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Oh Wunder, das Cover erinnert an "Final Fantasy". Aber nicht wegen dem "zufällig" gewähltem Album-Titel, sondern weil die Fotos tatsächlich viel Ähnlichkeit mit den Figuren des Videospiels haben. Nur, hinter Cinema Bizarre stecken keine japanischen Animes, sondern tatsächlich Menschen aus Fleisch und Blut. Und die machen auch noch Musik.
Obwohl sie auf dem ersten Track "Lovesongs are killing me right now" verkünden, scheint die Band zumindest beim Singen von eignen Liebesliedern nicht zu sterben. Denn Liebe ist, neben Selbstbewusstsein im täglichen Leben, das Hauptthema des Albums. Wobei der Hörer bis auf ein paar Ausnahmen wie "After The Rain" von Schnulzen verschont bleibt.
Leider erweist sich das auf Album-Länge nur als schwacher Trost. In der Pop-Rock-Mischung liegt die Betonung ganz deutlich auf Pop, unterlegt mit viel Keyboard. So treibt das Schlagzeug bei "She Waits For Me" zwar den Song voran, den größten Part übernehmen aber die Begleitmelodie und die Pop-Beats im Hintergrund.
"Forever Or Never" besteht dagegen nur aus eben diesen Beats, Schlagzeug und Bass dürfen lediglich im Refrain ein wenig unterstützen. "Escape To The Stars" wartet mit einer mystisch klingenden Keyboardmelodie auf, die leider das ganze Stück über ohne Variationen gleich bleibt. Genau das wird zum Problem: Das klingt zwar alles ganz nett, nur zu eintönig, um sich wirklich im Ohr festzusetzen.
Sänger Strify verfügt ohne Zweifel über ein großes Stimmvolumen, schafft es leider aber nicht, den Liedern wirklich Leben oder Gefühl einzuhauchen. Seine Wiedergabe von Stimmungen wie 'verzweifelt' oder 'traurig' hört sich für mich an als habe er während der Aufnahmen unter Zahnschmerzen gelitten. Was schon fast für Emotionen spräche, bei anderen Tracks klingt er dagegen meist völlig unbeteiligt. Da rettet ihn auch Luminor mit seinem tiefen Backgroundgesang nicht mehr, der kaum etwas anderes als Langeweile transportiert.
Allerdings dürfte es auch mit echten Emotionen schwer werden, gegen das fantasielose Soundgerüst anzukommen. Jegliche Glaubwürdigkeit, auch wenn die Band auf Stücken wie "The Way We Are" noch so sehr eine Hymne an die Individualität anstimmt, geht darin einfach verloren.
So singt Stirfy gewohnt unbeteiligt zu fröhlicher Melodie "No wonder I've become so dum so dum di dum di dum" bei "Dysfunctional Family", ein Track über Probleme innerhalb der Familie. Jedem, der Lieder zu diesem Thema von Pink oder sogar Kelly Clarkson kennt, entlockt das ein Stirnrunzeln. Da nimmt man sogar Tokio Hotel noch eher wahre Gefühle ab.
Daneben gibt es auch klassische Herz-Schmerz-Tracks, gut zu hören auf "Silent Scream". Das Intro beginnt mit Regengeräuschen und langsamer Klavierbegleitung, in den Lyrics finden sich Passagen wie: "I don't need no fakes around me, all I need is you to be with me". Einer von vielen Songs, der zu konstruiert wirkt, um echt zu sein.
Obwohl Strify selbst sogar an drei der Stücke mitschrieb, wird an keiner Stelle deutlich, warum er so viel über die Wichtigkeit der eigenen Persönlichkeit singt. Hinter der Fassade erkenne ich keine eigene Note und schon gar keine echten Emotionen. Ähnlich gekünstelt wie die Bilder, auf denen mir fünf Jungs als lebende Mangas verkleidet entgegen starren, hört sich eben auch die Platte an. Zu viel Plastik, zu wenig Leben.
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Jo, eine von ziemlich vielen beschissenen Bands neben ganz vielen hervorragenden...gegen so was hilft noch immer die gute alte Ignoranz sehr zuverlässig 
Schlimm, Final Fantasy und Anime / Mangas so in den Dreck zu ziehen. Kann ich als Fan nur den Kopf schütteln, dann doch lieber die Original Final Fantasy Soundtracks
Yukito ist ja auch der Vorname des Battle Angel Alita Schöpfers. Hoffentlich besteht da kein Zusammenhang...ne, glaube wohl eher nicht 
die sehen aus als wäre edward mit den scherenhänden deren frisör,... und das geräusch unseres rasenmähers ist schöner
Noch eine Band im stil von tokio hotel und Nevada Tan. Es ist einfach zum kotzen dass sowas auf den markt kommt und das leute auch noch so eintönige und langweilige musik kaufen.
Irgendwie finde ich sehen alle 5 mitglieder aus wie bill von th, nur mal die farben variiert
Tag, ich bin der Neue und möchte mitlästern. Nämlich über die schöne Textzeile
"I don't need no fakes around me..."
Also wenn mich mein englisch nicht gänzlich verlassen hat dann heißt das übersetzt "Ich brauche keine fakes nicht um mich". Doppelte Verneinung. Aua. 
Ach, und wenn der Sänger eins nicht hat, dann Stimmvolumen. Man muss kein Musiker sein um zu hören, dass er noch nicht lange hinter dem Mikro steht. Das Stimmchen ist dermaßen dünn und belanglos, dass es nicht mal im Ansatz gegen die Soundwand ankommt.


Ok, dann brauche ich wirklich wieder einen Englisch-Grammatik-Auffrischungskurs.
Und ja, in den Charts sind die Jungs nur wegen den feuchten Träumen - wegen der Musik bestimmt nicht. CB ist ja quasi nur noch das "front-end" der Songwriter und Produzenten - theoretisch könnte das auch Mark Medlock oder eben auch TH trällern.
Tokio Hotel sind auf der nach unten geöffneten Abschaum - Leiter grade ein ganzes Stück hochgerutscht.
Wo wir schon auf dem Niveau sind:
am 9. November kommt das Album von Jimi Blue OHMEINGOTTOHMEINGOTTOHMEINGOTT!!! Wehe ihr macht DA keine anständige Review von.
Ein Paar auszüge aus der Bio:
"Auf ihrem Debütalbum vereinen sie Elemente aus Pop, Rock, New Wave / New Romantic und Elektro und kreieren einen einzigartigen Sound, der Seele und Körper gleichermaßen fesselt."
"Jetzt konnten wir uns an ein Album machen, das die Welt auf den Kopf stellen würde! Anders, groß, bis in die letzte Faser des Körpers: Mitreißend! Einfach Cinema Bizarre! beschreibt Strify die Anfänge des Schaffensprozesses."
"Malcom McLaren, Erfinder des Punk und Manager der Sex Pistols, meldete sich aus England und bot begeistert an, einen Song für Cinema Bizarre zu schreiben. Auch er hatte über das Internet von Cinema Bizarre erfahren und sofort zum Hörer gegriffen."
"Es war uns sehr wichtig, intensiv mit den Produzenten zusammenzuarbeiten und im Team an den Songs zu feilen. Es ging uns darum, mit Leuten zu arbeiten, die uns nicht verbiegen wollten, sondern unsere Vision und die Besonderheit der Band wirklich verstanden haben, erklärt Kiro"
"Vielschichtig und schillernd, gefühlvoll und glamourös, eindringlich und mitreißend"
"immer dann, wenn man glaubt, sie endlich in Worte fassen zu können, werden Cinema Bizarre immer noch mit etwas mehr überraschen. Warum das so ist, beantwortet Strify nicht weniger geheimnisvoll: Das Spiel mit der Phantasie, mit dem Schein, mit dem Look vielleicht wollen wir provozieren
vielleicht wollen wir aber auch nur spielen"
Man,Man,Man - *Kopfschüttel*
Everything counts in large amounts....
Aber wahrscheinlich haben die Jungs selbst nicht gemerkt, dass der Produzent für "Escape To The Stars" ganz locker bei depeche mode abgeschrieben hat...
Bedenke, diese Bio ist für 12jährige geschrieben 
"...und kreieren einen einzigartigen Sound..."
Mal vereinzelt einen sample von xy als Hommage einzubauen wäre ja noch witzig gewesen, aber ganze Lieder damit zukleistern und das Original dermaßen mit Dreck zu bewerfen.
So gibt es eigentlich nicht einen song bei dem man nicht sagen kann "klingt wie Lied x von Band y" - und dabei habe ich dieses Machwerk bisher nur 1,5 Mal gehört.
"Es ging uns darum, mit Leuten zu arbeiten, die uns nicht verbiegen wollten"
Wenn 99% des Songmaterials aus der Feder von Songwritern stammt, ist die Frage wer hier wen verbogen hat ja überflüssig.
Die sollen noch einmal sagen, dass sie etwas anderes als Tokio Hotel machen und besser sind
Klar...... In den Songs geht es um das gleiche, wie bei den vier Magdeburger Buben und sie transportieren ihre Stücke auch mit zu viel Popeinfluss... Naja sie sagte ja wenigstens, dass sie Glampop machen, also was wurde erwartet? Rock? Tiefgründige Texte? Begeisternte Melodien? Da muss man mal bei anderen Bands suchen!
Stimmt! Als ich das Video das erste Mal sah (und das Lied hörte), dachte ich auch gleich an HIM!!
Da kann man sich doch nur noch an den Kopf fassen..........Wenn man schon klaut, dann doch so, dass es nicht jeder Depp mitbekommt. 
So ein Dreck.
Da hör ich lieber japanische Visual-Kay Styleverbrecher. Die sehen zwar auch so scheisse aus, machen aber teilweise wenigstens ein wenig bessere Musik.
[quote:7c698aed26="[Ninja]Killer"]So ein Dreck.
Da hör ich lieber japanische Visual-Kay Styleverbrecher. Die sehen zwar auch so scheisse aus, machen aber teilweise wenigstens ein wenig bessere Musik.[/quote:7c698aed26]
Visual Kei nennt sich das und hat mit Cinema Bizarre eigentlich auch nix zu tun, abgesehen davon, dass die sich in ihrer Namensgebung (also die der Bandmitglieder) und ihrem Aussehen - wobei mich das ja eher an Negative & andere finnische Bands erinnert - möglicherweise ein bisschen an japanischen Bands orientieren. Und ja, da gibts einiges Besseres als Cinema Bizarre, aber es gibt da natürlich auch genauso viel Schrott. Werde jetzt keine Namen nennen, sonst werd ich noch von plötzlich auftauchenden Fangirliehorden zertreten o. Ä.
Schon komisch das sich hier jemand die Mühe macht und sich das anhört... kenne keins der Lieder vollstänig und brauchte auch eigentlich keine Rezension... ihr etwa?
hmmmmm - Bemerkenswert ist, dass die Biographie von laut.de recht überzeugend klingt. Eigentlich vertraue ich laut.
Bitte klärt mich auf. Sind die Jungs doch authentischer als man glaubt? Sind Style und Band wirklich aus individuellem Antrieb heraus entstanden? Dies legt die Laut-Bio zumindest nahe. Bitte klärt mich auf!
@Bassreflex: jede Band hat einen fairen Prozess verdient 
Die Bio von CB ist teilweise sehr widersprüchlich und laut.de wird sich nach bestem Gewissen das Wichtigste aus den wenigen offiziellen Infos herausgezogen haben. Denn in der Bio geht es ja zu 90% nur ums kollektive Anderssein. Schon bei der "Findung" der Band gibt es drei Versionen, so sagen CB ja selber dass sie zwei von ihnen "über das Internet" gefunden hätten.
Nach meiner Meinung ist es aber ganz anders, denn ich habe mehrfach gelesen, dass 2006 Universal bzw. deren Scouts viel in Manga/Anime-Internet-Foren unterwegs waren und gezielt nach Jungs für eine Visual Kei Band gesucht haben.
Und dass die Band gezielt aufgebaut/gecastet wurde, ist für mich um einiges plausibler, schon alleine wegen der Tatsache dass die Musik fast komplett aus fremder Hand kommt und rein Instrumentenspieltechnisch total lau ist und die drums vom Band kommen.
Und dafür spricht auch, dass der "Hype" vollkommen künstlich erzeugt wurde, denn die ganzen Fanseiten schossen erst aus dem Boden als BILD zuerst mit den Toten sprach - und das war grad mal im Juli oder so.
Allgemein gibt es kaum etwas, was die Band auch nur halbwegs authentisch erscheinen lässt.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass es z.B. in Frankreich Bands gibt, die in die Visual Kei-Richtung gehen, denn da gibts ja mittlerweile auch ne ganze Menge Fans japanischer Musik (was ich da so im Internet mitbekommen habe), glaub sogar, ich hätte da mal was drüber gelesen, aber solange sie die dann im Land behalten... Mir reichen jedenfalls die japanischen Originale vollkommen (wobei ich da, wie bereits gesagt, auch nur ein paar wirklich toll finde). Und dass CB zu nem europaweiten Phänomen werden, glaube ich eigentlich auch nicht.
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