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Die Verbeugung vor Joe Satrianis Können geht mittlerweile vor allem auf sein extraterrestrisches Aussehen zurück. Wer sich Jahr für Jahr im immergleichen G3-Fuddel-Zirkus von bierbäuchigen Ex-Gitarristen feiern lässt, muss sich diesen Vorwurf gefallen lassen.
Nun leitet er "Chickenfoot" mit dem schlechtesten Sweep-Picking seit Yngwie Malmsteens alkoholbedingter Ausfallphase ein. Darüber humpelt der debile Achtelbass von Ex-Eddie-van-Halen-Dummie Michael Anthony. Der wurde übrigens bei Van Halen geschasst und durch Eddies minderjährigen Sohn Wolfgang van Halen ersetzt.
Ein solider Chad Smith rettet, was zu retten ist, auch wenn er bei den Chili Peppers mit seinem groovebetonten Spiel weitaus besser untergebracht ist. Und dann die Stimme. Ha-Ha-Hagar. Also Sammy. Singt kratzig wie eh und je und markiert den ein oder anderen Höhepunkt, reiht sich ansonsten nahtlos in die peinliche Vorstellung seiner Kollegen ein. I can't drive 55? Nee, mit dem lahmen Instrumentarium im Rücken schafft er es nicht einmal zu einem Strafzettel in der Dreißiger-Zone.
Mit Ausnahme von zwei balladesken Momenten regiert hier biederer Midtempo-Rock. Die Band kredenzt ein paar Orientalismen, spielt ein wenig mit Delay, bewegt sich sonst nicht über das Rockformat hinaus. Lustiges AC/DC-Zitate-Raten wechselt sich ab mit Led Zeppelin-Hommagen. Ein Schelm, wer bei "Soap On A Rope" nicht an "Black Dog" denkt.
Zumindest der Call and Response-Teil zwischen Instrumental-Riff und Vocals zitiert stark die Uralt-Verteranen um Page und Co. In Anspielung an David Lee Roths Korrespondenz mit Steve Vai in "Yankee Rose" lässt Satriani gern mal die Gitarre singen und nimmt sich ansonsten den Raum, den er benötigt.
Der Jam-Aspekt nimmt eine große Rolle ein. Man hat das Gefühl die Band hätte mit ein paar wenigen feststehenden Fragmenten das Studio geentert und diese während zünftiger Proben verfeinert. Freunde von ausufernden Arrangements, beiläufig und cool eingestreuten Solo-Licks sowie Eskapaden rund um das verfügbare Instrumentarium werden mit der Zunge schnalzen. Der Nachteil des Jam-Aspekts: Der Verstand tritt einen Schritt zurück und man gibt sich schnell mit schwächeren Aspekten zufrieden. Nur so sind die zahlreichen Referenzen zu erklären.
Einzig die im Vergleich zum lahmen Rest regelrechte Überschallnummer "My Kinda Girl" springt dem Hörer direkt in die Ohrmuschel und wirft einen unwiderstehlichen Haken ins Hörzentrum aus. Hier soliert Satch mehr als solide, auch Michael Anthony hoppelt anständig auf seinen Achteln durch die Prärie. Ähnliches gilt für "Get It Up", welches die phrygische Tonleiter als Ausgangsbasis nimmt und einen spannenden Songaufbau besitzt. Gitarrenliebhaber werden sich an den gegenläufigen Gitarren im Panorama-Splitting erfreuen.
Ein sich wiederholender Geschichtszyklus: Der letzte Song "The Future Is The Past" passt wie die Faust aufs Auge. Chickenfoot - in diesem Falle Repräsentant der Zukunft - bedienen sich reichlich und mitunter kreativ im breiten Fundus der rockigen Zunft - in diesem Falle die Vergangenheit - und schaffen damit jedoch nicht etwas zeitloses, sondern einen auf Dauer langweiligen Anachronismus.
Die außergewöhnlichste Gitarrenrockband seit Led Zeppelin, heißt es in der Info: Eine schwere Bürde. Diese Äußerung kann man getrost in die Sparte Gossip schieben, denn auch nach Led Zeppelin gab es etliche Hardrockformationen, denen dieses Etikett besser zu Gesicht stand als diesem Hühnerhaufen.
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oder wie schreibt man, wenn es nur für die Kasse ist?
Sind ein paar nette Nummern drauf, aber nicht wirklich wichtig.
Die Werbeaufmachung erinnert mich sehr an die Reuniontour von Creed, die jetzt starten soll.
Ganz schlimm sind dann die VIP Tickets zu solchen "Events"
Straßenstrich im Backstagebereich bei Sekt und Häppchen
Die Kritik ist ein Beweis dafür wie man von Musik null Ahnung haben kann. Selten eine Platte gehört die mehr groovt. Ja ja und Satriani und Anthony können nicht spielen. BEsser machen Herr Rezensent. Peinliche Review - wirklich. Und jetzt geh weiter Mad Medlock hören.....
Wie kann man eine Review einer solchen Band in die Hände eines Anfängers geben? Sie ist unsachlich und beleidigend.
Sie spiegelt definitiv Sachunkenntnis wieder.
Meine Meinung zum Autor: Unbedingt den Job wechseln! Mein Vorschlag: Klofrau, Pfandflaschen sotieren oder Werbung austragen!
find das album klasse. zwar nicht unbedingt innovativ aber dennoch gut anhörbar. auf jeden fall 3 - 4 punkte und nicht 2(!?
).
joe satriani hier fehlendes können vorzuwerfen ist ziemlich armselig. der typ hat von seiner virtuosität immer noch nichts eingebüßt.
Die Verbeugung vor Joe Satrianis Können geht mittlerweile vor allem auf sein extraterrestrisches Aussehen zurück. Wer sich Jahr für Jahr im immergleichen G3-Fuddel-Zirkus von bierbäuchigen Ex-Gitarristen feiern lässt, muss sich diesen Vorwurf gefallen lassen.
die ersten zwei sätze lassen eigentlich schon erahnen, dass der rest der review nicht sonderlich positiv ausfallen wird und der/die autor(in) mit j.s. anscheinend auf kriegsfuss steht.
das nächste mal bitte ne sachliche review
Hab das Album zwar noch nicht ganz gehört aber die Songs auf der Chickenfoot-Myspace-Seite gefallen mir sehr gut und vor allem "Soap On A Roap" groovt wie die Sau!
Finde die Besprechung nicht in Ordnung. Der Autor beginnt seinen Text damit die Bandmitglieder zu beleidigen. WTF?? Mehr als lauwarmer Dampf und pseudo-musikintellektuelles Gelaber

möchtest du lieber von mir als "schmock" beschimpft werden
?
@Thelema: auch für mich wirkst Du manchmal arg von oben herab. Eigentlich machst Du genau das, was Du runner vor wirfst.
Wie läßt sich das miteinander vereinbaren? Das hatten wir doch schon ewig oft: Geschmack ist unterschiedlich.
Ich hör auch U2. Was bin dann ich?



Da muss ich dir mal Recht geben. Ich denke auch, dass du mit der Ahnung von Musik auf die Welt kamst, die du jetzt hast ...
Hab mal bei MySpace reingehört, das war ziemlich enttäuschend. Ein gutes Solo von Satch, aber die Musik ist doch recht grob gestrickt, weder spektakulär noch einfallsreich.
LOL der Runner (Ja, wo läuft er denn?) läuft mal wieder Amok! Alle, die nicht seine Meinung teilen haben ja sowieso keine Ahnung.. jaja, man kann sichs auch einfach machen!
Nichtsdestotrotz finde ich die Review auch ziemlich daneben... in einer sachlichen Review ist es wohl nicht nötig Michael Anthony als "Ex-Eddie-van-Halen-Dummie" zu bezeichnen oder Joe Satriani alienhaftes Aussehen zu attestieren... die Review klingt so als hätte er mit den Akteuren, abgesehen von Herrn Smith, ein grundsätzliches Problem!
Wäre vielleicht eine Idee jemanden ein Review machen zu lassen, der mit den Akteuren was anfangen kann bzw. seine Verachtung im Zaum halten kann!
Ich habe das Album bisher erst 2 Mal gehört, zu wenig um ein endgültiges Urteil zu fällen, aber ich kann die Review nicht so ganz teilen... ich kann hier keine Peinlichkeit orten... im Gegenteil das Album hat durchaus was... gut, innovativ ist was anderes, aber ich denke das war auch nicht der Anspruch von den Herrschaften! Schön Sammy endlich mal wieder mit einem tollen Gitarristen zu hören!
Ich finde es erschrekend auf welchem Niveau hier (zumeist) diskutiert wird. Entschuldigung - es wird ja kaum diskutiert sondern eher gepöbelt und beleidigt. Sind wir hier im Bravo-Fankids-Forum oder wie?
Aber ich muss Prometheus77 zustimmen, der einen der wenigen sachlichen Kommentare verfasst hat.
Die Aussagen des Reviewers sind haltlos und beleidigend. Solche Polemik hat in einer Rezension nix zu suchen, Geschmack oder Meinung hin oder her. Man mag von Satch halten was man will, aber zweifelsohne ist er wohl ein technisch brillanter und innovativer Gitarrist mit einer ordentlichen Portion Groove. Man mag Michael Anthony bemitleiden, dennoch ist ein ein mehr als solider Bassist und Backgroundsänger, der sehr banddienlich und ohne Allüren ist. Nicht umsonst arbeitet Hagar so gerne mit ihm zusammen.
Sicher ist die CD nicht gerade innovativ und der Opener nicht unbedingt eine Offenbarung. Trotzdem ist es exzellent gemachte traditionelle Rockmusik, die ordentlich groovt und durchaus Qualitäten besitzt. Mir gefallen einige Sachen jedenfalls beim ersten Reinhören gut. Also Leute, sachlich bleiben.
Abschließend können wir zusammenfassen:
CD gut; Review schlecht!
Damit kann diese Diskussion geschlossen werden!
ich find vai auch irgendwie geiler als satch.
der ist wenigstens so richtig cockig und steht dazu
kann ich mir vorstellen, bei dir als zappologe.
bei john (rottens)/lydons pil war er aber großartig auf der 86er "album". die scheibe hat sogar miles davis gelobt. der war nebenan im studio und hat tutu gemacht

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