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"The Infection" lief jetzt exakt zwei Mal und hinterlässt eine gewisse Ratlosigkeit. Sind das wirklich Chimaira, die ich da gerade gehört habe? Das klang auf dem Dubai Desert Rock Festival aber noch ein wenig anders, oder? Abwechslungsreicher, mit mehr Tempo und irgendwie ganz sicher nicht so eintönig.
Na wie dem auch sei, "The Infection" ist dem Titel gemäß eine eher schleichende Infektion und braucht deutlich Zeit, um sich auszubreiten. Allerdings ist diese Infektion leider nicht wirklich ansteckend und haut dich nach der Inkubationszeit auch nicht aus den Socken, weil es dich stattdessen killt.
"Frozen In Time" oder auch "The Disappearing Sun" weisen zwar ein wenig Geschwindigkeit auf, für die große Abwechslung sorgt das aber noch lange nicht. Noch bedauerlicher ist, dass sich auf "The Infection" kein einziger Song befindet, der maßgeblich aus der Masse heraus ragt.
Aufgrund der weitgehend gleichbleibenden Geschwindigkeit klingt alles eintönig und monoton. Ausnahmen bleiben ein paar angedeutete, weit im Hintergrund stattfindende Melodien in "Frozen in Time" und im noch schleppenderen "Impending Doom".
Da Mark Hunter ja nun auch nicht unbedingt der abwechslungsreichste Shouter ist, bleiben die Möglichkeiten, mit dem Gesang Akzente zu setzen, äußerst gering. Hin und wieder tauchen ein paar klare Vocals auf, wobei diese aber auch von einem anderen Bandmitglied stammen können. Allein in "Impending Doom" fühlt man sich im Mittelteil vorübergehend an Ramallah erinnert.
Nun ist auf der Scheibe kein einziger Song schlecht. Manches Riff in "Secrets Of The Dead" erinnert deutlich an Meshuggah und mit "On Broken Glass" ist auch ein absoluter Nackenbrecher auf der Scheibe. Dennoch fällt es mir persönlich nach wie vor schwer, Chimaira als Sludge-Band zu sehen. Außerdem finde ich es in gewissem Maße bedenklich, wenn ausgerechnet das 15-minütige Instrumental "The Heart Of It All" den abwechslungsreichsten Track darstellt.
Auf dem Vorgänger deutete sich diese Entwicklung in gewissen Songs bereits an. Dass die Jungs aus Cleveland aber tatsächlich so weit gehen und viele ihrer alten Trademarks nahezu komplett über Bord werfen, dürfte viele Fans doch überraschen, ob nun positiv oder negativ.
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Ich weiß gar nicht, was es hier zu meckern gibt 
...ich jedenfalls find' die Platte saustark! Allein Frozen In Time... yeehaw! 
Die alten Alben wie "The Impossibility of Reason" waren absolute Burner. Das, was Chimaira jetzt abgegeben haben, ist absolut öde und hat mit dem Metalcore von früher ziemlich wenig zu tun. Schade wenn sich eine Band vom Stil abwendet und somit auch von den alteingesessenen Fans =/
Allerdings wars ziemlich fair von denen vorab das Album in voller Länge auf Myspace hochzuladen, 15€ gespart die man ins neue Neaera Album investieren kann,obwohl das ja auch nich so dolle werden soll =D
on broken glas und revenge sind die einzigen songs, mit welchem ich etwas anfangen kann...schade eigentlich, nachdem chimaira ganz klar eines meiner lieblingsbands ist
the venom inside ist oke..mehr aber nicht..wo bleiben würdige resurrection, nothing remains, power trip, pure hatred, black heart (..usw) nachfolger?
sehr schade..irgendwie zu dunkel, zu langsam und zu monoton.
Wenn man nach zwei Mal hören ein Review schreibt, ist es auch kein Wunder, dass man diese Platte eher lahm und langweilig findet. Erst nach mehrmaligem Hören beginnt man, das Album wesentlich besser zu finden.
Klar ist aber auch, dass ich die vorherigen Scheiben von Chimaira doch alle ein gutes Stück besser finde.
Mit "Metalcore" hat das Ganz doch aber nun wirklich nichts (mehr) zu tun, das war doch aber auch klar. Wer Metalcore hören will, hat doch nun wirklich genug andere Bands zur Auswahl..
Das Album erreicht einen nicht nach dem 2ten Mal hören, ich hab mir auch anfangs gedacht: wow wasn scheiss, aber das ist nicht wahr, das ding geht ordentlich ab, zig andere bands mit denen chimaira unter einen hut gesteckt werden bringen es nicht fertig ein gutes midtempo album auf den markt zu bringen..das einzige was nicht ideal ist, ist das geshoute von hunter, aber, wenn da ein anderer shouter wäre, wärs auch nicht mehr ideal..
im letzten album hat hunter cleare vocals eingebaut, die hätte er hier verstärkt verwenden können..
Ein Knaller ist das Album für mich nicht, fand Ressurection im Vergleich dazu ausgewogener und vor allem komplexer. Allerdings gönne ich mir die Platte hin und wieder, denn immerhin erzeugt sie eine recht einheitliche Stimmung in der man ganz gut versinken kann. Allein das Instrumentalstück stört mich. Besonders der Anfang mit den cleanen Gitarren. Hätte mir da ehrlich gesagt was anderes gewünscht. Zumal sie ja mit Implements of Destruction wohl sowieso ein unnachahmliches Stück geschrieben haben.
@Steili
Ich weiß ja nicht, wie es bei dir ist. Wenn mir ein Album nach zweimaligen hören nicht gefällt, dann verspüre ich auch nicht den Drang es noch mehrmals zu hören, nur um es nach dem x-ten Mal vielleicht doch gut zu finden.
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