Spätestens seit der Veröffentlichung des Top-drei-Albums "Santa Muerte" aus dem Jahr 2011, gehören die Broilers zur Crème de la Crème der nationalen Punkrock-Szene. Diesen Status wollen die Düsseldorfer natürlich nicht mehr hergeben. So schmeißt die Band auch auf ihrem neuen Album all die Zutaten …

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  • Vor 3 Jahren

    Kann es sein, dass der Schreiber eine besondere Version von dem Album gehört hat? Ich wundere mich gerade wieviel Energie dem Album zugesprochen wird! Und mit dem Begriff Punkrock wird mittlerweile auch recht inflationär umgegangen. Interessant ist auch das Lob für die Texte. Es gab schon schlimmeres, aber dieses Album ist mit Sicherheit nicht hervorzuheben. Weder in der Reihe der Broilers-Alben, noch im Bereich Punkrock. Und irgendeine Verbindung zu Social Distortion herzustellen kann man als großen Blödsinn bezeichnen. Aber vielleicht hat man zum vergleichen oder beim Versuch eine Band in irgendeine Richtung zu schieben immer nur gewisse Standartbeispiele. Meldodien, ach dann eben SD. Naja, Musik bleibt Geschmackssache, aber solche Albumkritiken sicher nicht! Wenn es gefällt, dann ist das natürlich völlig ok, aber dann sollte man trotzdem aus Äpfeln keine Bananen machen.

  • Vor 3 Jahren

    kommt net an santa muerte ran,viel zu wenig songs die man aus dem stehgreif mitgröhlen kann, stattdessen wird teilweise derart schnulzig auf noir musiziert, dass es auch eingefleischten pur fans warm in der hose werden könnte.liegt natürlich auch bissi an der glattgebügelten produktion aber die gabs auch scho aufm vorgänger, nur das da es songmaterial einfach besser war.für mich eher enttäuschend, knappe drei punkte.

  • Vor 3 Jahren

    Punk würde ich das jetzt auch nicht unbedingt nennen, aber musikalisch auf jeden Fall viel breiter aufgestellt. Der Sound ist natürlich nicht mehr so dreckig wie früher, aber hat trotzdem seine Ecken und Kanten. Ist jedenfalls nicht so ein glattgebügelter Sound, wie man vielleicht hätte erwarten können. Mir gefällts ziemlich gut.

  • Vor 3 Jahren

    So weit mir bekannt befinden wir uns im Jahr 2014, deshalb kapier ich auch nicht mehr warum man wie "Ewiggestrige" im Punk das Wahnsinnsstatement sucht, was mir die Welt zu Füssen legt. Als dieses Statement zu erwarten war, waren die Broilers nicht mal in der Lage in ihre Windeln zu kacken. Für mich, der mit den Hosen groß geworden ist, geht jedenfalls gern mal ein Hähnchen verzerren, schmeckt, passt u. hat Luft. Das Album ist jedenfalls Rund u. das freut mich sehr u. die Rezi geht auch in Ordnung. Gruß Speedi

  • Vor 3 Jahren

    Ja man, das sind weder Hosen, SD noch Punk oder Punkrock. Die Schubladen nerven eh, das sind die Broilers im Jahr 2014. Wer darauf kein Bock hat soll halt die alten Scheiben rausholen..

  • Vor 3 Jahren

    Mir erschließt sich der Vergleich zu Social D aber mal gar nicht...eher trifft es eine Mischung aus Jupiter Jones und T Hosen.Die wenigen Momente,wo es hier mal kracht,kann man an einer Hand abzählen,der Rest ist viel Pop.
    Textlich natürlich wieder sehr gut,aber musikalisch im Vergleich zum genialen Vorgänger mehr als enttäuschend,weil einfach weichgespült..."Nur nach vorne gehen" und "Ist da jemand" sind trotzdem Killer-Songs...

  • Vor 3 Jahren

    Live können Sie aber überzeugen!

  • Vor 3 Jahren

    Jo...freu mich auch schon auf den 21.3. in Hannover,Sorge macht mir diesmal aber die große Halle im Vergleich zum Capitol 2011

  • Vor 3 Jahren

    Die alten Fans werden sagen, wie es einst Alligatoah sagte: "Schreibt doch nochmal alte Lieder."

    Ich finde die Entwicklung der Broilers wirklich gut. In "Noir" muss ich mich noch reinhören. So mancher Refrain ist gewöhnungsbedürftig, dennoch bin ich bereits mir Ohrwurm aufgewacht (Ich Brenn').

  • Vor 3 Jahren

    Sorry ich bin enttäuscht. Wo sind die Ecken und Kanten hin, für die ich die Broilers so liebe. Vanitas war der Zenit, jetzt geht es abwärts in den Kommerz. Ich freu mich für die Leute, das sie jetzt Geld verdienen können. Das ist der Traum eines jeden Künstlers, aber ich wende mich lieber wieder kleineren Combos zu. Ich empfehle die Rogers, wer was frisches sucht.

  • Vor 3 Jahren

    dir lieber kai butterweck ist schon klar, dass der vergleich mit social distortion schon eine NUMMER ist, ja? :suspect: man vergleicht nicht leichtfertig mit social distortion... oder johnny cash :mad: wehe das stimmt nicht... dann steig ich nachts aus deinem bildschirm und.... :evil:

  • Vor 3 Jahren

    Das neue Broilers-Album ist leider langweilig und poppig - schade! Dadurch, dass die Hosen nun die Broilers managen hatte ich eigentlich mit Kommerzialisierung "auf die gute Art" gerechnet. Das ist hier nicht passiert. Einige der Tracks sind eigentlich Schlager auf die schlimmste, schnalzigste Art und Weise.

    Wer gute Mucke will sollte sich - wie ein Vorredner gesagt hat - mal die Rogers aus DüDorf näher anschauen. Was die abliefern ist das, was der 5+ Jahre Broilers-Hörer erwartet (aber auf Noir NICHT bekommt). Auch die Speichelbroiss aus der Bayrischen Pampa sind ein guter Ersatz für den fehlenden Pepp der neuen Broilers.

  • Vor 3 Jahren

    Live so unfassbar schwach, krass, dass das so gefeiert wird. Klar, Punkrock muss roh sein und so, aber Instrumente beherrschen und einen Sound besser als die Kellerband vom nebenan hatte ich schon erwartet aufm letzten Serengeti.

    • Vor 3 Jahren

      Da hast Du Pech gehabt, live sind die Broilers normalerweise sehr gut. Bei Festivals ist das mit dem Ton natürlich immer so eine Sache.

      Schau Dir z.B. mal auf der Webseite vom Rockpalast beim WDR den Broilers-Auftritt von 2009 an, da waren sie hervorragend.

    • Vor 3 Jahren

      Kann schon sein, dann waren sie aber die einzigen auf der Bühne. Vielleicht ist mir 3 Akkordepunk auch einfach zu wenig. Selbst mit Ukulele und Bläsern, die selten zeigen dürfen, was sie können.

  • Vor 3 Jahren

    Leider hält das Arwork von Noir nicht das, was es für die Musik des Albums verspricht. 3- 4 Stücke anhörbar, der Rest so schlecht wie die Hosen seit 15 Jahren. Dagegen war Santa Muerte wirklich noch Punk Rock pur. Und mit SD hat das hier gar nix zu tun, weder ansatzmäßig noch in der Orientierung.

    Sammy hat davon gesprochen auf dem Weg zur Nr. 1 in den Charts könne ihnen nur noch Helene Fischer in den Weg geraten. Sorry, aber da drück ich der Helene die Daumen...

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Jahren

    Hm keine Ahnung wie ich dieses neue Album finden soll. Ich bin 32 und gehör daher wohl noch nicht zu den "Mittdreißigern" die dieses teilweise an Emo-Pop-Synthi-Schlager-Musik erinnernde Album gut finden werden (Laut einer anderen Rezension)....Ich warte jetzt einfach 3 Jahre und dann hör ichs mir nochmal an...dann find ichs bestimmt klasse ;-) Bis dahin sind die BrOIlers für mich nur noch die Breulers...das OI gehört da nicht mehr, da sie ja eh nur noch ein Schatten ihrer selbst sind...schade.