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Weil er zwei Polizisten "Hampelmann" bzw. "Affe" nannte, soll Bushido 18.000 Euro Strafe zahlen. Der Rapper weigerte sich und lässt es auf einen Prozess ankommen.
Berlin (joga) - Morgen um 11 Uhr beginnt ein Battle der besonderen Art. Vor dem Amtsgericht Tiergarten steigt die Hauptverhandlung gegen den Berliner Rapper Bushido, der sich weigert, wegen angeblicher Beleidigungen eine Strafe von 18.000 Euro zu bezahlen.
'Hampelmann' gegen 'Rapper'
Der Strafbefehl war laut B.Z. von einem Amtsrichter ohne Verhandlung erlassen worden, weil Bushido zwei Polizisten "Hampelmann" bzw. "Affe" genannt haben soll. Außerdem soll es am Rande des CSD zu einer Auseinandersetzung zwischen dem Rapper und mehreren Teilnehmern gekommen sein, bei der ebenfalls obszöne Worte fielen.
Zwei mögliche Verteidigungsstrategien bieten sich Bushido an. Er kann als Zeuge (oder mit Zeugen) die Vorwürfe bestreiten, allerdings wird das Gericht die Aussage von 'Hampelmann' und 'Affe' womöglich als glaubwürdiger einstufen als die des Rappers. Oder er kann argumentieren, dass der vom Richter festgelegte Tagessatz zu hoch sei.
Was verdient eigentlich Bushido?
In diesem Fall müsste er glaubhaft machen, dass er weniger als die bei der Strafbemessung zugrunde gelegten 9.000 Euro monatlich verdient. Daraus ließen sich dann aber womöglich interessante Schlüsse ziehen.
Etwa auf den Stand der Auseinandersetzung in der Urheberrechtsklage gegen Bushido. Oder auf die Einspielergebnisse von "Zeiten Ändern Dich", der Verfilmung von Bushidos Autobiografie. Während in der Branche von einer Pleite gemunkelt wird, verweigerte Constantin Film dazu bislang jede Auskunft.





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