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Nachdem Chris Browns Ex-Freundin Rihanna mit "Rated R" ein starkes und sehr persönliches Album ablieferte, wartet die R'n'B-Welt gespannt auf Browns musikalische Antwort. "Graffiti" würde sich stark an der Arbeit von Michael Jackson, Stevie Wonder und Prince orientieren, redete Brown seine Rückkehr zusätzlich groß. Er wolle nicht mehr nur typisch "urban" klingen, sondern in allen Genres überzeugen.
Mit der ersten Single "I Can Transform Ya" startet das Album auch mit einem soliden Club-Banger, unterstützt vom gewohnt starken Lil Wayne und einem Beat-Brett von Swizz Beatz. Ein fulminanter Start. Aber bereits die folgenden Nummern, inklusive der nächsten Singles "Crawl" und "Sing Like Me", legen offen, was Chris Brown in Wirklichkeit ist: ein beliebiger Sänger von lahmen, langweiligen R'n'B-Balladen.
Besonders deutlich wird das auf dem von Ryan Leslie produzierten "Famous Girl". Justin Timberlake oder Leslie selbst hätten auf dem Uptempo-Soul-Track mit Sicherheit ein wahres Feuerwerk abgefackelt, aber bei Brown springt einfach kein Funke über.
Um über eigene Unzulänglichkeiten und nicht vorhandenes Crossover-Potenzial hinwegzutäuschen, greift man im weiteren Verlauf mal mehr, mal weniger tief in die Trickkiste. Aber selbst unter Autotune-Robotern wirkt der Sänger noch wie eine Fehlkonstruktion, etwa auf dem verwässerten French House-Beat von "I.Y.A."
"Pass Out" basiert auf einem Sample des Eric Prydz-Über-Hits "Call On Me" und paart Brown mit der niederländischen Popstars-Casting-Gewinnerin Eva Simons (deren Debüt-Single "Silly Boy" auf YouTube übrigens lange für einen neuen Rihanna-Song gehalten wurde). Doch wie der Titel schon vermuten lässt, ist auch diese Nummer einfach nur zum Einschlafen.
Das von Polow Da Don produzierte "Wait" ist dagegen ein Highlight. Hier erhält Brown Unterstützung von Rapper Game und seinem R'n'B-Sängerkollegen Trey Songs und liefert einen soliden, energetischen Club-Track ab.
Ansonsten löst eine belanglose Ballade die andere ab. "Girlfriend" ist hier wohl der absolute Tiefpunkt: Mit einer billigen Electro-Produktion unterlegt, erinnern Chris Brown und Rapper Lupe Fiasco daran, wie großartig eigentlich die Black Eyed Peas sind. "For Ur Love" verwendet dann allen Ernstes das Gitarrenriff aus Tom Pettys "Learning To Fly".
"Graffiti" ist ein gewaltiger Fehlschlag. Die teilweise guten und interessanten Ansätze macht Browns nicht vorhandene Ausstrahlung zunichte. Der Mann hat einfach keinen 'Swagger' und ist in jeder Hinsicht meilenweit von Genre-Größen wie The-Dream oder gar R. Kelly entfernt. Dass die beiden Tracks, auf denen er am wenigsten zu hören ist, die besten Momente des Albums darstellen, spricht Bände.


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Ich versteh nur absolut nicht wo The-Dream besser sein soll..
wieso sollte swagger nicht mehr verwendet werden?
und chris brown ist eh schwul und damit meine ich nciht nur schlecht sondern auch homosexuell.
Wer schon lipgloss im Musikvideo trägt...
keine austrahlung, keine persönlichkeit, steht für nix- kurz kein swag!!!
nen Track mit Chris Brown hatte der traurigen Entwicklung Lupe Fiascos auch definitiv noch gefehlt...
euch is klar..rihanna wird auch keinen sex mit euch haben nur weil ihr für sie partei ergreift
find die songs nicht schlecht..kein meilenstein, war aber auch nich zu erwarten...ihn zu verteufeln is schwach..
chris brown allerdings auch noch zu unterstellen er sei ein schlechter sänger und hätte null ausstrahlung ist bescheuert..
vor seiner prügel attacke, die ich immernoch nicht ganz so glaube wie sie in den medien dargestellt wurde...welcher RnB star war da bitte erfolgreicher weltweit???soviel zu ausstrahlung..
gesangstechnisch ist er allemal solide..kein j.holiday aber durchaus sehr gut hörbar....
zu the dream...der junge hat so ziemlich alles andere erfolgreiche die letzten jahre geschrieben von umbrella von rihanna bishin zu bed von j.holiday..allein dafür muss er gewürdigt werden
..aber naja ein hater bleibt ein hater bleibt ein hater....
viel schlimmerer trend sing generell diese electro RnB zwitterwesen die gerade vorherrschen..dessen trend auch chris brown zugegebener massen mit zu verantworten hat..ein paar solcher tracks sind ja ganz nett aber richtig guter RnB ohne electro muss man ja schon suchen...und BEP als positives beispiel zu nennen is seit fergie fast schon ne frechheit..da geh ich doch grad noch ne runde anthony hamilton hören..
wär zumindest n motiv..Chris Brown wollte ja ursprünglich Rapper werden. Deswegen ist er jetzt wahrscheinlich auch kein weltklasse Sänger, eher ein Performer.
Jedenfalls, auch im internationalen Vergleich sind die Kritiken vernichtend. Auch aus kommerzieller Sicht läuft es eher mäßig. So what.

"unterstützt vom gewohnt starken Lil Wayne"
ab da hab ich aufgehört zu lesen.
Alexander Seltenreich macht seinem Namen alle Ehre. Hört sich wirklich nach einem 08/15-Verriss an, der geschrieben wurde, als er sich nebenbei die Fotos von Rihannas Gesicht nach der Prügelattacke angesehen hat. Musikalisch ist das nicht so schlecht, wie es gemacht wird. Das starke "So Cold" wird nicht einmal erwähnt. Da hat sogar cdstarts eine bessere Kritik.
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