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Die Logik im Bon Jovi-Land funktioniert ja etwas anders: 9 von 16 dieser größten Hits fand man schon 1994 auf dem Vorgänger "Cross Roads". Zieht man davon noch "Born To Be My Baby" aus dem Jahr 1988 und die zwei unveröffentlichten Kaufanreize "What Do You Got?" und "No Apologies" ab, so sind ganze vier Lieder aus den letzten 16 Jahren "Greatest Hits". Das nenne ich einmal Vertrauen ins eigene Werk.
Aber irgendwie kann ich die Jungs aus New Jersey auch verstehen. Klassiker wie "Livin' on a Prayer" oder "Wanted Dead or Alive" sind längst amerikanisches Kulturgut, an dem sich Jahr für Jahr neues Bon Jovi-Material messen muss. Seit Bon Jovi vor 25 Jahren aber auf der Monsters of Rock-Tour waren, hat sich einiges verändert. Denn ab Mitte der Neunziger bekam der Bandsound mindestens gleich viel Weichspüler verpasst wie das Haupthaar des Jon Bons.
Klar, radiotauglich und massenkompatibel waren sie schon immer. Besonders die herzzerreißenden Balladen wie "Bed of Roses" und "Always" verkleben noch immer Radios weltweit. Trotzdem driftete die Band in den letzten Jahren viel zu häufig in die graue Belanglosigkeit ab. Stadionrock kann verdammt kalt sein.
Auch deshalb hat es auf dieser Scheibe nur für die erfolgreichsten Singles der letzten paar Jahre gereicht. "It's my Life", "Who Says You Can't Go Home", "Have a Nice Day" und "We Weren't Born To Follow" verbindet die Eingängigkeit, Pathos und die praktische Nicht-Existenz von irgendwelchen Ecken und Kanten. Das passt natürlich perfekt in die Bon Jovi-Welt voller Friede, Freude und einem von Eierlikör befreiten Richie Sambora.
Übrig bleiben die unveröffentlichten Nummern. "What do you got, if you ain't got love?" fragt der Jon Bon in "What Do You Got?". Tja, diese Halbballade hat fast zu viel von "Home Sweet Home" der Glam-Rocker Mötley Crüe intus und wandelt auch sonst auf ausgetretenen Pfaden. Aber hey, die hat die Band immerhin selber angelegt. Dafür, und für den a-typischen Bon Jovi-Stampfer "No Apologies", werden sie sich nicht entschuldigen. Bon Jovi machen halt diese Art von Musik, Punkt.
Für diese "Greatest Hits" ist aber ein reumütiger Brief aus New Jersey fällig. Als Baumbeigabe in zwei Monaten sicher tauglich, sonst eher für Komplett-Fanatiker. Und ich brauche nächstes Jahr ein neues Geschenk.
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Laut, beantwortet mal die Frage ... macht es denn wirklich überhaupt IRGENDEINEN SINN Greatest-Hits zu rezensiern ???
Nehmt euch doch bitte lieber nur noch "echte" Alben vor. Für so einen 100ten-BestOf-Aufguss-Stuss lasst ihr dann gute Indie-Scheiben links liegen. DAs ist eher ärgerlich.
@Fear: Es gibt auf Best Ofs, die sinnvoll sind, z.B. die auf denen die Songs neu interpretiert werden. Oder B-Seiten Sammlungen. Aber naja, im Großen und Ganzen hast du schon recht. Schade eigentlich...
Mülltruppe - cash-in mit 4 neuen absoluten Schrottsongs. Die Pur Amerikas. Hausfrauenpop-Rock- Junk für den anspruchslosen Geschmack. Musik wie sie die Welt nicht braucht.
Zumindest 'Blaze of Glory' hätten sie noch drauf packen können.
naja, ist halt "braver" mainstream-rock.
Aber eine Band die über eine so lange Zeit so erfolgreich war und immer noch so viele Fans hat und die auch dermaßen viele Hits rausgehauen haben mit zwei punkten abzustrafen kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Alleine so eine Nummer wie You give Love a bad name rockt schon ordentlich die Hütte; auch ohne Double-Bass, Slayersolo und Cannibal-Corpse Vocals.
Also 3 Punkte wären schon drin gewesen. Und dass es vorher schon eine Best-Of gab, dürfte für die Bewertung dieses Albums eigentlich erstmal keine Rolle spielen.
Die Musik wird ja dadurch nicht besser oder schlechter.
Da hätten sie auch noch bis zum 30-jährigen warten können. Wenn schon die "Greatest Hits", dann in der "Ultimate Collection". Die haben schon einige Kulthits gemacht. "Livin' On A Prayer" mit diesem einzigarten Talkbox-Effekt oder natürlich "Runaway". Aber gerade Stichwort "haben". Ich glaube, ab dem Zeitpunkt als Alec John Such die Band verließ, gab's nur noch vereinzeln wirklich gute Songs (und das sind nicht die Singles und das liegt auch nicht Hugh McDonald). Auch die neue Single ist wieder zu radiotauglich. Die erinnert mich stark an Nickelback, oder? "Who do you hold in the dark of night - You wanna give up but it's worth the fight - You have all the things, that you've been dreamin' of" und dann "Hey, hey, I wanna be a rockstar ...".
@antianti: Soviel ich weiß dann nur noch bei "It's My Life". Aber da hat es irgendwie gepasst, weil es zusammen mit einer Textzeile einen Bezug zu "Livin' On A Prayer" hatte.
"Jon Bon"?? Wirklich? Macht soviel Sinn, wie den Rezensenten mit Josef Gast anzusprechen. Das Bon gehört zum Nachnamen dazu.
Die Auswahl allerdings macht Sinn.... fanden die grossen Hits grösstenteils in den 80ern und mit Abstrichen, in den frühen 90ern statt. Wiederum macht es in der Tat keinen Sinn eine Greatest Hits zu rezensieren... muss doch jeder für sich selber wissen, ob er die Songs in dieser Zusammensetzung haben will.
"Blaze of Glory" hätte auf der Scheibe nichts zu suchen... da ein Solo Song.
"Aber eine Band die über eine so lange Zeit so erfolgreich war und immer noch so viele Fans hat und die auch dermaßen viele Hits rausgehauen haben mit zwei punkten abzustrafen kann ich nicht ganz nachvollziehen.
Warum sollte der Schmalz von Bon Jovi, nur weil er erfolgreich war, mehr als zwei Punkte wert sein?
Bon Jovi sind wohl neben Aerosmith die Könige des Soft-Rock oder mal allgemein gesagt der Rock-Balladen. Ich bin ein Sambora-Fan, auch wenn ich lieber ihn am Micro hätte. Mann muss auch die Liebe zu solchen Bands finden, da Mädels eben diesen Rock lieben (und lieber höre ich mir Stundenlang Bon Jovi und Co. an als Monrose). Und bumm, gefällt es einem auch. Ist natürlich seicht und wenn man dann mal alleine ist, kann man ja wieder zu schmutzigen Stoner-Rock abhängen.
Habe übrigens das Cross-Road Album zuhause herumstehen (das neue Zeugs von denen, ist aber dann doch Mist, der gemieden wird).
Da ist mir die Crossroad definitv lieber. Alle ihre großen Lieder drauf, inklusive Runaway und Blaze of Glory. Und auf die Langeweile, die sie seit 15 Jahren verzapfen kann man ja gut und gerne auch verzichten.
Hier sprechen ja mal wieder die Experten. der Talkbox Effekt ist auf jedem zweiten Song zu hören - Everday IML Prayer This is Love This is Live. Sambuca ist in etwa so rkeativ wie meine 93 Jährige Oma beim Stricken vonSockenvorlagen aus der Frau im Spiegel. Die Stimme von Dschonn Bonn klingt seit Jahren wie auf Nebenhöhlenentzündung und die Mucke macht grade noch vertrocknete Hausfrauen geil. Aber das wars dann auch schon. Traurige Truppe ist das geworden.

Ich kenne auch nur Frauen die Bon Jovi moegen.
Musik die die Welt nicht braucht? Euere Welt nicht aber die da draussen wohl schon. Oder kaufen Bon Jovi sich die Platten selbst?
Die Musik laesst das Blut gerinnen aber Frauenherzen hoeher schlagen. Das haben Bon Jovi geschnallt und jetzt fuellt das halt deren Kassen. Kann man irgendwie nicht einmal verurteilen.
Aber man sollte Jon Boy und Co auf die Finger klopfen,denn es gibt ja auch noch eine Doppel CD Ausgabe dieser Best of,und da sind doch noch ein paar mehr Bon Jovi "Klopfer" drauf...Find ich persöhnlich immer etwas bescheuert 2 Versionen einer Scheibe...Na ja wie war das:
Sie waren jung...ähem...alt, und sie brauchten das Geld....
Ohne die Songs "Something For The Pain", "Undivided" und "Last Man Standing" macht ein neues Greates Hits Album von Bon Jovi, so Leid es mir auch tut, einfach keinen Sinn. Immerhin hat es das großartige "These Days" auf die Doppel CD Ausgabe des Albums geschafft.
Something for the Pain war kein Hit und Undivided und Last Man Standing waren nicht mal SIngles. Was sollen die dann auf einem "Greatest Hits" Album Du Experte. Mann hier posten Leute die so wenig Ahnung von Musik haben dass es wehtut.
Der nächste Expertenbeitrag - es gibt seit 2001 kein Aerosmith Studioalbum mit eigenen neuen SOngs. voll die Helden hier wirklich
DIe Scheibe heisst eben "Greatest Hits" und nicht "Fan Favourites " - ganz easy. Und solche Sachen verkaufen sich bei den ausgetrockneten Hausfarauen(= Haupt-Zielgruppe on Bonn Doofi) eben am besten. Und warum sollte man die wirklich guten Lieder mit draufpacken, so dass es noch mehr auffällt wie beschissen diese lausige Truppe seit 1996 geworden ist.
PS.: EInfach ein bisschen recherchieren beovr man posted schadet nicht. Siehe der Aerosmith Kommentar (peinlich!!!!)
PS.: Hat jemand "Prayer" zusammen mit Rijanna (oder wie schreibt man die??) gesehen? Dachte es geht nicht mehr, noch tiefer zu sinken, doch Bon Crappy schaffen es immer wieder!
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