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Schweizer Jugendliche sollen von Bushidos "Drogen, Sex und Gangbang" zu einer Vergewaltigung inspiriert worden sein.
Bern (joga) - Schweizer Politiker und Jugendschützer fordern eine Zensur von Bushidos Songs. Das Schweizer Fernsehen konfrontierte zu Ostern Politiker mit den Texten des Songs "Drogen, Sex, Gangbang" und erhielt eindeutige Reaktionen.
Dass solche Texte Schweizer Jugendlichen frei zugänglich sind, empfindet Hansjörg Ritter, Kommandant der Kantonspolizei AR und anerkannter Schweizer Jugendschützer, als "Schweinerei". In der Schweiz gebe es keinen Jugendschutz im Musikbereich, weil die Politik sehr auf Eigenverantwortung setze.
Auch Nationalrätin Brigitta Gadient zeigte sich "schockiert und entsetzt", dass "so etwas" in der Schweiz Verbreitung finde. Die Politikerin sieht dringenden Handlungsbedarf: Ein derart "menschenverachtendes Verhalten" stelle Grundrechte in Frage, da stoße auch das Grundrecht der Meinungsfreiheit an seine Grenzen.
Anlass der Diskussion in der Schweiz ist ein Vergewaltigungsprozess. Im Jahr 2005 hatte ein 17-Jähriger mit sechs weiteren Jugendlichen ein 17-jähriges Mädchen vergewaltigt, in der vergangenen Woche wurden drei der Haupttäter zu mehrjährigen Gefängnisstrafen verurteilt.
In dem Prozess gab der Anwalt der Beschuldigten dem deutschen Rapper eine Mitschuld an den Taten. Die Jugendlichen hätten unter dem Einfluss des Berliners gestanden.
http://www.20min.ch/unterhaltung/sounds/story/27888854

Das jetzt auf jemand anderen schieben, ist arm... Jeder ist doch für sich selbst verantwortlich.







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