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Der Boss ist wütend: Ein Online-Ticketanbieter bot Konzertkarten zu überhöhten Preisen an. Nebenbei warnt Bruce Springsteen vor drohenden Monopolzustände auf dem US-Ticketmarkt.
Newark (ebi) - Bruce Springsteen liegt im Clinch mit einem US-Online-Ticketanbieter. Ticketmaster verkaufte am Montag Eintrittskarten für die zwei Springsteen-Konzerte in New Jersey im Mai nicht direkt, sondern leitete Fans zur Tochterfirma TicketsNow, einer Ticketbörse, weiter. Dort wurden die Billets dann für das drei- oder vierfache des ursprünglichen Preises gehandelt.
"Es gibt Gerüchte, dass manche Künstler oder Manager von den Ticketmaster-Praktiken profitieren. Wir tun das nicht und sind genauso irritiert wie ihr!", stellte Springsteen in einem offenen Brief auf seiner Website klar. Der Anbieter entschuldigte sich mittlerweile beim Boss und löschte alle Umleitungen.
Wider einem Monopol auf dem US-Ticketmarkt
Im selben Schreiben warnt Springsteen zudem vor Monopoltendenzen auf dem US-Ticketmarkt, die seiner Ansicht nach faire Eintrittspreise in Zukunft verhindern könnten: "Mehrere Medien berichten von einer Allianz zwischen Ticketmaster und LiveNation. Das würde die momentane Situation für Fans noch verschlechtern. Wir sind gegen ein solches Monopol, und wenn ihr auch dagegen seid, teilt dies euren Abgeordneten mit."
Die Generalstaatanwaltschaft in New Jersey prüft nun aufgrund von Userbeschwerden, ob Ticketmaster im Falle der beiden Springsteen-Gigs gegen den Verbraucherschutz verstoßen hat.
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