. Außerdem macht es mir Spaß, Leute zu verwirren."

Für den früheren Bronski Beat-Sänger war immer klar: Als schwuler Popstar hat man sich gefälligst sofort zu outen, um schwulen Jugendlichen zu helfen und der eigenen Hörerschaft ein leuchtendes Vorbild zu sein. Eine Interpretation, mit der Somerville bei vielen Kollegen aneckte, die diese Haltung als prätentiös oder arrogant empfanden. Gleichwohl ist es maßgeblich dem kleinen Schotten zu verdanken, dass homosexuelle Themen im Pop der Frühachtziger Anklang fanden. Zahlreiche Kollegen wie Holly Johnson (Frankie Goes To Hollywood) oder Andy Bell (Erasure) fanden dank Somerville den Mut fürs Outing im Rampenlicht. Spätestens mit der '85er Coverversion "I Feel Love", in Kooperation mit Marc Almond und im Original von der Schwulen-Ikone Donna Summer, festigen die Jungs aus Glasgow ihren Status als homosexuelle Popstars.

In den 80ern als Männer-Duo zu Ruhm gekommen, hätte man gleich Verdacht schöpfen können. Oder gab es damals auch heterosexuelle Männer-Duos? Doch da Sänger Neil Tennant im Gegensatz zu Erasures Andy Bell nie in Leopardenfell und Lederkorsett auf die Bühne stieg, blieb es zunächst ruhig um die "West End Girls"-Stars. Als Gerüchte aufkamen, dass Tennant und Lowe ein Paar seien, dementierten die Popstars dies wahrheitsgetreu.
Mit Frauen sah man die beiden jedoch nie in der Öffentlichkeit. Spätestens wer 1991 ihren Song "Bet She's Not Your Girlfriend" übersetzte, in dem sich das Duo über schwule Stars mit weiblichen Alibis lustig machte, wusste Bescheid. 1993 wurde es dank des Village People-Covers "Go West" dann auch dem letzten klar. Ein Jahr später outete sich Tennant in einem Schwulenmagazin. Über Lowes Homosexualität wird nur spekuliert, er selbst äußerte sich nie dazu, wie er sich auch sonst in Interviews selten äußert. In die Schlagzeilen des Boulevards kam Lowe 1995, nachdem sein langjähriger Freund Peter Andreas an AIDS starb.

Mit Hüsker Dü war der Gitarrist in den Achtzigern recht erfolgreich. Auch mit seinen Solo-Werken unter eigenem Namen begeistert der Amerikaner seine Fans. Er gehört zu denjenigen, dessen Coming Out eher erzwungen wurde. Seitdem setzt er sich aber für die Rechte gleichgeschlechtlicher Paare ein.

2010 scheint das Jahr der Coming Outs. Zu Kele und Ricky Martin stellt sich auch Tiziano Ferro. Der zieht zwar seit seinem Hit "Perdono" im Jahre 2001 hierzulande musikalisch keine Wurst mehr vom Teller, landet aber im Oktober 2010 noch einmal in den Schlagzeilen, weil er der italienischen Vanity Fair seine Homosexualität gesteht. "Eine lange Zeit über habe ich mich selbst nicht wohl gefühlt. Nach einigen schweren Jahren bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich ein besseres Leben führen will. Ich will diesen Teil von mir ausleben, aufhören, Homosexualität als ein Monster, etwas Negatives, gar Schwächeres anzusehen."

Boy George, ehemaliger Sänger von Culture Club, machte seit Beginn seiner Karriere nie ein Geheimnis aus seiner Homosexualität. Schließlich hatte er sein Coming Out bereits in jungen Jahren. 2008 dankte er in einem Interview David Bowie dafür, dass er ihm mit dem Bekenntnis zur Bisexualität bei seinem eigenen Bekenntnis geholfen habe:
"Als kleiner Tuntenjunge war ich sehr verwirrt. Dann kam dieser Mann, David Bowie, und alles schien plötzlich Sinn zu machen. Sowohl für mich, als auch für viele andere Leute, denke ich. Ich glaube, ich hatte ein paar Jahre später die gleiche Wirkung auf die Menschen. Darauf bin ich sehr stolz." Von 1981 bis 1986 führte Boy George eine geheime Beziehung zu Culture-Club-Drummer John Moss.

Boygroup-Membern sagt man ja recht schnell nach, dass sie zum gleichen Geschlecht tendieren. Ein offenes Coming Out wagt aber kaum jemand auf dem Peak der Karriere. Auch Lance Bass kommt mit seinem Outing erst um die Ecke, als es mit 'N Sync bergab geht.

Spätestens 1985, als er mit Jimmy Somerville und Donna Summer "I Feel Love" intonierte, war für jeden offensichtlich, dass Almond homosexuell lebt. Für ihn selbst schien das jedoch das normalste der Welt zu sein. Er setzt sich auch für die Rechte Schwuler ein. 1993 brachte ihm das in Russland Ärger ein, als er von der Bühne herab für mehr Toleranz gegenüber Homosexuellen warb.

"Maria" hieß einer seiner größten Hits. In Wahrheit besang er wohl eher "Mario": Ricky Martin musste Vater von zwei Kindern und 38 Jahre alt werden, um auf seiner Homepage zu melden, er sei ein "glücklicher, schwuler Mann". Für viele Beobachter kam das nicht überraschend. Martin habe seine Homosexualität der Karriere wegen verborgen. "Ich ließ mich von Furcht und Unsicherheit verführen." Im März 2010 hieß es dann: "Genug ist genug. Heute ist mein Tag, das ist meine Zeit und das ist mein Moment. Ich will meine Kinder nicht das Lügen lehren." Seitdem fühle er sich "stärker als je zuvor", twittert er einige Tage nach der Enthüllung.

Kele hielt sein Privatleben lange Zeit raus aus dem Business. Erst als Songs wie "I Still Remember" oder "Kreuzberg" auf dem Zweitling "A Weekend In The City" auftauchen, muss das Thema zwangsläufig auf den Tisch. Lange Zeit war er gar nicht so richtig schwul. Nach einigen halben Coming-Outs in Magazinen wie dem Guardian, schmückte er im Frühjahr 2010 das Cover des "Butt" Magazins, eine Schwulen-Zeitschrift aus Großbritannien. Mit ihnen spricht er erstmals sehr offen über seine bis dato unklare Sexualität, für die seine erzkatholischen Eltern ihn als jungen Erwachsenen aus dem Haus werfen. Er weiß also, wovon er spricht, wenn er sagt: "Ich finde, es ist wichtig für schwule Männer, Selbstbewusstsein zu haben, ihren Kopf oben halten zu können."

In einem Interview mit dem Rolling Stone erzählt Rufus 1999, dass sein Vater schon vor ihm wusste, dass er schwul sei. Sein Debüt-Album sorgte nicht nur in der Gay-Community für Euphorie. Bei den Gay & Lesbian American Music Awards heimste er vier Nominierungen ein.

Es sind nur Spekulationen, die Tracy Chapmans Sexualität umgeben. Ein offizielles Coming Out hat es nie gegeben, denn Chapman sieht es als Teil ihres Jobs, ihr Privatleben von der Öffentlichkeit fernzuhalten. 2006 aber plaudert die Schriftstellerin Alice Walker mit dem Guardian über ihre Beziehung zu Chapman, die die beiden in den 90ern hatten: "Es war wunderbar und liebevoll und großartig! Ich habe es total genossen und ich war so verliebt in sie, aber es ging niemanden etwas an außer uns." Chapman hielt sich zu diesen Aussagen bedeckt.

Rio Reiser hatte sein Coming Out 1970 im Alter von 20 Jahren. Seine Homosexualität wurde jedoch erst Mitte der Achtzigerjahre zu Beginn seiner Solokarriere ein öffentliches Thema. Mit der Zeit begann der Sänger, in Interviews und Talkshows Stellung zu nehmen. "So viele Kinder können nicht nach Hause, weil ihre Familien sie nicht akzeptieren. Ich hoffe, ich kann durch mein Coming Out und durch meine Person klarmachen, dass dieser Lebensstil genau wie jeder andere ist."

Mit einem Tusch betraten The Gossip 2009 die Weltbühne. "Heavy Cross" schlägt ein und Beth Ditto posaunt ihre Homosexualität frei hinaus. Man könnte sie selbst als das personifizierte Coming Out bezeichnen. Im Guardian schreibt sie eine Zeit lang Ratgeberkolumnen mit dem Titel "What Would Beth Ditto Do?". Im April 2007 äußert sie hier: "Es ist so: Es gibt so viel Druck von außen, der bewirkt, dass wir uns verkriechen, und so viel Druck von innen, der bewirkt, dass wir uns zeigen." Ditto folgt dem inneren Druck und bekennt sich seit jeher zu ihrer Homosexualität.

Etikettieren lassen möchte Mika sich nicht. Bi-Sexuell solle man ihn nennen, wenn es sein müsse, das käme ihm am nächsten. Dennoch: "Ich habe mich niemals eingeschränkt und habe niemals Grenzen gesetzt, mit wem ich schlafe", verriet er im September 2009 dem dänischen Magazin "Gay And Night". "Nehmen wir mal an, du bist 16 und du bist dir nicht sicher über deine Sexualität – du solltest so frei sein, wie du willst!"

Die B-52's, deren Frontmann Fred Schneider zu einem Drittel ist, setzten sich schon immer für Toleranz und Mitgefühl anderen gegenüber ein, was sich auch in ihren Texten widerspiegelt. Der Gitarrist der Band, Ricky Wilson, starb 1985 an den Folgen von HIV.

Von Michael Stipe gab es zahlreiche Coming Outs. Den letzten Stand vermeldete er im März 2011 dem britischen Observer: "Auf einer Sexualitätsskala würde ich mich bei 80 zu 20 einordnen, aber Männer sind mir auf jeden Fall lieber als Frauen." Also zu 4/5 schwul? Wie Mika will auch er sich keinen Stempel aufdrücken lassen. Bisexuell käme ihm gar nicht in die Tüte: "Ich hasse das Wort und wende es nicht für mich an. Es drückt einfach nicht das Richtige aus, sondern ist nur wieder ein Etikett."

Seit 1999 munkelte man über die Orientierung von Samantha Fox, die das Modelbusiness im Jahre 1986 mit der Single "Touch Me" verließ. In Interviews gesteht sie Stück für Stück ihre Bisexualität – die ihr keiner abnimmt. Einen Marketingcoup wittern die Zweifler. Dem Mirror sagt sie im Dezember 2002: "Ich liebe eine Frau, aber ich glaube nicht, dass das eine Lesbe aus mir macht. Ich habe nie gesagt, dass ich Männern den Rücken zukehren würde. Alles, was ich weiß, ist, dass ich Myra liebe und mit ihr den Rest meines Lebens verbringen will."

Rob Halford schrieb mit seinem Coming Out Geschichte. 1998 war er der erste Metal-Sänger, der sich zu seiner Homosexualität bekannte. "Ich denke, die meisten Leute wissen, dass ich mein ganzes Leben lang ein schwuler Mann gewesen bin. Das ist etwas, das ich erst seit jüngster Zeit mit Gelassenheit ansprechen kann (...); etwas, das einen bestimmten Zeitpunkt braucht, um darüber zu reden – und dieser Punkt ist nun gekommen", erklärte er in einem MTV-Interview. Im April des selben Jahres beklagte sich Halford darüber, dass im Metal weiterhin eine gewisse Angst und Intoleranz gegenüber Schwulen herrsche.

"Mein persönliches Leben war viel an der Öffentlichkeit. Manchmal hat es sogar meine Musik in den Schatten gestellt", erkennt Melissa Etheridge 2007 im Interview bei "Wetten, dass...?". Kein Wunder, war ihr Coming Out doch von hoch politischer Natur. Im Januar 1993 hält Bill Clinton seinen Einführungsball zu Ehren von Lesben und Schwulen ab. Als Melissa Etheridge auf dem Balkon einige Worte an die 2500 anwesenden Homosexuellen richten soll, lässt sie die Bombe platzen: "Ich bin stolz, mein ganzes Leben lang eine Lesbe gewesen zu sein!" Später sagt sie dem amerikanischen "Advocate": "Ich habe nie gesagt: 'Oh, ich werde hier mein Coming Out haben!' Es war mehr so: 'Oh, ich bin wirklich nervös hier oben und ich bin eine Lesbe!' Und alle haben gejubelt!"

Freddie Mercury ist einer der allerersten Namen, die einem bezüglich homosexueller Musiker in den Sinn kommen. Dabei kam es eigentlich nie zu einem öffentlichen Coming Out. Privat bedeutete sein Bekenntnis zur Homosexualität in den Siebzigerjahren jedoch das Ende der Beziehung mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Mary Austin.
Bandkollege Brian May gestand 2008, dass er jahrelang nichts von Freddies sexueller Ausrichtung wusste. "Ich weiß, dass Freddie sein ganzes Leben lang der Meinung war, dass es nicht wichtig ist, ob er schwul ist oder nicht", erzählte der Gitarrist. Mercurys langjähriger Lebensgefährte Jim Hutton blieb dem legendären Sänger treu, bis dieser 1991 aufgrund einer Lungenentzündung seiner AIDS-Erkrankung erlag.

1976 outete sich Elton John gegenüber dem Rolling Stone als bisexuell. Acht Jahre später heiratete er die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel, ließ sich aber 1988 wieder scheiden. Später bekannte er sich endgültig zur Homosexualität und lebt sein Jahren mit seinem Lebensgefährten David Furnish zusammen. Das Paar heiratete am 21. Dezember 2005. Nur einen Tag zuvor war in England die Gesetzesänderung erfolgt, die Eingetragene Lebenspartnerschaften für Homosexuelle erlaubt.
ist jetzt jeder, der sich nicht von den gerüchten lossagt auch mal gerne die nähe gleichgeschlechtlicher menschen zu suchen schwul oder was. fehlt nur noch die erkenntnis, dass jeder der sich abwertig gegen schwule äussert auch einer ist, da er nur die tatsachen zu kaschieren versucht à la freud.
habe nichts gegen homosexuelle.
Gaahl hat mich am meisten überrascht, muss ich sagen.
Und was der gute Rob sagt, stimmt leider. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass sich das auf lange Sicht bessert, besonders heutzutage, wo Krieg und "alte Werte" bei immer mehr Metalbands Thema werden, die mal eben schnell auf den Pagan-Zug aufhüpfen wollen.
was?
ricky martin und boy george sind schwul??
ich bin schockiert...
Das öffentlich Coming Out von George Michael lief ja dann etwas anders ab. 
Nett diesbezüglich fand ich einst seinen Spruch, er wäre auch lieber nackig durch die Straßen getanzt und hätte dabei "I Am What I Am" gesungen, aber da kann man ja jetzt nichts mehr dran ändern.
Nachdem wir diesen Punkt der Diskriminierung durchgekaut haben, müßten sich eigentlich auch noch andere Gruppierungen zu Wort melden. Bin mal gespannt, wann sich einzelne Künstler als Spastiker outen. Oder gar als schwarz.
Gruß
Skywise
Bodenseenebel, woher stammt der Spruch, klingt vertraut beim lesen. zum Thema: Homo, Bi oder hetero - ist mir alles wumpe, auf den Mensch kommt es an.

Geht es eigentlich nur mir so, dass ich den Zeilenumbruch der Überschrift... naja... sagen wir mal ungünstig gewählt finde?
Positiver Rassismus ist bekannt, positive Homophobie in total hip und alle haben voll die Freunde a lá "Yeah - die und Sie, er und Er etc. - ich mag die voll, yeah"-Manier; Tut mir leid, ganz schwache Sätze zu den dargestellten Künstlern. Vielleicht check ich das als Hete nicht, aber findet der Moment der Akzeptanz nicht dann statt, wenn's normal ist und keiner drüber Wallung macht?
Die mutigsten Coming Outs waren wohl wirklich die aus der Metal Szene. In dieser Männer dominierten (ist leider immer noch so) Musik haben Schwule eben keinen Platz...wäre ja nicht auszudenken, wenn der Typ im Moshpit neben einem bei Manowar auch noch homosexuell wäre...aber mal im ernst, Homosexualität ist in dieser Szene genauso wie beim Fußball absolut tabu...nicht auszudenken, wenn eine schwule Grindcore Band über Gay Porn schwadroniert. Gaahl wird nun ja noch mehr belächelt, bzw. erhält mittlerweile auch Morddrohungne vom achso wahren Kern der "Szene". Es wird noch viele viele Jahre dauern, bis auch dort völlig Normales akzeptiert wird.
wenn man bedenkt wie viele menschen sich wegen den ununterbrochenen anfeindungen das leben nehmen oder solch eine furcht vor ihrem coming out haben, dann bezweifel ich stark, dass homosexualität eine "lebenseinstellung" ist. soweit ich weiß wurde durch genetik bisher nicht zweifelsfrei nachgewiesen, dass ein gen den george michael effekt bewirkt, aber ich denke von der kirchenhaltung sollten wir uns distanzieren. klingt ja fast als wäre ich zum tee bei papst benedikt eingeladen 
oh mein gott, wenn ich die chance haben sollte dann werde ich mir definitv mal auf einem festival die band von Gaahl geben. das muss ja der knaller sein, wenn dann noch erzkonservative black metal puristen mit der gewissen dosis nordischer einstellungen im publikum stehen ohne zu wissen, dass Gaahl vor der show mit dem keyboarder rumgemacht hat. 
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Craze ist absolute Hete, da schwör ich Stein und Bein! Ihr beide solltet aufhören euch anzukacken, bitte!
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Craze ist absolute Hete, da schwör ich Stein und Bein! Ihr beide solltet aufhören euch anzukacken, bitte!
warum wurd hier eigentlich das paradebeispiel hercules and love affair nicht genannt?
und lauti? tripleposts? du erreichst neue dimensionen.
Damn, I´m sorry.. aber wer wirklich dafür verantwortlich ist wissen wohl eh alle.



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