@dein_boeser_Anwalthochproblematische zielrichtung von herrn beck und der regierung.
sofern man hier mal von konkreten musikalischen beispielen gesprochen hätte bzw, diese zu indizieren bei erkennbarer volksverhetzung, welche nicht dem niveau unseres landes entspricht, im einzelfall evtl ok.
aber:
hier komplett den ganzen menschen in seiner eigenschaft als künstler bzw dessen gesamtes werk in vergangenheit und zukunft zu verbieten, halte ich für rechtlich hochproblematisch (verfassungsfeindlich) und politisch schon den ansatz für kritikwürdig.
zumindest all jenes output, welches eben weder aufwiegelnder noch verhetzender qualität ist, sollte bzw muß weiterhin frei erhältlich sein.
ganz abgesehen davon, daß es ohnehin großer unsinn ist, hier amazon in die sippenhaft nehmen zu wollen.
herr kollege volljurist beck:
6!! setzen!
please try again!
Schön, ich hab wohl doch das Falsche studiert, denn genau das ist mir auch zuerst durch den Kopf gegangen, als ich den Artikel gelesen habe.
Songs mit volksverhetzenden oder verfassungsfeindlichen Texten zu indizieren ist völlig normal und wohl auch legitim. (Indizierung in dem Fall: Kein Verkauf an unter 18-Jährige, Werbeverbot, Aufführungsverbot)
Das ist die eine Sache. Das Gesamtwerk eines Künstlers zu verbieten ist aber eine ganz andere Nummer und in meinen Augen genauso falsch wie in Texten zu Gewalt aufzurufen.
Ich spar mir jetzt die zum hundersten mal wiederholten Einwürfe zum Thema, wo das Recht auf freie Meinungsäußerung und Freiheit der Kunst seine Schranken findet, offenbar verstehen das die entsprechenden Leute eh nicht, oder wollen es nicht verstehen.
Der Sinn dieser Rechte liegt kurz gesagt nunmal sicher nicht darin, zum Hass oder zur Gewalt gegen gewisse Gruppen von Menschen aufzurufen.
Jetzt aber zum pragmatischen Teil.
Ich persönlich bin einfach kein Freund von Zensur. Zum einen aus weltanschaulichen Gründen, zum anderen aber auch aus rein pragmatischen.
Zensur funktioniert nämlich nicht. Weder in der Durchsetzung noch in ihrem erzieherischen Ansatz.
In Zeiten des Internets und eines fast schrankenlosen europäischen Binnenmarkts sind solche nationalen Sonderwege eh zum Scheitern verurteilt. Dann kauft man den Scheiß eben in Schweden oder Österreich oder in anderen Ländern mit laxeren Gesetzen. Wird ja bei Filmen und Computerspielen schon längst praktiziert.
Dazu kommt, dass man bei [s:cc4e49bbe8]Idioten[/s:cc4e49bbe8] Leuten wie Bounci damit eine die Kausalität gänzlich verkehrende Trotzreaktion hervor ruft.
Organisierte Schwule brauchen halt ein Feindbild
Ja, schon klar, ne?
Damit erzeugt man bei geistigen Tieffligern nämlich den Eindruck, der Konflikt gehe von Seiten der Schwulen aus. Man stilisiert einen Künstler somit zum Märtyrer der freien Meinungsäußerung hoch, anstatt ihn als das zu sehen, was er ist: ein reaktionäres aggressives intolerantes verbohrtes Stück Scheiße.
Nochmal für Dich speziell, Bounci:
Wenn ich Dich beleidige, und Leuten, die mich bewundern und die dadurch in gewissem Maße beeinflussbar sind, erzähle, dass sie Dich totschlagen sollen, und Du Dich dann gerichtlich wehrst, wer von uns beiden ist denn dann der "Böse"? Wer hat angefangen, wer ist im Recht?
Natürlich ich, denn Du hast ja mich als Feindbild.
Ist klar, nech?