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Coveralben haben sich in der Metalszene einige Zeit großer Beliebtheit erfreut. Es war - bis auf einige Ausnahmen - auch ganz nett, zu sehen und zu hören, welche Bands denn einen maßgeblichen Einfluss auf die jeweiligen Acts hatten, oder was schlicht und ergreifend zu deren Faves zählt. Schön und kompakt auf eine CD gepresst bringt so etwas durchaus Freude ins Haus. Bei den Bodom-Kiddies ist die Sache allerdings zweischneidig ...
Die Tatsache, dass Children Of Bodom im asiatischen Raum so angesagt sind, wie getragene Damenslips, führt dazu, dass dort auch immer ein, zwei Bonustracks auf die jeweiligen Scheiben mussten. Das waren oftmals Coverversionen, die nun eben auf "Skeletons In The Closet" gelandet sind. Für den normalen Fan also eine sehr feine Sache, da er nun endlich auch legal und offiziell an diese mitunter richtig guten Nummern heran kommt. Der Die Hard-Fan, der sich die Alben schon vor Jahren als Japan-Import für teures Geld zugelegt hat, ist mal wieder kräftig in den Arsch gekniffen.
Wobei es vermutlich nur relativ wenige Fans geben wird, die sämtliche 18 Songs auf der Scheibe ihr eigenen nennen. Es sind tatsächlich 18 Songs, denn nach dem abschließenden Britney Spears-Cover "Ooops! ... I Did It Again" gibt es noch eine King Diamond-Version von "Waiting" als Hidden-Track. Außerdem stehen mit "Hell Is For Children" von Pat Benatar, "Antisocial" von Anthrax und "War Inside My Head" der Suicidal Tendencies drei Tracks auf der Scheibe, die bislang entweder noch nicht veröffentlicht, oder ganz neu aufgenommen wurden.
Wirklich interessant sind nur die Nummern, die im Original mit Metal nichts zu tun haben, wie zum Beispiel das Einstiegsdoppel "Lookin' Out My Back Door" (Creedence Clearwater Revival), das bereits erwähnte "Hell Is For Children" oder auch "Just Dropped In (To See What Condition My Condition Was In)" von Kenny Rogers. Billy Idol sollte man nicht einmal mehr unter Androhung von Gewalt covern dürfen, aber dafür, dass sie der Poison-Nummer "Talk Dirty To Me" Eier verpasst haben, muss man Alexi und Co. dankbar sein.
So recht wird man trotz allem das Gefühl nicht los, dass hier eine gewisse Fankuh kräftig gemolken werden soll. Immerhin wurde vor kurzem erste eine digitale 79-Song-Box über iTunes für schlappe $49.99 veröffentlicht, die keinen einzigen, bislang unveröffentlichten Song enthält.
| Shop | Titel | Info | Preis | Porto | Gesamt |
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Children of Bodom - Skeletons in the Closet | Infos (Lieferzeit/Service) | €14,99 | €3,95 | €18,94 |
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Children of Bodom - Skeletons in the Closet | Infos (Lieferzeit/Service) | €20,99 | €0,00 | €20,99 |
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Children of Bodom - Skeletons in the Closet [Shm] | Infos (Lieferzeit/Service) | €39,99 | €0,00 | €39,99 |
gott, finde ich die seit jahren langweilig.
dabei kann man der eigentlich sympathischen kapelle soviel gar schlimmes nicht vorwerfen.
dennoch klingen ihre sachen allgemein seit ca 8 jahren für mich dermaßen mittelmäßig (aber gut produziert), dass ich mich frage, woher diese extreme popularität rühren mag.
und nun?
diese cover sind doch echt größtenteils zum gähnen.
britney verrockt haben mit oops schon einige.
pat benatar kann diese version ihres songs auch nur unter drogen als echte hommage verstehen.
ccr wird nix hinzugefügt, was man gern öfter in den player werfen würde
und
"just dropped in" büßt so ziemlich jeden atmosphärischen charme ein, den das original tonnenweise zu bieten hat.
für mich nur 2/5 für derart routinierten, kreativ limitierten kram.
überflüssig an der grenze zum ärgernis!
...aber die 2-3 punkte grenze ist ohnehin die schwierigste in der gesamten skala. das geht mir oft ähnlich.
Diese Coverversionen braucht wirklich niemand.. Sind eigtl auch schon alle bekannt.
Schade, dass die Bodoms so stark nachgelassen haben.
wobei ich amon amarth und volbeat tatsächlich sehr eigen und wiedererkennbar finde.
Amon Amarth und Volbeat haben Identität, die anderen nicht. Und ich liebte Volbeat schon lange und hab es jedermann empfohlen, als sie bereits ihr erstes Album veröffentlicht haben. Volbeat haben sich den Hype selbst durch exzessives Touren verdient und ihre sympathische Art.
Und gehypt wird, wer die Jugend anspricht, und der Volbeat und Amon Amarth-Hörer ist durchaus älter als die Zielgruppe.
Stimmt schon, Amon Amarth und Volbeat haben sich die Aufmerksamkeit vollends verdient - nicht zuletzt wegen ihrem unverkennbaren Sound. Besonders die letzten beiden Amon Amarth-Alben sollten über jeden Zweifel erhaben sein.
Aber Aktionen wie diese sind dann doch etwas zu viel des Guten und geben dem ganzen irgendwie den faden Beigeschmack der Kommerzialisierung:
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ich kämpfe für die manowar-kissige action-figurisierung bis hin zur black metal szene!


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