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Stefan Raab lädt zur vierten Auflage des Bundesvision Song Contest. Wie gewohnt sind einige prominente Namen am Start, und auch die Newcomerfraktion darf am 14. Februar in Hannover um die Gunst des Publikums kämpfen. Wir werfen für Euch einen Blick auf die Kandiaten.
Hannover (alc) - Im vergangenen Jahr sicherten sich Oomph! im Verbund mit Marta Jandova (Die Happy) den Sieg. Aus diesem Grund ist die niedersächsische Hauptstadt auch der Austragungsort des Bundesvision Song Contest 2008.
Wenn es diesmal ein Motto gäbe, es könnte durchaus Gegen Nazis lauten. Denn neben Sportfreunde Stiller, die mit "Antinazibund" an den Start gehen, melden sich noch zwei weitere Teilnehmer mit eindeutigen Statements zu Wort.
Zum einen die ehemals als Sisters Keepers (äquivalent zu den Brothers Keepers) firmierenden Sisters mit dem Titel "Sisters (Pili Pili)", die sich der Themen Gewalt und Rassismus annehmen sowie Jennifer Rostock, die laut ihrer Selbsbeschreibung zeigen wollen, dass es in Mecklenburg-Vorpommern mehr gibt als nur "Nazis, Strand und Ölsardinen".
Die Namen der prominenteren Showhasen lauten diesmal wie folgt:
Laith Al-Deen für Baden-Württemberg, Sportfreunde Stiller für Bayern, Culcha Candela für Berlin, Subway To Sally für Brandenburg, Madsen für Niedersachsen, Das Bo für Hamburg, The Far East Band feat. Dean Dawson für Sachsen, Clueso für Thüringen und Rapsoul für Hessen.
Welche Songs die 16 Kandiaten zum Besten geben werden, steht noch nicht in jedem Fall fest. Beim Kandidatencheck der Newcomer sieht es folgendermaßen aus:
Nevada Tan für Schleswig-Holstein: Oho! Was ist da los? Pfeift der Zug in Richtung Superstardom schon aus dem letzten Loch? Hat Deutschland den Titel ihres Debüts "Niemand Hört Dich" allzu wörtlich genommen?
Sisters für Nordrhein-Westfalen: Nach den MySpace-Tondokumenten kommt da einiges auf uns zu. Reggae, Dancehall, Soul, R'n'B und Pop verbinden sich zu einer hörenswerten Melange. Wenn die Damen auch wenig Aussichten auf den Sieg haben, ein optisches Highlight geben sie ganz sicher ab.
Paulsrekorder für Bremen: Eingängiger Schrammelrock mit Infantil-Synthies. Viel Spannderes gibt es nicht zu vermelden.
Peilomat für Rheinland-Pfalz: Deutschrock. Thematisieren mit "Jenny" das Thema Castingshows. Man hält sich beim Thema Rheinland Pfalz wohl doch besser am Weinglas fest.
Casino Zero für das Saarland: Revolverheld for the Saarland-Generation.
Down Below für Sachsen-Anhalt: Die laut.de-Gothicmaus meint: "Synthie-geschwängerte Popmusik für H&M-Gothics".
Jennifer Rostock für Mecklenburg-Vorpommern: Den derzeitigen Hype muss man zwar nicht nachvollziehen können, aber nicht wenigen wirds gefallen. Stilistisch irgendwo zwischen NDW-Retro und angpunktem Power-Pop.
Der Bundes Vision Contest geht am 14. Februar in der Hannoveraner TUI-Arena über die Bühne. Und der schaudernde TV-Glotzer hofft inbrünstig, Raab möge sich bei der Auswahl seiner Co-Moderatorin 2008 ein wenig mehr Mühe geben und nicht jeden dahergelaufenen Soap-Darsteller aufgabeln. Weniger Blechgerede und mehr Wortwitz, bitte!
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